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Kevelaerer Tiger kämpfen wieder bei der Deutschen Meisterschaft

Es ist Tradition: Seit mehreren Jahren beziehen die Qualifikanten auf dem Camp beim Olympia-Stützpunkt in München-Hochbrück ihr eigenes Zelt, um für zwei Wochen bei den Deutschen Meisterschaften–Sportschiessen ihr Bestes zu zeigen. Zehn „Tiger“ werden bei 16 Starts in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkalibergewehr (KK) vom 24.08. – 02.09.18 auf Medaillenjagd gehen.

Vorausgehend für diese Teilnahme sind entsprechende Qualifikationsergebnisse bei den Landesverbandsmeisterschaften.

Hier überzeugte der 1. Bundesliga-Schütze – Luftgewehr Alexander Thomas mit 394 (v.400) Ringen und dem ersten Platz. Zusammen mit seinen Teamkollegen Markus Bauer (389 R./ Platz 9) und Simon Janshen (388 R./ Platz 11) durfte er auch noch Mannschaftsgold in Empfang nehmen.

Bei den Damen erzielte Katharina Kösters 396 Ringe mit dem Luftgewehr und darf ebenfalls in München an den Start gehen.

Alison Bollen schießt in der Jugendklasse in diesem Jahr ohne Mannschaftskollegen und konnte sich in allen drei Gewehrdisziplinen berechtigen: Im Luftgewehr-Wettkampf belegte sie mit 386 Ringen den vierten Platz. Jeweils Gold erzielte sie für den KK-3×20 (577 Ringe) und für den KK-liegend Wettkampf (586 Ringe).

Die Juniorinnen II Anna und Franka Janshen holten sich für ihre Mannschaft Unterstützung aus dem Westfälischen Schützenbund. Wie vor zwei Jahren verstärkt Lara Quickstern vom SSV St. Hubertus Elsen die erfolgreichen Schwestern bei zwei von drei Disziplinen. Beim Luftgewehr – Wettkampf kam sie mit 387 Ringen auf dem vierten Platz. Franka Janshen nahm mit 392 Ringen Silber entgegen, Gold ging an Anna Janshen mit 397 Ringen. Gleiches Edelmetall erhielt sie auch für den Kleinkaliber-liegend Wettkampf mit 586 Ringen. Ein Ring mehr als Schwester Franka Janshen (Platz 2). Lara Quickstern brachte es hier mit 584 Ringen auf den dritten Platz. Für beide Wettkämpfe nahm das Trio auch jeweils Mannschaftsgold entgegen.

Maike Trötschkes schoss sich mit dem Luftgewehr auf Platz Vier mit 389 Ringen in der Juniorinnen I – Klasse.

Das Küken der Teilnehmer bei der Deutschen Meisterschaft, Hannah Wehren, qualifizierte sich im Luftgewehr 20 Schuss Programm mit sehr guten 195 Ringen (Platz 1). Und auch im Luftgewehr 3-Stellungs-Wettkampf (587 Ringe) wird die Schülerin in München an die Schießlinie gehen.

Alte Tiger schießen gut

Die Seniorenabteilung der Schießsportgemeinschaft (SSG) Kevelaer erzielt bei den Bezirksmeisterschaften Treppchenplatzierungen. Wer sagt, dass nur die jungen Mitglieder der SSG Kevelaer Medaillen entgegen nehmen können? Auch die „Old Tigers“ belegten bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften mit dem Luftgewehr-Auflage hervorragende Ergebnisse.

So konnte Karl-Heinz Koenen bei den Senioren II mit 313,4 Ringen den ersten Platz belegen. Ebenfalls Gold ging an Henk Willems mit 315,7 Ringen bei den Senioren IV. Helmar Pircher erzielte 314,1 Ringe und wurde ebenfalls Erster bei den Senioren V.

Bronze ging an Willi Koppers, der bei den Senioren II 312,5 Ringe erzielte. Wilma Lohmann erzielte 310,9 Ringe; auch sie nahm bei den Senioren III Bronze in der Einzelwertung sowie zusammen mit Theo Vloet und Helmar Pircher in der Mannschaftswertung entgegen.

SSG III schafft den Aufstieg

Auch die dritte Mannschaft der Schießsportgemeinschaft (SSG) Kevelaer wird in der nächsten Liga-Saison eine Klasse höher schießen. Die Luftgewehrschützen schafften mit dem zweiten Platz in der Relegation den Aufstieg in die Rheinlandliga.

Jetzt hat der erfolgreiche Schießsportverein aus der Marienstadt in jeder der ersten drei höchsten Ligen eine Mannschaft platziert. Das optimale Trainingsangebot sowie die hervorragende Betreuung um die Trainer Rudi Joosten und Hans-Josef Dohmen haben sich bewährt.

