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Im vergangenen Jahr eröffnete Weihbischof Leo Wagener die Wallfahrt. Foto: Bischöfliche Pressestelle
Weihbischof Rolf Lohmann eröffnet die diesjährige Kevelaerer Wallfahrtszeit

Pilgerpforte der Basilika wird wieder geöffnet

Am Donnerstag, 1. Mai, unmittelbar vor dem um 10 Uhr beginnenden Pontifikalamt öffnet der Weihbischof das Pilgerportal der Kevelaerer Marienbasilika.

Würzburg Foto: privat
Würzburg und Fränkische Wallfahrtsorte

Unterwegs mit Weihbischof Rolf Lohmann

Mit geistlicher Reisebegleitung durch Weihbischof Rolf Lohmann bietet die Emmaus-Reisen GmbH Münster in der Zeit vom 26. bis 30. Mai 2025 eine Reise nach Würzburg und zu den fränkischen Wallfahrtsorten an.

Weihbischof Rolf Lohmann Foto: Bischöfliche Pressestelle / Achim Pohl
Weihbischof Lohmann fordert auf, Brücken zu anderen Menschen zu bauen

Gottesdienst zum Ende der Festwoche

Mit einem feierlichen Gottesdienst, zelebriert von Weihbischof Rolf Lohmann, ist in Kevelaer die Jubiläumswoche anlässlich des 375-jährigen Bestehens der Kerzenkapelle zu Ende gegangen.

Weihbischof Rolf Lohmann ist Beauftragter der Bischofskonferenz für das Heilige Jahr. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Achim Pohl
Papst Franziskus beruft offiziell das Jahr ein

Heiliges Jahr 2025

Im Vatikan hat Papst Franziskus mit der am 9. Mai 2024 veröffentlichten Bulle „Spes non confundit“ (Die Hoffnung lässt nicht zugrunde gehen) offiziell das Heilige Jahr 2025 einberufen.

In Rom ergab sich die Möglichkeit zum Gespräch über Umwelt- und Klimaschutz

Weihbischof Lohmann trifft Papst Franziskus

Während eines Besuchs in der „Ewigen Stadt“ Rom hat Weihbischof Rolf Lohmann, Regionalbischof für den Niederrhein und Recklinghausen, Papst Franziskus getroffen.

Spaziergang mit Forst-Experte Julian Mauerhof durch Uedemer Hochwald

Weihbischof Lohmann informiert sich über Zustand des Waldes

Julian Mauerhof schreitet mit sicherem Tritt den kleinen Waldweg zwischen Farnen und stacheligen Sträuchern entlang. Der 40-Jährige ist als Forstamtsleiter im Regionalforstamt Niederrhein in Wesel für rund 16.000 Hektar Wald verantwortlich. Im Uedemer Hochwald informiert er Weihbischof Rolf Lohmann über den Zustand des Waldes in der Region.

Zum Umgang der katholischen Kirche mit sexuellem Missbrauch: ein Interview

In schwerem Fahrwasser

Die Diskussion um sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche erhitzt zur Zeit verstärkt die Gemüter. Das KB hat mit dem Niederrhein-Weihbischof Rolf Lohmann über dieses Thema gesprochen.

Persönlicher Referent des Bischofs

Als der Anruf aus Münster kam, war Markus van Berlo überrascht. Er möge sich, sagte die Personalabteilung des Bischöflichen Generalvikariats, doch mal mit Weihbischof Lohmann in Verbindung setzen.

„Wir haben uns schon lange vor seiner Bischofsweihe kennengelernt, vor mehr als 30 Jahren“, sagt van Berlo, der seit viereinhalb Jahren als Schulseelsorger an den weiterführenden und berufsbildenden Schulen in Kleve arbeitet und vorher zehn Jahre lang in Gemeinden und Schulen in Goch tätig war.

Seit Jahresbeginn ist ein neues Aufgabenfeld für den 48-Jährigen dazugekommen. Denn Weihbischof Lohmann hat den gebürtigen Twistedener gefragt, ob er sein persönlicher Referent werden wolle. „Eine solche Referentenstelle gab es am Niederrhein bislang noch nicht“, erklärt van Berlo, „es geht darum, den Weihbischof insbesondere bei der Entwicklung langfristiger Ziele zu unterstützen und ihm bei wichtigen Themen zuzuarbeiten“.

