Der Kevelaerer SV musste sich im Spiel gegen Eintracht Spontent geschlagen geben und fand nur schwer in die Partie. Dabei gelang es dem KSV nicht, dem hohen Aufschlagdruck der Eintracht dauerhaft standzuhalten.
Insbesondere gegen die Aufschläge von Zuspieler Peer Harksen, unter anderem auch Zuspieler der Schweizer Nationalmannschaft, und Kapitän Jannik Schiller stand die Kevelaerer Annahme oft auf verlorenem Posten. Selbst war der KSV nur selten in der Lage den nötigen Druck aufzubauen, um zu punkten. Eintracht Spontent nahm das Spiel aber ernst und verteilte, trotz drückender Überlegenheit, keine Geschenke. So war auch der Eintracht-Libero oft zur Stelle und hielt den einen oder anderen Ball im Spiel. Die Angreifer der Eintracht vollendeten dann oftmals die abgewehrten Bälle.
Nur punktuell wusste der KSV sich in Szene zu setzen. So konnte Mittelblocker André Engel mehrfach gut angreifen. Die Belohnung war die Auszeichnung zum MVP auf Kevelaerer Seite.
Letztendlich konnte Kevelaer die verdiente Niederlage nicht abwenden. Es bleibt nicht viel Zeit sich mit der 0:3 Niederlage zu beschäftigen. Bereits am nächsten Samstag, dem 17. Januar, geht es gegen den Rhein-Sieg Volleys / Mondorf II. Um 18:30 Uhr treffen die beiden Teams in der Dreifach-Sporthalle des Schul- und Sportzentrums Hüls aufeinander. Es spielten: Thyssen, Novak, Engel, Peter, Giesen, Köllner, Reiners, Adam, Neuendorf, Bückers, Nobbers, Trataris und Koop.
Der Kevelaerer SV II ist mit einem 3:2-Erfolg gegen den Moerser SC III ins Volleyballjahr 2026 gestartet. Trotz des umjubelten Comebacks nach 0:2-Satzrückstand verpasste der KSV II jedoch sein erklärtes Ziel, drei Punkte einzufahren. Damit liegt der Aufstiegsrelegationsplatz nicht mehr vollständig in eigener Hand – nun ist Schützenhilfe nötig. Im Spiel erwischten die Gastgeber keinen guten Start. Nach einem ausgeglichenen Beginn im ersten Satz, konnte sich Moers etwas absetzen. Viele unnötige Fehler aus Sicht des KSV verhinderten den Rückstand aufzuholen.
Auch im zweiten Satz, den der KSV zunächst mit 9:6 eröffnete, ließ die Konsequenz schnell nach, sodass auch dieser Durchgang, genauso wie Satz Eins, mit 19:25 an die Gäste ging. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war klar, dass Moers den direkten Vergleich gewinnen und vor dem KSV in der Tabelle bleiben würde. Nach kurzer Enttäuschung zeigte die Mannschaft jedoch eine starke Reaktion. Keiner wollte das Spiel kampflos abgeben und es jetzt zumindest über den Tiebreak zum Sieg schaffen. Mit deutlich verbesserter Stimmung und Körpersprache präsentierte sich der KSV ab dem dritten Satz wie ausgewechselt. Zwar blieb die Partie eng, doch nun trat der KSV geschlossen, entschlossen und deutlich überzeugender auf. Vor allem Dominik Booms, Eike Koops und Janik Janßen setzten mit druckvollen Aufschlagserien und starken Angriffen wichtige Akzente. Verdient sicherte sich der KSV die Sätze drei (25:18) und vier (25:21).
Wie bereits im Hinspiel musste der Tiebreak über Sieg und Niederlage entscheiden. In einem umkämpften fünften Satz behielt der KSV diesmal die Nerven und brachte eine knappe Führung ins Ziel. Den entscheidenden Punkt zum 15:12 setzte Janik Janßen mit einem souveränen Block. Erfreulich aus KSV-Sicht: Mit Noah Müller kehrte ein wichtiger Spieler nach längerer krankheitsbedingter Pause zurück, zudem feierte Neuzugang Tom Adam sein Debüt.
In der Tabelle liegt der KSV II nun einen Punkt hinter dem Moerser SC III auf Rang drei. Da Moers noch gegen den souveränen Tabellenführer Eintracht Spontent II antreten muss, lebt die Hoffnung auf Platz zwei und die Aufstiegsrelegation weiter – allerdings nicht mehr aus eigener Kraft. Die Saison ist jedoch noch lang, und der Weg nach oben erfordert weiterhin konstante Leistungen. Weiter geht es für den KSV II am 17. Januar mit dem Auswärtsspiel gegen Essen-Borbeck. Für den KSV II standen Adam, Booms, Broeckmann, Eyll, Janßen, Kannenberg, Koop, Müller, Ophey, Thönnes, Tönnißen, Trataris, Verhoeven und van Meegen auf dem Feld.
In einem Nachholspiel in der Bezirksliga waren auch die Jungs der männlichen U18 am Sonntag aktiv. Gegen den TuS Lintfort gab es leider eine klare 0:2 Niederlage. Das Trainer-Duo Anthony Mainik und Kristin Lemken versuchten vergeblich mit Auszeiten und Spielerwechseln den Spielfluss der Lintforter zu unterbrechen. Im ersten Satz konnte, nachdem sich Lintfort schon abgesetzt hatte, Anton Lemken mit einer Aufschlagsserie nochmals zum 19:19 ausgleichen. Im Gegenzug taten es ihm die Lintforter aber gleich und holten sich den ersten Satz mit 25:19. Im zweiten Satz konnte sich Lintfort auch wieder direkt absetzen und hielt diesen Vorsprung bis zum Satzende. Mit 25:20 und damit 2:0 gewann TuS Lintfort die Partie.
Es spielten Ettwig, Wette, Rademacher, Kallus, Lemken, Daniels, Gelda, Mevissen, Robbers, B. Koppers, M. Koppers und Groetschel.