Die Mitglieder der dritten Mannschaft haben in der vergangenen Saison in der Landesoberliga Nord keinen Wettkampfpunkt abgeben müssen und konnten dafür bereits Ende Januar die Meisterschale entgegen nehmen. Bei der nun stattgefundenen Relegation mussten die SSG-Tiger III gegen starke Gegner aus den Landesoberligen Süd und Mitte sowie dem Absteiger aus der Rheinlandliga Post SV Düsseldorf antreten. Genau dieser und der SV Wissen II, der mit Mannschaft Eins ebenfalls in der ersten Bundesliga vertreten ist, sollten die größten Konkurrenten werden.

Nach dem ersten Durchgang sah es noch etwas knapp aus. Die Ergebnisse aller Schützen einer Mannschaft nach dem 40-Schuss-Programm wurden addiert. Dabei kamen die Kevelaerer auf 1917 Ringe, 25 Ringe weniger als Mitkonkurrent Wissen. Düsseldorf konnte ebenfalls 18 Ringe mehr verbuchen. Da nur die ersten beiden Mannschaften aufsteigen können und die SSG III auf Platz drei lag, musste das Ergebnis im zweiten Durchgang gesteigert werden.

Wissen blieb konstant stark und behielt den ersten Platz in der Relegationstabelle, während Düsseldorf nachließ und nur 1906 Ringe vorweisen konnte. Die Kevelaerer setzten ihr Vorhaben nach dem ersten Durchgang um, erzielten sehr starke 1942 Ringe und zogen damit an Düsseldorf vorbei.

Die Ergebnisse im Einzelnen: Simon Janshen (388/388 Ringe), Denise Faahsen (387/389), Markus Bauer (383/388), Maike Trötschkes (383/386), Axel Deckers (376) und Charlyne Faahsen (389).

Doppelte Ehrung

Sonntag, 18 Uhr, das SSG-Vereinshaus an der Hüls platzt aus allen Nähten. Der Grund hierfür: die zweimalige Europameisterin im Luftgewehrschießen der Juniorinnen, Anna Janshen aus Wetten, wurde offiziell geehrt.

Zu den Gratulanten gehörte neben einer großen Anzahl von Abgeordneten der Kevelaerer Schützenvereine auch eine Delegation des Rheinischen Schützenbundes (RSB) und die Direktorin des Gaesdoncker Gymnasiums, Doris Mann. Der Bürgermeister der Stadt Kevelaer, Dominik Pichler, und viele Stadtratsmitglieder waren der Einladung des SSG-Vorstandsvorsitzenden Rudi Joosten ebenfalls gefolgt.

Zuerst empfingen die Gäste unter großem Applaus die Mitglieder der zweiten Mannschaft. Die fünf Sportlerinnen hatten ein paar Stunden zuvor in Dortmund während der Relegationswettkämpfe die höchsten Ringzahlen erzielt und dürfen ab der kommenden Saison in der zweiten Bundesliga schießen. Birgit Lohmann, die Israelin Tal Enger, Franka Janshen, Alison Bollen und die Schützin, um die es an diesem Abend hauptsächlich ging, Anna Janshen, durften mit einem Glas Sekt auf den Erfolg anstoßen. Auch der Trainer der zweiten Mannschaft, Hans-Josef Dohmen, wurde entsprechend beglückwünscht und gebührend gefeiert.

In der anschließenden Laudatio von Rudi Joosten an Anna Janshen führte der Trainer nochmals die einzelnen Erfolgsstationen der Jungschützin auf. Zehnjährig angefangen über den Schülerkader des RSB zu den ersten Medaillen bei den Deutschen Meisterschaften, Erfolge bei internationalen Wettkämpfen, sehr gute Ergebnisse in der deutschen Rangliste und schließlich die Qualifikation zu der Europameisterschaft 2017, wo Janshen bereits Einzelbronze gewann. Dann die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft 2017 und die Aufnahme in das deutsche Nationalteam und jetzt Doppelgold bei der Europameisterschaft 2018 inklusive Finalrekord. Eine tolle Karriere. Joosten betonte, dass er und der ganze Verein mächtig stolz sind.

Auch Bürgermeister Dominik Pichler hob in seiner Rede hervor, dass Kevelaer sich sehr glücklich schätzen könne, eine so erfolgreiche Mitbürgerin zu haben, die den Namen der Stadt in die ganze Welt trage. „Ich hatte Dir bereits im letzten Jahr, wo Du Dich nach dem Vizeweltmeisterschaftstitel ins Goldene Buch der Stadt eintragen durftest, gesagt, dass ich gespannt bin, was als Nächstes kommt. Siehe da, jetzt sind wir wieder hier.“

Unter großem Beifall und ständigem Blitzlichtgewitter präsentierte Anna Janshen ihre zwei Goldmedaillen, bevor den Besuchern auf einer Leinwand der Ausschnitt des Finalwettkampfes gezeigt wurde, in dem Janshen die letzten Schüsse zu ihrem Gewinn abgibt, inklusive Siegerehrung mit der deutschen Nationalhymne. Damit endete ein ereignisreicher Tag für die SSG und eine sehr erfolgreiche Woche für die zweifache Europameisterin Anna Janshen aus Kevelaer.

