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Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Verkehrsverein

Beleuchtete Weihnachtskugel

In diesem Jahr erstrahlt auf dem Kapellenplatz ein neuer Fotopoint in Form einer beleuchteten Weihnachtskugel.

Die Carol-Singers des Theaterchors Niederrhein im vergangenen Jahr Foto: privat
Am 7. und 8. Dezember findet der besondere Weihnachtsmarkt statt

Adventlicher Burgzauber in Kervenheim

Das Burggelände verwandelt sich für ein Wochenende in einen vorweihnachtlichen Traum. Neben diversen Kunstständen und Gastronomie soll auch ein großes Musikprogramm die Menschen nach Kervenheim locken.

Der Burgzaubrer lockte am Wochenende viele Gäste nach Kervenheim

Die Burg stand im Zeichen der Weihnacht

Als hätten alle nur darauf gewartet, dass sich hier endlich wieder ein weihnachtlicher Zauber um die Burg Kervenheim einstellte, kamen viele Besucherinnen und Besucher ins Dorf.

Es wird weihnachtlich: Krippenspiel, Gastro-Meile, Chöre, Jazz, Rock und ein DJ mit knisternden Schallplatten

Krippenmarkt wieder mit Bühnenprogramm

Die Weihnachtszeit nähert sich in großen Schritten, die Vorbereitungen für den diesjährigen „Kevelaerer Krippenmarkt“ sind abgeschlossen und die Programmflyer sind „druckfrisch“ verteilt worden.

Am 3. und 4. Dezember wird es mit 30 nicht kommerziellen Anbietern wieder auf ganz besondere Art weihnachtlich

So einen „Burgzauber“ gibt es nur in Kervenheim

Die Landpartie im Sommer, mit sehr vielen Besuchern, ist vielen Gästen noch in sehr guter Erinnerung. Aber die jahrhundertealte Burg kommt nicht zur Ruhe, denn die Vorbereitungen für das nächste große Fest auf der Burg laufen schon sehr lange und sind jetzt in der Endphase.

Corona-Kontrolle per "Bändchen"

„Kevelaerer Krippenmarkt“ mit 2G

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer als Veranstalter hat sich laut einer Pressemitteilung von Montagnachmittag dazu entschlossen, dass der Markt unter Berücksichtigung der 2G-Regel stattfinden wird.

Die Corona-Lage ist den Verantwortlichen zu unsicher

Weihnachtsmärkte in WiDo und Kervenheim abgesagt

Spätestens am kommenden Wochenende sollte es in Winnekendonk wieder geballte vorweihnachtliche Stimmung geben…

Kevelaerer Händler im Pop-Up-Store

Rita Skodek, Nicole Hieckmann und Hermann Tebarts hatten sich schon darauf gefreut, auf dem Advents- und Krippenmarkt ihre Waren anzubieten. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage musste der Krippenmarkt aber trotz Hygienekonzept abgesagt werden. Jetzt musste schnell eine Alternative her. Mit Hilfe der Wirtschaftsförderung wurde kurzfristig nach einem Ladenlokal gesucht.

Nach zahlreichen Telefonaten mit verschiedenen Immobilieneigentümern, meldete sich schließlich Jutta Pesch-Braun vom Hotel „Goldener Apfel“ bei der Wirtschaftsförderung und bot ihre Hotels als Verkaufsfläche für Händler des Krippenmarktes an.

„Wir hatten das Hotel Zu den Silbernen und Goldenen Schlüsseln schon als potenzielle Fläche verworfen, da der Platz nicht für alle drei Händler ausreicht“. sagt Tobias Nelke von der Wirtschaftsförderung. Mit dem Angebot von Pesch-Braun, auch den „Goldenen Apfel“ nutzen zu können, konnte das Platzproblem jedoch gelöst werden. In wenigen Tagen haben die drei Händler die beiden Hotels in ansprechende Verkaufsräume verwandelt, die zum Stöbern und Entdecken einladen.

Nun bieten Hieckmann und Skodek von Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr im „Goldenen Apfel“ ihre Waren an. Das Sortiment reicht von einer großen Auswahl an handgefertigtem Schmuck über Etageren bis hin zu ausgefallenen Dekoartikeln.

Zusammen mit seiner Tochter Christin bietet Hermann Tebarts im Hotel „Zu den silbernen und goldenen Schlüssel“ seine individuellen Brunnen in verschiedensten Ausführungen, Feuerstellen und weitere Dekoelemente für den Garten an.

Das Angebot von Tebarts können sich Interessierte montags bis freitags jeweils von 14 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 18 Uhr anschauen.

Ein weihnachtliches Wochenende

Am Ende des zweitägigen Winnekendonker Adventsmarktes fand der Vorsitzende des Heimatvereins „Ons Derp“, Gerd Ophey, für das Erlebte klare Worte: „Das war hier der absolute Burner“, brachte er etwas leger zum Ausdruck, was viele angesichts der stimmungsvollen Atmosphäre auf dem Winnekendonker Marktplatz empfanden. Denn der diesjährige Adventsmarkt bot viele schöne Momente, die die Besucher in die Ortschaft lockten.

„Am Samstag waren das förmlich Menschenmassen. Der Weihnachtsbaum wurde von den Kindern geschmückt. Und als Daniel Bauten hier gespielt hat, war das schon krass.“ Da habe es „ein Geschiebe wie vor 20 Jahren“ gegeben, „als es noch keine 20 Weihnachtsmärkte parallel gab“, meinte Ophey.