Immerhin ist der Weihbischof für die Regionen Niederrhein und Recklinghausen mit rund 586.000 Katholikinnen und Katholiken (Stand 2019) zuständig und zudem Umweltbischof der Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Da trifft es sich gut, dass van Berlo, der mit seiner Familie in Goch wohnt, ursprünglich Landschaftsplanung studiert hat und vor seinem Dienst in der Kirche in der Umweltbildung tätig war. Damals hat er bereits Recklinghausen kennengelernt, als er dort für die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW gearbeitet hat. „Die Schöpfungsbewahrung war mir schon immer ein großes Anliegen und ein wichtiger Schwerpunkt meiner Arbeit“, betont van Berlo.

Er ist gespannt darauf, was ihn in den kommenden Monaten erwartet, schließlich gebe es für die neue Tätigkeit noch kein festes Stellenprofil, wie er erklärt. „Das wird sich in der gemeinsamen Arbeit entwickeln. Ich freue mich auf die Arbeit mit dem restlichen Team des Weihbischofs und auf die Menschen, denen ich begegnen werde. Außerdem bin ich gespannt auf die Themen, die auf mich zukommen. Ich weiß, dass Weihbischof Lohmann an einem ehrlichen Austausch und meiner Einschätzung interessiert ist, die werde ich ihm gerne geben.“

Der Weihbischof ist froh, mehr als drei Jahre nach seinem Amtsantritt nun einen persönlichen Referenten zu haben. „Neben Büroteam und Fahrer habe ich nun jemanden an der Seite, der meine Aufgaben in der Region und auch für die Bischofskonferenz koordiniert, vorbereitet und unterschiedliche Bereiche in den Blick nehmen kann“, sagt Lohmann. Zunächst gelte es für den neuen Referenten, Kontakte sowohl in Recklinghausen als auch am Niederrhein zu knüpfen.

„Absolut sympathisch“, wie der Weihbischof sagt, sei der Erfahrung van Berlos mit Jugendlichen aus der Schulseelsorge. „Er hat viel mit jungen Leuten zu tun und bleibt auch weiterhin in diesem Bereich aktiv. Das ist mir wichtig, denn wir müssen als Kirche auf die Ideen der jungen Menschen hören“, erklärt Weihbischof Lohmann.

Trotz seiner neuen Tätigkeit als Referent wird van Berlo der Schulseelsorge, insbesondere am Berufskolleg, in Kleve treu bleiben – beide Stellen haben einen Umfang von je 50 Prozent. „Zwar muss ich meine Stunden an den anderen Schulen reduzieren, aber dafür wird Ersatz kommen“, verspricht er.

Denn die Arbeit mit den Jugendlichen ist ihm wichtig: „Das darf nicht brach liegen, Voraussetzung für meine Zustimmung war, dass die Schulseelsorge weiter gesichert ist.“

Fragestunde mit Bischof Lohmann

Judith Simons, Sara Stenmans, Veronika Hartmann, Merle Dankwart und Jakob Verhaeg hatten in der Aula der Gaesdonck die Gelegenheit, mit Weihbischof Rolf Lohmann über das Thema „Glaube ja – Kirche nein?“ zu diskutieren, stellvertretend für viele Jugendliche, die über den Instagram-Kanal der Jugendkirche Münster live zuschauen konnten.

Mit ihrem Format „Ask the Bishop“ („Frag‘ den Bischof“), in dem sich sonst Bischof Dr. Felix Genn den Fragen Jugendlicher stellt, war die Jugendkirche Münster an den Niederrhein ekommen. Da aufgrund der Pandemie die sonst üblichen Jugendgebetsabende nicht durchführbar sind, wurde auf diese Weise die Möglichkeit geschaffen, mit dem Weihbischof über aktuelle Themen zu sprechen. Dass dies auch über Instagram gelang war unter anderem ein Verdienst der bestens vorbereiteten Moderatorin Laura Hofer und von Sam Jesurasa, der den Abend mit moderner Klaviermusik und Gesang musikalisch gestaltete.