Dritte Mannschaft der SSG Kevelaer ist Landesoberliga-Meister

Was die zweite Mannschaft bereits schon vor gemacht hat, hat die dritte Mannschaft der SSG Kevelaer ihnen jetzt gleich getan. Ungeschlagen und mit einem letzten 5:0-Wettkampf holten sich die „Tiger“ der dritten Luftgewehr-Mannschaft der SSG den heiß begehrten Pott in der Landesoberliga – Nord.

Die Gegner des BSV Mölln hatten in Düsseldorf-Bilk keine Chance gegen die starken Kevelaerer. Der Niederländer Wesley Holthujüsen brachte mit 391 Ringen das höchste Ergebnis auf die Scheibe. Denise Faahsen hatte mit 384 Ringen ein leichtes Spiel gegen Janina Ingenhoff (375 Ringe). Markus Bauer gewann mit 389:375 Ringen und Simon Janshen tat es ihm gleich mit einem Endergebnis von 389:364 Ringen. Ersatzschütze für Maike Trötschkes, Axel Deckers, gewann sein Match mit 371:365 Ringen.

So könnten die SSGler mit 14:0 Mannschafts- und 27:3 Einzelpunkten in die Relegationswettkämpfe zur Rheinlandliga ziehen. Allerdings geht das nur, wenn die zweite Mannschaft der SSG den Sprung in die 2. Bundesliga schafft: Erst dann wird der Platz für die „Dritte“ dort frei sein.

SSG zieht ins Bundesligafinale ein

Die Kevelaerer Sportschützen der Schießsportgemeinschaft (SSG) haben es geschafft. Vor heimischem Publikum, in der weit über die Sitzplätze hinaus gefüllten Halle, erzielten sie den begehrten Finalplatz der 1. Bundesliga Nord. Beide Wettkämpfe wurden fast fehlerfrei abgeliefert.

Bereits im letzten Jahr waren die Organisatoren der SSG begeistert, dass die Zweifachhalle auf der Hüls so gut besucht wurde, doch was die Sportler der ersten Mannschaft bei ihrem ersten Wettkampf an diesem Bundesligawochenende sahen, war eine zum Bersten volle Zuschauertribüne. Freie Stühle gab es nicht mehr, die restlichen Fans mussten sich die Schützen stehend anschauen.

4:1 gegen KKS Nordstemmen

Ein Gegner, der im Tabellenkeller auf Abstiegskurs ist, sollte keine harte Nuss für die „Tiger“ sein. Da der KKS Nordstemmen sich sowieso dieses Jahr aus der ersten Bundesliga verabschieden möchte, sollte es keine große Gegenwehr geben. Trotzdem waren die Schützen voll motiviert, denn jeder Einzelpunkt war wichtig zum Erreichen des begehrten Finalplatzes.

Jana Erstfeld, gesundheitlich etwas angeschlagen, nahm Stine Andersen mit 394:393 den Einzelpunkt ab. Alexander Thomas brachte nicht nur großartige 397 Ringe auf die Scheibe, sondern krönte sich mit der ersten 100er-Serie in dieser Begegnung auch mit dem Titel „Man of the Match“. Seine Gegnerin Andrea Heitmann erzielte nur 385 Ringe. Die Kevelaerer Ausländerposition wurde von der Niederländerin Pea Smeets belegt. Sie erzielte 394 Ringe, ein Ergebnis, an das David Kroll (391 Ringe) nicht heran kam. Mit 392 Ringen nahm Katrin Leuschen Gegner Jan Lampe (380 Ringe) den vierten Punkt ab.

Katharina Kösters hatte es nicht so leicht, sie fand nicht in ihr Match gegen Lea Schäfer. Mit zwei Achten begann sie ihre erste Serie und beendete diese mit nur 92 Ringen. Trotz späterer Steigerung auf 96 und zwei 97er-Serien konnte Kösters ihre Gegnerin Lea Schäfer nicht überholen. Beide schlossen nach 40 Schuss ihre Begegnung mit 382 Ringen. Das anschließende Stechen war wieder von großer Spannung gekrönt. Die Zuschauer sahen mit dem ersten Stechschuss zwei Achten, dann zwei Neunen, dann schossen die beiden jungen Frauen jeweils eine Zehn. Erst mit dem vierten Stechschuss holte sich Lea Schäfer mit einer Zehn gegen eine Acht von Katharina Kösters den Einzelpunkt.

