Auch in diesem Jahr fand im Bonner Münster ein Gedenkgottesdienst zum Holodomor statt. Da der Kevelaerer Chor einer der wenigen Chöre ist, die in ukrainischer Sprache singen, war er zu dem Gedenken wieder eingeladen.
Früh am Morgen ging es mit dem Bus bei Sonnenaufgang nach Bonn. Rechtzeitig traf man in Bonn ein, so dass genügend Zeit zum Einsingen und eine kurze Pause blieb. Um 11 Uhr begann der Gottesdienst mit zwei Geistlichen und vielen ukrainischen Besuchern.
Neben den Gebeten und Gesängen gab es zwei Ansprachen in ukrainischer und deutscher Sprache. In den Ansprachen wurden die Leiden der ukrainischen Bevölkerung während des Holodomors unter Stalin mit den Leiden der Ukraine durch den russischen Angriffskrieg verknüpft.
Besonders berührt und angerührt war das Publikum beim Lied für die Ukraine, das der Kantor des Chores verfasst hat. Für den Auftritt erntete der Chor viel Lob und Beifall, einmal sogar während des Gottesdienstes.
Nach dem Gottesdienst stellten sich viele Teilnehmer mit dem Theodososius-Chor zu einem Gruppenbild auf (Foto auf der Rückseite dieser Ausgabe). Danach ging es mit dem Bus nach Bad Godesberg. Nach einer Stärkung mit Speisen und Getränken wurde die Heimfahrt angetreten und man erreichte bei Sonnenuntergang die Heimatstadt Kevelaer.
Die fünf Gastsänger waren so begeistert, dass sie sich schon für das nächste Jahr anmeldeten. Die Kosten für die Fahrt übernimmt der Kevelaerer Männer Gesang-Verein. Wer den Chor hören möchte, ist herzlich eingeladen zum Weihnachtskonzert, das am Sonntag, 28.12.2025, ab 18 Uhr zusammen mit dem Kirchenchor St. Antonius in der St.-Antonius-Pfarrkirche stattfindet.



