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Weihnachten

Nikolausfeier der PSG St. Georg Kevelaer

 Am 8.12. fand um 14.30 Uhr die diesjährige Nikolausfeier der PSG St. Georg Kevelaer am Sportstall Scholten in Schravelen statt.

Spende

Nikolaus-Aktion zugunsten der Bürgerstiftung

Am Anfang stand ein Nikolaus-Kostüm, mit dem der Kevelaerer Gerd Ettwig schon häufiger im privaten Rahmen oder im Kindergarten den heiligen Mann gegeben hatte.

Carl Peter Fitting in seiner Rolle als Nikolaus Foto: St. Marien-Kindergarten
Seit rund 30 Jahren trägt Carl Peter Fitting das Kostüm

Nikolaus im St. Marien-Kindergarten

Der Nikolausbesuch im St. Marien-Kindergarten hat lange Tradition und Fitting ist ein großer Teil von ihr.

Die Weckmänner werden zu Nikolaus geliefert. Foto: privat
Die Messdienergemeinschaft St. Marien Kevelaer bietet Lieferung an

Weckmann zu Nikolaus

: Noch keine Idee für ein Nikolausgeschenk? Noch bis zum 1. Dezember kann man am Priesterhaus einen Weckmann für seine Liebsten bestellen.

„Black Pearl Triker“ aus Kevelaer organisierten eine spektakuläre Aktion

Nikolaus mit schwerer Maschine

Der Nikolaus kam mit lautem Geknatter, Sirenengeheul und in außergewöhnlicher Begleitung auf schweren Maschinen nach Kevelaer…

Der Nikolaus sprach per Livestream zu den Kindern

Traditionell besucht der Nikolaus Anfang Dezember die ersten und zweiten Klassen der Kevelaerer St. Hubertus Grundschule. In diesem Jahr war klar, dass der Besuch coronabedingt nicht in gewohnter Weise stattfinden kann. Das fand das Kollegium der Hubertusschule für die Kinder so schade, dass man kreativ wurde und die neuen digitalen Möglichkeiten der Schule nutzte. So wurde der Nikolaus am 4. Dezember per Videoübertragung aus dem Besprechungsraum auf alle interaktiven Tafeln in den Klassenräumen übertragen.

Als er aus seinem goldenen Buch vorlas und zu allen Klassen sprach, staunten die Kinder nicht schlecht. Stellvertretend für die ganze Schülerschaft erfreuten drei Kinder aus unterschiedlichen Klassen mit einem Gedicht, einem Flötenlied und einem Vortrag auf dem Keyboard. Der Besuch war auch für den Nikolaus ein unvergessliches Erlebnis. Zur Freude aller gab es dank der Unterstützung des Fördervereins für jeden einen Weckmann. Fotos und Eindrücke des Tages sind auf der Homepage der Schule zu finden unter www.st-hubertus-grundschule.de.

Weckmänner und Honig für die Autofahrer

Ein paar Stehtische, auf denen Weckmänner und kleine, mit selbstgemachtem Honig gefüllte Gläser standen plus eine Zange zur Übergabe der kleinen Gaben. Mehr brauchte es nicht, um mit wenig Aufwand am Dorfplatz eine pfiffige Idee umzusetzen.

Die Mitglieder des Vereins Natur und Kultur im Achterhoek hatten sich zum Nikolaus die „Weckmann-to-go“-Aktion für die Autofahrer ausgedacht. Diese konnten sich einen Weckmann wahlweise mit oder ohne Rosinen und ein kleines Glas Honig durchs Fenster reichen lassen. „Uns bleibt doch momentan nichts anderes übrig, als sich etwas auszudenken, um wenigstens noch ein bisschen Weihnachtlichkeit hineinzubringen“, erklärte NuK-Geschäftsführer Matthias David. „Dann verteilen wir wenigtens Weckmänner und Achterhoeker Honig für die Gemeinschaft.“

Vereine seien in dieser Zeit „auch verpflichtet, zu machen, was geht“, sagte der NuK-Vorsitzende Rainer Verhülsdonk. „Man muss kreativ sein. Wir machen eine nette Geste für die Menschen. Viele haben schwer genug gelebt in dieser Zeit.“

Bei den Besuchern des Dorfplatzes kam die Aktion jedenfalls super an. „Der NuK lässt sich immer was einfallen“, sprach Michael Kerkmann vielen aus der Seele. „Ein Lichtblick in dieser Zeit.“

Es gab Weihnachtstüten vom Nikolaus

Für strahlende Kinderaugen sorgte am Nikolaustag eine Weihnachtsaktion am Roermonder Platz. 200 kleine Tütchen mit Süßigkeiten und einem Apfel standen bereit, an Kinder verteilt zu werden. Initiiert hatte die Aktion Annegret Jansen, Geschäftsführerin des Kevelaerer Unternehmens „JV Immobilien Management“. Gemeinsam mit einigen Helfern und Sponsoren (das KB berichtete) stellte sie eine Corona-gerechte Nikolausaktion auf die Beine. Vor allem weil in diesem Jahr zahlreiche Familienfeiern ausfallen müssen, freuten sich die Kinder und Eltern über die vorweihnachtliche Stimmung. Als Erinnerung gab es für die Kleinen ein Sofortbild zum Mitnehmen.

