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Vom Voltaire-Weg bis zum Schmuggel-Pfad

Das Ziel ist klar gesteckt: Im Frühjahr 2021 wird es den ersten Themen-Prospekt „Wandern“ für den Kreis Kleve geben. Nach den gleich zwei vorhandenen touristischen Vierfarb-Broschüren über das Kreisgebiet sowie dem jüngsten Prospekt zum Radfahren nach Knotenpunkten, den die Kreis-Wirtschaftsförderung erst Ende Februar vorstellte und heute als wahren „Renner“ bezeichnet, steht nun die Herausforderung eines Wanderrouten-Bilderbogens ins Haus. „Der Arbeitskreis hat sich nun fürs erste Treffen in der Kreis-WfG verabredet. Wir sind uns darin einig, dass noch in diesem Kalenderjahr der Druckauftrag vergeben werden soll“, so Hans-Josef Kuypers. 

Mit dabei sind neben dem Kreis-Wirtschaftsförderer die Kolleginnen Irina Tönnißen und Nathalie Tekath-Kochs sowie die Touristiker aus den Städten und Gemeinden. So werden der Runde beispielsweise Dr. Manon Loock-Braun aus Emmerich am Rhein, Lutz Dennstedt aus Goch, Martina Gellert aus Kleve, Margret Linßen aus Straelen und Verena Rohde aus Wallfahrtsstadt Kevelaer beiwohnen, allesamt Kenner ihres persönlichen Umfeldes und der verschiedensten Zielgruppen, auf die das Projekt zugeschnitten sein wird. 

Zur Sprache kommen werden ganz sicher Wanderwege wie der Voltaire-Weg unweit von Bedburg-Hau und Kleve, der Schmuggelpfad von Goch und Weeze oder der Meditations-Wanderweg der Mutter Josepha in Issum. Kalkar und Wissel dürften auf ihren Wanderweg ebenso hinweisen wie die Kerkener, die Kranenburger, die Reeser mit ihren Wandertouren und Rheurdt, wo es die Wanderwegekarte „Ökodorf Rheurdt“ gibt. Die Straelener und Gelderner verbinden die Streckenführungen, namentlich „Nordic-Walking & Wanderrouten Geldern, Straelen, Arcen“.

Der Nierswanderweg gehört für Wanderer im Kreis Kleve zu einer ganz besonderen Adresse, um die Natur entlang der Niers zu genießen. Wanderer und Paddler treffen hier häufig aufeinander.

 

Und in der Schustergemeinde heißt es „Schätze des Niederrheins – durch den Uedemer Hochwald“. Lehrreiches verbirgt sich auf dem Erlebnispfad Kulturlandschaft Wachtendonk – und wer denn ein ideales Umfeld für sich und die Wanderung mit seinem Vierbeiner sucht, dem sei der Nierswanderweg in Weeze empfohlen, mit dem die Einkehr bei Jan an de Fähr fast ein Muss bedeutet.

Und damit sich der Arbeitskreis so recht an den Vorstellungen der Bürgerinnen und Bürger orientieren kann, ruft die Kreis-WfG ab sofort dazu auf, Fotos zu den schönsten Wanderwegen des Kreisgebietes zu senden, die im besten Fall im neuen Wander-Prospekt ihre Platzierung finden. Schnappschüsse von Wanderern im Kreis Kleve können der Wirtschaftsförderung Kreis Kleve ab sofort formlos per E-Mail an info@wfg-kreis-kleve.de oder über Facebook zugesandt werden. 

Unter den Einsendungen werden attraktive Preise verlost, so gleich fünf Mittag- oder Abendessen für bis zu vier Personen an den ausgearbeiteten Wanderrouten. Ferner gibt es drei Wochenend-Übernachtungen in klassifizierten Vier- oder Fünf-Sternewohnungen im Kreisgebiet für jeweils eine Familie mit Kindern, ebenfalls ausgewählt an den Streckenführungen. 

Die siegreichen Fotos werden bis zum Ende der NRW-Sommerferien am 11. August gesammelt. Kurz vor den Herbst-Ferien – genau am 6. Oktober – wolle man dann die Gewinner nach der Jury-Sitzung benachrichtigen.

Büro Tourismus & Kultur hat wieder geöffnet

Nach zehn Wochen der Schließung hat das Büro „Tourismus & Kultur“ unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Ob Gutscheinverkauf, Ausgabe von Knotenpunktkarten für die nächste Radtour, das neue Kulturprogramm für die Saison 2020/2021 oder der Verkauf der frisch eingetroffenen Kevelaer-Produkte – es gibt viel zu entdecken.

Das Team freut sich nach so langer Zeit wieder für Bürger, Touristen und Pilger da zu sein.

