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Nachwuchs im Tierpark

Es gibt wieder Nachwuchs im Tierpark Weeze. Lamastute Lady hat ein gesundes Hengstfohlen zur Welt gebracht. Der Nachwuchs ist mittlerweile fit und erkundet mit seiner Mutter Lady, seinem Vater Asterix und seiner Tante Josi das Gehege.

Der Tierpark kann jetzt wieder ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Auch wenn sich weiterhin nicht mehr als 430 Besucher gleichzeitig im Tierpark aufhalten dürfen, kann der Tierpark von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang besucht werden. Das Rundwegsystem besteht weiterhin.

„Wir freuen uns sehr, dass wir allein im Juli mehr als 13.000 Besucher hatten“, zeigt sich Marie-Christine Kuypers erleichtert. „Allerdings gelten auch bei einem Tierparkbesuch nach wie vor Regeln, an die sich leider nicht alle Besucher halten. Die aufgestellten Bauzäune haben ihren Sinn, um den Rundweg durch den Park zu gewährleisten. Wir möchten für alle Besucher eine größtmögliche Sicherheit herstellen.

Wenn dann Bauzäune verschoben werden, Drähte durchgeschnitten werden, damit man den Weg abkürzen kann, ist das nicht im Sinne des Erfinders“, sagt die Tierparkleiterin. „Für uns bedeutet das zusätzliche Arbeit, da wir die Bauzäune wieder richtig hinstellen und festmachen müssen. Daher appelliere ich nochmals an alle Besucher, sich an die Regeln zu halten, auch aus Rücksicht auf die anderen Besucher.“

Auch das Verfüttern von mitgebrachtem Futter ist verboten. „Das Futter kann gerne gespendet werden, wir haben Tonnen und Behälter dafür bereitstehen“ so Kuypers. „Wir hatten in diesem Monat bereits den Fall, dass unsere Heidschnucken mit rohen Spaghetti gefüttert wurden. Das geht natürlich gar nicht. Die Tiere bekommen Bauchschmerzen und werden krank. Das ist für mich verantwortungsloses Handeln.“

Das Futter in den tierparkeigenen Futterautomaten kann von den Besuchern verfüttert werden. Allerdings befindet sich nun anderes Futter in den Schachteln als vor der Coronakrise. „Da unsere Tiere durch die Schließung zwangsweise auf Diät waren, weil sie nur noch von den Mitarbeitern und nicht zusätzlich von den Besuchern gefüttert wurden, stellte sich nach der Wiedereröffnung heraus, dass sie die Menge an Pellets, die zusätzlich gefüttert wurden, nicht mehr vertragen haben. Ziegen beispielsweise hören nicht auf zu fressen, wenn sie satt sind. Das neue Futter ist strukturreicher und liegt weniger schwer im Magen, ist also besser verdaulich.“

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite des Tierparks unter www.tierparkweeze.de

Der SSG-Nachwuchs steht in den Startlöchern

Während der Trainingseinheiten stehen sie gemeinsam an der Schießlinie, der SSG Nachwuchs und die erfolgreichen „Großen“.

„Wir machen da keinen Unterschied, wenn wir nicht gerade in der Vorbereitung zur Ligasaison sind, bieten wir mehrmals in der Woche gemeinsame Trainingseinheiten für jede SSG-Abteilung an.“ Simon Janssen, Erfolgstrainer der ersten Bundesliga-Mannschaft bringt es auf den Punkt. Die jungen lernen von den erfahrenen Schützen und können sich bei hren Vorbildern den ein oder anderen Tipp einholen.

Ein Trainingsprinzip, das sich nun ausgezahlt hat. Bei der Bezirksmeisterschaft in Xanten brachten die „Young-Tigers“ so einige Urkunden mit nach Hause.

