Beiträge

Die Volksbank an der Niers spendet neuen Bus und Feuerwehrfahrzeug

Neue Modellautos für Kevelaerer Eisenbahnfreunde

Mit Hilfe einer Spende der Volksbank an der Niers konnte der Verein „Kevelaerer Eisenbahnfreunde und Modellbahner e.V.“ zwei neue Fahrzeuge für die knapp 25 Quadratmeter große Modellbahnanlage anschaffen.

Möglich gemacht wurde die Aktion unter anderem durch Gewinnsparer*innen

Volksbank spendiert „Matschküchen“ für Kitas

„Matschküchen“ liegen voll im Trend  – hier können sich die Kleinen an Zutaten wie Wasser, Sand und Blättern austoben, um beispielsweise Kuchen oder Matsch-Smoothies herzustellen.

Am 1. August starteten sie ihre Ausbildung

Volksbank an der Niers begrüßt neun Nachwuchskräfte

Der Einstieg ins Berufsleben ist geschafft: Neun junge Menschen haben im August ihre Ausbildung bei der Volksbank an der Niers begonnen. 

Volksbank an der Niers blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück

Den Themen der Zukunft stellen

Die Volksbank an der Niers blickt gemeinsam mit ihren Mitgliedervertreter*innen auf das Geschäftsjahr 2020 zurück. Die letzten Monate waren durch große Herausforderungen für Gesellschaft und Wirtschaft geprägt.

Fahne des KMGV wird restauriert

Mit 10.350 Euro förderte die Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatforschung und Heimatpflege in diesem Jahr 14 Projekte rund um Kultur, Tradition, Geschichte und Bräuche der Region Niederrhein. Die größte Fördersumme erhielt mit 1.700 Euro der Kevelaerer Männer-Gesang-Verein für die Restaurierung der Vereinsfahne zum 125-jährigen Bestehen im nächsten Jahr.

Johannes Snelting, Vorsitzender des Stiftungsbeirates und Johannes Janhsen, Vorstandsmitglied der Volksbank, sprachen den Vereinsvorsitzenden Heinz Lamers und Josef Lipka ihre Glückwünsche aus. Die im ehemaligen Atelier J.W. van den Wyenbergh aus Kevelaer gefertigte Fahne wurde dem Verein im Jahr 1911 während eines Fahnenweihfestes vom damaligen Bürgermeister Marx übergeben und stellt ein für die Geschichte der Stadt erhaltenswertes Kulturgut dar. Aktuell wird sie im Niederrheinischen Museum in Kevelaer aufbewahrt. Museumsleiterin Veronika Hebben freut sich, dass die Fahne im nächsten Jahr in restauriertem Zustand dem Publikum zugänglich gemacht werden kann.

Insgesamt 13 weitere Projekte wurden bei der Mittelvergabe vom Stiftungsbeirat bedacht. Im Corona-Jahr verzichtete man aber auf eine große Feierlichkeit mit allen Fördermittelempfängern. „Wir hoffen, beim nächsten Mal wieder allen persönlich gratulieren zu können“, sagt Johannes Janhsen, „Es ist bemerkenswert, wie viele Ehrenamtliche sich für unsere Heimat engagieren.“

Weitere 13 Projekte am Niederrhein unterstützt

Der Weezer Arbeitskreis Heimatgeschichte wurde mit 1.200 Euro bei der Erstellung seines Jahrbuchs unterstützt.

Auch der Historische Verein für Geldern und Umgegend erhielt 1.200 Euro, zur Umsetzung des Geldrischen Heimatkalenders.

Über eine Förderung von jeweils 1.000 Euro freuten sich die St. Nicolai Bruderschaft Issum für einen Jubiläumsbildband zum 600-jährigen Bestehen sowie der Heimat- und Verkehrsverein Uedem, zur Finanzierung einer Radfahrkarte zu den Bildstöcken und Bauernschaftstafeln.

800 Euro stellte die Stiftung dem Heimatverein Keppeln für die Installation von Infotafeln in den Keppelner Bauernschaften zur Verfügung.

Der Heimatverein Goch wurde mit 550 Euro zur Errichtung von Informationsstelen für die Projekte „Geschichtsbrunnnen“ und „Skulptur“ von Poortje Jäntje bedacht.

