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Am 20. Oktober startet das Online-Voting für ein Spiel mit Bundesliga-Kulisse auf Schalke

Viktoria Winnekendonk hat einen großen Traum

Die erste Mannschaft von Viktoria Winnekendonk hat einen großen Traum: Einmal wie ein Profi mit dem Bus eine Bundesliga-Arena ansteuern, ins Herz des Stadions einlaufen und auf dem satten Grün spielen…

Festschrift des SV Viktoria Winnekendonk ist noch zu haben

100 Jahre Vereinsgeschichte auf Papier

Der SV Viktoria Winnekendonk feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Mit Stolz und manchmal auch Wehmut schauen die Mitglieder auf eine bewegte Zeit zurück.

Volksbank an der Niers unterstützt den Sportverein durch eine Spende

Viktoria Winnekendonk freut sich über Reinigungsgerät

Der SV Viktoria Winnekendonk 1922 e.V. freut sich über die Unterstützung der Volksbank an der Niers bei der Anschaffung eines neue Rasenpflegegerätes.

Der SV Viktoria Winnekendonk feierte sein Jubiläum und blickt zurück auf Vergangenes

Ein Hoch auf 100 Jahre Vereinsgeschichte

100 Jahre voller Vereinsgeschichte, voller Leben und gemeinsamer Erinnerungen. Das war es, was am vergangenen Wochenende viele Menschen aus der Winnekendonker Bevölkerung zum Sportplatz lockte.

Bei der jüngsten Mitgliederversammlung wurde geehrt, resümiert und auf das laufende Jahr geblickt

Viktoria freut sich aufs Jubiläumsjahr

Kürzlich fand die diesjährige Mitgliederversammlung des „SV Viktoria 1922 Winnekendonk e.V.“ in der Öffentlichen Begegnungsstätte im Golddorf statt.

Der SV Viktoria Winnekendonk proklamierte seinen Festkettenträger

„Es gibt nur einen Rainer Luyven“

„Ja, das darf eigentlich nicht wahr sein, oder? Wir sind hier wieder in der ÖBS alle zusammen. Das ist super!“ Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende der Geselligen Vereine Winnekendonk, Rüdiger Göbel, die Gäst*innen des Heimatabends am vergangenen Wochenende.

Das Geld war ursprünglich zur Mitfinanzierung des Kunstrasenplatzes gedacht

SV Viktoria Winnekendonk spendet 5.000 Euro an Verein im Flutgebiet

In der vergangenen Woche überreichten der 1. Vorsitzende des SV Viktoria Winnekendonk, Peter Schlossarek, und seine Frau Andrea insgesamt 5.000 Euro an den SC Bad Bodendorf 1919 e.V. – einen Verein, der im Juli heftig von der Flutkatastrophe im Ahrtal getroffen wurde.

Anstatt in die Finanzierung des Kunstrasenplatzes geht der Erlös des Waffelverkaufs an die Hochwasseropfer

SV Viktoria Winnekendonk spendet Erlös

Zur Unterstützung der Finanzierung des neuen Kunstrasenplatzes hatte der SV Viktoria Winnekendonk kürzlich eine Waffelback-Aktion ins Leben gerufen. Am vergangenen Samstag standen die Organisator*innen nun zum ersten Mal hinterm Waffeleisen.

Winnekendonk bleibt in Bewegung

Dass in Sachen Sport wegen Corona in den vergangenen Monaten nicht viel möglich war, liegt auf der Hand. Der SV Viktoria Winnekendonk hat jetzt mit Hinblick auf erhoffte Lockerungen im Rahmen des zweiten Shutdowns eine „Challenge“ auf die Beine gestellt, die auf der einen Seite einen vorsichtigen Start zur Normalität darstellen soll, in erster Linie aber Abwechslung und Bewegungsmöglichkeit unter Berücksichtigung aller aktuell geltenden Beschränkungen bietet.

Die „Viktoria Run-Speed-Fun Challenge“, die offiziell am 1. März startete, wird mit gemischten Teams aus allen fünf Seniorenmannschaften ausgetragen. „Wir haben die fünf Seniorenmannschaften querbeet gemischt, so dass wir ausgeglichene Teams haben“, erklärt der sportliche Leiter Nils Dahlmann. „Die Trainer haben da vorher so eine Rangliste erstellt, so dass die Teams ausgewogen besetzt sind. Und so ist die Motivation und die Chancengleichheit da.“

Zehn Teams

Insgesamt treten zehn Teams mit je acht bis neun Personen in drei unterschiedlichen Disziplinen – „Run“, „Speed“ und „Fun“ – an. Die ersten beiden Disziplinen werden in drei Etappen an drei Tagen durchgeführt und am Ende jeder Etappe werden Punkte vergeben. Die dritte Disziplin geht über die gesamten neun Tage. Das Team mit den meisten Punkten über alle Etappen und Disziplinen gewinnt. 

Bei „Run“ sollen die Teams so viele Kilometer wie möglich in drei Tagen absolvieren. Das Team mit dem höchsten Durchschnittswert erhält die höchstmögliche Punkte-Ausbeute. In der Disziplin „Speed“ müssen die Teams 1000 Meter so schnell wie möglich laufen. Der / die Läufer*in des Teams mit dem schnellsten Kilometer zählt für die aktive Etappe für das gesamte Team und holt für sein / ihr Team die maximale Punktzahl. Insgesamt müssen mindestens drei Kilometer absolviert werden. Und bei „Fun“ sollen sich die Teams einen kreativen Namen für ihr Team ausdenken sowie ein Wido-Trickshot-Video drehen und einreichen. Am Ende entscheidet die Jury aus Trainern und sportlicher Leitung über die Platzierung. Hier können Zusatzpunkte ergattert werden, die am Ende den Ausschlag geben können.

