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Am Rathaus kann für 10 Euro am Tag geparkt werden. Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Der Rat der Wallfahrtsstadt hat Änderungen beschlossen

Parkgebührenordnung wird angepasst

Am Donnerstag, 4. Juli 2024,  hat der Rat der Wallfahrtsstadt Kevelaer die Anpassung der Parkgebührenordnung beschlossen. Auch über das Parken an der provisorischen Busankunft wurde abgestimmt.

Welche Parkflächen gibt es und wie weit sind diese von der Innenstadt entfernt? Grafik: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Neue Parkgebührenordnung wird von der Stadtverwaltung umfassend erklärt

Fragen und Antworten rund ums Parken

Die Pressestelle der Wallfahrtsstadt Kevelaer hat einen Fragenkatalog mit „FAQs“ rund um das Thema „Parken“ zusammengestellt.

Rat zu zentralen Entwicklungsthemen

Planen und Parken und Plümpe-Platz

In seiner Sitzung am Dienstagabend, 28. Februar 2023, stellte der Rat zahlreiche wichtige Weichen, die bei der Fortführung einiger Eckpunkte der Stadtentwicklung zentrale Bedeutung haben. Unter anderem waren hier die Unterbringung von Geflüchteten, die Umgestaltung des Peter-Plümpe-Platzes und die Parkraumentwicklung die Themen.

Einsatz für soziale Belange

Am Dienstag fand im Raum des Seniorenbeirates der Wallfahrtsstadt Kevelaer die 25. öffentliche Sitzung des Seniorenbeirates statt. Neben den Tagesordnungspunkten, in denen administrative Vorgänge besprochen wurden (u.a. Rückblick Stadtfest, Besetzung Arbeitskreise, Vorbereitung Gesundheitsmesse am 18.11.2018 und neue Richtlinien des Seniorenbeirats) standen soziale Fragen im Mittelpunkt.
Arme Menschen
Dass in Kevelaer auch arme Menschen oder viele Menschen leben, die von Armut bedroht sind, muss aus Sicht des Seniorenbeirates thematisiert werden und darf nicht mit dem Mantel des Schweigens verdeckt werden. Alleine bei der Kevelaerer Tafel sind etwa 60 ältere Menschen (Dunkelziffer ist laut Hanni Hentemann, 2. Vorsitzende der Tafel, wahrscheinlich deutlich höher) auf Lebensmittelhilfe angewiesen. Der Seniorenbeirat befürwortet die Erhebung einer Armutsstatistik, sieht jedoch auch die Schwierigkeit, die durch die Auflagen des Datenschutzes bestehen, dass keine konkreten Angaben zu bekommen sind. Ulrich Hünerbein-Ahlers schlägt eine „Kultur-Tafel“ vor, wie es sie in einigen Städten bereits gibt.
Karl Bay und Hans-Werner Ellerbrok hatten einen „Handwerkerpool“ vorgeschlagen, der ehrenamtlich kleinere Reperaturen, Ausbesserungen oder Hilfestellungen für ältere Menschen leisten könnte. Da dies mit vielen rechtlichen Problemen (Haftung, Versicherung) verbunden ist, soll in Mettmann, wo es eine solche Hilfe gibt, nachgefragt und versucht werden, einen Vertreter von dort zur Berichterstattung nach Kevelaer einzuladen. Auch bei der Stadt wird in ähnlicher Weise über eine solche Hilfestellung nachgedacht.
In Geldern am Krankenhaus sollen neue Stellplätze gebaut werden, um die bisherige Parkraumnot zu entschärfen. Nach Abschluss der Baumaßnahme sollen dann jedoch die Parkplätze am Krankenhaus gebührenpflichtig werden.
Gebühren in Geldern
Auch viele Kevelaerer müssen bei Untersuchungen oder bei Besuchen von Angehörigen dann bezahlen, was bei häufigen Anfahrten mit dem Auto für Menschen mit geringem Einkommen schnell zu einem Problem werden könnte. Der Seniorenbeirat der Stadt Geldern hat sich im Vorfeld zu Wort gemeldet und gegenüber dem Bürgermeister eine soziale Lösung angemahnt. Der Seniorenbeirat der Wallfahrtsstadt Kevelaer unterstützt dieses Anliegen und wird dies in einem Schreiben darlegen.
Die nächsten Sprechstunden des Seniorenbeirates sind am 8.10. (André Marchi und Karl Bay), 12.11. (Ursula Herrmann und Helga Neuhaus) jeweils um 10.00 – 11.30 im Raum hinter der Öffentlichen Begegnungsstätte.