Jeweils 500 Euro erhielten das Overkwartier van Gelre zur Erstellung eines Jahrbuchs sowie die Heimatfreunde Kapellen, welche die Mittel zur Restaurierung von Gemälden und Zeichnungen einsetzen werden.

Vier Projekte wurden mit jeweils 400 Euro bedacht: Die Restaurierung der Königskette der Vereinigten St. Sebastianus- und St. Paulus Bruderschaft Aldekerk, die Aufarbeitung von alten Buchdokumenten der Vereinigten St. Georgs- und Carolusbruderschaft Winternam, die Renovierung eines Heiligenhäuschens durch die Marianische Schützenbruderschaft Vernum und die Digitalisierung der heimatlichen Geschichte Herongen durch den Verein Oss Dörpke.

Mit 300 Euro wurde das Buchprojekt „Clapps Liebling wird erwachsen“ von Hermann Tenhaef unterstützt.

Für Vereine und Institutionen 

Die im Jahr 1994 gegründete Stiftung der Volksbank an der Niers für Heimatforschung und Heimatpflege vergibt jährlich Stiftungsmittel zielgerichtet an Vereine und Institutionen, mit denen Projekte aus den Bereichen Heimatgeschichte, gewachsenen Traditionen sowie religiöses und profanes Brauchtum gefördert werden.

Premiere als virtuelles Format

Erstmals in der Geschichte der Volksbank an der Niers fand die Vertreterversammlung in virtueller Form statt, mit anschließender schriftlicher Beschlussfassung. Dabei blickte die Bank gemeinsam mit ihren Vertreterinnen und Vertretern auf ein solides Geschäftsjahr 2019 und ein bewegtes Jahr 2020 zurück.

Die Volksbank an der Niers ist ihren Mitgliedern verpflichtet und demokratisch organisiert. Auf der jährlichen Vertreterversammlung üben die gewählten Mitgliedervertreter ihr Mitbestimmungsrecht aus und informieren sich über Themen und Ergebnisse ihrer Bank. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die geplante Präsenzveranstaltung zunächst verschoben und letztlich in virtueller Form durchgeführt – eine Premiere in der langen Geschichte der Bank. Vorstand und Aufsichtsrat entschieden sich für ein zweistufiges Verfahren: Eine virtuelle Veranstaltung mit anschließender schriftlicher Beschlussfassung auf dem Postweg.

Knapp 140 registrierte Mitgliedervertreterinnen und -vertreter ließen sich auf die technische Premiere ein und folgten über einen Online-Zugang den Berichten von Aufsichtsrat und Vorstand, die live aus dem Sitzungsraum der Geschäftsstelle in Straelen sendeten. Die zugeschalteten Vertreterinnen und Vertreter hatten die Möglichkeit, via Chatfunktion ihr Rede-, Antrags- und Auskunftsrecht auszuüben. Für eventuelle technische Rückfragen stand ein telefonischer Support zur Verfügung.

Das war für uns eine absolute Premiere, auch wenn wir natürlich durch Online-Meetings und ähnliches mit dem Medium vertraut sind“, so Vorstandsmitglied Wilfried Bosch. Im Mai war er mit seinem Vorstandskollegen Johannes Janhsen schon einmal für die Vertreterschaft vor die Kamera getreten, um via Videobotschaft über aktuelle Bankthemen zu berichten.

Denn auch die Regionaltagungen im Frühjahr mussten coronabedingt ausfallen. Die Veranstaltungsreihe mit Marktplatz-Konzept geht normalerweise der Vertreterversammlung voraus und dient dem Austausch mit den Vertretern über die Entwicklungen in der Bank. „Es ist uns ein großes Anliegen, unsere Mitgliedervertreterinnen und -vertreter auch in herausfordernden Zeiten wie diesen umfassend zu informieren“, so Bosch.

Die Zukunft: persönlich und digital

Passend zum digitalen Format der Versammlung resümierte Bosch in seiner Rede die Einrichtung der DigitalFiliale im Frühjahr. Die virtuelle Filiale ist eine „echte“ Geschäftsstelle, besetzt mit erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Volksbank an der Niers. Bosch führte aus: „Der Start Mitte März war eine Punktlandung, da auch unsere Geschäftsstellen vor Ort vorübergehend geschlossen waren. Aktuell erreichen uns bis zu 700 Anrufe pro Tag, die Beratung bleibt persönlich und individuell.“

