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Ein Höhepunkt in Kevelaer soll im Kreisverkehr am Rilano-Hotel zu sehen sein

Kunstwerke für die „fahrART“ wurden ausgewählt

Der von der LEADER-Region „Leistende Landschaft“ ausgelobte Kunstwettbewerb „fahrART“ ist entschieden. Die Künstler*innen, die in der zweiten Phase des Wettbewerbs ihre Realisierungsentwürfe einreichten, hatten die Chance, sich absoluten Fachleuten vorzustellen.

Wettbewerb zum Kunstprojekt „FahrArt“

Einige der ausgewählten Orte könnten, sagen wir es positiv, durchaus eine Aufwertung vertragen. Andere adeln wohl eher das Kunstwerk, das dort zu stehen kommen soll. Spannend wird es allemal sein, was beim gerade begonnenen Wettbewerb zum „LEADER“-Projekt „FahrArt“ herauskommt.

Das Ziel der Fahrradroute, die nach jetzigem Planungsstand im Mai 2021 eröffnet werden soll, ist eine 100 Kilometer lange Tour, welche die vier LEADER-Kommunen Kevelaer, Geldern, Straelen und Nettetal verbindet und von insgesamt acht Kunst-Skulpturen und acht künstlerisch gestalteten Aufenthaltsorten gesäumt wird. Die künstlerische Radtour an Niers und Nette ist, dem LEADER-Förderrhythmus geschuldet, zunächst auf einen Zeitraum von zwei Jahren beschränkt.

Das soll eine Skulptur hin: Ausstellungsort am Gradierwerk neben dem Parkplatz und dem Rilano-Hotel.
Foto: Lei.La

Die erste Etappe – Stichwort Förderung – ist geschafft: 160.000 Euro stehen für das Projekt zur Verfügung. 65 Prozent gibt‘s als LEADER-Zuwendung, 25 Prozent aus dem Topf für Regionale Kulturpolitik NRW; die Städte zahlen zehn Prozent – macht für Kevelaer überschaubare Kosten von 2.000 Euro. Dafür gibt‘s hier dann zwei Skulpturen (Budget je 10.000 Euro) und zwei Aufenthaltsorte (je 4.000 Euro). Bei den anderen Kommunen sieht‘s ebenso aus.

Der Startschuss für die nächste Etappe der „FahrArt“ fiel am Dienstag in Geldern: Die Projektverantwortlichen stellten den künstlerischen Wettbewerb vor. In der ersten Phase sollen sich Künstlerinnen und Künstler für die Teilnahme bewerben. Dazu genügen eine kurze Skizze einer Projektidee und ein Portfolio mit Abbildungen künstlerischer Arbeit oder der Verweis auf eine eigene Homepage (bis 16. Oktober an wilko.austermann@leader-leila.de).

Wilko Austermann ist der Kurator der Ausstellung im öffentlichen Raum und wird gemeinsam mit Dr. Ingrid Misterek-Plagge, Geschäftsführerin des Kulturraum Niederrhein e.V., eine Vorauswahl treffen.

Hier soll Aufenthaltsqualität her: Das vorläufige Ende der OW 1 am Ortsausgang Kevelaer.
Foto: Lei.La

Maximl drei Künstler pro Spielort sollen dann gebeten werden, konkrete Entwürfe auszuarbeiten und bis Mitte November einzureichen. Bis zum Ende des laufenden Jahres soll eine Fachjury dann entscheiden, welche Idee verwirklicht wird.
Gewünscht sei von den Wettbewerbern, sagen Wilko Austermann und Ute Neu,

Regionalmanagerin beim Verein „Lei.La Leistende Landschaft e.V.“, in dem sich die Kommunen zusammengeschlossen haben, dass sich die Skulpturen und Aufenthaltsorte mit der Kulturlandschaft an Niers und Nette und der typischen Prägung durch Landwirtschaft und Gartenbau auseinandersetzten. Aber auch Anklänge an Historisches oder an das Stadtimage könnte sich Austermann vorstellen. In Kevelaer wäre das etwa die Aufnahme der Wallfahrt in die künstlerische Projektidee.

Geplante Standorte in Kevelaer

Skulpturen: Hüls, Twistedenerstr., Kreisverkehr oder Wiese neben der Straße. Wetten, Grünstr./Brillstr., Parkfläche vor der St. Petrus Kirche.

Aufenthaltsorte: Alte Heerstr./Geldernerstr., zwischen Hauptstraße und Fahrradweg. Twisteden, Doelenweg, Nähe Niers entlang des Radwegs.

