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Alles begann mit der eigenen Kamera

Rückblickend weiß Nina Polkownik selbst gar nicht so genau, wie das alles passieren konnte: Vor etwas über einem Jahr hatte sie sich gerade ihre erste eigene Kamera zugelegt, heute ist sie nebenberuflich als Fotografin selbstständig. Innerhalb eines Jahres hat die Kevelaererin so aus einem Hobby etwas Berufliches gemacht. Ihr Hund Anton hat dabei dazu beigetragen, dass ihr Fokus der Fotografie heute auf Vier- anstatt Zweibeinern liegt.

Zunächst hatte Nina Polkownik Objekte vor der Linse, die auch ohne Kommandos an Ort und Stelle bleiben – Blumen, Stillleben. Bereits da habe sie viel positives Feedback aus ihrem Umfeld erhalten. Die Leidenschaft wurde immer größer. Als Anfang 2020 dann Hund Anton in das Leben der Familie – Polkownik lebt mit ihrem 11-jährigen Sohn und ihrem Partner in Kevelaer – kam, war es schließlich um sie geschehen. „Da habe ich gemerkt, wie schön das ist, Tiere zu fotografieren“, sagt die 42-Jährige, die hauptsächlich Hunde und Pferde vor der Linse hat.

Keine Hochzeiten

Ein Erlebnis habe sie dann sogar darin bestärkt, vor allem Vierbeiner ablichten zu wollen. Einmal habe sie nämlich eine Anfrage zum Fotografieren einer Hochzeit erhalten und diese angenommen. „Ich war aufgeregter als das Brautpaar“, erinnert sich Polkownik lachend. Auch wenn die Fotos am Ende gelungen waren und das Fotografieren selbst ihr Freude bereitet habe, sei ihr der Druck vor Ort einfach zu groß gewesen. Für das Format konnte sie sich nicht begeistern.

Mitte vergangenen Jahres habe sie schließlich, nachdem immer mehr Anfragen für Fotoshootings kamen, den Schritt ins Gewerbe gewagt. Dabei ist sie vor allem ihrem Partner dankbar für die ständige Unterstützung. Denn der organisatorische Aufwand werde mit der Zeit natürlich immer größer. Und neben der Fotografie, ihrer Rolle als Mutter, Partnerin und Hundemama hat die 42-Jährige noch einen Hauptberuf in Teilzeit bei der Kevelaerer Stadtverwaltung. Die dortige Tätigkeit eines Tages für die Fotografie komplett aufzugeben, das kann sie sich aktuell allerdings nicht vorstellen – auch wenn die Nachfrage groß ist. „Den Job gebe ich für kein Geld der Welt her“, sagt Polkownik. Das Pensum zugunsten der Shootings zu reduzieren, schließe sie allerdings nicht aus.

„Ich bin süchtig danach“

Neben dem wirtschaftlichen Gedanken ist Polkownik, die neben den Shootings vor allem in der Bildbearbeitung aufgeht, vor allem glücklich, eine neue Leidenschaft entdeckt zu haben. Denn vor einigen Jahren musste sie nach drei Jahrzehnten aus zeitlichen Gründen den geliebten Reitsport an den Nagel hängen. „Ich habe nie gedacht, dass ich nochmal ein Hobby finden werde, das mich so erfüllt wie das Reiten.“  Mehr sogar: „Ich habe mir nicht vorstellen können, dass man aus einem Hobby ein Stück weit etwas Berufliches macht.“ Mit dem Gedanken ist sie offensichtlich nicht alleine. „Meine Mutter hat letztens noch gesagt: Ich weiß gar nicht, wie du zur Fotografie gekommen bist“, erzählt Polkownik schmunzelnd. Denn so ganz kann sie sich das selbst nicht erklären. Heute allerdings geht sie sogar so weit zu sagen: „Ich bin süchtig danach.“

Im Wald nutzt die Fotografin gerne die besonderen Lichtspiele für ihre Fotos. Foto: privat

Dieser „Sucht“ geht Polkownik vor allem in der Wallfahrtsstadt nach – hier finden die meisten ihrer Shootings statt. Neben Shootings in der Natur nutzt die Wahlkevelaererin, die ursprünglich aus Kerken-Stenden stammt, auch Kulissen im Stadtkern – Kirchen, Einkaufsstraßen, das Gradierwerk. „Ich weiß relativ schnell: da oder da passt der Hund hin“, erklärt die Fotografin. Kombiniert mit den individuellen Kundenwünschen solle so stets ein natürliches, ungezwungenes und entspanntes Shooting entstehen, bei dem das Tier allein oder die Verbindung zwischen Mensch und Tier im Vordergrund steht. Wichtig ist der Tierliebhaberin, dass keines der Tiere etwas tut, was es nicht möchte. So habe sie erst in der vergangenen Woche einen Hund abgelichtet, der sich nicht überzeugen ließ, sich auf den nasskalten Boden zu legen. Kein Problem – dann wird die Location gewechselt.