Immer nur eine Person

Die Öffnungszeiten sind montags bis donnerstags von 9 bis 17 Uhr, freitags von 9 bis 12.30 Uhr und samstags von 10 bis 12.30 Uhr. Besucher werden gebeten, beim Betreten des Büros „Tourismus & Kultur“ Mund-Nasenmasken zu tragen und sich an die bestehenden Hygienevorgaben zu halten. Aus Platzgründen darf jeweils nur eine Person die Räumlichkeiten betreten. Zudem wird eine Besucherliste geführt, um Kontakte nachvollziehen zu können.

Auswertige Besucherinnen und Besucher können sich vor ihrem Aufenthalt in Kevelaer online auf der touristischen Internetseite www.kevelaer-tourismus.de über die aktuellen Angebote in Kevelaer informieren. Gerne steht das Team der Abteilung „Tourismus & Kultur“ auch unter Telefon: 02832 122-991 zur Verfügung.

Die Öffnung betrifft zunächst nur den Bereich „Tourismus & Kultur“. Im Bürgerbüro können weiterhin nach vorheriger Terminvereinbarung persönlich melde- und passrechtliche Angelegenheiten erledigt werden. Das Rathaus bleibt jedoch bis auf Weiteres geschlossen.

Die Verwaltungsbereiche sind nach wie vor besetzt. Die Mitarbeiter sind auch bei geschlossenen Türen für die Bürger erreichbar und stehen für Fragen und Beratungen zur Verfügung.

Verena Rohde will das Image Kevelaers fördern

Es gibt sicherlich bessere Zeiten für einen Einstand: „Alles, was mich interessiert – Touristik, Kultur, Marketing“, falle in ihren Arbeitsbereich, sagt Verena Rohde. Dass die neue Leiterin dieser Ressorts in der Wallfahrtsstadt ausgerechnet Anfang April ihre Stelle angetreten hat, sieht sie als Chance für einen geordneten Einstieg.

In Kevelaer gebe es 2ein tolles Team“, das sie sehr herzlich empfangen habe. Die erste Zeit nutzt sie für Einzegespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, von denen auch schon zum Start „viele Ideen“ kämen.

Doch auch Verena Rohde selbst, die aus Bedburg-Hau kommt und zuvor beim Caritasverband in Kleve die Bereiche Kommunikation, Medien und Marketing verantwortete, hat schon einige Vorstellungen, wie sie das Image der Wallfahrtsstadt fördern und Kultur und Tourismus ankurbeln will.

Die Auslastung des Bühnenhauses weiter verbessern wolle sie, sagt sie im Gespräch mit dem KB, im Theaterbereich die Zahl der Abos erhöhen, mit Anbietern von Ferienwohnungen über Pauschalangebote reden, den Solegarten bespielen und die Übernachtungszahlen steigern – ein strammes Programm. Und nicht zuletzt wolle sie natürlich „Kevelaer und die Bürgerinnen und Bürger kennenlernen“, sagt sie.

Social-Media

Wahrlich nicht leicht, in der Corona-Zeit Kontakte zu knüpfen. Da kommt es der neuen Leiterin wohl zugute, dass sie sich im Social-Media-Bereich gut auskennt und diesen bei der Kommunikation weiter ausbauen möchte. Beim Tourismus sieht sie ebenfalls viel Potenzial durch die neuen Angebote in der Wallfahrtsstadt und will besonders hier durch neue Kommunikations- und Marketingwege eine verstärkte Auslastung dieser Angebote erreichen. Für das etwas angestaubte Image Kevelaers wäre das sicherlich nicht schlecht.

Touristikmesse lockte die Massen an

Bereits bei der Suche nach einem geeigneten Parkplatz wurde den Gästen der Touristikmesse Niederrhein schnell klar: Die Besucherzahlen sind andere als in den Jahren zuvor. Kennzeichen aus dem Ruhrgebietsraum und dem gesamten Niederrhein hatten ihren Weg zum Wunderland gesucht, auffällig viele niederländische Autonummern ließen keinen Zweifel daran: Das schlechte, regnerische Wochenend-Wetter sollte auch Gutes für die Veranstalter dieser für den Niederrhein so wichtigen touristischen Messe haben.

Aussteller von Schleswig-Holstein, der Eifel und aus dem Schwarzwald zeigten sich ebenso zufrieden mit der Resonanz wie die Wirtschaftsförderung Kreis Kleve, für die Hans-Josef Kuypers und Irina Tönnißen ihre Begeisterung so zusammenfassten: „Der neue Prospekt zum Knotenpunktsystem in der Fahrrad-Region Kreis Kleve wurde uns aus den Händen gerissen. Bereits am Samstag bewiesen 1.500 verteilte Exemplare, dass unsere Fahrradfreunde auf diesen Tag gewartet haben.“

Freude über die eifrigen Projektsammler

Selbst für das Kurz-Seminar zur Klassifizierung von Ferienwohnungen mit Referentin Simone Meesters aus Kalkar hatten die 25 Stühle auf dem weithin leuchtenden, mit neuen Motiven bestückten Messestand nicht ausgereicht. Aber nicht nur hier, am Kopf der in sattem Grün leuchtenden Kreis-Kleve-Straße herrschte Freude über die eifrigen Prospektsammler.