Aus dem genossenschaftlichen Förderauftrag der Bank resultiere eine gesellschaftliche und unternehmerische Verantwortung, die digitale Entwicklung in den eigenen Prozessen voranzutreiben. So werden momentan Vorteile und Möglichkeiten der Videoberatung geprüft. Gleichzeitig betonte Bosch die Relevanz des persönlichen Austausches in den Filialen vor Ort: „Das Vertrauen entsteht hier – im persönlichen Kontakt.“

Rückblick auf ein solides Geschäftsjahr

Auch angesichts eines herausfordernden Marktumfeldes zeigt sich die Ertragslage der Bank stabil. Die Bilanzsumme wuchs in 2019 gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Die geschäftliche Entwicklung in 2019 war von einer Ausweitung des Kreditgeschäfts und der Kundeneinlagen geprägt. Im Bereich des Kreditgeschäfts ließ sich ein Wachstum von 3,7 Prozent (auf über 1,8 Milliarden Euro) festhalten.

Engpässe gab und gibt es dabei nicht, Kundenwünsche konnten und können weiterhin zufriedenstellend erfüllt werden. Eine besondere Herausforderung für die Bank stellt das überdurchschnittliche Wachstum der Kundeneinlagen dar. Zum Bilanzstichtag war hier ein Anstieg um 8,4 Prozent auf fast 2 Milliarden Euro zu verzeichnen. Die Bank zeigte sich insgesamt zufrieden mit den Zahlen. „Wir blicken auf ein gutes Geschäftsjahr 2019 zurück und wir sehen eine positive Ertragsperspektive in der Mehrjahresplanung“, fasste Bosch zusammen. Daher wurde die Auszahlung einer Dividende von vier Prozent für das Geschäftsjahr 2019 an die Mitglieder vorgeschlagen.

Auch der kurze Ausblick ins Geschäftsjahr 2020 fiel zuversichtlich aus, so konnten die Folgen des Shutdowns im Frühjahr bereits weitestgehend aufgeholt werden. Seinen Rückblick rundete Wilfried Bosch mit einem Dankeschön an die Mitarbeiterschaft der Volksbank an der Niers ab, deren Einsatz maßgeblich zu den soliden Ergebnissen beigetragen hat. Auch bedankte er sich bei den über 51.000 Mitgliedern: „Das ist doch eine starke Gemeinschaft.“

Nachgelagerte Beschlussfassung und Aufsichtsratswahl

Die Vertreterversammlung wurde erstmals vom stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Konrad Pieper geleitet und war somit sogar in zweierlei Hinsicht eine Premiere. Pieper scheidet nach 34 Jahren aufgrund des Erreichens der Altersgrenze aus dem Gremium aus. „Du hast dich immer mit gesundem Menschenverstand, herausragender Sachkenntnis und sehr intensiv für die gemeinsamen Ziele unserer Bank eingesetzt“, so Vorstandsmitglied Johannes Janhsen, der sich bei Pieper für die erfolgreiche Zusammenarbeit bedankte und ihm alles Gute für die Zukunft wünschte. Für die Neuwahl in den Aufsichtsrat wurde Michael Klemm aus Geldern vorgeschlagen, für die Wiederwahl ins Gremium Andrea Scheddin aus Goch. Die Wahl sowie die Beschlussfassung durch alle Vertreterinnen und Vertreter wird in schriftlicher Form im Nachgang der Veranstaltung stattfinden.

Unsere erste virtuelle Vertreterversammlung ist auf reges Interesse gestoßen“, resümiert Vorstandsmitglied Wilfried Bosch den Abend, „den persönlichen Austausch ersetzt sie allerdings nicht. Daher hoffen wir, dass wir die gewählten Vertreterinnen und Vertreter im nächsten Jahr wieder zu einer Präsenzveranstaltung einladen können.“

 

Vom Service über Marketing bis zum Controlling

Neun Auszubildende starteten Anfang August in ihre berufliche Zukunft bei der Volksbank an der Niers. Die angehenden Bankkaufleute werden in den nächsten Jahren unter anderem lernen, wie man ganzheitlich berät und für jeden Kunden eine den Bedürfnissen entsprechende Finanzlösung findet.