Für die Zukunft plant Polkownik, sich fachlich weiterzubilden, mit anderen Fotograf*innen zusammenzuarbeiten und das eigentlich für vergangenes Jahr angesetzte „City Shooting“ in Kevelaer nachzuholen und fest einzuführen. Dabei haben mehrere Hundehalter die Chance auf ein Fotoshooting mit ihrem Vierbeiner in der Kevelaerer Innenstadt. Auf eine Kooperation freut sich die Kevelaererin besonders: Kürzlich habe das „Futterhaus“ aus Kevelaer angefragt, ob sie Interesse hätte, hin und wieder Aktionen des Unternehmens fotografisch zu begleiten. „Da hätte ich in die Luft springen können“, gesteht sie. 

Und sonst schmiedet die Tierliebhaberin für ihre Tätigkeit als Fotografin noch keine großen Pläne. Schließlich hat sie diese Leidenschaft erst vor einem halben Jahr zum Beruf gemacht und muss sich erst einmal in alles einfinden. „Das andere lasse ich auf mich zukommen.“ 

Geflügelpest bei einer Wildgans im Kreis Kleve nachgewiesen

Bei einer am Deich in Emmerich am Rhein tot aufgefundenen Wildgans hat das Friedrich-Löffler-Institut nun festgestellt, dass diese an Geflügelpest verendet ist. Es wurde – wie bereits im Winter 2016/2017 – das hochansteckende H5N8-Virus nachgewiesen. Es handelt sich hiermit um den ersten amtlich bestätigten Fall bei einem Wildvogel in Nordrhein-Westfalen. Die Veterinärabteilung des Kreises Kleve hat nach erfolgter Risikoabschätzung auf das Einrichten von Schutzzonen um den Fundort verzichtet. Dies war möglich, weil sich dieser Fundort in einem Gebiet ohne hohe Geflügeldichte befindet. Jedoch wird aufgrund der aktuell schnellen Ausbreitung des Geflügelpest-Geschehens in Europa und Deutschland (Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern) die Lage weiterhin intensiv beobachtet und das Monitoring erweitert.

„In Deutschland sind seit Ende Oktober zahlreiche Geflügelpestfälle bei Wildvögeln an der Nord- und Ostseeküste sowie in Hamburg aufgetreten. Auch in den benachbarten Niederlanden wurde die Erkrankung bei Wildvögeln und auch bereits in Nutzgeflügelbeständen nachgewiesen“, erklärt dazu das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW.

Sollte sich das Geflügelpest-Geschehen weiter ausbreiten, müsse damit gerechnet werden, dass im gesamten Kreisgebiet eine Stallpflicht für Geflügel angeordnet wird. Der Kreis Kleve bittet alle Geflügelhalter, sich bereits jetzt auf eine mögliche Umsetzung vorzubereiten.

Die Prävention steht im Vordergrund

„Damit müssen die nordrhein-westfälischen Geflügelhalter jetzt noch wachsamer sein. Nur konsequent eingehaltene Biosicherheitsmaßnahmen können Hausgeflügelbestände effektiv vor einer Eintragung des Erregers schützen. Eine Aufstallungspflicht wird zum jetzigen Zeitpunkt für Nordrhein-Westfalen noch nicht angeordnet. Derzeit steht in Nordrhein-Westfalen noch die Prävention im Vordergrund“, erläutert Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann. Für Menschen sei das Virus im Regelfall ungefährlich. Bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel könne eine Möglichkeit der Ansteckung nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

Zur Vermeidung der Einschleppung von Geflügelpest in Geflügelhaltungen sind alle Halterinnen und -halter dazu aufgerufen, die in der Geflügelpest-Verordnung vorgeschriebenen Biosicherheitsmaßnahmen konsequent umsetzen, erklärt das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW. Hierzu gehört unter anderem, dass Tiere nur an für Wildvögel unzugänglichen Stellen gefüttert werden dürfen. Zudem darf kein Oberflächenwasser für das Tränken der Tiere genutzt werden, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen das Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel unzugänglich aufbewahrt werden. Bei erhöhten Tierverlusten im Bestand ist dieser unverzüglich tierärztlich zu untersuchen, um das Krankheitsgeschehen abzuklären und eine Infektion mit Geflügelpestviren auszuschließen.

