Änderungen auf Schloss-Wissener-Straße

Unfallkommission will Gefahrenpunkte im Verkehr entschärfen

Im Kreuzungsbereich Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Winnekendonker Straße (L 362) wird die Geschwindigkeit auf 50 km/h reduziert. Foto: Pixabay

Die Unfallkommission des Kreises Kleve hat Maßnahmen beschlossen, um einen Unfallschwerpunkt in der Gemeinde Issum und zwei auf dem Gebiet der Wallfahrtsstadt Kevelaer zu entschärfen. „Trotz verschiedener, in der Vergangenheit bereits getroffener straßenverkehrsrechtlicher Maßnahmen kam es in den betroffenen Kreuzungsbereichen immer wieder zu Unfällen mit Verletzten und Sachschäden“, heißt es aus der Pressestelle des Kreises. Unfallursache seien dabei überwiegend sogenannte ,Vorfahrtverletzungen‘ gewesen.

Die Vertreter der verschiedenen Straßenbaulastträger – der Landesbetrieb Straßen.NRW und die Kreis Kleve Bauverwaltungs GmbH (KKB) – haben in Abstimmung mit der Gemeinde Issum und der Wallfahrtsstadt Kevelaer, der Kreispolizeibehörde und der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Kleve folgende Maßnahmen beschlossen:

Auf Kevelaerer Stadtgebiet wird in Kervenheim nahe der Autobahnauffahrt „Uedem“ der A57 im Kreuzungsbereich Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Winnekendonker Straße (L 362) die Geschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer reduziert. Zudem wird eine weitere stationäre Geschwindigkeitsüberwachungsanlage in Fahrtrichtung A57 errichtet. Dann wird die Geschwindigkeitsbeschränkung auf beiden Fahrbahnseiten überwacht werden. 

Im weiteren Verlauf wird die Kreuzung Schloß-Wissener-Straße (L 464) / Et Grotendonk (K 13) / Schravelner Straße (K 13) baulich verändert. Welche Ausgestaltung dazu infrage kommt, wird durch Straßen NRW untersucht. Möglich sind etwa eine Ampel oder ein Kreisverkehr.

Die Kreuzung Sevelener Straße (L 362) / Nieukerker Straße (L 479) südlich der Ortschaft Issum-Sevelen erhält eine Ampel. Die Planungen und der Bau der Ampelanlage soll möglichst schnell erfolgen. „Die Arbeiten werden allerdings einige Monate in Anspruch nehmen, da verschiedene Projekt-Partner beteiligt werden müssen“, kündigt der Kreis schon einmal vorsorglich an.

Dazu, wann die Maßnahmen in Kevelaer umgesetzt werden sollen, gibt es derzeit noch keine Angaben.