Trafo von innen explodiert

Für zweieinhalb Stunden ging am Mittwochmorgen in Wemb, Teilen Keylaers, in Teilen der Kevelaerer Innenstadt (inklusive Rathaus) am Markt und in Teilen von Twisteden in Sachen Stromversorgung nichts mehr. Denn dort fiel von halb 9 bis 11 Uhr der Strom aus.

Laut Brigitte Hintzen-Elders, Sprecherin des Betreibers „Westnetz“ in Wesel, waren externe Tiefbauarbeiten in der Nähe des Freibades an der Dondertstraße die unmittelbare Ursache für die Störung. Dort wurde ein Kabel der Westnetz getroffen. Die Störung dauerte von 8:20 Uhr bis circa 11 Uhr. „Dann war der Letzte auch wieder versorgt mit Strom.“

Trafobrand: Einsatz in Twisteden. Foto: privat

In dem Zusammenhang erlebte die Twistedenerin Karin Raimondi allerdings in ihrem Haus an der Quirinusstraße eine böse Überraschung, als sie am Morgen aufstand, um ihren Kaffee zu machen. Denn nahe ihrer Haustür gab es mit einem Mal in dem Westnetz-Trafohäuschen einen lauten Knall. „Ich hab erst gedacht, das wäre ein Anschlag, so hat das geknallt“, beschrieb sie im Nachhinein gegenüber dem KB die Situation.

Die Twistedener Feuerwehr rückte mit einem guten Dutzend Feuerwehrleuten an und stellte laut Einsatzleiter Georg Metzelaers fest, dass „da eine tierische Rauchwolke“ herauskam.
„Wir haben gesagt, wir warten erstmal, bis die Westnetz kommt. Ein Mitarbeiter hat den Kasten dann geöffnet, da kam noch eine Rauchwolke – und er sagte, dass Innen wohl alles verkohlt ist“, so Metzelaers.

Trafobrand: Einsatz in Twisteden. Foto: privat

Gegenüber dem KB gab die „Westnetz“-Sprecherin an, dass es im Zuge des Stromausfalls wohl „Spannungsverlagerungen“ im Netz gegeben habe. Dadurch habe eine Kontaktstation „angefangen zu brennen“. Die Reparatur des Trafos werde voraussichtlich in den nächsten Tagen erfolgen.