Ferner bittet der Kreis Kleve, tot aufgefundene Wasser-, Aas- und Greifvögel nicht anzufassen, sondern liegen zu lassen und direkt die Veterinärabteilung zu informieren (Mail: vet-verwaltung@kreis-kleve.de / Tel. 02821 / 85-229). Geflügelhalter, die ihre Bestände bisher noch nicht bei der Veterinärabteilung angemeldet haben, sollten dies sofort nachholen – selbst, wenn sie nur ein einziges Tier besitzen. Weitere Informationen, Merkblätter und Links zum Friedrich-Löffler-Institut und zur Tierseuchenkasse NRW wurden auf den Internetseiten des Kreises Kleve hinterlegt (www.kreis-kleve.de – Suchbegriff: Geflügelpest).

Der Tierpark Weeze sucht Ihre Lieblingsfotos

Mit mehr als 400 Tieren in über 50 unterschiedlichen Arten bietet der Tierpark Weeze eine Vielzahl von Fotomotiven. Für die Erstellung eines Kalenders, der Ende November 2020 erscheinen soll, wollen die Verantwortlichen Fotos der Besucher verwenden. „Schicken Sie uns Ihr Lieblingsfoto aus dem Tierpark! Bei dem herbstlichen Wetter findet sich bestimmt eine stille Minute, um mal im Fotoarchiv zu stöbern“, heißt es in einem entsprechenden Aufruf.

Das Foto sollte folgende Kriterien erfüllen:
– Aufnahme im Querformat
– eine möglichst hohe Auflösung (bei geringer Auflösung ist ein Druck nicht möglich)
– Tiere und / oder Personen dürfen nicht am Rand des Bildes zu sehen sein, da für den Druck ein Rand von 3mm pro Seite eingerechnet werden muss.

Das Foto sollte in originaler Auflösung ausschließlich via Email an den Tierpark (info@tierparkweeze.de) gesendet werden. Bitte geben Sie in der Email als Betreff „Lieblingsfoto“ ein und geben Sie auch Ihren vollständigen Namen an, damit die Bilder exakt zugeordnet werden können.

Einsendungen sind bis zum 31. Oktober 2020 möglich. Danach erfolgt die Auswahl der Bilder. Mit der Einsendung des Fotos erklären Sie sich mit der Veröffentlichung, auch über den Kalender hinaus einverstanden.

Wenn die Wespen im Garten summen…

Bei der Grillparty im Garten, einer Auszeit im Pool oder beim gemütlichen Pflaumenkuchen-Essen sind sie oft ungebetene Gäste: Wespen. Sie sind lästig, machen sich am Essen zu schaffen und schwirren vermeintlich bedrohlich um einen herum. Nimmt das Summen im Garten überhand, gehen viele Betroffene auf die Suche nach einem Nest – irgendwo müssen die kleinen Insekten ja schließlich herkommen. Nicht selten stößt man dabei auf ein kleines Erdloch, aus dem die Wespen herauskommen, oder auf Nester unter dem Dach. Was Willi und Hannemie Elbers aus Winnekendonk in ihrem Garten entdeckt haben, scheint jedoch weitaus spannender. In ihrem Garten haben die Wespen ein ganzes Vogelhäuschen eingenommen, von dem inzwischen nicht mehr viel zu erkennen ist.

Vor fast zwei Monaten entdeckte das Ehepaar Elbers das Spektakel in ihrem Garten. Kleine Wespennester hätte er in der Vergangenheit schon mal in einem seiner Vogelhäuser gefunden, sagt Willi Elbers. Dass die Wespen nun aber eines der Häuschen ganz „umbauen“, sei etwas völlig Neues. „Ich halte das für phänomenal, was die da machen“, sagt er, während wir unmittelbar neben dem Nest stehen. Während viele Menschen bei Anwesenheit nur einer Wespe die Flucht ergreifen, ist es bei Familie Elbers im Garten tatsächlich möglich, sich direkt unter das Nest – und damit unter Hunderte der Tiere – zu stellen.

„Wenn sie friedlich sind, lassen wir sie erstmal hängen“, sei der Gedanke gewesen. Und glücklicherweise konnte ein Experte in Sachen Insekten, Peter Windolf aus Winnekendonk, Entwarnung geben. Die Wespenart sei nicht aggressiv. Dies kann das Ehepaar Elbers bestätigen. Die Insekten lassen sie in Ruhe. Und – was dem Ehepaar besonders wichtig ist – die Tiere fallen nicht über den nebenstehenden Apfelbaum her. Keine Frucht war bisher angefressen, nicht einmal das Fallobst. Doch was mache ich, wenn die Tiere in meinem Garten nicht so friedlich sind?