Bewerbungsfrist für den insektenfreundlichsten Garten naht

Der „Runde Tisch insektenfreundliches Kevelaer“ hat dieses Jahr zwei Wettbewerbe für mehr Grün in der Stadt ausgerufen (das KB berichtete). Der letzte Wettbewerb geht jetzt in die finale Phase und bis 8.7. kann man sich noch bewerben. Das Bewerbungsformular und die Teilnahmenbedingungen findet man online unter kevelaer.de/vorgarten. Fragen beantwortet die Umweltbeauftragte, Nina Jordan, unter 02832-122740 oder nina.jordan@kevelaer.de. Bitte keine Bewerbung per E-Mail schicken, es werden ausschließlich Bewerbungen über das städtische Formular akzeptiert. In der Jury sitzen unter anderen Umweltschützer und Imker. Kriterien für einen insektenfreundlichen Garten bestehen unter anderem aus einem geringen Versieglungsgrad und einer großen Pflanzenvielfalt, insbesondere, dass möglichst über das ganze Jahr Blüten vorhanden sind. Den Gewinnern winken Gutscheine für die Landesgartenschau in Kamp-Lintfort sowie das Bauerncafé Binnenheide. Mit der Teilnahme erklärt man sich einverstanden, dass Fotos des Vorgartens veröffentlicht werden dürfen.

Großer Erfolg für die „Denkpause“

Er gehört zu den anspruchsvollsten und bekanntesten Schülerzeitungswettbewerben Deutschlands und wurde für 2019/20 zum 39. Mal für das Rheinland ausgeschrieben: Zehn große Tageszeitungen veranstalten den Wettbewerb gemeinsam mit dem Rheinischen Sparkassen- und Giroverband, den Sparkassen im Rheinland. Die hochkarätige Jury setzt sich ausschließlich aus professionellen Journalisten und Vertretern des NRW-Schulministeriums zusammen. Die zahlreichen Bewertungskriterien lassen sich in drei Bereiche gliedern: formale Aspekte (Titelseite, Erscheinungsbild, Layout, Illustrationen/Fotos u.a.), inhaltlicher Eindruck (Verständlichkeit und Stil, Darstellungsformen, Zielgruppenorientierung Schüler, die Themenfelder Schule, Staat u. Kultur) und die Bewertung der drei umfangreichsten Artikel. Zu den Zielen des Wettbewerbs schreibt das NRW-Schulministerium auf seiner Website unter anderem: „Förderung von Schülerzeitungen als Element sprachlicher Bildung, Förderung von gesellschaftlichem Engagement (…Fähigkeit lernen, Dinge kritisch zu hinterfragen), Unterstützung des Demokratieverständnisses, Zeitung als vierte Gewalt im Staate“.

In diesem Jahr durfte sich das Team der „Denkpause“ des Kardinal-von-Galen-Gymnasiums als eine von über 120 Schulen, die an dem Wettbewerb teilnahmen, über den dritten Platz freuen, der von der Schulministerin Yvonne Gebauer und dem Präsidenten des rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes Michael Breuer per Videobotschaft verliehen wurde. „Nicht immer einfach, aber heute umso wichtiger: Mut zur eigenen Meinung und das gut und fundiert“, so Michael Breuer zum Thema Politikverdrossenheit in der Ausgabe Nr. 93 der Denkpause, die zum Wettbewerb eingereicht wurde. Des Weiteren lobte er: „Tolle Lehrerinterviews mit wirklich originellen Fragen. Klasse Arbeit.“

Über den großen Erfolg und den Preis von 1000 Euro freut sich nicht nur die Redaktion mit ihrer Chefredakteurin Lina Martens und deren Stellvertreter Malte Fiedler, sondern auch Kunstpädagoge Paul Wans, der die Schülerinnen und Schüler der „Denkpause“ seit über 20  Jahren mit Hilfe und Rat unterstützt.

