Beiträge

Gesellige Vereine luden zur Totengedenkfeier am Volkstrauertag

Im Gedenken an die Toten

Am Volkstrauertrag wurde auch in Kevelaer der Toten gedacht.

Die Herbstkirmes 2021 war ein voller Erfolg

„Winnekendonk hat das Feiern nicht verlernt“

Eine Kirmes in Corona-Zeiten: für viele unvorstellbar, für Winnekendonk Realität. Mutigen Vereinen und Bürger*innen ist es zu verdanken, dass im Golddorf am Wochenende zumindest eine abgespeckte „Golddorfkirmes“ gefeiert werden konnte.

Fonds „Energie für Kevelaer“ schüttet 50.000 Euro aus

66 Vereine freuen sich über finanzielle Unterstützung

In diesen Tagen erhalten 66 Vereine Post vom Fonds „Energie für Kevelaer“ und damit die Zusage, dass sie sich über eine Finanzspritze freuen dürfen. Viele Vereine in Kevelaer haben Shutdown, Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln schwer getroffen.

Noch keine Entscheidung über Beteiligung der Sportvereine. Keine Steuererleichterung für Hunde aus dem Tierheim.

Diskussion über Finanzen

Auch der Haupt- und Finanzausschuss (HuF) hat noch keine endgültige Entscheidung über die Beteiligung der Vereine an den Betriebskosten für die städtischen Sportanlagen getroffen.

Sportausschuss diskutiert einen kompletten Erlass der Beteiligung - und verschiebt die Entscheidung

Sollen die Sportvereine Betriebskosten bezahlen?

Leiden die Kevelaerer Sportvereine nun unter erheblichem Mitgliederschwund oder nicht? So ganz klar war dies zum Ende der jüngsten Sitzung des Sportausschusses am vergangenen Donnerstag nicht.

Fonds „Energie für Kevelaer“ unterstützt Verbände und Vereine

Antragsfrist für Spendentopf endet am 30. Juni

Der Countdown läuft: Noch bis zum 30. Juni 2021 können Vereine und Verbände ihren Antrag auf Förderung aus dem Fonds „Energie für Kevelaer“ stellen. Insgesamt 50.000 Euro stehen für die Unterstützung von Investitionen, Projekten und Veranstaltungen zur Verfügung.

Gesellige Vereine, Heimatverein und Landjugend schultern gemeinsam die Präsentation

Winnekendonker Heimatabend im Internet zu sehen

Mit Engagement begegnen die Geselligen Vereine im Golddorf der Krise: „Lähmt die Corona-Pandemie auf Dauer unser kulturelles und gemeinschaftliches Miteinander in unserem Dorf?“, fragten sich Mitglieder des Präsidiums der Geselligen Vereine, Vertreter*innen des Heimatvereins, des Musikvereins und der Sebastianus-Schützen.

Kevelaerer Fonds ruft zu Spenden-Anträgen auf

50.000 Euro für Kevelaerer Vereine

Insgesamt 50.000 Euro aus dem Fonds „Energie für Kevelaer“ stehen zur Unterstützung von Kevelaerer Vereinen und Verbänden zur Verfügung. In diesen Tagen gehen rund 130 Briefe an ehrenamtlich Tätige raus mit dem Aufruf, für ihren Verein einen Spenden-Antrag zu stellen.

Vierte Gartenaktion läuft an

Obwohl das aktuelle Projekt aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht umgesetzt werden konnte, lässt sich Tobias Steegmann, Inhaber des gleichnamigen Garten- und Landschaftsbauunternehmens, nicht davon abhalten, auch im kommenden Jahr wieder ein soziales Projekt zu unterstützen. Arbeiten im Rahmen von 2021 Euro stellt er dafür zur Verfügung. Die Bewerbungsphase läuft ab sofort und endet am 26. Februar 2021. Teilnehmen können wie in den drei Jahren zuvor gemeinnützige Vereine und öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten und Altenheime aus Kevelaer und den Ortschaften. Der Fantasie sollen dabei keine Grenzen gesetzt werden – Kreativität wird sogar vorausgesetzt. Ob Bastelarbeiten, Briefe, Fotos oder Videos – die Jury freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

Im Jahr 2018 hat das Wettener Unternehmen die Aktion ins Leben gerufen, um Vereine und Einrichtungen zu unterstützen. So durfte sich zuletzt in diesem Jahr der St. Quirinus-Kindergarten aus Twisteden über den Zuschlag von 2020 Euro freuen. Die Einrichtung bekommt vom Unternehmen Steegmann eine Versteckmöglichkeit zum Spielen und Tunnel aus Gehölzen. Corona-bedingt erfolgt die Umsetzung erst im kommenden Jahr, sodass Steegmann dann gleich für zwei Projekte Schaufel und Bagger in Bewegung setzen darf.

Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sind wichtig

Für die aktuelle Bewerbungsphase würde Tobias Steegmann sich besonders freuen, wenn noch mehr Vereine an der Aktion teilnehmen. „Vereine waren bisher leider wenige dabei“, sagt der Firmeninhaber, der gemeinsam mit seinem Vater Christoph Steegmann, Bürgermeister Dominik Pichler, Berthold Steeger (Vertreter der Kirche) und einer Vertreterin der KB-Redaktion die Jury bildet. „Natürlich wird uns beim Jurytreffen auch bewusst sein, dass die Vorbereitungen in diesem Jahr unter anderen Bedingungen stattfinden“, erklärt Steegmann hinsichtlich der Corona-Einschränkungen. Dennoch ist er zuversichtlich, dass auch unter Pandemie-Bedingungen ausgefallene Bewerbungen möglich sind. „Die Langlebigkeit und Nachhaltigkeit sollten aus der Bewerbung hervorgehen.“ So sei ein neu angelegter Schul- oder Kita-Garten zwar eine schöne Idee, allerdings wenig nachhaltig, wenn die langfristige Pflege nicht gesichert ist.