Am Nest ist immer Betrieb. Foto: eg

Die bei uns verbreiteten aggressiven Wespenarten sind die Gemeine Wespe (nistet im Erdboden) und die Deutsche Wespe (ist oft unter dem Dach zu finden), erklärt Theo Mohn vom NABU Kevelaer. „Die Bekämpfung von Deutscher und Gemeiner Wespe bedarf keiner Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde (UNB). Von einer Entfernung in Eigenregie wird abgeraten, insbesondere der Einsatz von Giften sollte Fachleuten überlassen werden“, rät dazu Dr. Claudia Gronewald, Pressesprecherin des Kreises Kleve. Nester von Deutscher und Gemeiner Wespe werden von Schädlingsbekämpfern und auch von einigen Imkern beseitigt oder umgesiedelt. Aber: „Wer ein Wespennest hat, sollte – bevor ein Schädlingsbekämpfer gerufen wird – prüfen, ob nicht durch einfache Mittel wie Fenstergitter oder ‚Ablenkfütterungen‘ mit überreifem Obst Abhilfe geschaffen werden kann.“ Auch Theo Mohn rät dazu, sich mit der Beseitigung zurückzuhalten. „Wenn man das Nest nicht erschüttert und gefährdet, greifen die Wespen nicht an“, erklärt der Kevelaerer. „Ruhe bewahren und Abstand halten“ sei da die Devise. Die einzige gefahrlose Beseitigung ohne einen Experten sei die Abdichtung einer Dachritze, wenn sich dahinter ein Nest befindet. Dies sollte man abends machen, da sich dann die meisten Tiere in ihrem „Zuhause“ aufhalten.

Nicht alle sind gleich

Grundsätzlich empfiehlt es sich, einen Experten zu Rate zu ziehen, denn es gibt auch Wespenarten, wie beim Ehepaar Elbers, die den Kontakt mit dem Menschen meiden und in der Regel keinen Störfaktor bilden – unter anderem die Sächsische Wespe, die Mittlere Wespe oder die Gallische Feldwespe. „ Ihre Nester sind häufig als kugelige Gebilde auf Dachböden und frei hängend in Sträuchern oder unter Vordächern zu finden, eine Bekämpfung ist in der Regel nicht notwendig“, erklärt Claudia Gronewald.

Wenn man eine Ansiedlung jeglicher Wespenarten dennoch vermeiden möchte, empfiehlt Theo Mohn, sämtliche Ritzen unter dem Dach abzudichten. Die Erdnester ließen sich allerdings nicht vermeiden, da den Wespen schon ein kleines Mauseloch genügt, um von dort in den Erdboden zu gelangen.

Im Internet raten Laien immer wieder dazu, die Feuerwehr wegen der Beseitigung eines Wespennestes zu beauftragen. Aber ist das wirklich die Aufgabe der Menschen, die eigentlich Leben retten sollen? Gronewald klärt auf: „Nach Kenntnis der Unteren Naturschutzbehörde beseitigen die Feuerwehren Wespennester nur, wenn eine konkrete Gefahr vorliegt – zum Beispiel Nester in einem Krankenhaus, Kindergarten, Altenheim.“

Hände weg von Hornissen

Richtig teuer werden kann es sogar, wenn man sich an einem Hornissennest zu schaffen macht. Diese größte heimische soziale Wespenart kann bis zu drei (die Königin 3,5) Zentimeter groß werden, erklärt Gronewald. „Hornissen sind eher scheue Tiere, die große Mengen anderer Insekten wie Wespen und Mücken vertilgen und somit nützlich sind. Aggressiv werden sie nur, wenn man ihr Nest erschüttert oder zerstört.“ Hat man ein Nest dieser Tiere in Nähe des Hauses kann es durchaus bedrohlich wirken, wenn die Hornissen in großer Zahl im Garten umherfliegen. In Eigenregie sollte man hier allerdings nicht handeln. „Hornissen sind nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) und dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) besonders geschützt. Die Tiere dürfen nicht gefangen oder getötet und ihre Nester nicht beschädigt oder zerstört werden. Ausnahmen bedürfen der vorherigen Genehmigung durch die Untere Naturschutzbehörde (UNB). Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden“, klärt Gronewald auf.

Wer ein Hornissennest hat, das an einer kritischen Stelle gebaut wurde, kann sich an die Untere Naturschutzbehörde (Herr Wallmeyer, Tel. 02821/85-166) wenden. Die Fachleute der Behörde beraten dann vor Ort und prüfen, ob ein Volk umgesiedelt werden kann. Nur in ganz seltenen Fällen, bei denen eine Umsiedlung nicht möglich ist, werde eine Ausnahmegenehmigung zur Beseitigung erteilt, sagt Gronewald.