„Wir können Urlaub“ stellte der Ferien- und Campingpark Wisseler See fest. Der Land-Golf-Club Schloss Moyland lud dazu ein, „etwas Neues zu erleben“ und auch die Prospekte zur Joseph Beuys-Ausstellung „Hasengräber“ im Museum Schloss Moyland sollten ihre Zielgruppe finden.

Bürgermeister Dr. Dominik Pichler informierte sich persönlich vor Ort über den ersten Auftritt des neuen Kevelaer-Logos.

Wilfried Küsters, Niederrhein-Guide in der Robe eines Nachtwächters, sah am Stand der Gemeinden Kerken und Wachtendonk einen erkennbaren Trend zum Gesundheitstourismus. Er blickte dabei nicht nur auf die Niers-Paddeltouren von Wachtendonk, sondern auch auf die mit Kerken eingeleiteten Aktiv und Gesund-Programme sowie den nachbarschaftlichen Kevelaer-Stand: Hier wurde für den 20. und 21. Juni die Eröffnung des Solegarten Sankt Jakob angekündigt – direkt neben dem neuen Rilano-Hotel von Investor Bernd Zevens.

Das Thema „Fahrrad“ wurde natürlich vielerorts gespielt, so auch in der Kreisstadt, die mit Tourismusförderin Martina Gellert neben der Draisinen-Fahrt gleich acht Fahrradrouten rund um Kleve und seine Schwanenburg anboten. Nicht nur in Straelen, wo nach wie vor die Alltagsmenschen das schmucke Stadtbild prägen, wurde ein Trend besonders deutlich erkennbar: Die wachsende Zielgruppe der Wanderer.

Den Ostermarkt in Issum könnte man sich hier zum Ziel machen, auch die grenzüberschreitenden Aktivitäten der Initiative Dynamic Borders mit den angeschlossenen Standorten Goch, Weeze, Bergen, Boxmeer, Cuijk, Gennep dürften manchen Wanderer auf eine Zwei-Länder-Strecke locken.

Und wer es denn lieber mit dem Flugzeug denn mit den Wanderschuhen versuchen will, auf den warteten die „Airport Weeze Reisen“ als Initiative von Airport und Schatorjé-Reisen: Ibiza, Formentera, Tallinn, Apulien und Emilia Romagna standen hier in Aussicht:
Weiteres gibt‘s am Airport-Tag in Weeze am Sonntag, 9. Februar, um 15.30 Uhr.

Gemeinsam sind wir stark: Am Kopf der Kreis-Kleve-Straße der aktuellen Touristikmesse Niederrhein waren sich die Experten aus den Städten und Gemeinden des Kreisgebiets einig: Unser Ziel ist das Erreichen der Eine-Million-Übernachtungen-Grenze.
Foto: WiFö Kreis Kleve

Der nächste Urlaub kann kommen

Auf große Wandertour in die Berge oder doch lieber über die Grenze zu den niederländischen Nachbarn? Mit der Frage, wohin der nächste Urlaub gehen soll, kann man sich nicht früh genug beschäftigen. Am 1. und 2. Februar wird es auf der 16. Touristikmesse Niederrhein im Messe- und Kongresszentrum Kalkar hierzu genügend Antworten geben.

Bunte Teppiche

Erfolgsrezept der beliebten Messe ist ohne jeden Zweifel die professionelle Beratung an zahlreichen deutschen und niederländischen Ständen. Die Organisatoren freuen sich über einen Zuwachs: Mehr als 150 Aussteller sind in diesem Jahr dabei, viele neue dürfen begrüßt werden. Urlaubsziele, Tagesausflüge und weitere Freizeitangebote beherrschen auch dieses Mal das Geschehen. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern, Camping und Radfahren sind nach wie vor Hauptthemen an beiden Tagen. Passend hierzu zeigen bunte Teppiche den Weg zur jeweiligen Wunschdestination bzw. Lieblingsaktivität auf.

Mitreißende Aktionen

Ganz in rot kommen der Kreis Viersen und der Kreis Wesel daher und bereiten den fließenden Übergang in die grüne Kreis Klever Straße. Hier trifft sich der Niederrhein – er gibt den Blick frei über die Grenze, wo sich die Niederlande in Orange präsentieren. Highlight im roten Bereich: ein Vorgeschmack auf die Landesgartenschau 2020 in Kamp-Lintfort. Special für alle Radfahrfans auf dem grünen Teppich: die grenzüberschreitenden Knotenpunktsysteme.

