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„wort.werk“-Galerie „in Bewegung“

Und sie bewegt sich doch – die Welt und mit ihr die Kunst – wenn auch jenseits der vertrauten Bahnen. Wie ein Kontrapunkt zur unfreiwilligen Entschleunigung des öffentlichen Lebens im Zeichen der Corona-Pandemie erscheint der Titel einer Ausstellung mit Tuschezeichnungen von Gabriele Hesse und Skulpturen von Heinz Geilen, die vom kommenden Samstag, 5. Dezember 2020, an bis Ende Januar 2021 in der wort.werk-Galerie in Kevelaer zu sehen sein wird: „in Bewegung“.

Sie zeigt Arbeiten, die das Motiv auf unterschiedliche Weise visualisieren, ganz ohne technischen Antrieb aller Art. Die Dynamik entsteht sozusagen im Auge des Betrachters. Gabriele Hesse hat Architektur studiert und sich in ihrem langjährigen künstlerischen Schaffen intensiv mit fernöstlicher Kalligraphie beschäftigt. In ihren Tuschezeichnungen „tanzt“ Schwarz auf Weiß. „Energie darzustellen mit einfachsten Mitteln, das ist ihre Kunst“, so Michael Mann.

Spielerische Leichtigkeit und handwerkliche Präzision

Tuschezeichnung von Gabriele Hesse.

Holz ist das Material, das Heinz Geilen in mitunter fast schwerelos anmutenden Formen zum Schwingen bringt. Die Leidenschaft für diesen Werkstoff hat er früh entdeckt und schon mit 20 eine eigene Manufaktur gegründet. In seinen Skulpturen verbindet sich spielerische Leichtigkeit mit handwerklicher Präzision.

Eröffnet wird die ursprünglich schon im März, vor dem ersten Lockdown, geplante Ausstellung nun ausnahmsweise ohne Vernissage am 5. Dezember im Zeitraum von 13 bis 15 Uhr. Die Beschränkung des Zugangs auf derzeit nicht mehr als sechs Besucher*innen in der Galerie an der Busmannstraße 28 bietet zugleich aber auch die Chance einer besonders intensiven Begegnung mit den Bildern und Skulpturen. Individuelle Besuchstermine können über die festen Öffnungszeiten hinaus vereinbart werden.