Wer die Geduld aufbringen kann, sich den Garten bis in den Herbst hinein mit den Wespen zu teilen, hat den Tieren damit etwas Gutes getan und ist das „Problem“ bald von ganz allein los. Denn  die Nester der heimischen sozialen Wespen, Hornissen und auch der Hummeln sind immer einjährig, erklärt Gronewald. „Die alte Königin und ihre Arbeiterinnen sterben im Herbst. Die verlassenen Nester können dann gefahrlos beseitigt werden. Im folgenden Jahr werden diese nicht mehr bezogen.“ Wer doch einmal versehentlich ein Wespenvolk erheblich gefährdet, dem rät Theo Mohn: „Beine in die Hand nehmen und Reiß aus nehmen.“

Die Neuausrichtung wird gewürdigt

Bei der Verleihung des diesjährigen German Brand Awards, der Auszeichnung für herausragende Markenführung in Deutschland, hat der Tiernahrungshersteller „MERA“ vom Niederrhein gleich zweimal gewonnen: Das Familienunternehmen aus Kevelaer erhält neben der Auszeichnung „Winner“ in der Kategorie „Fast Moving Consumer Goods“ einen weiteren „Special Mention“-Award in der Kategorie „Corporate Brand of the Year“.

Aus 1.200 Einreichungen aus 14 Ländern hat die Expertenjury die besten Produkt- und Unternehmensmarken sowie die stärksten Kampagnen, Konzepte und Strategien ausgezeichnet. Dabei wurden neben der Gestaltungsqualität des Markenauftritts auch Aspekte wie Nachhaltigkeit, Innovationsgrad, Kontinuität und Zukunftsfähigkeit der Premiummarke für Hunde- und Katzennahrung berücksichtigt.

Transparente Nahrungskonzepte für Hunde und Katzen

Die Jury des German Brand Awards würdigt die strategische Neuausrichtung im Rahmen der Vereinheitlichung des Außenauftritts unter der Dachmarke „MERA – The Petfood Family“. Inbesondere als Familienunternehmen setzt der Tiernahrungshersteller seine strategische Markenführung konsequent um und setzt sein Markenprofil im Angebot an Tierfuttermarken stringent ein. „Im Mittelpunkt stehen dabei transparente und ehrliche sowie vernünftige und qualitativ hochwertige Nahrungskonzepte für Hunde und Katzen“, erklären die Verantwortlichen des Unternehmens.

„Unser Ziel ist es, unsere Position als imagestarke Premiummarke für Hunde- und Katzenbesitzer auszubauen sowie einen hohen Wiedererkennungswert zu schaffen. So schärfen wir gleichzeitig unser Markenprofil für die internationale Vermarktung“, erklärt Sigrid Krambeer, Marketingleiterin der MERA Tiernahrung GmbH, und fügt hinzu: „Wir haben unsere bewährte Qualität konsequent in einen neuen, einprägsameren Dachmarken-Look mit leichter Orientierungsmöglichkeit für den Konsumenten gebracht. Umso mehr freut es uns, dass wir nicht nur ein positives Echo von nationalen und internationalen Handelspartnern erhalten haben, sondern in der renommierten Auszeichnung auch die Bestätigung des erfolgreichen Zusammenspiels von Marken-Neuausrichtung und systematischem Nachhaltigkeitsmanagement sehen.“ Im Rahmen der Neuausrichtung hat MERA sich als erstes Unternehmen der Branche durch den TÜV Rheinland nach dem ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften zertifizieren lassen.

Demo gegen Großwildjagd in Afrika

„Wir sind laut , wir sind hier – für die Befreiung von Mensch und Tier“, „Hop-hop-hop“-Großwildjagd stop“ oder „Wir fordern Rechte für jedes Tier – Tierquälerei verachten wir“ skandierten die 21 Demonstranten, die sich am Freitagvormittag an der Industriestraße  zum Protest zusammengefunden hatten. Aktivisten der Tierrechtsschutzorganisation PETA und von „Fridays vor Future“ demonstrierten gegen vom Geschäftsführer der Photovoltaikanlagen-Reinigungsfirma PVR organisierte Jagdreisen ins südliche Afrika. Der weist die Vorwürfe zurück.

In den Händen trugen die Demonstranten Schilder wie „Ich bin keine Jagdtrophäe“, „Stoppt den Jagdterror“, „Jagd ist Mord“ und „Gott schuf die Tiere nicht als Objekt eueren Lustmord“.

