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Volker Gierenz (Mitte) freute sich über die Auszeichnung „Ehrenamt im Herzen“ des KreisSportBundes Kleve. Michael Rütten (links) und Tina Ganster (rechts) von der Volksbank an der Niers, welche die Auszeichnung mit einer Spende unterstützte, besuchten ihn beim Handball-Training. Mit dabei waren auch Martina De Kloet von der Handballabteilung, die Gierenz für den Preis vorgeschlagen hatte, sowie KSV-Geschäftsführer Ralf Hermes. Foto: Volksbank
Auszeichnung für gelebtes Engagement im Sport auch für einen Kevelaerer

Preisträgerinnen und -träger mit „Ehrenamt im Herzen“ geehrt

Ende November hat der „KreisSportBund Kleve e.V.“ gemeinsam mit der Volksbank an der Niers die Auszeichnung „Ehrenamt im Herzen“ vergeben und damit das außergewöhnliche Engagement von sechs Menschen gewürdigt, die mit Leidenschaft das sportliche Vereinsleben in ihrer Region gestalten.

Stiftung der Volksbank an der Niers

Für Heimatforschung und Heimatpflege

Stiftung der Volksbank an der Niers schüttet 20.100 Euro Fördergelder aus. Diverse Vereine in Kevelaer erhalten Unterstützung für ihre Projekte.

Turnierchef und Beisitzer des Kreisfußballausschuss Gilbert Wehmen und Volksbank-Sprecherin Tina Ganster Foto: Voba
Am 13. Juli geht es in die nächste Runde

VobaSuperCup

Der VobaSuperCup ist aus den Terminkalendern der meisten Vereine in der Region nicht mehr wegzudenken: 21 Mannschaften sind in diesem Jahr der Einladung des Fußballverbandes Niederrhein gemeinsam mit der Volksbank gefolgt.

Die stolzen Kinder vor ihrem Baum. Foto: privat
Als Dankeschön gab es eine Spende an die Kindertagesstätte Marienkäfer e. V.

Kinder schmücken Baum der Volksbank

Die Kinder der Elterninitiative Kindertagesstätte Marienkäfer e. V. machten einen Ausflug zur örtlichen Volksbank.

Der 62-Jährige war fast 45 Jahre lang bei der Volksbank an der Niers und Vorgängerinstituten tätig

Volksbank verabschiedet Michael Neuhaus

Nach fast 45 Jahren Tätigkeit bei der Volksbank an der Niers und Vorgängerinstituten wurde Michael Neuhaus im Beisein seiner Ehefrau und seinen Kolleginnen und Kollegen im Hotel/Restaurant „Zur Brücke“ in Kevelaer verabschiedet.

Frank I. und seine Delegation bedankten sich für den von der Volksbank gesponserten Orden

Prinz Frank in der Bank

Frank Leukers musste über ein Jahr warten, um endlich in eine bunte Session starten zu können. Die offizielle Übergabe des von der Volksbank Kevelaer gesponserten Ordens war einer der ersten von vielen Terminen in diesem Jahr.

Money-Check macht wieder Schüler fit im Umgang mit Geld

„Näher zu bringen, wie man eigentlich mit Geld umgeht“, das sei das übergeordnete Ziel des Projektes, sagte Christoph Feldmann bei der Zertifikatsübergabe zu den 120 Schülern. Der stellvertretende Schulleiter der Gesamtschule Kevelaer zeigte sich dankbar, dass der „Money-Check“ erneut an seiner Schule durchgeführt wurde. In mehreren Stunden erläuterten die Verantwortlichen den Schülerinnen und Schülern der zehnten Jahrgangsstufe Themen wie Verträge, Haushalts- und Budgetplanung, Onlinebanking und Abokosten. Durchgeführt wurde das Projekt von Mitarbeiterinnen der Schuldnerberatung der Caritas und Jugendberatern der Volksbank an der Niers.

Es könne immer wieder vorkommen, „dass ihr verlockt werdet, Dinge zu kaufen“, betonte Feldmann die Wichtigkeit, auch über Kostenfallen aufgeklärt zu werden. „Manchmal verliert man da auch den Überblick.“ Die Schüler sollten lernen, „Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen“ und so stets den Durchblick zu bewahren. Dass dieses Thema auch in den jungen Jahren schon von Relevanz sei, das merke er unter anderem daran, dass vor Klassenfahrten überlegt werde: „Nehme ich jetzt 150 Euro oder 200 Euro mit?“ Genau diese Kosten zu kalkulieren – und das nicht nur für die Klassenfahrt – das sei wichtig.

Auch mal Geld zur Seite legen

Vor allem lauerten heutzutage im Internet Kostengefahren, erklärte Wilfried Bosch, Vorstandsmitglied der Volksbank an der Niers, „das ist nicht ohne.“ Da habe man schnell mal „Häkchen gemacht, die Folgen haben können.“ Er appellierte an die Schülerinnen und Schüler, vor allem auch einen Überblick darüber zu haben, wann man Geld zur Seite legen kann. Denn so sei eine längerfristige Planung über die aktuelle finanzielle Situation hinaus möglich.

Karl Döring vom Vorstand des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer e.V. betonte zum Abschluss, dass auch im Kreis Kleve die Zahl der überschuldeten Bürger nicht unerheblich sei und lobte die Zusammenarbeit mit der Volksbank an der Niers, die das Projekt finanziert. Im Anschluss erhielten die 120 Schülerinnen und Schüler ihre Zertifikate des Money-Checks.

