SPD-Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas in Kevelaer
Gemeinsam mit dem Kreis Klever SPD-Bundestagskandidaten Bodo Wißen besuchte die Duisburger SPD-Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas am vergangenen Freitag die Wallfahrtsstadt Kevelaer.
Gemeinsam mit dem Kreis Klever SPD-Bundestagskandidaten Bodo Wißen besuchte die Duisburger SPD-Gesundheitspolitikerin Bärbel Bas am vergangenen Freitag die Wallfahrtsstadt Kevelaer.
Während man sich in Kevelaer derzeit noch intensiv mit Parkplätzen für Autos und mit Bushaltestellen beschäftigt, hatte sich der SPD-Unterbezirks-Parteitag, der in der vergangenen Woche im Bühnenhaus der Wallfahrtsstadt tagte, thematisch nicht weniger als „Zukunft der Mobilität – Mobilitätswende vorantreiben“ auf die Agenda gesetzt.
Die SPD-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer hat die Verwaltung um einen Bericht gebeten, wie sich der Grundwasserspiegel in den letzten 20 Jahren in und um Kevelaer verändert hat.
Die SPD-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer unterstützt den geplanten und weiteren Verlauf zur Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes „in der Weise, wie er bisher durchgeführt wird“.
Die SPD-Fraktion im Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer hat die Verwaltung um einen Bericht über den Status der Planung und Umsetzung der Renaturierungen im Bereich der Niers und Fleuth gebeten.
Zu aufwändig, zu teuer – die Kevelaerer Verwaltung spricht sich in ihrer Antwort auf einen SPD-Antrag gegen eine Übertragung von Ratssitzungen aus der Wallfahrtsstadt im Internet aus.
„Wie sieht Kevelaer in Zukunft aus? Welche Perspektiven gibt es? Wer hat Ideen, wer will mitgestalten? In einer unregelmäßigen Serie „Zukunft für Kevelaer“ will das Kevelaerer Blatt Menschen aus Verwaltung und Politik, aus Wirtschaft und Ehrenamt, aus Kirchen und Vereinen, aber auch engagierte Privatpersonen und ihre Perspektiven für ihre Heimatstadt vorstellen.
Seit 27 Jahren vertritt Barbara Hendricks die Interessen ihres Heimatkreises Kleve im Deutschen Bundestag. Im Herbst dieses Jahres wird die Sozialdemokratin und ehemalige Bundesumweltministerin nicht mehr zur Bundestagswahl antreten. Nun wurde sie von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für ihre Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Selbstverständlich in kleinster Runde und unter Wahrung aller gebotenen Schutzmaßnahmen wurden die Ordensinsignien durch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble in dieser Woche persönlich überreicht.
Ehrenamtliches Engagement
Es war nicht die Ausübung ihrer Mandate und Ämter, die ihr das Verdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens des Bundes beschert haben, sondern ihr ehrenamtliches Engagement in den unterschiedlichsten Bereichen. So hob Wolfgang Schäuble die Arbeit im Zentralkomitee der deutschen Katholiken hervor. Dort ist Barbara Hendricks Sprecherin für den Sachbereich „Nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung“. Neben ihrem Einsatz für eine moderne und liberale katholische Kirche, in der alle Ämter auch für Frauen offen sein sollen, ist ihr vor allem die Bewahrung der Schöpfung ein Anliegen. Als Sprecherin setzt sie sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit den natürlichen Ressourcen ein und benennt die Verantwortung der Industrienationen gegenüber den Ländern des Südens in Bezug auf Klimaschutz und Entwicklung.
Viele Bürgerinnen und Bürger des Kreises Kleve kennen Barbara Hendricks auch als Schirmherrin des Amani Kinderdorfes oder des Schleusen Vereins Brienen. Sie engagiert sich in den Fördervereinen des Museums Kurhaus Kleve und von Schloss Moyland, der Hochschule Rhein Waal, des Hospizes Kevelaer und der Kinderabteilung St. Antonius Hospital. Auch im Kuratorium der Stiftung Aktion Pro Humanität sowie im Aufsichtsrat der Katholischen Kliniken Kreis Kleve ist Barbara Hendricks aktiv.