Sie will keine Steinwüste mehr

Betritt man das Grundstück von Martina Behlke in Kervenheim, wird man begrüßt von einer mit grauem Kies aufgeschütteten Fläche – garniert mit einigen größeren grauen Steinen und zahlreichem Unkraut, das sich den Weg durch die Steindecke gebahnt hat. Glücklich ist die Kervenheimerin mit dem Garten, den sie vor knapp acht Jahren angelegt hat, nicht mehr. „Der Garten vorher war etwas ‚altbacken‘. Wir wollten etwas Moderneres damals haben, da fing das gerade an mit den Steingärten. Und pflegeleicht sollte das auch sein“, sagt Behlke. Heute gefällt ihr der Garten optisch nicht mehr und als pflegeleicht stellte sich die Steinwüste im Laufe der Jahre auch nicht heraus. Der Vorgarten-Wettbewerb der Stadt Kevelaer kam ihr da gerade gelegen. Der „Runde Tisch für ein insektenfreundliches Kevelaer“ überlegte damals, was man vor Ort gegen das Insektensterben tun könnte. Im Rahmen des Wettbewerbs sollte ein Steingarten in eine pflegeleichte Oase für Insekten verwandelt werden.

Einen Tag vor Einsendeschluss stieß Martina Behlke zum zweiten Mal auf den Artikel zum Wettbewerb. Kurzerhand entschloss sie sich, eine Bewerbung inklusive Fotos des Gartens einzusenden. Kurze Zeit später kam die Nachricht über ihren Gewinn des ersten Preises. In der kommenden Woche wird ihr Vorgarten bereits umgestaltet.

Anfangs noch sei der Steingarten pflegeleicht gewesen, sagt Behlke. Nach ein paar Jahren kamen schließlich die ersten Pflanzen durch die Steindecke. Nach fünf Jahren habe sie der Garten regelmäßig Arbeit gekostet. „Und wenn man sich zwischen Steinen stundenlang auf Knien begibt, ist das nicht so angenehm.“ Vor einigen Jahren dann, als es anhaltenden Starkregen gab, „da hatte ich tagelang Wasser im Vorgarten“, erinnert sich die Kervenheimerin zurück.

Da müssen Profis ans Werk

Was sie heute an der Steinwüste stört? „Es ist wenig Natur, die einen vorne empfängt. Ich möchte lebendigere Farben haben. Das Grau ist einfach nicht lebendig. Und dass vielleicht mal wieder ein Vogel im Garten vorbeifliegt oder sitzen bleibt. Was wollen die in einer Steinwüste?“ Für eine Umgestaltung in Eigenregie fehle ihr die Erfahrung. Sie wisse als Laie gar nicht, welche Pflanzen man dort hinsetzen soll. Dabei halfen ihr nun Profis in Sachen Gartenbau.

Behlke bekam vorab einen Plan für die Umgestaltung und konnte sich im Internet die Pflanzen anschauen, die die Gartenprofis vorgesehen hatten. Zwischen einigen Pflanzen konnte sie selbst wählen. Im Voraus hatte man sich auf Farben geeinigt: Blau und Weiß sollten den Schwerpunkt im neuen, insektenfreundlichen Vorgarten bilden. Ergänzt mit einigen lila-blühenden Pflanzen und einem Zierapfel mit roten Früchten, bekommt die Kervenheimerin nun Farbe in ihren Vorgarten. „Es werden Stauden zu kleinen Gruppen gesetzt. Dazwischen sollen Bodendecker die Lücken ausfüllen, sodass die Unkräuter nicht mehr Fuß fassen können“, erklärt Behlke. Damit sie und die Insekten sich nicht nur für wenige Monate im Jahr an den farbigen Blüten erfreuen können, wurden Pflanzen ausgewählt, „die nacheinander blühen, nicht alle zeitgleich“.

Das Ergebnis und weitere Details zur Umgestaltung gibt‘s in der kommenden Woche.

Die Gewinner des Kindermalwettbewerbs stehen fest

Vom 1. Februar 2020 bis zum 1. Mai 2020 hatten Kinder zwischen drei und zwölf Jahren die Möglichkeit, am Malwettbewerb „Mein Traumfahrrad“ der Wallfahrtsstadt Kevelaer teilzunehmen und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. In den Kategorien „Einzelpersonen“ und „Gruppen“ wurden Preise vergeben. Um den Fokus bei dem Wettbewerb auf den Spaß am Malen zu legen, wurden die Kunstwerke nicht durch eine Jury bewertet, sondern die Gewinner durch das Losverfahren ermittelt. Dank der freundlichen Unterstützung von lokalen Sponsoren konnte die Wallfahrtstadt attraktive Preise an die Gewinner und Gewinnerinnen des Wettbewerbs vergeben.