Bereits im letzten Jahr fielen Aktionsflächen in der Halle durch ihr abwechslungsreiches Programm auf. Und auch dieses Mal werden Bewährtes wie der Barfußpfad sowie spannende Kinderanimation die kleinen und großen Gäste begeistern. Frischen Wind in die Sache bringen SpringEnergie Boards, Blasrohrschießen, Kletterwand und ein Geschicklichkeitsparcours. Der Begriff „Erlebnis“ wird auf der 16. Touristikmesse Niederrhein großgeschrieben. Aussteller aus Schleswig-Holstein, der Eifel bis hin zum Schwarzwald. Sie alle zaubern individuelle Reiseangebote aus ihrem Koffer.

Besonders Informationen zu Wanderregionen und Wanderwegen bedienen den großen Wunsch der Gäste nach Freizeitaktivitäten, bei denen die Natur bewusst erlebt werden kann. Besucher, die Fernweh verspüren, dürfen gerne einen Abstecher nach Südtirol oder Mallorca machen – hier lässt sich die Landschaft inmitten der Bergwelt in vollen Zügen genießen.

Ganz ohne die Hektik des Alltags laden komfortable Sitzbereiche und gastronomische Einrichtungen nach einem Bummel durch die Reihen wunderbar zum Verweilen ein. Im erweiterten Café-Bereich können bei Kaffee und großer Kuchenauswahl bereits die ersten Urlaubspläne geschmiedet werden.

Infos zur 16. Touristikmesse Niederrhein

• Samstag, 1. und Sonntag, 2. Februar
• täglich von 10 bis 17 Uhr
• Messe- und Kongresszentrum Kalkar (auf dem Gebiet des Wunderland Kalkar), Griether Straße 110-120
• Eintrittspreis Erwachsene: Tageskarte 7 Euro/Online-Ticket 5 Euro
• Kinder bis einschließlich 12 Jahre haben freien Eintritt
• www.touristikmesse-niederrhein.eu

Tourismus-Studenten besichtigten das Hotel Klostergarten

Das Hotel Klostergarten in Kevelaer gilt bei Tourismus-Fachleuten in vielerlei Hinsicht als wegweisend. Daher ist das erste komplett barrierefreie Hotel am Niederrhein regelmäßig Ziel von Exkursionen von Tourismus-Studierenden der Hochschule Rhein-Waal. Zuletzt waren über 50 Studierende aus dem Studiengang „Nachhaltiger Tourismus“ gemeinsam mit ihrer Dozentin Monika Agata-Linke zu Gast im Hotel Klostergarten.

In ihrem Studium beschäftigen sich die Studierenden unter anderem mit den Themen Nachhaltigkeit im Tourismus, demografischer Wandel und Inklusion. Daher waren sie nicht nur an den zahlreichen Maßnahmen zur Barrierefreiheit im Hotel interessiert, sondern auch an dem besonderen Konzept des Hauses. Denn als Integrationsbetrieb der Caritas bietet das Hotel insgesamt 18 Mitarbeitenden mit und ohne Behinderung einen gemeinsamen Arbeitsplatz, was nicht nur die Mitarbeitenden selbst als persönliche Bereicherung empfinden, sondern auch viele Gäste.

Der Anfang ist gemacht

Der Kevelaerer Bürgermeister Dr. Dominik Pichler lächelte beim Durchschneiden des roten Bandes zufrieden und die Leiterin des Rilano-Hotels, Annette Strähnz, war erleichtert. Vor Kurzem herrschte in dem Hotel noch Baustellen-Flair, nun ist es offiziell eröffnet. „Das lief alles mit den Firmen Hand in Hand, aber ambitioniert, das war es schon“, nahm Strähnz gerne Pichlers Glückwünsche und ein kleines Präsent nach zwei Jahren Bauzeit entgegen. Viele Persönlichkeiten aus der Politik, der Verwaltung und der Stadtgesellschaft betraten dann die helle Lobby des Hotels, die mit modernen Sitzsofas zum Verweilen und sogar einem mit Glasscheiben abgegrenzten Bereich mit Reaktionsspielen ausgestattet war.

Anschließend strömten sie direkt in die angeschlossene Gastronomie, dem „Venga“, von wo aus man den direkten Blick auf das sich noch im Entstehen befindliche Gradierwerk richten konnte, das in Zukunft auch Gästen von außerhalb für einen Besuch zur Verfügung stehen wird. „Es erfüllt einen mit Stolz und Freude, so ein schönes Produkt anbieten zu können“, meinte Annette Strähnz, die mit dem Kevelaerer Objekt nach Kleve das zweite Hotel unter ihrer Verantwortung leitet.