Zu der Demonstration aufgerufen hatten die Bewegung „Fridays for future“ und deren Sprecher Jannik Berbalk. „Es geht hier erstens um „green washing“ und um das Leben der bedrohten Tierarten“, erläuterte er. „Es geht hier um die Jagd nach bedrohten Tierarten, die auf der roten Liste stehen – Löwen Giraffen, Nashörner und so weiter.“

Inhaber Ulrich Schurer vermittele auf einer Internetseite „Reisen nach Namibia, Afrika und Mosambik, um dort Tiere abzuschlachten, die auf der roten Liste stehen, von denen nur noch wenige Tausend existieren.“ Gleichzeitg habe er hier eine Solarfirma, „wo er die Philosophie verkauft, dass er Wald, Natur und Umwelt schützen möchte. Das passt nicht.“

Der Gocher Manuel Stift vertrat die Tierrechtschutzorganisation PETA. „Wir wollen darauf aufmerksm machen, dass Jagd völlig unnötig ist, dass Tiere bei der Jagd schmerzhaft leiden und richten uns allgemein dagegen, dass Tiere getötet werden in der Jagd. Es sollten die Reisen sofort beendet werden.“

Unter den Demonstranten fand sich auch Eckehard Lüdtke vom ADFC: „Ich hatte das über die whatsapp-Liste von „Fridays for future“ mitbekommen, geguckt, was der Mann da als Nebengewerbe hat und finde das ausgesprochen unmoralisch“. „Sich ins Flugzeug zu setzen, sechs bis sieben Tonnen C02 zu verbrauchen, Löwen und Krokodile abzuschießen und dann wieder zurückzufliegen, das ist nicht meine Welt. Das kommt mir vor wie aus der Kolonialzeit.“ Wenn man Tiere aus dem Bestand nehmen müsse, weil die überhand nähmen, „sollen die das in Namibia machen von Staats wegen.“

Hans Blauert fand es „toll, dass so viele junge Leute da sind. Wenn man die Videos zu den Jagen sieht, ist es Kompensation von Selbstwertgefühl und Charakter. Das ist ein Sport für reiche Leute, andere totzuknallen, um sich anschließend besser zu fühlen. Ich sage das so polemisch, wie ich das meine. Das muss verboten werden.“ Das „mit Hege und Pflege der Tiere und den Arbeitsplätzen der dort Ansässigen“ zu begründen , sei „wirklich grotesk. Wenn man die mit anderen Mittel unterstützen würde, mit der Pflege von Naturreservaten, wären die mindestens ebenso gut versorgt mit Arbeit und Brot als mit so scheinheiligen Überlegungen.“

„Artenschutz ist Menschenschutz“, meinte seine Frau Claudia. „Das ist „greenwashing“, es wird vorgegaukelt, es sei eine Sache zum Wohl von Tieren und Menschen, aber eigentlich ist das nicht der Fall.“ Das sei noch eine Regel aus der Adelszeit und somit auch „eine politische Sache“, die man gesetzlich klären müsse.

PVR-Geschäftsführer Ulrich Schurer war nicht vor Ort, aber telefonisch an seinem Wohnort Sonsbeck zu erreichen. „Das ist meine persönliche Angelegenheit“, sagte er dem KB. „Ich bin Jäger, jage auch in Afrika – und das in dem Rahmen der gesetzlichen Regelungen der Länder. Wo wir jagen, gibt es keine bedrohten Arten. Das sind Tiere, die auf Farmen gezüchtet werden.“ Darüber werde keine einzige Tierart ausgerottet, so Schurer, sondern eher durch die Menschen, die den Tieren den Lebensraum nähmen.

Erlös aus Maskenverkauf an Gnadenhof in Weeze gespendet

Anlässlich der Corona-Krise hat Jule Kempkens Behelfsmasken genäht und rund 70 Stück verkaufen können. hr Vater hatte ihr dafür extra eine gebrauchte Nähmaschine geschenkt.

Um das ganze Projekt so umweltfreundlich wie möglich zu gestalten, habe sie ausschließlich aussortiertes Bettzeug und Tischdecken verwendet, schreibt Jule Kempkens dem Kevelaerer Blatt.

Ende Mai hat sie den gesamten Erlös dann an den Gnadenhof in Weeze gespendet. „Zuerst wollte ich das Geld an ein klassisches Tierheim spenden. Was mir aber am Gnadenhof noch besser gefallen hat: Auch Schweinen, Gänsen und anderen Tieren, die nicht in die klassische „Haustier-Kategorie“ fallen, und die meiner Meinung nach in unserer Gesellschaft viel zu wenig Anerkennung erhalten, wird dort ein Zuhause gegeben“, so die Spenderin.

Foto: privat

Lebhaftes Treiben vor den Toren der Stadt

In unmittelbarer Nähe zum bereits gut besuchten Gradierwerks an der Hüls und dem Rilano Hotel wurde kürzlich ein weiteres, jedoch viel kleineres und nicht sofort erkennbares Hotel errichtet. Dieses wartet in dieser Zeit ebenfalls auf viele Besucher. Ohne Mundschutz und vorherige Desinfektion dürfen Bienen, Hummeln und andere Insekten hier täglich umherschwirren, sich lebhaft tummeln oder ein Zimmerchen suchen und später, ohne ein Datenblatt ausgefüllt zu haben, das Hotel wieder verlassen.