Dabei weht ein frischer Wind. Die Volksbank setzt in der Ausbildung auf zukunftsträchtige Kompetenzen wie prozessorientiertes Denken und digitale Fähigkeiten. Moderne Kommunikationswege und strukturelle Veränderungen im Bankwesen sorgen für neue Anforderungen an die Bankkaufleute. „Prozesse sind im Wandel und die Bank wird zunehmend digitaler. Gleichzeitig legen wir nach wie vor viel Wert auf den persönlichen Kontakt und die Beziehung zu unseren Kunden“, erklärt Ausbildungsleiter Philipp Lengkeit.

Die Ausbildung ist entsprechend praxisnah und ganzheitlich, was sich auch in der neuen Ausbildungsordnung widerspiegelt, die in diesem Jahr in Kraft tritt. Lengkeit fasst zusammen: „Die fachlichen Themen bleiben nach der neuen Verordnung weitestgehend die gleichen. Aber neben der Praxisnähe rückt die Förderung des Gesamtbankverständnisses noch mehr in den Fokus als bisher.“

Auch die Digitalkompetenz fördert die Volksbank in der Ausbildung aktiv. So stehen den Auszubildenden iPads zur Verfügung, die sie beispielsweise in der Berufsschule nutzen können.

Nach der Einführungswoche geht es für die angehenden Banker direkt in die Geschäftsstellen, wo sie im Service und in der Beratung im Einsatz sein werden. Im späteren Verlauf der Ausbildung werden die neuen Mitarbeiter auch die Abläufe in den Verwaltungsabteilungen kennenlernen, wie in der Kreditabteilung, im Marketing oder im Controlling.

Ende August erwartet die Auszubildenden ein zweitägiges Seminar in Forsbach als Auftakt zum überbetrieblichen Unterricht, der zusätzlich zur schulischen und betrieblichen Ausbildung durchgeführt wird.

Azubis der Volksbank an der Niers erfolgreich

Alle Auszubildenden der Volksbank an der Niers haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen einer Feierstunde gratulierten Vorstandsmitglied Johannes Janhsen, Personalleiterin Dr. Elke Schax und Ausbildungsleiter Philipp Lengkeit zur bestandenen Abschlussprüfung. Besondere Glückwünsche gab es für Nils Trienekens. Er beendete seine Abschlussprüfung mit der Traumnote „sehr gut“.

„Die Ausbildung genießt in der Volksbank einen hohen Stellenwert. Neben dem theoretischen Lernen in der Berufsschule steht vor allem der Praxisbezug im Vordergrund“, erläutert Schax das Ausbildungskonzept. Die dritte Säule bildet der überbetriebliche Unterricht, der Theorie und Praxis in den zweieinhalb Jahren erfolgreich miteinander verbindet. Die Volksbank an der Niers bietet jährlich zehn jungen Menschen einen Ausbildungsplatz und schafft so Zukunftsperspektiven für Berufsstarter. Regelmäßig gehören die Auszubildenden der Volksbank an der Niers zu den Besten ihres Jahrgangs.

„Junge Leute, die einen qualifizierten Abschluss und gute Karrierechancen anstreben, sollten sich jetzt bewerben. Die Bewerbungsfrist für den Ausbildungsstart 2020 läuft noch wenige Wochen“, so Lengkeit und ergänzt: „Auch für nächstes Jahr haben wir bereits Ausbildungsplätze zu vergeben.“ Weitere Informationen unter www.vb-niers.de/azubi.

Großwetterlage an der Niers

Über 350 geladene Gäste begrüßten die Vorstände Wilfried Bosch und Johannes Janhsen zum Neujahrsempfang der Volksbank an der Niers im Hotel SeePark in Geldern. Neben einem kurzen Blick zurück stellte Bosch umfassend die wichtigen Entwicklungsfelder der Bank vor. Der Wetterexperte und Moderator Sven Plöger gab anschließend mit seinem Vortrag „Klimawandel: Gute Aussichten für morgen!?“ einen gleichermaßen humorvollen wie anschaulichen Einblick in die faszinierenden Zusammenhänge unseres Wettersystems und beantwortete wichtige Fragen der aktuellen Klimadiskussion.