In der Kategorie „Einzelperson“ hat Emma Kocken, neun Jahre alt, mit ihrem persönlichen Traumfahrrad den ersten Preis gewonnen. Sie darf sich über einen Familienausflug zur Bauernhof-Erlebnisoase „Irrland“ in Twisteden freuen. Marie Fasen, zehn Jahre alt, erhält  den zweiten Preis, einen Gutschein für einen Museumsbesuch mit der Familie. Auf dem dritten Platz landet die neunjährige Sophie Pruschinski, die mit einer Begleitperson ein Kindertheaterstück ihrer Wahl in der Kultursaison 2020 / 2021 besuchen darf.

In der Kategorie „Gruppen“ darf sich die Sonnen-Gruppe des Kindergartens „Sternschnuppe” über einen Tagesausflug zur Bauernhof-Erlebnisoase „Irrland“ freuen. Ein Gruppenbesuch im Niederrheinischen Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte kann die Wolken-Gruppe desselben Kindergartens erleben. Die Organisatoren des Bereichs „Tourismus & Kultur“ bedanken sich bei allen kreativen Kindern für ihre Teilnahme und gratulieren den Gewinnern.

Blumen statt Schotter in Kevelaers Gärten

Auch in Kevelaer beschäftigen sich interessierte Bürger mit dem Thema Insektensterben. So überlegt der „Runde Tisch für ein insektenfreundliches Kevelaer“, was die Kevelaerer vor Ort dagegen tun können. Am meisten stehen dabei die Aktivitäten der Kommune im Fokus der Öffentlichkeit, die unter anderem die Bewirtschaftung ihrer Flächen ökologischer gestaltet und auf zahlreichen Flächen insektenfreundliche Blumenmischungen ausgesät und einheimische Sträucher angepflanzt hat. Doch ein großer Anteil der Fläche Kevelaers entfällt naturgemäß auf private Gärten. Hier hat sich ein Trend breitgemacht, der es Insekten noch schwieriger macht, Lebensräume und Nahrung zu finden: (Vor-)Gärten, die hauptsächlich aus Split oder Schotter bestehen. Dafür läuft aktuell ein Wettbewerb, bei dem ein Schottergarten in eine blühende und pflegeleichte Oase für Insekten verwandelt werden soll.

Die Schottergärten sollen vermeintlich pflegeleicht sein, werden aber oft nach einigen Jahren pflegeintensiv: Hier sammeln sich durch den Wind kleine Mengen an Erde und Pflanzensamen an, die mit der Zeit zu größeren Pflanzen werden. Ein Kreislauf entsteht, wenn dann zu Pestiziden gegriffen wird, um die „Unkräuter“ zu beseitigen. Wenn von vornherein ein naturnaher Garten angelegt werden würde, hätten „Unkräuter“ bzw. Wildkräuter kaum Chancen, sich auszubreiten.

Schritt für Schritt zum Naturgarten

Mittlerweile gibt es Blumensamenmischungen, die im eigenen Garten, auch als Inseln im Schotter, heimisch werden. Auch Balkone können zur Artenvielfalt beitragen, indem z.B. insektenfreundliche Blüten und Kräuter ausgewählt und bis nach der Blüte stehen gelassen werden. Grundsätzlich gilt: Einfach wachsen lassen ist ein Weg zum Naturgarten. Viele Menschen scheinen jedoch einen „ordentlichen“ Garten zu bevorzugen. Um sich an das Aussehen naturnaher Gärten zu gewöhnen, könnte zunächst ein Bereich gezielt sich selbst überlassen werden. Auch den Rasen weniger oft mähen bzw. nicht so kurz mähen oder einzelne Bereiche bis zur Blüte stehen lassen, sind Optionen, die der Tierwelt zugutekommen. Natürlich kann man auch gezielt Stauden und Sträucher für Insekten anpflanzen. 

Weitere Tipps und Hinweise finden Sie unter www.kevelaer.de/vorgarten. Auf dieser Seite können Sie sich auch für den Wettbewerb bewerben. Einsendeschluss ist der 27. April 2020. Auskunft erteilt Nina Jordan unter Tel. 02832-122740 und klimaschutz@kevelaer.de.

Die Jugend hat wieder viel geforscht

88 Forschungsarbeiten wurden von 346 Jugendlichen in den letzten Monaten erstellt. Teilweise zu Hause, teils in der Schule oder in eigens eingerichteten Laboren. „Auf die Jury kommt am Wettbewerbstag wieder eine Menge Arbeit zu. Denn die unabhängigen Experten müssen am 3. März entscheiden, wer erste, zweite und dritte Plätze belegt“, sagt Dr. Thomas Zöllner. Der Wettbewerbsleiter freut sich über die große Beteiligung im Jahr 2020 und dass der niederrheinische Wettbewerb wieder der größte Regionalwettbewerb Deutschlands ist.