Die Philosophie des Hauses stehe unter dem Leitbegriff „Connected“ – was sich aus ihrer Sicht sowohl „auf die digitale Welt“ als auch auf die Kommunikation der Menschen untereinander bezieht. Kommunikativ war auch die Geste von Ratsfrau und Karnevalistin „Attacke“ Karin Raimondi, die ihr einen Kevelaerer Schlüsselanhänger zur Begrüßung schenkte.

Erste Zimmer sind belegt

Insgesamt 78 Zimmer, darunter fünf Suiten, sechs Superior-Zimmern und ein komplett behindertengerechtes Zimmer, sollen den „Rilano“-Gästen einen wohligen Aufenthalt verschaffen. Und insgesamt 21 Mitarbeiter – zwölf im Restaurant, neun im Hotel – plus die Mitarbeiter der für die Zimmerreinigung zuständigen externen Dienstleister sollen den Service gewährleisten. Und was das Klientel angeht, machte Strähnz deutlich, dass man sich mit dem Angebot an „Geschäftsleute, Freizeitgäste, Gruppenreisende und Radtouristen“ wendet. „Wir haben jetzt schon Anfragen privater Gruppen, die den Niederrhein erkunden wollen und Kevelaer als Ausgangsbasis sehen.“ Die ersten Zimmer seien schon belegt.

Pichler stieß mit einem Gläschen und seinen beiden neuen Stellvertretern Mario Maaßen und Norbert Baumann auf das neue Hotel an. „Ich freue mich, dass von den Dingen, die hier entstehen, das Rilano schonmal eröffnet hat“, zeigte er sich angesichts der nahegelegenen Infrastruktur aus Gradierwerk, Sportstätten, dem „Irrland“, der City und der entstehenden OW1 zuversichtlich, dass „das ein Erfolg“ wird. „Viel besser geht es ja nicht.“ Das Hotel sei eine „wunderbare Ergänzung“ zu dem bestehenden Hotelangebot und „keine Konkurrenz“, da es eine andere Klientel bedient. So sah es auch die Projektmanagerin für den Solegarten, Sandra Kimm-Hamacher: „Das ist eine super Ergänzung. Dass das Hotel mit Restaurant jetzt hier ist, ist ein Gewinn.“ Die Idee, kleine und mittelständische Unternehmen nach Kevelaer zu holen, sei gelungen. Das Rilano sei da aber „erst der Anfang.“

„Zufrieden und dankbar“ äußerte sich Jochen Koenen für den Investor „Zevens“ lobend über die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und der Stadt Kevelaer insgesamt. „Hier gilt noch die mündliche Absprache und ein Handschlag“, gab auch er sich zuversichtlich, dass „das eine schöne Situation für alle“ werden wird. Er hob das Medizinische Versorgungszentrum als Ergänzung hervor, das bis zum Jahresende fertig sein soll.

Bus-Shuttle direkt vor der Tür

Und auch der Chef des Flughafens Weeze, Ludger van Bebber, ließ es sich nicht nehmen, beim Auftakt dabei zu sein: „Wir erwarten, dass die Gäste hier die Gelegenheit nutzen, flughafennah zu übernachten. Der Bus-Shuttle hält hier direkt vor der Tür.“ „Eine wunderbare Kombination für Kevelaer und den Flughafen“ nannte er den neuen Hotelstandort. Bei diversen Besichtigungstouren konnten sich die Besucher einen ersten Eindruck vom Komplex und den in Schwarz und Grüntönen gehaltenen Zimmern verschaffen – von dem Tagungsraum für 16 bis 20 Personen über die einzelnen „normalen“ 20-Quadratmeter-Zimmer ab 69 Euro hin bis zur „Superior“-Suite.

Dabei wurden zwei Dinge kritisch beleuchtet: die Klarsichtigkeit der offenen Duschen und die Tatsache, dass nur ein einziges Zimmer komplett auf Behinderte ausgerichtet ist. „Sie sind aber alle barrierefrei und alle für Menschen mit Einschränkung nutzbar“, versicherte Kim Earp, Junior Sales Managerin“ im Rilano.

Die Bauarbeiten sind fast vollendet

„Ich glaube, der letzte Handwerker geht hinten raus, wenn wir vorne reingehen“, lacht Annette Strähnz der Rilanogruppe angesichts der vorherrschenden Baustelle im zukünftigen Rilano Hotel auf der Hüls. Am 12. Oktober 2019 soll das Hotel eröffnen. Strähnz ist zuversichtlich, dass die Baustelle bis dahin einem Wohlfühlort gewichen ist. Von der aktuellen Situation des Rilano Hotels, des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) sowie des Solegarten St. Jakob konnten sich die Ratsmitglieder und der Verwaltungsvorstand der Wallfahrtsstadt Kevelaer bei einer Baustellenführung ein Bild machen.