Mit Blick auf das Vortragsthema kam Bosch in seiner Ansprache auf zahlreiche Gemeinsamkeiten zum Wetter zu sprechen. Wie mit dem Wetter verhalte es sich derzeit auch in der Bankenwelt: Der Klimawandel sei deutlich spürbar, gleichzeitig seien exakte Langfristprognosen schwierig zu formulieren. Davon unbeeindruckt zeige sich die Volksbank an der Niers: „Egal was kommt, wir sind da. Wir sind Ihre Bank der Zukunft“, stellte Vorstandsmitglied Wilfried Bosch unmissverständlich fest. Und in Anlehnung an Mark Twain, nach dessen Ansicht ein Bankier jemand ist, der Schirme bei Sonnenschein verleiht und bei Regen sofort zurückhaben möchte, versicherte Bosch: „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen und bleiben auch im Klimawandel der Finanzbranche an Ihrer Seite.“

Die Wetterfront der Niedrigzinsen

Dies sei ein großes Plus für die Mitglieder und Kunden. Denn die expansive Geldpolitik zwischen Niedrigzins und Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank habe im vergangenen Jahr ihren bisherigen Höhepunkt erreicht. „Diese Politik führt zu einem Klimawandel für alle Akteure – sowohl für die Banken als auch für die Sparer und Kreditnehmer“, so Bosch. Gerade für die Sparer werde es zunehmend schwieriger, Geld „auf die hohe Kante“ zu legen. Bosch versprach: „Gemeinsam mit Ihnen kämpfen wir uns durch jede Wetterfront der Niedrigzinsen und finden für Sie den richtigen Schirm.“

Das starke Vertrauen der Mitglieder und Kunden in die Volksbank an der Niers bringt auch die Geschäftsentwicklung zum Ausdruck. Im Kundengeschäft konnte ein Kreditwachstum von etwa vier Prozent und ein Einlagenwachstum von acht Prozent erzielt werden, so dass die Bilanzsumme der Bank auf inzwischen 2,5 Mrd. Euro angewachsen ist.

Wilfried Bosch erläuterte das Klima im Bankgeschäft. Foto: nick

Bei der vielbeschworenen Nähe zum Kunden will die Volksbank den Status Quo erhalten, so kündigte es Wilfried Bosch an: „Wir werden die Öffnungszeiten insbesondere in den kleineren Geschäftsstellen entsprechend der Nutzungsfrequenz reduzieren und wollen unser Filialnetz aufrechterhalten. Wir bieten weiterhin Bargeld, Service und vor allem persönliche, diskrete Beratung in Ihrer Nähe.“

Das Augenmerk der Anwesenden lenkte Bosch in seiner Rede auch auf die für den kommenden März geplante Einführung der „DigitalFiliale“, mit der die Volksbank an der Niers im Jahr 2020 neue Wege beschreitet. „Eine Filiale, auf deren Weg Sie keinen Schirm benötigen – denn Sie bleiben während Ihres Beratungsgesprächs ganz einfach daheim, im Büro oder Auto“, beschrieb Bosch die Vorzüge der DigitalFiliale und brachte es auf den Punkt: „Die Abwicklung von Bankgeschäften wird einfacher, die Wege werden kürzer.“ Sichere Überweisung tätigen, Kontostände überprüfen, Kreditkarte bestellen oder persönliche Daten ändern – ein Anruf oder das Senden einer Nachricht per Telefon, Computer, Smartphone oder Tablet genügt. Der Kunde wählt den für ihn bequemsten Kommunikationskanal aus – egal ob Telefongespräch, E-Mail oder Online-Chat. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Volksbank an der Niers arbeiten künftig in der DigitalFiliale, „weil persönliche Beratung, Kooperationen und Nachhaltigkeit bei uns nicht an Wert verloren haben“, stellte Bosch klar heraus.

DigitalFiliale und Immobiliengeschäft

Gleiches gelte auch für die Voba Immobilien eG, da eine ausgezeichnete Beratung auf dem Immobilienmarkt aktuell ein wichtiges Thema sei. Vor dem Hintergrund der Tiefststände bei den Hypothekenzinsen und steigender Immobilienpreise werden viele Fragen, oft gepaart mit großer Unsicherheit, an die Volksbank und die Voba Immobilien eG herangetragen. Bosch: „Unsere Immobilienexperten sind überall erreichbar und mit ihrer Fachkompetenz für Sie gerne in der Region unterwegs.“

Zum Abschluss seines Vortrags überreichte Wilfried Bosch an Sven Plöger einen Regenschirm der Volksbank an der Niers. Foto: nick

Die Nachfrage nach Wohneigentum im Geschäftsgebiet ist unverändert hoch und die Preise ziehen weiter an. Bosch: „Die äußerst geringe Zahl der zur Verfügung stehenden Grundstücke lässt die Preise enorm in die Höhe schnellen.“ Im Jahr 2018 sei die Anzahl verkaufter Wohnbaugrundstücke im gesamten Kreis Kleve um 26 Prozent auf 271 Kauffälle gesunken. „Trotz allem bleibt der ‚Schatz des Niederrheins‘, das Betongold, eine äußerst beliebte Geldanlage“, fasste Bosch den weiteren Ausblick für den Immobilienmarkt zusammen, um dann einige Gedanken zum Thema Bargeld und Niedrigzinsphase vorzustellen.