Bis dahin festigte die SSG ihre Platzierung in der Tabelle auf dem vierten Platz. Verfolger TuS Hilgert musste nun das kommende Match gewinnen, um Kevelaer den Finalplatz noch streitig machen zu können. Da auch Hilgerts Gegner, die SG Braunschweig, mit dem Abstieg kämpft, war für jeden klar, dass Hilgert das Rennen machen würde. Doch es kam anders – sehr ungewöhnlich und doch möglich: Braunschweig gewann mit 4:1, und somit stand bereits am Samstag fest: Kevelaer hat den Finalplatz sicher und reist am 3. Februar nach Paderborn zu den Wettkämpfen um die Deutsche Meisterschaft der 1. Bundesliga Luftgewehr.

Der nächste Wettkampftag in der wieder sehr vollen Zweifachhalle konnte aus Sicht der „Tiger“ nun ganz entspannt angegangen werden.

5:0 gegen den TuS Hilgert

Sergey Richter, der Israeli aus den SSG-Reihen, schoss das zweite Mal das absolut perfekte Match. 400 Ringe – mehr geht nicht. Gegnerin Manuela Felix kämpfte ebenfalls auf Topniveau, am Ende reichte es aber mit 398 Ringen nicht aus für den Einzelpunkt.

Jana Erstfeld steigerte sich mit 395 Ringen und erzielte Punkt zwei gegen Stephan Marz (391 Ringe). Alexander Thomas hatte ebenfalls keine Mühen mit Gegnerin Debora Linn (395:390 Ringe). Noch größer fiel der Ringunterschied bei der Begegnung Katrin Leuschen gegen Erich Schmul aus (393:386 Ringe). Katharina Kösters steigerte ihre Leistung deutlich zum Vortag und brachte 391 Ringe auf die Scheibe; Gegner Justin Giesbrecht hatte da bei einem Endergebnis von 373 Ringen nicht den Hauch einer Chance.

Am Ende stand ein hohes Ergebnis, das für die Platzierung in der Tabelle noch einmal eine große Rolle spielen sollte. Der St. Hubertus Elsen, der über Kevelaer auf Platz 3 stand, verbuchte zwar gleiche Mannschaftspunkte, wies aber zwei Einzelpunkte mehr auf. Je nachdem, wie nun das kommende Match KKS Nordstemmen gegen St. Hubertus Elsen ausgehen würde, könnte für Kevelaer sogar noch Platz drei rausspringen. Das hätte den Vorteil, dass die Kevelaerer im Finale nicht gegen den Erstplatzierten der Tabelle Süd, sondern gegen den Zweiten antreten müssten.

Im Laufe der Begegnung sah es zuerst so aus, als ob Elsen nicht hoch genug gewinnen könnte, doch drehte sich das Blatt plötzlich sehr schnell und Elsen gewann nach zwei Stechen die Begegnung mit 5:0.

„Da kann man nichts machen, so ist es in der Bundesliga Luftgewehr, spannend bis zur letzten Sekunde,“ resümierte SSG-Trainer Rudi Joosten. „Wir nehmen die kommende Aufgabe beim Finale in Paderborn herzlich gerne und mit der gleichen Konzentration, die wir auch bei den Vorrundenwettkämpfen an den Tag gelegt haben, an.“

Der Viertelfinalgegner der Bundesliga Luftgewehr Süd am 3. Februar heißt SV Pfeil Vöhringen – sehr stark und nicht zu unterschätzen. Der Aufsteiger hat nur zwei Wettkämpfe, die SSG drei Wettkämpfe verloren. Die höchste Gesamtringzahl aus einem Wettkampf liegt bei beiden Duellpartnern mit 1974 Ringen gleich.

SSG Kevelaer II ist Meister der Rheinland-Liga

Die Sportschützen der zweiten Mannschaft der SSG (Schießsportgemeinschaft) Kevelaer gewinnen ungeschlagen die Rheinlandliga-Meisterschaft und erzielen zusätzlich ein Rekordgesamtergebnis. Dass die Schützen der SSG Kevelaer II in der Rheinlandliga nur schwer zu schlagen sind, kristallisierte sich im Laufe der Ligasaison immer mehr heraus. Nicht nur, dass alle Wettkämpfe gewonnen wurden, auch die Gesamtringzahlen ließen keine Wünsche offen. Diese konstante Leistung am letzten Wettkampftag weiterzuführen, hätte durchaus gereicht – doch alle fünf „Tiger“ schienen einen sehr guten Tag erwischt zu haben.