Im Gradierwerk rieselt bereits die Sole. Acht Lkw aus Polen brachten den dazu benötigten Schwarzdorn nach Kevelaer, der anschließend schnell verarbeitet werden musste, weil er sonst schrumpft, erklärt Sandra Kimm-Hamacher der Wirtschaftsförderung beim Gang durch das Gradierwerk. Mit dem Schwarzdorn habe man „das widerstandsfähigste Material“ ausgewählt. Für die Entwicklung des Parks auf der Hüls erhält die Wallfahrtsstadt Fördermittel aus dem „EU Fonds für regionale Entwicklung“.

Barfußpfad, Tretbecken und mehr

„Wir haben das große Glück, sagen zu können, dass wir was für die neuen Besucher machen, aber auch für Sie als Bürger. Sie zahlen hier keinen Eintritt“, erklärt Kimm-Hamacher. Um das Objekt vor Vandalismus zu schützen, habe man bereits Überwachungskameras installiert. Auch um das Gradierwerk herum soll ein Wohlfühlort entstehen. Es werden unter anderem Liegestühle aufgestellt, ein Tretbecken entsteht, ein Barfußpfad wird angelegt, vier Boulebahnen entstehen und Bewegungsgeräte wird es geben, erklärt Kimm-Hamacher.

Sandra Kimm-Hamacher erklärte Details zum Gradierwerk.

Außerdem entsteht auf dem hinteren Teil der ehemaligen Wiese ein „Bibelgarten“. Der Garten wird in unterschiedlichen Bereichen Geschichten aus der Bibel behandeln wie das Paradies, ein Gräsermeer wird es geben, ein Senffeld und einen Ostergarten. Bürgermeister Dr. Dominik Pichler habe angemerkt, dass es ja gar keinen Bereich für Kinder gebe, erzählt Kimm-Hamacher. Hier habe man jedoch bereits Pläne. Richtung Hallenbad wird auf einem Bereich im Schatten ein Ort zum Verweilen für Kinder eingerichtet werden. „Selbstverständlich sind Kinder unter Aufsicht auch hier gerne gesehen“, verweist Kimm-Hamacher auf den gesamten Bereich des Solegartens St. Jakob.

„Das Empfangsgebäude wird komplett digital aufgestellt sein. Dort gibt es dann auch die öffentlichen Toiletten“, erklärt Kimm-Hamacher. Es seien jedoch auch „Kümmerer“ in Gesprächen, die im Solegarten nach dem Rechten schauen könnten. Anfragen unter anderem von Anwohnern gebe es bereits. Außerdem sei eine Kooperation mit der Gastronomie in Kevelaer im Gespräch. Indem gesunde Gerichte der Restaurants mit einem Stempel versehen werden, soll der Aspekt der gesunden Ernährung in Verbindung mit dem Solegarten St. Jakob gefördert werden. „Die Eröffnung planen wir im Juni 2020“, schloss Kimm-Hamacher ihre Führung durch das Projekt „Solegarten St. Jakob“ ab.

Junge Mediziner aufs Land holen

Weiter ging es in den Räumlichkeiten des Medizinischen Versorgungszentrums. Dort stellte Fritz Paeßens, Sohn von Maria und Theodor Paeßens, die Pläne der Zahnklinik Paeßens vor. Im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss wird die Klinik angesiedelt sein. Man wolle Mitarbeiter, junge Mediziner aufs Land holen und auch Patienten aus der Region behandeln, erklärt Fritz Paeßens. „Wir stellen uns vor, dass wir eine moderne Zahnarztklinik etablieren.“ Paeßens betont, dass es einen Extrabereich für Kinder geben wird, dass Abdrücke bei ihnen durch Scans ersetzt werden sollen und dass es zudem einen Bereich allein für Neupatienten geben wird.

Fritz Paeßens (r.) stellte die Pläne für die Zahnklinik Paeßens im Medizinischen Versorgungszentrum vor.

Starten wird die Klinik mit vier Zahnärzten und 2,5 Prophylaxeassistenten-Stellen. Für die Größe des Startteams scheinen insgesamt 950 Quadratmeter Klinikgröße sehr groß. Die Größe habe man jedoch bewusst gewählt, erklärt Paeßens, „weil wir glauben, dass das Potenzial da ist. Wir wollen auch wachsen hier vor Ort.“ Außerdem wolle man „den Leuten eine top Arztpraxis bieten und zeigen, dass wir auf dem Land top Mediziner bieten können“, so Theodor Paeßens. Der Klinikbetrieb soll voraussichtlich am ersten Montag im Januar 2020 starten.

Weniger als drei Wochen Zeit

Im benachbarten Rilano Hotel sah es zum Zeitpunkt der Begehung im Inneren noch ähnlich aus wie in den Räumen der Zahnklinik: Baumaterialien, Staub und noch keine Einrichtung. Insgesamt vier Etagen mit Lobby, einem außergewöhnlichen Fitnessraum, Standardzimmern, Superior-Zimmern und Suiten sollen in nicht einmal drei Wochen das Rilano Hotel auszeichnen. Annette Strähnz, Leiterin des Rilano Hotels in Kleve und zukünftig auch in Kevelaer, führte durch die Räumlichkeiten. „Connected“ soll das Thema des Hotels lauten, also „verbunden“.