Geschichtenerzähler im Weihnachtssessel

Auch die Kinder des „Sterntaler“-Kindergartens, der Sänger Karl Timmermann und vor allem die Bläser des Musikvereins, die am Abend aus den Fenstern des Alten Rathauses heraus Weihnachtslieder spielten, sorgten für ein besonderes Ambiente. „Da war der Marktplatz hier rappelvoll.“ Und am Sonntag betätigte sich der Vorsitzende der Geselligen Vereine, Rüdiger Göbel, als Geschichtenerzähler im Weihnachtssessel. „60 Prozent Wetter, 40 Prozent Programm“ hätten das in diesem Jahr ausgemacht, meinte Ophey schmunzelnd.

Auch Inge Leenen, die in diesem Jahr mit dafür gesorgt hatte, dass einige neue Anbieter mit ihren Ständen auf dem Markt zu sehen waren, meinte nur: „Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus – die Stimmung ist superschön.“

Klein und idyllisch

Die Besucher wie Dennis und Nicole Link genossen die Mischung aus Kunsthandwerk, Kulinarischem und Kultur. „Wir sind jedes Jahr da, als Winnekendonker muss das. Klein und idyllisch“, war ihr persönliches Fazit bei einem wärmenden Gläschen Glühwein. Und Hans-Gerd Frerix von der Sebastianus-Schützenbruderschaft konnte angesichts eines leergekauften Standes die erfreuliche Feststellung machen: „Unser Grünkohl ist hier weggegangen wie kalte Pommes.“

In der weihnachtlich geschmückten Öffentlichen Begegnungsstätte nutzten Einheimische und Gäste die Gelegenheit zum Austausch, Aufwärmen und Stöbern an den drei Ständen mit Weihnachtslichtern und Krippen-Utensilien. Eine Besucherin brachte es auf den Punkt: „Ein wunderschönes Fest für alle.“

Regen auf dem Platz, aber Sonne im Herzen

Stimmungsvolle Lichter und liebevoll geschmückte Buden lockten zum Winnekendonker Adventsmarkt. Nur das Wetter spielte nicht mit. So musste das handverlesene Kunsthandwerk dem Regen etwas Tribut zahlen.

„Wir sind glücklich und zufrieden, dass wir hier sind“, versicherte Heidi Schloots. Die Kölnerin bot mit ihrem Liebsten selbsgtgemachte Socken, Mützen und Schals an. „Aber es sind recht wenig Besucher da“, klappte sie ihren Stand angesichts der überschaubaren Menge an Menschen zu.

„Das war schon schade“, fand auch Gerd Ophey vom Heimatvereins „Ons Derp“als Ausrichter. Der Vereinsvorsitzende war trotz alledem nicht unzufrieden: „Es waren am Samstag so 300 bis 400 Gäste da.“ Die Leute würden das Angebot schätzen: „Es ist heimisches Handwerk. Die meisten Anbieter sind ja Winnekendonker.“ Der Markt habe sein Alleinstellungsmerkmal. Das wolle man auch erhalten.

Tatsächlich war der Markt trotz des Regens nicht völlig verwaist. Die Menschen kamen zum großzügig gestalteten Platz, um sich die eine oder andere Kleinigkeit zu Weihnachten oder einfach nur die Geselligkeit in der Dorfgemeinschaft zu gönnen.

Trotz des schlechten Wetters hat es auch hat Inge Leenen Spaß gemacht. „Die Atmosphäre ist halt einzigartig“, fand die Malerin, die seit über 20 Jahren mit ihrer Kunst auf dem Markt präsent ist.

Heinz-Josef Tepest gönnte sich beim „Imker und seiner Frau“ eine heiße Tasse Honigmet. Und am Stand von Boris Mischke konnte man sehen, wie er sein Holz drechselte, um daraus Kreisel, Schalen, Stifze, Deko und kleine Weihnachtsbäume zu gestalten, verarbeitet mit Orangelöl und anderen Feinheiten.

Am Ende des Tages standen noch einige Besucher und Aktive bei einem Glas Glühwein zusammen und plauderten über Gott und die Welt.

Am Sonntagmittag lies der Regen dann etwas nach, was die eine oder andere Familie auf den Platz oder in die ÖBS führte, wo es zum Nachmittag Kaffee und Kuchen gab. Georg Werner als Nikolaus und Rainer Verhülsdonk als Knecht Ruprecht streiften derweil über den Platz, um die Kinder mit einen Schokoladen-Nikolaus zu überraschen.

Am Stand der St. Sebastianus-Schützenbruderschaft gönnte sich unter anderem Ortsvorsteher Hansgerd Kronenberg eine Portion Grünkohl, verteilt vom Königsquartett 2017. Jupp Blenkers durfte sich im Rahmen der Verlosung über einen großen Frühstückskorb freuen. „Bei 20 Losen ein Gewinn“, zeigte er sich mit der Ausbeute zufrieden.

Und der unermüdliche Karl Timmermann beehrte auch den Winnekendonker Weihnachtsmarkt mit seinen Liedern. Er flanierte singend über den Platz, klatschte Kinder am Karussell mit der Hand ab und gab die Botschaft des Tages aus: „Wir haben die Sonne im Herzen.“