5:0 gegen SSV Tüschenbroich

Der Gastgeber aus Wegberg hatte keine Chance. Anna Janshen verfehlte lediglich mit zwei Neunen in der ersten Serie das höchst mögliche Ergebnis und schloss mit 398 Ringen ihren Wettkampf gegen Sven Giesen, der mit 385 Ringen das beste Ergebnis für seine Mannschaft schoss. Manon Smeets erzielte 393 Ringe, Franka Janshen brachte 394 Ringe auf die Scheibe, Alison Bollen schoss vier Mal die 99 (396 Ringe) und Birgit Lohmann erzielte 390 Ringe. Schon allein dieser klare Sieg gibt Anlass zur Freude, aber die Gesamtringzahl von 1971 Ringen sollte bis dahin viel beeindruckender sein. Wäre da nicht der zweite Wettkampf gewesen.

5:0 gegen Post SV Düsseldorf

Eine etwas härtere Nuss, aber immer noch kein Zittergegner für die SSG II, war Post SV Düsseldorf. Anna Janshen konnte bis zur letzten Serie eine reine Weste vorzeigen, erst dann traf sie einmal die Neun und legte mit 399 Ringen wieder ein fast perfektes Ergebnis vor. Ihr Gegner Alexander Kobert durfte schon mal Bundesliga-Luft schnuppern, konnte aber mit 390 Ringen nicht gegenhalten. Manon Smeets hatte in der zweiten Serie mehr Neunen als von ihr gewohnt, konnte aber ihren Wettkampf mit 390:387 trotzdem gewinnen. Franka Janshen hat schon längst bewiesen, dass ihr die Schuhe ihrer Schwester passen, und legte mit 396:392 Ringen von Madita Zöll den nächsten Punkt in die Sammelschale der „Tiger“. Alison Bollen schloss ihren Wettkampf mit 394 Ringen, elf Ringe mehr als ihr Gegner Martin Weihe entgegenzusetzen hatte (383 Ringe). Birgit Lohmann, am vorherigen Wettkampftag wegen eines defekten Sportgeräts vom Pech verfolgt, zeigte mit 393 Ringen ihrem Gegner Sascha Neufeld (379 Ringe), dass ihr Gewehr nun wieder einwandfrei funktioniert. Nach dem gewonnenen Wettkampf schnell zusammengerechnet hat sich die Freude bei den Sportlern und Trainer Hans-Josef Dohmen schnell verdoppelt: Mit einer Gesamtringzahl von 1972 Ringen hat die Mannschaft ihren eigenen Rekord in der Rheinlandliga innerhalb von wenigen Stunden selbst geknackt. In der 1. Bundesliga wird von solchen Ringzahlen geträumt, durchschnittlich erzielen die Mannschaften dort eine Gesamtringzahl von ca. 1960 Ringen.

„Eine beachtliche Leistung, die Relegation zur 2. Bundesliga kann nun kommen. Mit der jungen Mannschaft sind wir hervorragend aufgestellt!“, freut sich Trainer Hans-Josef Dohmen.

Am 25. Februar 2018 finden die Relegationswettkämpfe in Dortmund statt. Anders als bei den Liga-Wettkämpfen, wo sich die Schützen im direkten Duell an der Schießlinie begegnen, geht es hier um die Gesamtringzahlen, die nach 40 Schuss von den fünf Mannschaftsmitgliedern aufaddiert werden. Mit dabei sind die jeweils ersten beiden Mannschaften der Hessen- und Westfalenliga sowie der Tabellenvorletzte der 2. Bundesliga West.

Dritte Mannschaft ebenfalls kurz vor dem Meistertitel

SSG III – Tabellenführer Landesoberliga (von links): Maike Trötschkes, Markus Bauer, Denise Faahsen, Pea Smeets, Betreuerin Lucie Kösters, Wesley Holthuijsen, Simon Janshen.

SSG III – Tabellenführer Landesoberliga (von links): Maike Trötschkes, Markus Bauer, Denise Faahsen, Pea Smeets, Betreuerin Lucie Kösters, Wesley Holthuijsen, Simon Janshen.

Auch die dritte Mannschaft der SSG Kevelaer hatte zur gleichen Zeit ihre Wettkämpfe in der Landesoberliga. Ebenfalls als ungeschlagener Spitzenreiter in der Tabelle, konnte sich die Sportler am heimischen Schießstand gegen zwei direkte Verfolger durchsetzen. Mit 4:1 gegen den SC Tell Schmalbroich und 5:0 gegen die Sportschützen Niersland bleiben die „Tiger III“ weiterhin ungeschlagen auf Tabellenplatz 1 in der Landesoberliga Nord. Die höchsten Ringzahlen konnte hier Pea Smeets verbuchen. Mit 399 und 396 Ringen ließ sie keinen Zweifel daran, dass sie auch in der Ersten-Bundesliga-Mannschaft gut aufgehoben ist. Denise Faahsen bekam im ersten Wettkampf Rückenprobleme. Mit 383 Ringen verlor sie knapp gegen Alexandra Beckedahl (385 Ringe) und verzichtete auf einen zweiten Start. Für sie kam Simon Janshen in die Mannschaft, mit 386 Ringen gewann er seine Begegnung. Mit 383 und 387 Ringen von Markus Bauer gingen die nächsten Punkte auf das SSG-Konto. Maike Trötschkes erzielte im ersten Wettkampf 387 Ringe. Mit 393 Ringen im zweiten Durchgang erhöhte sie diese gute Leistung nochmal. Wesley Holthuijsen erzielte 388 und starke 394 Ringe.