Die Schülerin Judith Simons trug ein selbst geschriebenes Gebet vor. Foto: Bistum Münster

Gleich zu Beginn wurde aus der Runde der Jugendlichen deutlich, dass einige zwar auch immer mal wieder gerne in die Kirche gehen, ihr Glaube an Gott davon aber ziemlich unabhängig sei. Dies umso mehr, als die Institution Kirche oft den Eindruck vermittele, Regeln aufstellen zu wollen, die heute von vielen Menschen nicht mehr als zeitgemäß empfunden würden.

Die Kirche brauche eine „schnellere Entwicklung“ und sie müsse „moderner werden“, forderten die Schülerinnen und Schüler vom Weihbischof. „Es ist wichtig für die Kirche, gut hinzuhören, wie Ihr den Glauben seht, wir brauchen die Ideen der Jugendlichen“, antwortete Lohmann den Schülerinnen. „Ich sage ganz ehrlich, dass wir viel Jugendliche verloren haben“, betonte der Weihbischof, „wir brauchen neue Zugänge und müssen jungen Menschen die Gelegenheit bieten, gute Erfahrungen machen zu können.“ Da sei, fügte er selbstkritisch weiter aus, „in vielen Pfarreien noch Luft nach oben“.

Die Möglichkeit, sich frei und offen über den Glauben austauschen zu können sei entscheidend, um Jugendlichen zu ermöglichen, einen eigenen Glauben zu entdecken. Zudem müsse die Kirche Räume schaffen, um Jugendarbeit zu ermöglichen. „Es mangelt an einigen Stellen, manchmal ist es wirklich schwierig“, gab Lohmann zu.

Doch er ermunterte sowohl die Schülerinnen vor Ort als auch die Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream, sich zu engagieren und Stellung zu beziehen: „Es ist wichtig, dass Ihr mit Eurem Bild von Glauben in der Kirche zum Zug kommt.“

Fragen an Weihbischof Rolf Lohmann per Instagram stellen

Es hat schon Tradition, dass sich Jugendliche aus den Kreisen Kleve und Wesel, die in den folgenden Monaten gefirmt werden, an einem Abend mit Weihbischof Rolf Lohmann treffen, um mit ihm über Glaubensthemen zu sprechen. Aufgrund der Corona-Pandemie ist dieser direkte Kontakt in diesem Jahr nicht im üblichen Rahmen möglich. Damit Bischof und Jugendliche dennoch in den Dialog kommen können, hat die Jugendkirche Münster das Format „Ask the Bishop“ (deutsch „Frag‘ den Bischof“) entwickelt. Per Live-Stream wird das Gespräch mit dem Bischof in die sozialen Medien übertragen, die Firmlinge können vorab und auch während der Übertragung Fragen über Instagram stellen, die dann vom Team der Jugendkirche an den Bischof weitergegeben werden. Am Freitag, 23. Oktober 2020, kommt „Ask the Bishop“ erstmals an den Niederrhein. Weihbischof Lohmann spricht an diesem Abend ab 19 Uhr über das Thema „Glaube ja – Kirche nein?“. Das Gespräch wird vom Bischöflichen Internatsgymnasium Gaesdonck ins Internet übertragen.

„Ich bin gespannt darauf, dieses für mich neue Format auszuprobieren – in einer Zeit, in der wir den persönlichen Kontakt noch immer einschränken müssen und direkte Treffen vermeiden, bin ich froh, dass wir auf die sozialen Netzwerke zurückgreifen können. Daher freue ich mich auf die Fragen, die mir die Jugendlichen über Instagram stellen werden“, ermuntert der Weihbischof zur Teilnahme.

Der Livestream von der Gaesdonck beginnt im Internet auf live.jugendkirche-muenster.de am 23. Oktober 2020 um 19 Uhr. Fragen an den Weihbischof können ab sofort über die Instagram-Kanäle „Ask the Bishop“ oder „Jugendkirche Münster“ gestellt werden.