„Ich bin optimistisch, dass wir wieder ausreichend Bewerbungen erhalten, um einen interessanten Jurynachmittag zu haben“, sagt Steegmann. Nach dem 26. Februar 2021 wird aus allen eingegangenen Bewerbungen der Sieger gekürt. Auch einen zweiten und dritten Platz wird es geben, die sich über kleine Präsente freuen dürfen.

Bewerbungen können bis einschließlich Freitag, 26. Februar 2021, entweder bei der Firma Steegmann in Wetten, Grünstraße 32, 47625 Kevelaer, direkt abgegeben oder digitale Formate per E-Mail an info@steegmann-garten.de gerichtet werden. Fragen werden ebenfalls unter angegebener E-Mail-Adresse oder unter Tel. 02832-2747 beantwortet.

Gibt es Erleichterungen für Kevelaerer Vereine?

Der SV Union Kervenheim und Viktoria Winnekendonk wollen bei der Stadt Erleichterungen hinsichtlich der Betriebskosten erreichen. Das geht aus zwei Schreiben hervor, die die beiden Vereinsvorsitzenden Ralph Kürvers und Peter Schlossarek bereits im Juni an die Verwaltung gerichtet haben – und deren Thema Gegenstand im Haupt- und Finanzausschuss am Donnerstag, 17. September, ab 18.30 Uhr sein wird. Bedingt durch den Lockdown habe man die Kursangebote in der Turnhalle wie Zumba, Pilates und Kinderturnen nicht durchführen können, schreibt Kürvers als Kervenheimer Vereinsvorsitzender. Dadurch fielen genauso erhebliche Gelder weg, wie auch durch den Saisonabschluss, das geplante Fußballcamp oder das Vereinsfest. Eine „Aussetzung, Reduzierung oder Verzicht auf die Energiekostenbeiträge könnte die Sportvereine erheblich entlasten und finanziell stabilisieren“, heißt es in dem Schreiben. Dort wird auch die Bitte einer „verbesserten Kommunikation“ geäußert.

Der Vorsitzende des SV Viktoria Winnekendonk, Peter Schlossarek, verweist in seinem Papier auf Mindereinnahmen von mehr als 10.000 Euro. Die seien dem Verein durch die Absage mehrerer Jugendturniere, den Wegfall von Zuschüssen als anerkannter Stützpunktverein, durch das Aussetzen von Zahlungen diverser Bandenwerbeträger, den Wegfall von Bewirtungseinnahmen und durch Kosten für Desinfektionsmittel für den Trainingsbetrieb entstanden.

Man verzichte seitens der Stadt ja auch schon auf die Sondernutzungsrechte für Gastronomen. Da wäre es schön, wenn man sich an den Betriebskosten für 2019 oder hilfsweise 2020 beteiligen könnte, so der Tenor. Der Vorstoß der Vereine wird von der CDU-Fraktion unterstützt, die einen Antrag für den anstehenden Haupt- und Finanzausschuss gestellt hat.

Die Energiekosten sinken automatisch

Die CDU hat beantragt, die anstehenden Zahlungen der Vereine für das Jahr 2019 zu stunden und mit den Vereinen eine tragbare Zahlungsmodalität abzustimmen. Darüber hinaus soll die Energiekostenbeteiligung für das Jahr 2020 nur hälftig den Vereinen berechnet werden, um auf diese Weise den finanziellen Druck zu mindern.

Die Verwaltung hat sich im Vorfeld des Ausschusses dazu klar positioniert. Demnach seien im Mai alle Vereine über die Kostenbeteiligung an den Betriebskosten für 2019 informiert und bislang keine Anträge auf Stundung gestellt worden. Die Vereine seien ihrer Zahlungsverpflichtung nachgekommen und hätten die entsprechenden Beträge gezahlt.

Die Verwaltung empfiehlt daher, auf die Stundung der Zahlungen für das Jahr 2019 zu verzichten. Ebenso soll demnach die Energiekostenbeteiligung für das Jahr 2020 in gewohnter Weise erfolgen, da durch die Nichtnutzung der Turnhallen und der Sportplätze bedingt durch die Corona-Pandemie zwischen März und Mai die Kostenbeteiligung erheblich geringer ausfallen wird. Sollten sich durch die Kostenbeteiligung bei den Vereinen finanzielle Schwierigkeiten ergeben, werde die Verwaltung aber tragbare Zahlungsmodalitäten mit den Vereinen abstimmen.

Mehr Geld für die SSG-Schießsportanlage

Spannend könnte die Beratung auch für die Schießsportgemeinschaft Kevelaer werden. Denn sie beantragt für die 2020 geplante, aber nun erst 2021 zu realisierende Erweiterung der Schießsportanlage einen deutlich höheren Zuschuss der Stadt.

Ursprünglich sollte der bei 150.000 Euro liegen, was der Rat 2017 mit einem schlüssigen Finanzierungskonzept und einer langfristigen Nutzungsregelung verbunden hatte. Die Baugenehmigung wurde zwischenzeitlich erteilt, ein Erbbaurechtsvertrag zwischen der Wallfahrtsstadt Kevelaer und der Schießsportgemeinschaft Kevelaer zur langfristigen Nutzung abgeschlossen.

Jetzt seien die Baukosten aufgrund der vergangenen Zeit von 380.000 Euro auf deutlich über 510.000 Euro gestiegen. Dazu sei dann jetzt ein Zuschuss von 200.000 Euro notwendig. Die Verwaltung befürwortet die Zuwendung.