Zwei Unternehmer sammelten Spenden für ukrainische Waisenkinder

Tonnenschwere Hilfe aus Kevelaer

Der Hilfstrupp aus Kevelaer und Umgebung bescherte den Waisenkindern ein paar schöne Tage mit sportlichem Programm. Fotos: privat

Was in gemeinschaftlicher Arbeit alles möglich ist, bewiesen jetzt einmal mehr zwei Unternehmer aus Kevelaer. Mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Unternehmer*innen und Privatpersonen stellten Pascal Tenhaef, Getränkehandel Tenhaef und Mike Püllen, Autolackiererei Starlack, eine Spendensammelaktion auf die Beine: Über 60 Tonnen Hilfsgüter sammelten die beiden innerhalb weniger Wochen. Der Großteil ging an eine Unterkunft für ukrainische Waisenkinder im polnischen Rawa.

Zustande gekommen war die Aktion auf Initiative von Pascal Tenhaef, der im Vorfeld mitbekommen hatte, dass Mike Püllen bereits dreimal zur ukrainischen Grenze gereist war. „Eigentlich wollte ich gar nicht mehr fahren“, gibt Püllen zu. Ablehnen konnte er die Nachfrage einer gemeinsamen Aktion dann aber auch nicht.

Die Unterstützung aus der Kevelaerer Unternehmerschaft und der Bevölkerung war überwältigend, erzählen die beiden. Innerhalb kürzester Zeit kamen Hilfsgüter zusammen, die am Ende drei LKW und einen Sprinter – insgesamt mehr als 60 Tonnen – füllten. „Die Beteiligung war mega“, sagt Tenhaef. Aus einem geplanten LKW wurden zwei. Und als Püllens Cousine Farina Lepki dann noch 8.500 Euro Spenden vom Wachtendonker Unternehmen „Inked Stories“ bekam – der Laden hatte ein Walk-In-Event veranstaltet und wollte einen Teil der Einnahmen für einen guten Zweck einsetzen – wurde ein weiterer LKW nötig. Die Beteiligung …