Jugend forscht, Deutschlands bekanntester Wettbewerb für Naturwissenschaften und Technik, wird zum 25. Mal von der Unternehmerschaft Niederrhein ausgetragen. 
Dr. Ralf Wimmer, bei der Unternehmerschaft Niederrhein als Patenbeauftragter verantwortlich für die Vorbereitung und den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung, freut sich über die große Beteiligung und das Interesse, das Jugend forscht nach wie vor am Niederrhein weckt. „Wir wollen mit der Ausrichtung von Jugend forscht dazu beitragen, dass sich Jugendliche mit den unendlich vielen spannenden naturwissenschaftlichen Phänomen beschäftigen und dass es sich lohnt, genauer hinzuschauen und nachzufragen. Zahlreiche Projekte sind so innovativ und neuartig, dass sie bereits im Vorfeld Patente angemeldet haben“, sagt der Ingenieur. Viele Arbeiten sind als Gruppenbeitrag erarbeitet worden. 72 Wettbewerbsbeiträge wurden von Einzelkämpfern erarbeitet; 73 Arbeiten sind im Tandem entstanden und 43 Arbeiten wurden in Dreierteams entwickelt. 

Einen Blick auf die Arbeiten werfen

„Mit der Ausstellung der Wettbewerbsbeiträge am 3. März im Seidenweberhaus und im benachbarten Theater der Stadt Krefeld können wir wieder am Nachmittag einem breiten Publikum den Blick auf die Arbeiten ermöglichen. Wir finden hier optimale Bedingungen, und das in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Verbandshauses am Ostwall“, so Dr. Wimmer.

Die Wettbewerbsbeiträge werden in den beiden Alterssparten Schüler experimentieren (Teilnehmer bis 14 Jahre) und Jugend forscht (Teilnehmer von 15 bis 21 Jahre) eingeteilt. Traditionell am stärksten vertreten sind beim niederrheinischen Wettbewerb Beiträge aus den Fachbereichen Biologie (57 Arbeiten), Chemie (45) und Technik (23). Es folgen die Bereiche Physik (21), Arbeitswelt (16), Mathematik/Informatik (15) und Geo- und Raumwissenschaften (11).

Aus dem gesamten Verbandsgebiet der Unternehmerschaft Niederrhein beteiligen sich in diesem Jahr 47 Schulen. Besonders stark vertreten sind die Schulen aus dem Kreis Viersen (65 Wettbewerbsbeiträge) und den Städten Mönchengladbach (27) und Krefeld (19). Ebenfalls beteiligt sind Schulen aus dem Kreis Heinsberg (12), aus dem Rhein-Kreis Neuss (29) sowie aus den Kreisen Kleve (12) und Wesel (20). Die Wettbewerbsarbeiten können am Dienstag 3. März 2020, von 14 bis 16 Uhr im Seidenweberhaus und im Theater, Theaterplatz, in Krefeld besichtigt werden.

Aus dem Kreis Kleve dabei sind: die städtische Realschule Kalkar mit sieben Wettbewerbsbeiträgen, das Berufskolleg des Kreises Kleve (zwei Beiträge) sowie das Berufskolleg Geldern, die Städtische Gesamtschule Emmerich am Rhein und die Leni-Valk-Realschule Goch mit jeweils einer Arbeit.

Die Bewerbungsphase zur Garten-Aktion läuft

Auf zur dritten Garten-Aktions-Runde: Auch 2020 möchte das Garten- und Landschaftsbau  Unternehmen Steegmann aus Wetten ein gemeinnütziges Gartenprojekt unterstützen. „In diesem Jahr unterstützen wir das Projekt mit 2020 Euro“, verkündet Tobias Steegmann, Inhaber des gleichnamigen Unternehmens. Bewerbungen können ab sofort und bis zum 7. März 2020 direkt beim Unternehmen Steegmann eingereicht werden.

Teilnehmen dürfen, wie schon in den vergangenen zwei Jahren, Seniorenheime, Grundschulen, Offene Ganztagsschulen, Kindergärten, Kinder-Tageseinrichtungen, soziale Einrichtungen und Heimatvereine aus Kevelaer, Twisteden, Wetten, Winnekendonk und Kervenheim. Wünsche und Vorstellungen können und sollten in der Bewerbung fantasievoll, pfiffig, bunt beschrieben werden.