Dokumentation erfolgt über App

„Jeder macht seine Läufe draußen, macht normales Jogging“, erläutert Dahlmann. Die Läufe werden über die App „Runtastic“ aufgezeichnet. „Darüber haben wir eine Vergleichbarkeit hergestellt, weil alle mit der gleichen App laufen, genauso wie die Geschwindigkeit. Die werden zentral gesammelt, zur Dokumentation verwendet. Dann läuft man mit den Kilometern für das eigene Team.“

Der Team-Kapitän sammelt alle Läufe und schickt diese am Ende jeder Etappe an die fünf Trainer der Seniorenmannschaften, die als Team-Betreuer agieren. Die sportliche Leitung bekommt die Meldungen aller Trainer und erstellt dann das Ranking, das nach jeder Etappe an die Teams kommuniziert wird. Die Challenge soll neun Tage lang aktiv laufen. „Die letzten zwei Tage sind für uns für die finale Auswertung“, sagt Dahlmann. Am 11. März 2021 ist die Bekanntgabe des finalen Ergebnisses geplant. 

Außerdem will der Verein mit jedem gelaufenen Kilometer 37 Cent an die Winnekendonker Kindergärten „Sterntaler“ und „St. Urbanus“ sowie an den Schravelener „Marienkäfer“-Kindergarten spenden – maximal 750 Euro. Laufen die zehn Teams in den neun „Challenge“-Tagen 2022 Kilometer – 2022 feiert der Verein sein 100-jähriges Jubiläum – erhält jeder der drei Kindergärten eine Spende von 250 Euro. 

Lokale und vereinsnahe Gastronom*innen wie Anja und Thomas Scholz vom Vereinslokal „Zur Brücke“ sowie Markus Schulz vom „Stübchen“ im Sportpark stellen die Preise. Das Siegerteam erhält einen Gutschein im Wert von 200 Euro fürs Vereinslokal, die Plätze zwei und drei bekommen einen Gutschein im Wert von 120 und 80 Euro für das „Stübchen“.

Normalität

„Neben einem kleinen Schritt zur Normalität wollen wir mit der Challenge auch die Mannschaften untereinander näher zusammenbringen“, sagt Nils Dahlmann. „Dass man nun mit Spielerinnen und Spielern arbeitet, die normal nicht in meiner Mannschaft spielen, fördert das soziale Miteinander im Verein (…) Das fängt ja schon damit an, dass die Team-Kapitäne sich die Handynummern aller Teammitglieder besorgen müssen, um z.B. eine interne WhatsApp-Gruppe zu erstellen, über die man sich organisiert.“ Man habe die Aktion bewusst in diese Zeit gesetzt, „weil wir hoffen, dass bald Sport wieder möglich ist und so eine Art Grundausdauer geschaffen werden kann für die bevorstehenden möglichen Aufgaben.“

Aktuelle Rankings und Infos zur Challenge werden auch über die Social Media Kanäle von Viktoria Winnekendonk veröffentlicht. „Wer mitfiebern, sich Rankings der einzelnen Teams anschauen und vielleicht sogar Live-Bilder von Läufen sehen möchte, sollte vor allem die Stories bei Instagram im Blick haben“, sagt der sportliche Leiter Jonas Niersmann.

Momente für die Ewigkeit

Früher dominierte König Fußball das Leben auf dem Rasenplatz an der Kevelaerer Straße in Winnekendonk. Bald wird dort Edeka mit Markt und Verwaltung das Ortsbild prägen. Wie sehr die Menschen und vor allem die Fußballer*innen des SV Viktoria Winnekendonk den alten Zeiten nachtrauern, kann man seit einigen Tagen an einer Art „Gedenkzaun“ ablesen, der nahe des Stadions steht. „Die Idee ist aus der zweiten Damenmannschaft heraus entstanden, weil die sich anders verabschieden wollte. Sie sind an uns herangetreten – und dann wurde das in die Wege geleitet“, erzählt Damentrainer Uli Berns.

So finden sich Tabellen, Mannschaftsfotos vom Landesliga-Meistertitel, Sätze wie „Schön war’s“ oder „In unserem Wohnzimmer waren wir beliebt und gefürchtet“. Auch poetische Abschiedsgedichte mit Zeilen wie „Keiner von uns wollte es so richtig glauben, dass sie uns unseren Platz rauben. Denn es ist viel mehr für uns als bloß ein Platz, er steht für Freunde und Familie – ein wertvoller Schatz“ finden sich am Zaun – darunter am Boden sogar Grableuchten.

Dabei allein soll es aber nicht bleiben. „Der Verein würde sich wünschen, dass noch mehrere Menschen dort ihre Erinnerungen teilen“, sagt Berns. Dazu will der Klub über sein Vereinsheft Ende März die Vereinsmitglieder aufrufen, bei sich zu Hause zu schauen und nach allem zu suchen, was sie mit dem Platz verbinden. Diese Erinnerungen sollen später ihren Platz am Zaun finden – und am besten später irgendwo im neuen Sportpark an der Sonsbecker Straße.