Die letzten Vorrundenwettkämpfe werden am 28. Januar 2018 stattfinden. Dann zeigt es sich, ob ein weiterer Meistertitel an die SSG Kevelaer geht.

SSG II weiter Tabellenführer

Die Sportler der SSG (Schießsportgemeinschaft) Kevelaer können sich nicht beschweren, denn auch die  zweite Mannschaft sieht ihr vorab gestecktes Saisonziel, einen Platz für die Relegation zum Aufstieg in die zweite Bundesliga Luftgewehr, immer näher kommen.
Am Wochenende verbuchten die Schützlinge um Trainer Hans-Josef Dohmen wieder klare Siege: Tabellenverfolger TuS Hilgert II sollte der erste Gegner beim Gastgeber Karlsschützen Aachen sein. Man rechnete mit einem knappen Ergebnis, doch spannend wurde es dann nur im ersten Duell zwischen Franka Janshen und ihrem Gegner Justin Giesbrecht. Beide beendeten ihren Wettkampf mit für Franka Janshen ungewöhnlich niedrigen 386 Ringen und mussten ins Stechen. Nach jeweils drei Stechschüssen stand immer noch kein Sieger für diese Partie fest, da beide nur 10er schossen. In diesem Fall sieht das Regelwerk vor, den vierten Schuss in Zehntelwertung zu zählen. Mit 10,3 zu 10,2 Ringen konnte Franka Janshen den Punkt für die SSG einfahren.
Anna Janshen gewann ihre Begegnung mit starken 397:388 Ringen von Natalie Kexel. Punkt drei holte sich die Niederländerin Manon Smeets mit 392:379 Ringen und auch Birgit Lohmann gewann mit 390:384 Ringen ihr Match gegen Michael Dhein. Alison Bollen bekam es mit Carsten Hees zu tun. Der Trainer der Ersten-Bundesliga-Mannschaft der TuS Hilgert hatte aber keine Chance: Bollen addierte den fünften Einzelpunkt für die SSG Kevelaer II mit 393:378 Ringen.
Der SV Niedererbach, ebenfalls ein ernst zu nehmender Gegner, traf anschließend auf eine etwas geschwächte Kevelaerer Mannschaft. Manon Smeets musste wegen starker Kopfschmerzen vorzeitig aus Aachen abreisen, Markus Bauer konnte somit als Ersatzschütze antreten. Leider verlor dieser seinen Wettkampf mit 376:379 Ringen gegen Jens Baumgärtner. Birgit Lohmann merkte bereits nach wenigen Treffern, dass etwas mit ihrem Sportgerät nicht stimmte, viele Schüsse gingen daneben. Nach einer kurzen Beratungspause mit Trainer Hans-Josef Dohmen entschied die Kevelaererin ihren Wettkampf nicht abzubrechen und erzielte noch gut gemeinte 370 Ringe. Ihr Gegner Gottfried Pethke hatte ein leichtes Spiel und gewann den zweiten Punkt für Niedererbach mit 382 Ringen.
Franka Janshen verbrachte die kurze Mittagspause damit, neue Kraft zu tanken und das spiegelte sich in ihrem Wettkampf wider. Mit 392:384 Ringen gewann sie ihr Duell gegen Markus Conrad. Alison Bollen ließ Gegner Kevin Rompf mit 390:381 Ringen weit hinter sich. Das aktuelle Rekordergebnis, welchen bereits im letzten Wettkampf von Anna Janshen erreicht wurde, konnte sie jetzt wieder bestätigen. Satte 399 Ringe von 400 möglichen brachte die frisch vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier geehrte 16-Jährige auf die Scheibe. Gegnerin Johanna Pethke hatte mit 390 Ringen keine Chance.
Somit erzielten die Tiger der zweiten Mannschaft ein Endergebnis von 3:2 und führen weiterhin ungeschlagen die Tabelle der Rheinlandliga an.
Am 7. Januar 2018 finden die letzten Wettkämpfe vor der Relegation Ende Februar statt. Die „Tiger II“ müssen dann gegen den SSV Tüschenbroich und die Post SV Düsseldorf antreten, welche sich zurzeit im Abstiegskampf befinden.