„Unsere vom Aussterben bedrohten Insekten benötigen neben einer bunten Mischung aus verschiedenen Pflanzen, die möglichst von Februar bis weit in den November hinein blühen sollen, auch geeignete Nistmöglichkeiten,“ sagt Michael Peters, Inhaber der Baumschule Peters, der mit Hilfe seiner Töchter eine Niststätte für Insekten gebaut hat und der Stadt Kevelaer zur Verfügung stellte.

Reichlich Nahrung finden die emsigen Hotelgäste in den Blumenwiesen entlang der benachbarten Felder oder in der neubepflanzten Grünanlage rund um das Gradierwerk, wo sie sich wohl zukünftig zwischen den Besuchern des Soleparks tummeln werden. „Ich würde mich freuen, wenn viele unterschiedliche Arten auf Dauer in das Insektenhotel einziehen und es zu ihrem Lieblingsplatz machen werden“, sagt Peters.

Mehlschwalben bekommen neues Zuhause

Als am vergangenen Dienstagmorgen zwei Häuser auf der Eichendorffstraße in Winnekendonk als „schwalbenfreundliche“ Häuser ausgezeichnet wurden, ließen sich die selten gewordenen Tiere, um die es bei der Aktion geht, kaum blicken. Nur hin und wieder kam für einen kurzen Moment ein Schnabel aus der Öffnung der Nisthilfe hervor. Die Nisthilfen waren an zwei Häusern angebracht worden, weil zwei Mehlschwalben-Nester von einem Dachausbau der benachbarten Häuser betroffen waren. Die Firma GWS (Wohnungsgenossenschaft) aus Geldern als Eigentümer der Gebäude hatte beschlossen, die Nester durch Nisthilfen zu ersetzen und mindestens zwei weitere anzubringen. Claudia Blauert, zweite Vorsitzende des Imkervereins Kevelaer und Aktivistin der Bürgerinitiative „Rettet die Binnenheide“, begleitete die Aktion. Theo Mohn zeichnete als Sprecher der Ortsgruppe Kevelaer des „NABU“ die beiden Häuser aus und übergab eine entsprechende Plakette mit einer Urkunde.

Die Mehlschwalben seien nicht nur am Niederrhein selten geworden, erklärte Mohn. Die Vögel würden keine Lehmpfützen mehr für ihren Nesterbau finden, fügte Claudia Blauert hinzu. Das führe dazu, dass die Vögel ihre Nester häufig aus Erde bauten, was jedoch einen sehr fragilen Wohnsitz für die Tiere bedeute. Theo Mohn wies darauf hin, dass es in der Wallfahrtsstadt nur noch zwei Kolonien der Mehlschwalben gäbe – eine in Winnekendonk und eine in Kevelaer. Daher liegt den Naturschützern der Erhalt der Kolonien besonders am Herzen.

Mehlschwalben sind standorttreue Tiere

Für die beiden Mehlschwalben-Nester, die aufgrund eines Dachausbaus weichen mussten, wurden nun bereits zwei Nisthilfen an benachbarten Häusern angebracht. Der Malerbetrieb Brey aus Geldern hat dabei mit angepackt und die Nester hoch oben am Dachfirst befestigt. Mindestens zwei weitere Nisthilfen sollen noch folgen, erklärte Paul Düllings, Geschäftsführer der GWS-Geldern. Werden die Nisthilfen einmal angenommen, ist das für die Naturschützer bereits ein großer Gewinn. Denn Mehlschwalben sind standorttreu und kehren in der Regel jedes Jahr an ihren Geburtsort zurück, um dort ihre Jungen aufzuziehen, erklärten die Naturschützer.

So sehen die Nisthilfen aus der Nähe aus. Die Vögel lassen sich nur selten blicken. Foto: eg

Acht bis zwölf Paare erwarte man in der Eichendorffstraße in Zukunft. „Mehlschwalben nisten meistens eng zusammen“, so Mohn. Nachdem die GWS als Hauseigentümer der betreffenden Gebäude auf die Nester der Vögel aufmerksam wurde und Claudia Blauert die Aktion mit auf den Weg gebracht hatte, sei schnell klar gewesen, dass man auch weitere Nisthilfen einrichten werde, sagte Paul Düllings. Inwieweit man die Aktion fortsetzen wird, hänge natürlich von der Lage und dem Bau der Häuser ab, fügte Maren Zenz vom Mieterservice der GWS-Geldern hinzu. Da die Mehlschwalben überwiegend Häuserwände unter geschützten Dachvorsprüngen zum Nestbau nutzen, eignet sich dafür nicht jedes Haus.