Neuer Turnspaß im Sterntaler-Kindergarten

Die Freude bei den Kindern des Sterntaler Kindergartens ist groß: Dank der Unterstützung der Volksbank an der Niers konnte ein neuer Turn- und Sprungkasten mit Leiter gekauft werden. Dirk Koppers, Geschäftsstellenleiter der Volksbank Winnekendonk, wurde bereits von strahlenden Kinderaugen empfangen, als er bei der Übergabe des neuen Spielgerätes dem Kindergarten einen Besuch abstattete.

Voller Begeisterung wurde der neue Turn- und Sprungkasten direkt ausprobiert. Kathrin Weigel, Leiterin des Sterntaler Kindergartens, bedankte sich, auch im Namen aller Erzieher und vor allem der Kinder, bei Koppers für die großzügige Unterstützung. Jetzt können die Kinder endlich auch bei schlechtem Wetter ausgiebig turnen.

25 Jahre Heimatforschung und Heimatpflege

Was haben Heiligenhäuschen und historische Mühlen, Schützensilber und Vereinsfahnen, St.-Martins-Mäntel und ungeordnete Archive gemeinsam? Sie alle stehen für ein Stück niederrheinische Heimat und sie alle, respektive die Arbeiten an oder mit ihnen, wurden schon einmal von der Stiftung für Heimatforschung und Heimatpflege der Volksbank an der Niers gefördert. Und sie alle sind nur Beispiele, denn sage und schreibe über 500 kleinen und großen Projekten hat die Stiftung in den nunmehr 25 Jahren ihres Bestehens getreu dem Motto „Wir bewahren Heimat“ finanziell unter die Arme gegriffen.
Traditionen lebendig halten

Diese Prämisse der Teilfinanzierung betonten die Mitglieder des Stiftungsbeirates besonders, die anlässlich des Silberjubiläums jetzt im Niederrheinischen Museum in Kevelaer zu einem Pressegespräch zusammenkamen. Eine Vollfinanzierung sei ebenso ausgeschlossen wie eine Neuanschaffung, erklärten sie. Denn schließlich wolle man Traditionen, Kulturen und Bräuche lebendig erhalten und gleichzeitig das ehrenamtliche Engagement fördern. Ganz so, wie es sich die Gründerväter vor 25 Jahren gedacht haben mögen.
Im Jahre 1994 wurde die Stiftung zum 100-jährigen Bestehen der Volksbank Goch-Kevelaer mit einem Stiftungskapital von 300.000 D-Mark ins Leben gerufen. Nachdem die Genossen mit der Volksbank Gelderland 2006 zur Volksbank an der Niers funsionierten, floss noch einmal ein hübsches Sümmchen in die nun gemeinsame Stiftung – heute beträgt das Stiftungskapital 300.000 Euro.
Was die Genossenschaftsbank damit finanziell erreichte, ist schnell beziffert: 435.000 Euro wurden nach eigenen Angaben bislang ausgeschüttet. Was man in der Region an der Niers erreichte, ist so schnell nicht abzuschätzen: 30 bis 40 Förderanträge gingen pro Jahr ein, sagt der Vorsitzende des Stiftungsbeirates, Johannes Snelting aus Weeze. Die würden sorgfältig begutachtet und auf Förderfähigkeit und -würdigkeit geprüft, sagt der Vorsitzende, der seit den Anfängen vor 25 Jahren im Beirat sitzt.
Die Vielfalt der Traditionen, Bräuche und Kulturen in den Vereinen und bei den heimatverbundennen Menschen am Niederrhein allgemein zu erleben, das reize sie besonders, sagt die stellvertretende Vorsitzende Johanna Klümpen-Hegmans aus Rheurdt, und die anderen Mitglieder stimmen ihr zu. Johannes Janshen (Kessel), Bernhard Keuck (Geldern), Heinz Karl Meuskens (Pfalzdorf) und Konrad Pieper (Udem), sowie Wallfahrtssekretär Dr. Rainer Killich, der für Kevelaer im Stiftungsbeirat sitzt, scheinen viel Freude an ihrer für manchen Verein durchaus (geld-)segensreichen Arbeit zu haben.
Dr. Rainer Killich hat übrigens neben der offiziellen auch noch eine ganz persönliche Beziehung zur Stiftung: Aus seiner Promotion wurde dank der Förderung ein veritables Buch. Das war aber längst nicht die einzige Förderung, mit der die Stiftung in Kevelaer half: Eine besonders gelungene sei beispielsweise die Förderung der Orgelsanierung in der Basilika gewesen, erinnern sich die Beiratsmitglieder.
Eine besondere Feier zum Jubiläum wird es übrigens nicht geben, da feiert man lieber Anfang Dezember gemeinsam mit den geförderten Einzelpersonen und Vertretern der begünstigten Vereine, die dann wieder traditionell in eine der Städte in der Heimat an der Niers eingeladen werden. Doch bis dahin fließt noch etwas Wasser die Niers hinunter.
Wer etwas vom Geldfluss abhaben möchte, kann sich noch bis zum 2. Oktober bei der Stiftung für Heimatforschung und Heimatpflege der Volksbank an der Niers, Am Kapellhof 1, 47608 Geldern, bewerben. Neben aussagekräftigen Projektbeschreibungen sehen die Beiratsmitglieder, die über die Vergabe entscheiden, natürlich auch gerne Pläne oder Fotos, in jedem Falle aber einen Kostenplan.