SSG Kevelaer rutscht trotz Bestleistungen auf Platz vier

In der 1. Bundesliga Luftgewehr kam die Mannschaft der SSG (Schießsportgemeinschaft) Kevelaer am vergangenen Wochenende mit ausgeglichenem Ergebnis aus Paderborn zurück. Ein 3:2-Wettkampfgewinn und eine 2:3-Niederlage rüttelten leicht an der Tabellenposition. Jana Erstfeld brillierte mit Höchstringzahl.
Man kann nicht behaupten, dass die Schützen um Trainer Rudi Joosten jemals ohne die gehörige Portion Respekt vor dem Gegner in einen Wettkampf gegangen sind. Egal auf welcher Tabellenposition sich der Duellpartner befindet, die Sportler wissen, dass immer auch die Tagesform mitentscheidet, wie ein Wettkampf ausgeht. Auch die Braunschweiger SG hatte, obwohl bis dahin nur im unteren Mittelfeld der Tabelle der 1. Bundeliga Nord gelegen, an diesem Samstag eine gute Form.
An Kevelaerer Position eins stand der Kroate Petar Gorsa Gegnerin Selina Zimmermann gegenüber. Gorsa tat sich bereits in der ersten Serie schwer und schoss mit einer 98-Serie zwei Ringe schlechter als Zimmermann. In Serie Nummer zwei holte er zwar wieder einen Ring auf, aber zum Schluss behielt die Braunschweigerin die stärkeren Nerven und erzielte mit 398 Ringen ihre Saison-Bestleistung. Gorsa verlor mit 397 Ringen.
Auch Jana Erstfeld fand nicht in ihre gewohnte Form. Mit – für sie sehr ungewöhnlich – nur 393 Ringen verlor Erstfeld gegen Christian Strautmeister, der mit 396 Ringen in dieser Saison ebenfalls noch nicht besser schoss.
Alexander Thomas drehte den Spieß um. Mit sehr guten 398 Ringen gegen die Dänin Camilla Andersen (390 Ringe) verbuchte er diesmal seine persönliche Bestleistung.
Ganz knapp (390:391 Ringen) endete das Duell Katharina Kösters gegen Sara Leseberg.
Mit 394 Ringen konnte Katrin Leuschen ihrer Gegnerin Stina Siegemund (388 Ringe) den zweiten Matchpunkt abnehmen. Endstand SSG Kevelaer gegen SG Braunschweig 2:3.
Am nächsten Wettkampftag hieß der Gegener SV Gölzau, der ebenfalls einen Tabellenmittelfeldplatz belegte.
Petar Gorsa stand dem Bulgaren Illia Charheika gegenüber. Das Pech, welches Gorsa am Vortag hatte, mit schlechten Serien zu beginnen, wurde von Charheika übernommen. Seine 97 und 99 Ringe reichten nicht aus, um bei den beiden 100er-Serien von Gorsa mitzuhalten. Am Ende verbuchte Gorsa mit 397:395 Ringen den Matchpunkt für sich.
Jana Erstfeld schien ihre Enttäuschung vom Wettkampfergebnis des Vortages ganz aus ihrem Gedächtnis verbannt zu haben. Mit der höchst möglichen Ringzahl von 400 gewann sie ihren Wettkampf gegen Charleen Bänisch (395 Ringe) und verbuchte mit diesem grandiosem Ergebnis ihre persönliche Bestleistung.
Auch Alexander Thomas gewann seine Begegnung mit Lena Cramer ganz deutlich mit 396:386 Ringen.
Pech hingegen hatte Katharina Kösters. Wieder mit nur einem Ring Unterschied (386:387) verlor sie gegen Natalie Pfeiffer. Auch Katrin Leuschen konnte ihre Leistung vom Vortag nicht abrufen und verlor mit 387:391 Ringen gegen Richard Bennemann.
Endstand: 3:2 für die SSG Kevelaer. In der Tabelle verloren die „Tiger“ einen Zähler, sind aber mit dem vierten Platz weiterhin ein Kandidat für die Finalwettkämpfe.
Das letzte Bundesliga-Wettkampfwochenende findet am 13./14. Januar 2018 im heimischen Kevelaer statt. Wieder wagen die SSGler die Mammutaufgabe, nämlich alle sechs Wettkämpfe über Sportdeutschland.tv live übertragen zu lassen. Unter www.bundesliga-luftgewehr-kevelaer.de kann man jetzt schon VIP-Karten erhalten und an einem Gewinnspiel teilnehmen.