Darüber hinaus ist die gebürtige Kleverin ehrenamtlich Mitglied im Stiftungsrat der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und im Vorstand der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Über die Jahre hatten tausende Besucherinnen und Besucher aus dem Kreis Kleve die Möglichkeit, die Abgeordnete Barbara Hendricks an ihren Wirkungsstätten Berlin und Bonn zu besuchen. Immer wieder wurde die Frage gestellt, wie man denn Politikerin werde und ob das schon immer ein Berufswunsch war.
Die Sozialdemokratin antwortete stets, dass es zunächst und zuvorderst darum geht, die Lebenswelt seiner Mitmenschen mitzudenken, über seine eigene Person und die eigenen Bedürfnisse hinauszudenken und daraus sein Handeln abzuleiten. Jedes Engagement, ob im Sportverein, in der Nachbarschaft oder in der Kirche, sei von unschätzbarem Wert für ein gelingendes Miteinander und eine lebenswerte Gesellschaft.
„Wenn man Politik macht, muss man Menschen mögen“, ist ein Schlüsselsatz für die Arbeit von Barbara Hendricks.
Der Ortsverein der SPD in Kevelaer überreichte kürzlich Weihnachtspräsente an die Kevelaerer Tafel. Der Ortsvereinsvorsitzende Ulli Hüttgens sowie Schatzmeister Lothar Hermens und Vorstandsmitglied Michael Vonscheidt waren vor Ort, um die Übergabe durchzuführen. Die Geschenke kommen der „Weihnachtspäckchenaktion 2020“ der Tafel zu Gute.
„Die Tafel leistet in Kevelaer hervorragende und wichtige Arbeit“, sagte Moritz Walter, Pressesprecher der Kevelaerer SPD. „Natürlich ist es uns daher ein Anliegen gerade in der jetzigen Zeit die Aktion der Tafel zu unterstützen.“
Der Halderner Bodo Wissen (Foto links) wurde von der Kreis-SPD in Kevelaer zum Kandidaten der Partei für die Bundestagswahl 2021 gewählt.
Bei der Delegiertenkonferenz im Bühnenhaus erhielt der 46-jährige stellvertretende Reeser Bürgermeister, Referatsleiter im NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales Bau und Gleichstellung und frühere SPD-Landtagsabgeordnete 38 Ja- und fünf Nein-Stimmen bei zwei Enthaltungen.
Wissen soll Nachfolger der Klever Bundestagsabgeordneten Barbara Hendricks (Foto rechts) werden, die nach über 25 Jahren nicht mehr kandidiert. Hendricks selbst lobte Wissen als „klugen Kopf“ und „anständigen Kerl mit Verantwortung und guten Ideen“, den man in dieser Zeit gut gebrauchen könne.
In Sachen Koalition positionierte sich Wissen für Rot-Grün – und wenn es dafür alleine nicht reicht, könnte es eine Ampel sein – „das wäre mir jedenfalls lieber als eine neue GroKo.“ Ein Linksbündnis schloss er auch nicht aus, sah das aber als „schwierig“ wegen der Position der Linken in Fragen der Außen- und Verteidigungspolitik an.
Als wichtige Punkte benannte er den sozialen Wohnungsbau, einen gut aufgestellten ländlichen Raum mit ordentlichen Straßen und Fahrradwegen, eine intakte Umwelt und „alternative Baustoffe, damit nicht mehr so viel ausgekiest wird.“
Wissen übte zu dieser Gelegenheit scharfe Kritik an der Ausrichtung des AfD-Parteitages im Kernwasserwunderland Kalkar. Die Geschäftsführung des Kernwasser-Wunderlandes „ruiniert ihr Ansehen, das der Stadt Kalkar und des ganzen Niederrheins“, sagte Wissen. „Wir wollen nicht, dass unsere schöne niederrheinische Heimat zum Hotspot von Rassisten, Faschisten und Corona-Leugnern wird.“