Für die Niedrigzinsphase hatte Bosch einen guten Rat parat: „Einfaches Sparen reicht nicht mehr aus. Aus Sparern müssen Geldanleger, quasi Investoren, werden. Investmentsparverträge, Immobilien- oder Aktienfonds. Das ist das Sparen der Zukunft. Sprechen Sie uns an!“

Der „Wetterfrosch“

Dann kam Deutschlands bekanntester „Wetterfrosch“ auf die Bühne. Mit vielen Bildern und Geschichten vergangener Wetterereignisse nahm Sven Plöger den Zuschauer mit in das Klimageschehen. Wie hängt der Rückgang des tausende von Kilometern entfernten arktischen Eises mit unserem Wettergeschehen zusammen? Wird es deshalb in der Zukunft möglicherweise mehr Unwetter, Hochwasserlagen und Dürren geben und ist Kohlendioxid wirklich ein Klimakiller? Viele überraschende Antworten hatte der aus dem Fernsehen bekannte Moderator auf Lager. Und Hinweise, welche politischen Konsequenzen aus den Erkenntnissen der Klimaforschung gezogen werden müssen. Aber auch Fingerzeige, wo vielleicht Zweifel an unserem derzeitigen Wissensstand und den Klimaprojektionen angebracht sind.

Beim abschließenden gemeinsamen Mittagessen bot der Neujahrsauftakt noch eine umfassende Gelegenheit zum Gedankenaustausch und Netzwerken, was den Empfang zu einer gelungenen Veranstaltung des noch jungen Jahres 2020 machte.

Ein Dank für viele Jahre der Treue

Eine große Jubilarehrung der Volksbank an der Niers fand im Haus Thoeren in Aldekerk statt. Die Vorstandsmitglieder Johannes Janhsen und Wilfried Bosch bedankten sich bei einer über 40-köpfigen Jubilargemeinschaft für die Verbundenheit, für das persönliche Engagement und für die Treue zur Bank, über eine Dauer von zehn bis hin zu 45 Jahren.

„Die zurückliegenden mehr als 1.000 kollektiven Arbeitsjahre sind eine ganz persönliche Leistung eines jeden Einzelnen“, sagte Johannes Janhsen wertschätzend.
Auf 45 Jahre Betriebszugehörigkeit zur Volksbank können Heinz-Gerd Brauer und Werner Keilitz (nicht auf dem Foto) zurückblicken.

Seit 40 Jahren sind Wilma Hebben, Johannes Kleuskens, Barbara Lipp, Hans-Peter Schmitz, Regine Tebart, Martina van Dijk und Arno Raeth (nicht auf dem Foto) bei der Volksbank beschäftigt. 35 Jahre bei der Volksbank zählen Arnd Feegers, Sabine Int-Veen, Johannes Janhsen, Ingo Leukers, Bärbel Mehler, Liss Steeger und Margret Waerder, (nicht auf dem Foto Heike Wagner).

Das 30-jährige Betriebsjubiläum feiern in diesem Jahr Ruth Ingenpaß und Heidi Janhsen (nicht auf dem Foto: Corinna Holterbosch und Annette Janßen).

Für 25 Jahre Treue zur Volksbank wurden Detlef Baumanns, Ronny Czadzeck, Sonja Dellen, Andrea Janssen und Heidi Wärmpf geehrt (nicht auf dem Foto: Angelika Friedrich und Stefan Hendrix).

Seit zehn Jahren zählen Tanja Badur, Corinna Brey, Philipp Brouwers, Janine Hesselmans, Sarah Janßen, Patrick Kempkes, Jenny Weyers, Katja Peeters, Christina Tenhaef und Anja Verstraeten zum Team der Volksbank an der Niers (nicht auf dem Foto: Clemens Verhaelen).

Foto: Volksbank an der Niers