Die übrig gebliebenen Tüten verteilten die Organisator*innen Anfang der Woche an den Jona-Kindergarten und die Kindertagesstätte Marienkäfer. „Die Kindergärten haben sich sehr darüber gefreut“, sagt Jansen, die froh ist, alle Tüten in glücklichen Kinderhänden zu wissen. Aktuell steht vor ihrem Firmensitz an der Stormstraße 34 in Kevelaer noch ein Wunschbaum, an den Kinder selbstgebastelte Karten mit kleinen Weihnachtswünschen hängen können. Einige von ihnen werden Annegret Jansen, Claudia Schopmans (Hausmeisterservice aus Kervenheim) und Privatpersonen erfüllen.

Musikalischer Überraschungsbesuch

Die bewegende Weihnachtsstimmung war deutlich spürbar: „Ich möchte den Menschen Lichtblicke schenken“, offenbarte Drehorgelspieler Johannes Rath am Ende seines kleinen Weihnachtskonzerts auf der Terrasse des Katharinen-Hauses.

Dass ihm das gelungen ist, spiegelte sich in den vielen glücklichen Gesichtern der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenhauses des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer wider. Zahlreiche Weihnachtslieder von „Alle Jahre wieder“ bis zu „Stille Nacht“ wurden auf der aus dem Jahr 1986 stammenden Drehorgel gespielt und die Senioren stimmten mit ein.

Ob laut mit gesungen oder leise mitgesummt, über allen lag ein glückseliges Lächeln.
Susanne Vohwinkel, Hausleitung des Katharinen-Hauses, hatte nicht lange überlegt, als Rath vor einiger Zeit mit der Einrichtung Kontakt aufnahm und vorschlug mit seinem Drehorgelspiel Freude zu verbreiten. Gleichzeitig führt der Musikant damit ein besonderes Vermächtnis fort: Er übernahm vor nicht allzu langer Zeit die Drehorgel aus dem Nachlass eines guten Freundes und hält damit die besondere Art der Musik lebendig.

Als ein Spendenhut zum Dank für die Weihnachtsmelodien kreisen sollte, lehnte Rath freundlich aber bestimmt ab. Der Grund lag für ihn auf der Hand: „In die vielen glücklichen Augen der älteren Menschen blicken zu dürfen ist Lohn genug.“

Diese ließen den Drehorgelspieler aber nicht ohne Zugabe weiterziehen. „Hau noch mal einen raus!“, rief ein älterer Herr unter dem Gelächter des Publikums in die Runde.
Und so wurde noch ein Schlagermedley gespielt. Auch hier erwiesen sich die Senioren äußerst textsicher.

Die Stiefel wurden über Nacht gefüllt

Durch die momentane Situation konnte der Nikolaus nicht persönlich die Kinder der Kindertagesstätte Marienkäfer besuchen.

Dennoch waren alle Marienkäfer besonders fleißig. Sie setzten sich zusammen und putzten voller Vorfreude mit Schwamm und Bürste ihre Stiefel. Anschließend trugen sie das glänzende Schuhwerk in die Turnhalle in Erwartung, dass es dem heiligen Mann trotzdem gelingt diese zu füllen. Am nächsten Tag war es tatsächlich geschehen. Viele prall gefüllte Stiefel warteten auf ihre Besitzer. Die Kinder nahmen diese mit leuchtenden Augen glücklich entgegen. Gepackt waren diese mit leckerem Naschwerk und einem ganz persönlicher Brief vom Nikolaus an jedes Kind. Um die Vorfreude zu steigern und die Wartezeit bis Heiligabend zu überbrücken, gibt es das alljährliche ,,Sternchenwerfen“.

Dafür hat jedes Kind einen Stern mit einem Foto von sich gebastelt. Mit diesem Stern wird durch Hochwerfen ausgelost, welches Kind an dem jeweiligen Tag ein Adventsgeschenk bekommt. In diesem Jahr gibt es Tassen, die die Kinder selbst anmalen können.

Auch gibt es wieder eine Weihnachtswerkstatt, in der die Kinder werkeln, basteln und malen. Schon bei den Überlegungen, was sie den Eltern schenken wollen und den Vorbereitungen dazu, sind sie mit Eifer und Begeisterung dabei und können es kaum erwarten ihre Ideen in die Tat umzusetzen.

Foto: privat