Die Digitalität soll einen großen Stellenwert im Hotel einnehmen – beginnend mit in die Nachttische integrierten kabellosen Handyladestationen bis hin zu einem interaktiven Fitnessraum, der in verschiedenen Programmen Leuchtelemente an Boden und Wand wirft, mit denen der Sporttreibende interagieren muss. Zu vergleichen sei das Prinzip mit der Kindersendung „1, 2 oder 3“, lacht Strähnz. „Und neben der Digitalität das ganz bodenständige Gradierwerk“, wirft Sandra Kimm-Hamacher schmunzelnd ein.

Die Küche ist schon eingerichtet.

Die Größe des Teams, das am Beginn im Hotel arbeiten wird, konnte nicht genau benannt werden. Die Arbeitskräfte jedoch, die über einen Dienstleister als Reinigungskräfte gestellt werden, kommen hauptsächlich aus Kevelaer und der Umgebung, so Strähnz. Die Gastronomie im Hotel wird über Finger Food, Burger, Salat und wechselnde Gerichte eine breite Palette bereithalten. Die Zimmer im Rilano Hotel werden keine festen Preise haben. Im Durchschnitt wird ein Standardzimmer bei circa 70 Euro liegen – unter anderem abhängig von der Saison, erklärt Strähnz. Für 13 Euro könne ein Frühstück hinzu gebucht werden.

„Am 12. Oktober ist offizieller Eröffnungstermin“, sagte die zukünftige Leiterin des Hotels. Des aktuellen Zustandes im Inneren des Hotels scheint sie sich bewusst, ein Zurück gibt es jedoch nicht mehr. „Wir haben schon Buchungen. 38 Zimmer sind für den 12. Oktober gebucht.“

Eine Bildergalerie zur Baustellenführung finden Sie hier. 

Die Bauarbeiten auf der Hüls schreiten voran – Rilano Hotel eröffnet im Oktober

Baustellenzäune und schwere Baugeräte zeichnen aktuell die Wiese auf der Hüls aus. Das Gradierwerk steht bereits, die Sole rieselt. So dürften die Bauarbeiter, die mit der Erstellung des Solegartens St. Jakob und mit der Fertigstellung des Rilano Hotels sowie des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) zugange sind, immerhin gesunde Luft atmen. Die Ratsmitglieder und der Verwaltungsvorstand der Wallfahrtsstadt Kevelaer trafen sich am Dienstag zu einer Baustellenbesichtigung.

„Hier haben Sie auch die erste Brise, die Sie wahrnehmen können“, lächelt Sandra Kimm-Hamacher der Wirtschaftsförderung beim Gang durch das Gradierwerk. Der Salzgehalt sei „eigentlich schon so hoch, wie er sein sollte“, erklärte sie. Das Gelände um das Gradierwerk herum, aus dem später im Gesamten der Solegarten St. Jakob entstehen soll, befindet sich noch in der Bauphase. In diesem Teil wird es unter anderem ein Tretbecken, Areale zur sportlichen Betätigung und einen „Bibelgarten“ geben. „Dann denken wir, dass wir am 31. Mai 2020 fertig sind mit der Gesamtanlage Solegarten St. Jakob“, sagt Kimm-Hamacher.

Top Mediziner auf dem Land

Bereits Anfang 2020 soll die Zahnklinik Paeßens im MVZ eröffnen, die im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss auf insgesamt 950 Quadratmetern angesiedelt sein wird und neben modernen Scantechniken für die Patienten einen extra Bereich für Kinder bieten wird. Aktuell befindet sich all das noch im Bau. „Am ersten Montag im Januar wollen wir starten. Da sind wir guter Dinge“, sagt Fritz Paeßens, Sohn von Maria und Theodor Paeßens. Man wolle „den Leuten eine top Arztpraxis bieten und zeigen, dass wir auf dem Land top Mediziner bieten können“, erklärt Theodor Paeßens.

Benachbart entsteht auf insgesamt vier Etagen aktuell das Rilano Hotel mit Gastronomie. Der Eröffnungstermin ist der 12. Oktober 2019. Auch hier herrscht in vielen Teilen noch Baustelle. Am Donnerstag und Freitag solle allerdings bereits die erste Grundreinigung erfolgen, erklärt Annette Strähnz der Rilanogruppe, Leiterin in Kleve und zukünftig auch in Kevelaer. Danach folge die Lieferung der Betten. Das Hotel bietet 78 Zimmer mit 156 Betten.

