Trainerteam Ökce und Voss hört zum Saisonende auf

Trainer Ferhat Ökce und sein Co-Trainer Florian Voss des A-Ligisten KSV Kevelaer kündigen an, ihre Verträge auslaufen zu lassen.

Ferhat Ökce hat nach fünf Jahren KSV-Ära angekündigt, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen. „Die derzeitige Situation, in der wir uns befinden, hat damit aber nichts zu tun. Vielmehr war meine Entscheidung ein Prozess über mehrere Wochen und Monate. Es ist der Zeitpunkt gekommen, einen Abschluss zu finden und dem Verein KSV  und mir einen neuen Weg zu öffnen“, versichert Ökce.

Nach dem letzten Heimspiel gegen Donsbrüggen hat Ökce die Mannschaft über seinen Entschluss informiert. „Natürlich war die Stimmung in der Kabine nach der Verkündung bedrückt“, bedauert der sportliche Leiter Scuderi diese Entscheidung. „Ferhat hat hier in Kevelaer fünf Jahre lang top Arbeit abgeliefert. Nach diesen intensiven Jahren mit zwei Aufstiegen und einem Abstieg muss ich ihn aber auch verstehen, dass er nun einen anderen Weg einschlagen möchte“, sagt Scuderi.

Auch Co-Trainer Florian Voss wird sich einer neuen Herausforderung stellen und die 1. Mannschaft verlassen. Ob er weiterhin irgendwo als Co-Trainer arbeiten wird, oder ob er wieder an erster Stelle als Trainer arbeitet, lässt Voss offen. „Auch wir bedanken uns bei Florian für eine hervorragende Arbeit als Co-Trainer. Ich habe selten einen Co-Trainer erlebt, der sich so toll in die Trainingsarbeit mit eingebracht hat“, ist Scuderi unglücklich über diese Entscheidung.

Beide Trainer versichern, dass sie bis zum Saisonende weiterhin mit viel Herzblut und Leidenschaft an der Seitenlinie stehen werden.

Ab sofort will sich der Fußball-Vorstand auf die Suche nach einem neuen Trainerteam für die Saison 2020/2021 begeben.

„Wir werden nun nach einem Nachfolger-Team Ausschau halten und spätestens Anfang Januar der Mannschaft ein neues Trainerteam vorstellen“, sagt Jean Kamps, der mit Daniel Heinrichs und Sandro Scuderi nun einige Gespräche zu leisten hat. Des Weiteren sagt Jean Kamps, „Ich kann nur hoffen, dass die Mannschaft jetzt nicht nachlässt und dem Trainerteam einen tollen Saisonabschluss bereitet.“