„Für die Schüler ist es natürlich das Größte und einige waren auch ganz schön nervös“, sagt Franka Janssen. „Für uns ist es aber wichtig, dass sie Spaß haben und jede Menge Wettkampferfahrung sammeln. Das dabei auch Urkunden und Medaillen raus kommen, ist zwar schön. aber nicht ausschlaggebend.“ Die frisch gebackene Vize-Europameisterin, hat bei den Wettkämpfen die Jugendlichen betreut und somit etwas Sicherheit während des 20-Schuss Luftgewehr-Programms gegeben. „Ich fand es total toll, dass Franka mit am Stand war. Ich habe zwischendurch eine Knopf von meinem Wettkampfanzug verloren. Sie hat mir geholfen diesen wieder anzubringen“, strahlt der 13-jährige Thore Fritz.

Über gute Platzierungen freuen sich: Fynn Küppen. Er landete mit 177 Ringen, auf Platz 2, gefolgt von Mats Wehren mit 172 Ringen (Platz 3) und Thore Fritz, 162 Ringe, Platz 8. Die Mannschaft wurde Zweiter. Zudem belegte Mathis Krahnen mit 167 Ringen, Platz 6, Wiktoria Denk mit 165 Ringen Platz 5 und Maja Schiltauer, 175 mit Ringen Platz 3. Die Mannschaft landete auf dem vierten Platz. Michael Hildebrandt wurde mit 159 Ringen Neunter. Miriam Krüger belegte mit 151 Ringe Platz 8.

Auch die Jugendabteilung war nicht minder erfolgreich. Hannah Wehren gewann mit 389 Ringen die Bezirksmeisterschaft, Laura Braun wurde Zweite mit 387 Ringen.

17 Nachwuchstrainer am Kardinal-von-Galen-Gymnasium

Mit einem Lächeln im Gesicht und sichtlich stolz nahmen die 17 Schülerinnen und Schüler ihre Zertifikate der DFB-Junior-Coach-Ausbildung entgegen. Vielleicht der erste Schritt zur Trainerkarriere.
Um junge Menschen schon früh zu unterstützen und den Weg zur Trainerlizenz zu ebnen, hat der Deutsche Fußball-Bund gemeinsam mit der Commerzbank die DFB-Junior-Coach-Ausbildung ins Leben gerufen. Schüler ab 15 Jahren erhalten während dieser Ausbildung eine 40-stündige Schulung.
Seit fünf Jahren begleitet der Lehrer Sebastian Clarke am KvGG das Projekt. Clarke war bei der Verleihung der Zertifikate positiv überrascht, dass einige Vereinsvertreter anwesend waren: „So viele Vereinsvertreter waren noch nie da. Das Interesse der Vereine scheint zu wachsen.“ Das sei vor allem aus dem Grunde wichtig, da die Vereine in der Verantwortung seien, abzuklären, in welche Aufgaben die Junior-Coaches eingebunden werden können.
So viele Mädchen wie noch nie
Eine weitere Premiere war die Anzahl der Mädchen, die in diesem Jahr an der Ausbildung teilgenommen haben. „Es waren so viele Mädchen wie noch nie im Kurs“, sagte Clarke. Von 17 Teilnehmern waren sechs Mädchen.
„Ihr habt eine ganz tolle Leistung erbracht“, richtete sich Ferdinand Karos, Vorsitzender des Kreisjugendausschusses Kreis Kleve-Geldern, an alle Teilnehmer. „Doch das soll nicht das Ende sein. Ziel ist es, Trainerinnen und Trainer für unsere Vereine zu gewinnen“, verwies er auf die Zei nach der Ausbildung.
Auf dem Weg dorthin sollen die Teilnehmer im nächsten Jahr eine AG für die fünften Klassen der Schule mit gestalten, um das Gelernte anzuwenden. Clarke machte deutlich, dass sich die jungen Coaches sehr in die kurze Ausbildung hineingehängt haben. „Alle aus euren Jahrgangsstufen gehen freitags immer um 13.15 Uhr nach Hause und wir schieben dann noch eine Extraschicht“, lächelte er. Wichtig sei, dass die Coaches nun auch „aktiv werden“ und im Sport „auch mal überlegen, warum man gewisse Dinge so macht“.
Dass sich das Training nicht auf die fußballerischen Strategien beschränkt hat, machte die stellvertretende Schulleiterin des KvGG, Christina Diehr, deutlich. Es sei nicht nur das Spielen an sich, was gelernt werde, sondern auch Dinge wie: „Wie baue ich ein Training auf? Und wie gehe ich mit den Menschen um?“ Die Schüler haben während der Ausbildung auch „viel soziale Kompetenz“ vermittelt bekommen, sagte Diehr.
Die Commerzbank als Partner des Projekts möchte den Fußballnachwuchs auch in weiterer Hinsicht fördern. Christian Bolder, Direktor der Commerzbank-Filiale Kleve, legte den Coaches während der Verleihung ein Praktikumsangebot ans Herz. So haben die Coaches die Sondermöglichkeit, auch kurzfristig bei der Commerzbank ein Praktikum absolvieren zu können, erklärt er.
Die Teilnehmer am KvGG hatten wohl auch besonderes Glück mit Sebastian Clarke als begleitenden Lehrer. Mirko Schweikhard, Fußballverband Niederrhein, machte deutlich, wie sehr Clarke sich für die Schüler rein gehangen habe. „Das ist eine 40-stündige Ausbildung. Sebastian Clarke macht aber einiges mehr“, richtete er ein großes Lob an den Lehrer für seinen Einsatz, die Schüler fit für den weiteren Weg zum Trainer zu machen.