Der Blick in ein Musterzimmer verrät: Wer es modern liebt, wird sich hier wohlfühlen – schlichte Farben, Nachttische mit integrierten Ladeflächen für Handys und teils offene, verglaste Bäder ins Zimmer integriert. Bis zur Eröffnung wird‘s noch einmal sportlich. „Ich glaube, der letzte Handwerker geht hinten raus, wenn wir vorne reingehen“, lacht Strähnz, die dennoch zuversichtlich ist, dass das Hotel am 12. Oktober seine Türen öffnen wird.

Eine Bildergalerie zur Baustellenführung finden Sie hier.

Ein ausführlicher Bericht folgt.

Wirtschaftliche Entwicklungen

Wäre alles schlecht, müsste er zugeben, einen schlechten Job gemacht zu haben. Wäre alles gut, wäre er überflüssig. Und so wundert es nicht, dass Wirtschaftsförderer Hans-Josef Bruns in diesen Tagen eine gemischte Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung der Wallfahrtsstadt präsentiert. Einerseits gibt es aus seiner Sicht viele „Erfolgsgeschichten“, andererseits besteht auf einigen Feldern durchaus noch Handlungsbedarf.

Betrachte man die Kernzahlen der vergangenen Jahre, könne man insgesamt durchaus davon sprechen, dass sich die Wirtschaft der Wallfahrtsstadt „weiter positiv entwickle“, so Bruns bei der Präsentation der vom Statistischen Bundesamt zur Verfügung gestellten Zahlen im Wirtschaftsförderungsausschuss und vor der Presse.

Bruttoinlandsprodukt

Beim Bruttoinlandsprodukt machte sich das Bundesamt diese Mühe allerdings nicht; das „BIP“ für die Wallfahrtsstadt musste sich die Kevelaerer Wirtschaftsförderung selbst errechnen. Es wird mit rund 813 Mio. Euro angegeben. Demgegenüber stehe ein Vergleichswert von 599 Mio. Euro im Jahr 2007. Damit sei der Pro-Kopf-Wert im Vergleichszeitraum um circa 7.500 Euro angestiegen und liege im Jahr 2016 bei rund 28.700 Euro pro Einwohner. Das bedeute für die Wallfahrtsstadt eine Steigerung um 35%. Damit liege Kevelaer zwar unter dem Bundesdurchschnitt von circa 40.800 Euro, dies sei aber der geografischen Lage im ländlichen Raum und der Struktur als Mittelstadt geschuldet, so Bruns.

Arbeitsmarkt

In den vergangenen fünf Jahren habe sich zudem die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Wallfahrtsstadt Kevelaer von knapp 6.000 auf 7.779 erhöht. „Das ist aus meiner Sicht ein Rekordhoch“, sagt Bruns und ist sicher, dass in den nächsten ein bis zwei Jahren die Marke von 8.500 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten überschritten werden könne.

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer habe sich in den vergangenen fünf Jahren um 60% zu einem Spitzenwert von 16,5 Mio. Euro im Jahr 2018 gesteigert. Das führt Bruns neben der guten Konjunktur- und Auftragslage auch auf das „starke Engagement der Kevelaerer Unternehmer am Standort“ zurück. Der kommunale Anteil an der Einkommenssteuer (11,7 Mio. Euro) und an der Umsatzsteuer (1,7 Mio. Euro) entwickelte sich „ebenfalls bestens weiter“.

Tourismus

Handlungsbedarf sieht Bruns beim Tourismus – genauer gesagt bei der Unterbringung der Pilger und Touristen. Die Zahl der Übernachtungen ist in den vergangenen Jahren stark rückläufig. Bruns führt dies auch auf die überalterte Hotellandschaft in der Wallfahrtsstadt zurück. Und sieht natürlich mit dem Rilano-Neubau auf der Hüls Licht am Ende des Tunnels. Neben der Verbesserung der Aufenthaltsqualität im Hotelsektor soll die Fertigstellung des Solegartens St. Jakob dafür sorgen, „dass die rückläufige Entwicklung im Bereich der Übernachtungszahlen sehr schnell kompensiert werden kann“.

Einzelhandel und Innenstadt

Der Einzelhandelsumsatz in Kevelaer habe sich in 2018 gegenüber dem Vorjahr um 4 Mio. Euro auf nunmehr rund 170 Mio. Euro positiv entwickelt. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis für die Wallfahrtsstadt, denn auch hier befindet sich der stationäre Einzelhandel im Umbruch. Die nach wie vor rasante Entwicklung des Online-Handels, der demografische Wandel sowie ein verändertes Verbraucherverhalten generell bewirken einen Veränderungsdruck für die gesamte Innenstadt“, so Bruns, der hier in der Umsetzung des integrierten Handlungskonzeptes und in der Arbeit des neuen Wirtschafts- und Verkehrsvereins „zentrale Schritte in die richtige Richtung“ sieht.