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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden in unmittelbarer Nähe des Petersdomes wohnen. Foto: Anselm Thissen
Angebot der Pfarrei St. Antonius Kevelaer gilt für den ganzen Niederrhein

Pilger- und Kulturreise nach Rom

Petersdom, Forum Romanum, Engelsburg, Spanische Treppe – die „ewige Stadt“ Rom lockt Pilger und Touristen gleichermaßen an. Eine Gelegenheit, die italienische Hauptstadt kennenzulernen, bietet die Pfarrei St. Antonius Kevelaer im Oktober an.

Die Gruppe beim Start in Weilheim in St. Pölten Foto: privat
Von Weilheim im Pfaffenwinkel zum Marienwallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein

Großes Pilgerprojekt

Von Weilheim im Pfaffenwinkel zum Marienwallfahrtsort Kevelaer am Niederrhein, dem Geburtsort der 2. Vorsitzenden Gabriele Hoss-Reinhard, geht es pilgernd mit dem Kneipp-Verein Weilheim-Pfaffenwinkel in den nächsten drei bis vier Jahren als neues Pilgerprojekt.

Pfarrgemeinde St. Antonius Kevelaer fährt im Oktober in die Ewige Stadt. Foto: pixabay
Pfarrgemeinde St. Antonius Kevelaer fährt im Oktober in die Ewige Stadt

Infoabend zur Romreise

In der Zeit vom 13. bis 17. Oktober 2024 macht sich eine Pilgergruppe aus der Wallfahrtsstadt Kevelaer auf in die „Ewige Stadt“.

Romreise anlässlich des „30-jährigen Jubiläums“ der Seligsprechung Adolph Kolpings

Die Kolpingsfamilie Kevelaer war unterwegs

Vom 24.10.2022 bis 28.10.2022 ging es für 17 Mitglieder der Kolpingsfamilie Kevelaer nach Rom, anlässlich der 30sten Wiederkehr der Seligsprechung Adolph Kolpings.

Keine Pilgerreise nach Lourdes

Vom 14. Juni bis zum 19. Juni sollte die Pilgerfahrt der Rhein-Maas-Krankenbruderschaft nach Lourdes stattfinden (das KB berichtete). „Bis zuletzt hatten wir gehofft, dass unsere Reise, wenn auch unter entsprechenden Auflagen, möglich sein würde. Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen“, informierte der Vorstand nun die Mitpilger.

„Alle offiziellen Seiten und dadurch bedingt auch die Reisegesellschaften haben für diesen Zeitraum die Möglichkeit einer Pilgerreise nach Lourdes ausgeschlossen“, schreibt Raphaël Freiherr von Loë. Die Enttäuschung über die aufgrund der Corona-Pandemie eingetretene Situation könne der Vorstand gut nachvollziehen, „wir sind es ebenso!“

Gleichzeitig werfe man „hoffnungsfroh den Blick auf 2021“. Sobald sich ein Bild der Rahmenbedingungen abzeichne, wolle man sich an die Planung einer Pilgerfahrt für das kommende Jahr setzen. „Das ist eine Perspektive, auf die wir uns freuen dürfen!“ Die Krankenbruderschaft bleibe den Mitpilgern im Gebet verbunden und hoffe, „dass uns – über Kurz oder Lang – ein Wiedersehen geschenkt wird“.

Was die Corona-Auflagen für das für den 12. Juli geplante Parkfest, das zur Finanzierung der Pilgerreisen dient, bedeuten werde, lasse sich aktuell noch nicht im Detail sagen, so Raphaël Freiherr von Loë. „Wir sind dazu noch in der Abstimmung mit den Ordnungsbehörden und hoffen, dass wenigstens eine Art „Parkfest-soft“ oder „Tag des offenen Parkes“ möglich sein wird.“

„Geschenk des Himmels“

Seit mehr als 50 Jahren bietet die Krankenbruderschaft Rhein-Maas Pilgerfahrten nach Lourdes an. Gesunde begleiten dabei kranke Pilger zum französischen Wallfahrtsort. Seit der Gründung des Vereins 1973 fährt jährlich mindestens ein Pilgerzug vom Niederrhein nach Lourdes – oft mit vielen Waggons, erinnern sich Antoinette Freifrau v. Elverfeldt und der Vorsitzende Raphaël Freiherr von Loë, die sich beide in vielerlei Hinsicht ehrenamtlich für und auf diesen Fahrten engagieren.

Seit dem Jahr 2000, in dem mit über 700 Teilnehmern die Spitze erreicht wurde, gehen die Zahlen kontinuierlich zurück – doch auch heute noch sind es in jedem Jahr noch bis zu 100 Kranke und Menschen mit Handicap, die mit der Bruderschaft nach Lourdes pilgern und von entsprechenden Teams sowie weiteren gesunden Pilgern begleitet werden.

In diesem Jahr wird es nun erstmals keinen Zug geben – die Wallfahrt findet per Flug statt. „Für alle Pilger ist dies eine große Veränderung“, weiß Freiherr von Loë, doch was sich in den vergangenen Jahren bereits ankündigte, ist nun zur Gewissheit geworden: „Die Bahnfahrt ist zu teuer geworden.“ Unabhängig von der Teilnehmerzahl müsse man mit weit über einer Viertelmillion Euro allein für die Fahrt rechnen – und das sei nicht mehr zu stemmen.
Am Niederrhein verwurzelt

Insofern sei die „Umbuchung“ auf einen Flug ab Weeze „nicht ganz freiwillig“ zustande gekommen, so von Loë. „Unsere Krankenbruderschaft ist hier am Niederrhein verwurzelt und als klar wurde, dass wir nicht mit der Bahn fahren können, kam der Flug ab Weeze wie ein Geschenk des Himmels. Ich freue mich, weil wir damit auch Menschen, für die bisher die lange Bahnfahrt nicht zumutbar war, nach Lourdes mitnehmen können.“ Andererseits sei den Organisatoren aber auch bewusst, dass nicht jeder eine Flugreise antreten könne.

Das Team der Krankenbruderschaft einschließlich der Teamärzte begleitet alle Pilgerinnen und Pilger wie gewohnt und hilft, wenn dies während der Wallfahrt notwenig wird. Die kranken Pilger sind in diesem Jahr im an der Gave gelegenen Hospital, mitten im sogenannten heiligen Bezirk untergebracht. Und auch eine Jugendgruppe fährt wieder mit, mit der Möglichkeit, im Pflegeteam zu hospitieren.

Ein Großteil der Kranken wird in jedem Jahr von der Krankenbruderschaft finanziell unterstützt. Dazu werden neben Spenden die Erlöse aus dem dazu seit 2001 veranstalteten Parkfest auf Schloss Wissen verwendet.

890 Euro pro Teilnehmer (Ermäßigungen für Hospitalkranke und Jugendliche möglich) kostet die Pilgerreise pro Teilnehmer einschließlich Sonderflug, Transfers, fünf Übernachtungen, Vollpension, aller Steuern, Abgaben und Beiträge und der Betreuung durch die Krankenbruderschaft.

In allen Kevelaerer Gemeinden liegen entsprechende Flyer für die Lourdes Wallfahrt 2020 aus. Info: www.krankenbruderschaft-rhein-maas.de.