Eine Garten-Jury, darunter Dr. Dominik Pichler, Bürgermeister der Stadt Kevelaer, Berthold Steeger, Diakon in Wetten, Hildegard van Lier vom Kevelaerer Blatt und natürlich Tobias und Christoph Steegmann vom Gartenbauunternehmen, wird nach Eingang aller Bewerbungen den Sieger ermitteln. Ein fachkundiges Garten-Team der Firma Steegmann wird dann mit der bereitgestellten Gewinnsumme von 2020 Euro Steinwüsten in Grünoasen verwandeln, triste Flächen zu Insektenweiden umkrempeln oder Staubwüsten in Spielareale verzaubern. Kurzum: dem Wunschobjekt ein neues, nachhaltiges Gesicht verleihen.

Eine neugestaltete Hauswand

2018 zählte die OGS der St. Hubertus-Grundschule, die sich eine Umgestaltung einer 40 Quadratmeter Fläche wünschte, zu den Gewinnern. Im vergangenen Jahr erhielt der St. Hubertus-Kindergarten, mit dem Wunsch einer Neugestaltung ihrer am Eingang liegenden Hauswand, die dem Schutz von Insekten und Vögel dienen soll, den Zuschlag. Hier wird mit Beginn des kommenden Frühjahrs noch eine Wildblumenwiese eingesät.

Tobias Steegmann entwickelte die Idee einer gemeinnützigen Garten-Aktion vor drei Jahren gemeinsam mit seinem Vater Christoph. „In Zeiten knapper Kassen ist es uns ein Anliegen, ein Projekt in dieser Richtung zu unterstützen“, erklärt der Junior-Firmeninhaber, der sich auf zahlreiche Bewerbungen aus Kevelaer und den umliegenden Ortschaften freut. Mit jedem neu beginnenden Jahr legt das Unternehmen einen Euro obendrauf. Mitmachen lohnt sich! 

Bewerbung bis 7. März 2020 an: Garten- und Landschaftsbau Tobias Steegmann, Grünstr. 32, 47625 Kevelaer, Tel. 02832-2747. Fragen werden gerne unter der E-Mail Adresse info@steegmann-garten.de beantwortet.

Der ganze Müll passt in 570 Badewannen

Die Abfallberatung der Kreis-Kleve-Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH hatte zum dritten Mal in Folge Organisationen, Vereine und weiterführende Schulen aufgefordert, sich am jährlichen „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“ zu beteiligen. 

Viele Helfer folgten dem Aufruf. Rund 1.600 Menschen (mehr als doppelt so viele wie im Vorjahr) rückten im Kreisgebiet Kleve mit Zangen und Säcken bewaffnet dem Müll zu Leibe. Die großen und kleinen Müllsammler von 19 Vereinen und 35 Schulklassen machten sich an die Arbeit, um Gebüsche, Wälder, Plätze, Wege und Straßenränder von unliebsamen Hinterlassenschaften zu befreien. Insgesamt 85 Kubikmeter an Flaschen, Kippen, Plastiktüten, Sperrmüll oder gefüllten Hundekotbeuteln wurden dabei zusammengetragen. 85 Kubikmeter Müll entspricht in etwa einer Menge von 570 gefüllten Badewannen.

Dass sich junge Menschen im Kreis Kleve anscheinend auch zunehmend gegen die Vermüllung unserer Umwelt einsetzen, lässt sich auch an der Frühjahrsputzaktion sehen. Die Anzahl der teilnehmenden Schulklassen hat sich im Vergleich zu 2018 mehr als verdreifacht, freut sich Gertrud Kannenberg von der Abfallberatung, die dieses Projekt seit Beginn der Aktion betreut.

Die Kampagne „Let’s Clean Up Europe“ dokumentiert als federführende Organisation europaweit Aktionen wie den „Frühjahrsputz im Kreis Kleve“, um zu zeigen, dass in ganz Europa aktiv gegen die Vermüllung vorgegangen wird. Dazu gehört auch der Fotowettbewerb auf Facebook, der gerade gestartet ist. Schulen und Vereine waren aufgerufen, Fotos ihrer Müllsammelaktion auf Facebook hochzuladen. Noch bis zum 21. Juli 2019 hoffen nun die Teilnehmer auf möglichst viele Likes. Wer die Gruppen aus dem Kreis Kleve unterstützen will, kann sein Like zum Foto-Contest hier posten. Eine Auflistung aller Putzaktionen im Kreis Kleve findet man unter www.kkagmbh.de