Wer mit dem Gedanken spielt, an seinem eigenen Haus eine Nisthilfe anzubringen, muss laut Theo Mohn gar nicht tief in die Tasche greifen. Nisthilfen für Mehlschwalben seien schon ab einem Preis von ca. 20 Euro zu erwerben. Und wem es vor den Hinterlassenschaften und anderem Schmutz graut, den die Tiere auf dem eigenen Grundstück verursachen könnten, für den hatten die Anwesenden einen Tipp: Ein Brett, das in ausreichendem Abstand unter der Nisthilfe angebracht wird, kann Kot und Nistmaterial größtenteils auffangen und sorgt so für einen weiterhin sauberen Hauseingang.

Eine KB-Mitarbeiterin auf vier Pfoten

Heute möchten wir Ihnen die wohl flauschigste, jüngste und kleinste Mitarbeiterin des Kevelaerer Blattes vorstellen: Lilly. Die 1-jährige Hündin unterstützt seit Oktober vergangenen Jahres das Redaktionsteam. Spezialisiert hat sie sich auf das Vernichten von Leckerchen, das „Um-den-Finger-Wickeln“ der Kollegen und das Erschnüffeln von Pizzabrötchen. Dass Lilly noch schneller als manch anderer Hund wittert, wenn im Büro Essensgeruch in der Luft liegt, mag auch damit zusammenhängen, dass es für sie bis vor einigen Monaten keine Selbstverständlichkeit war, regelmäßig etwas zu bekommen. Die schwarze Hündin lebte bis September 2019 auf den Straßen Griechenlands – in einem kleinen Dorf auf dem Festland.

Abgemagert, mit zerzaustem Fell und völlig scheu lief der damals namenlose Welpe auf den Straßen des Dorfes umher – auf der Suche nach Fressen oder einem Plätzchen im Schatten. Laut Angaben der Dorfbewohner wurde sie im Sommer 2019 mit einem Geschwistertier dort ausgesetzt. Nur Lilly überlebte. Trinken fand die damals wenige Monate alte Hündin oft vor dem Supermarkt, Fressen bekam sie vor allem von einem der Cafébesitzer. Das jedoch abends in der Dunkelheit – um von denjenigen, die mit Hunden auch in der heutigen Zeit so gar nichts anfangen können, keine bösen Blicke zu ernten. Spätestens bei Wintereinbruch hätte das Leben auf der Straße für die abgemagerte Hündin unter Umständen tödlich geendet.

Von Griechenland nach Euskirchen

Während des dreiwöchigen Familienurlaubs stand dann also schnell fest: Auf der Straße bleiben kann sie nicht. Nach einiger Organisation, Telefonaten und Whatsapp-Nachrichten war gesichert, dass sie von einer Tierschutzorganisation aus der Nachbarstadt abgeholt und vorerst im Tierheim untergebracht werden würde. Schon vor der Abholung war dann allerdings auch klar, dass sie nach Deutschland – nach Kevelaer – kommen sollte. Das hilflose, magere Wesen im griechischen Tierheim zurücklassen, das sollte nicht die Lösung sein. Drei Wochen später, am 6. Oktober 2019, kam Lilly dann mit einem Transport in Euskirchen an. Erschöpft von der weiten Reise, schlief sie auf der Fahrt nach Kevelaer friedlich in ihrer Transportbox.

Lilly an ihrem Arbeitsplatz in der Redaktion. Foto: eg

Seitdem blüht Lilly auf und hat beim Kevelaerer Blatt dann auch sofort Arbeit gefunden: Kuschelbeauftragte… oder so ähnlich. Herzlich aufgenommen wurde sie in der Redaktion jedenfalls sofort. Fast jeden Tag liegt sie unter Frauchens Schreibtisch und wartet geduldig, bis der anstrengende Arbeitstag geschafft ist. Die Bezahlung erfolgt in Leckerchen. Verschiedene Termine hat Lilly bisher auch schon wahrgenommen: Die Folgen des Vandalismus im Restaurant Herr Lehmann hat sie mit unter die Lupe genommen, Telefonaten mit dem Bürgermeister lauschte sie entspannt und bei den Team-Meetings in der Redaktion darf sie natürlich auch nicht fehlen.

In große Menschenmengen traut sie sich bisher noch nicht – das Vertrauen zu den Zweibeinern muss sie erst noch lernen. Denn nicht nur Züge, Pferde und Motorräder können einem Angst machen, wenn man all das noch nicht kennt. Neben dem Alltag in der Redaktion lebt Lilly ein ganz normales Hundeleben: Schlafen, essen, die Welt erkunden. Und da gibt es für die kleine Griechin noch eine ganze Menge zu entdecken.