„Nicht mehr standesgemäß“

Kevelaer soll Landesleistungsstützpunkt der Sportschützen werden – und der SSG-Treff deshalb wachsen (das KB berichtete). Mit Rudi Joosten, dem Vorsitzenden der SSG Kevelaer, sprach Björn Lohmann über die großen Pläne des Vereins.
KB: Herr Joosten, für rund 380.000 Euro möchten Sie den SSG-Treff am Hallenbad erweitern. 150.000 Euro wird voraussichtlich die Stadt Kevelaer, der das Gebäude gehört, beisteuern. Warum genügt der Treff in seiner heutigen Form nicht mehr?
Rudi Joosten: Wir machen heute viel Spagat und gehen viele Kompromisse ein. Ein Leistungssport, wie wir ihn betreiben, geht nur in einer Trainingsstätte mit kurzen Wegen. Unser großer Vorteil ist der Standort im Schul- und Sportzentrum. Unsere Kleinkaliberschützen haben hier aber keinen Schießstand. Es richtig, dass wir auch so ein sehr hohes Niveau erreicht haben, aber mit Umständen, die auf Dauer nicht möglich sind.
Auf dem hohen Niveau darf auch keine Trainingsstunde ausfallen, die Trainingszeiten müssen sich an die Gegebenheiten der Sportler anpassen. Gerade für die Jugendlichen ist es heute nicht einfach, neben der Schule die nötige Zeit zu finden.
Was genau ist denn für den SSG-Treff geplant?
Rudi Joosten: Am bisherigen Schießstand mit zwölf Bahnen ändert sich nicht viel, aber er geht nach hinten raus, da hier bislang keine Umkleidemöglichkeit besteht. Jetzt ziehen sich die Sportler zwischen den Tischen der Gastronomie um – das ist nicht mehr standesgemäß. Wir haben auch keine Lehrräume für Theorie, und wir brauchen einen Fitnessraum, denn die Schützen wärmen ihre Muskulatur vor dem Wettkampf auf. Die Erweiterung ist ein längerer Prozess, die Baumaßnahmen sollen erst 2019 in Angriff genommen werden. Aber ich guter Dinge, wie alles angelaufen ist.
Mit der Erweiterung soll Kevelaer auch Landesleistungsstützpunkt werden…
Rudi Joosten: Ein Landesleistungsstützpunkt hat die Vorgabe, dass es einen Kleinkaliber-Schießstand gibt. Dadurch wird der Standort Kevelaer wesentlich gefestigter. Wir wollen für den Schießsport hier eine Nachhaltigkeit schaffen. Für Kevelaer ist das zudem ein Aushängeschild. Für die Schützen bedeutet das, dass bei Trainiermangel vom Landesverband Trainer gestellt werden, und dass andere Schützen aus dem Landeskader hier trainieren können. Dadurch wird sich aber nicht so viel ändern. Der Kader besteht aus etwa zehn Leuten, die zusammen trainieren: Kleinkaliber bislang in Krefeld, dem aktuellen Landesleistungsstützpunkt, und Luftgewehr jetzt schon hier in Kevelaer. Nach dem Umbau werden die Voraussetzungen hier wesentlich besser und auf dem neuesten Stand sein.
Bei den ersten Überlegungen zum Ausbau des SSG-Treffs war auch von einer Nachmittagsbetreuung für Jugendliche, einer Sportsbar und manchem mehr die Rede. Was ist daraus geworden?
Rudi Joosten: Das hatten wir der Stadt als Möglichkeiten der zusätzlichen Nutzung vorgeschlagen. Darauf ist die Stadt bislang aber nicht weiter eingegangen, und für uns benötigen wir das nicht.
Wie soll der Ausbau finanziert werden?
Rudi Joosten: Bei 380.000 Euro Gesamtkosten und einem Zuschuss der Stadt von 150.000 Euro fehlt natürlich noch was. Ein wichtiger Teil sind Eigenleistungen. Sobald der Zuschuss im Haushalt abgesegnet ist, können wir vom Landessportbund einen Zuschuss bekommen. Was dann an Rest bleibt, finanzieren wir über ein Darlehen.
Das ist trotzdem viel Geld angesichts von 161 Mitgliedern…
Rudi Joosten: Auf jeden Fall. Aber das Wachstum läuft gut, der Kinder- und Jugendbereich läuft sogar sehr gut. Natürlich werden wir trotzdem nicht in zwei Jahren plötzlich 500 Mitglieder haben.
Anfangs las man bei den Erfolgen der SSG kaum Kevelaerer Namen. Das hat sich in jüngeren Jahren geändert…
Rudi Joosten: Die Entwicklung ist sehr gut, mit der Deutschen Meisterschaft und auch international – das sind alles Eigengewächse. Unser Ziel ist es, unsere Jugendlichen ganz nach oben heranzuführen.
Ist der Verein auch bei den Fans in Kevelaer angekommen?
Rudi Joosten: Wir erfahren eine hohe Wertschätzung innerhalb Kevelaers, auch von Politik und Stadtverwaltung. Unser Heimkampf in der vergangenen Saison mit Liveübertragung war toll besucht. Unser Ziel war uns ist es, eine neutrale Plattform im sportlichen Schießen zu schaffen. Wer aus traditionellen Schützenvereinen das sportliche Schießen vorantreiben möchte, findet hier die nötige Unterstützung.