Eine Zukunft für den Verband

Kevelaer. Wenn Franz-Josef Probst als Vorsitzender der Kevelaerer Ortsgemeinschaft Unitas im „Verband der Katholiken in Wirtschaft und Verwaltung“ (KKV) in die Zukunft blickt, dann macht er sich schon seine Gedanken. „Wir sind ein Verein mit 68 Mitgliedern, aber das Durchschnittsalter ist 65 Jahre“, macht der mittlerweile 77-Jährige, der von gesundheitlichen Rückschlägen in letzter Zeit selbst nicht verschont geblieben ist, deutlich, wo der Schuh drückt.
„Wir haben große Nachwuchssorgen. Damit stehen wir natürlich nicht alleine“, verdeutlicht Probst den Kern des Problems. Dazu kommt, dass es am gesamten Niederrhein mit Bocholt und Kevelaer nur noch zwei Ortsgemeinschaften gibt. Zuletzt wurde Goch aufgelöst, die verbliebenen Mitglieder stießen zu Kevelaer.
„Die Jugend ist zu erreichen, aber die hat beruflich oder schulisch eben andere Anforderungen zu erfüllen“, sieht Probst die Zwänge der heutigen Zeit. „Du kannst dich eben mit allem arrangieren, solange du den Freiraum hast.“
Kreativ gegenzusteuern, das ist die Aufgabe, die sich Probst und die Mitglieder des KKV stellen wollen. „Man muss da total umdenken“, findet der engagierte Katholik und denkt zum Beispiel daran, im Anschluss an das Hochamt, bei dem die Predigten „nicht länger als zehn Minuten dauern“ sollten, sonntags ein Frühstück „für den persönlichen Austausch“ der Gemeinde zu organisieren, wo dann alle Generationen zusammenkommen.
Und der KKV versucht, mit seinem „umfangreichen Programm mit Begegnungen und Fahrten“ Interesse zu wecken. Angebote wie zuletzt der Besinnungstag der KKV-Bezirksgemeinschaft Niederrhein mit Pfarrer Alfred Manthey am 18. März oder Gesprächen mit prominenten Geistlichen wie vor Kurzem mit dem Weihbischof Rolf Lohmann in Xanten sind da nur zwei kleine Mosaiksteine.
Auch „zeitgemäße Angebote“ wie die Fahrt zum Oberhausener Gasometer am 19. April sollen dazu beitragen, die Tür für alle Generationen – und auch Konfessionen – zu öffnen. Bislang sind fünfzig Interessierte angemeldet. „Wir müssen für alles offen sein, was ist.“
Daneben unterstützt der KKV die Wallfahrt der Krankenbruderschaft Rhein-Maas e.V. nach Lourdes mit Weihbschof Lohmann oder die Pilgerfahrt nach Santiago de Compostela mit Pastor Alois van Doornick (4. bis 17. Juni) als besondere spirituelle Ereignisse.
Eine Chance sieht Probst auch in dem Katholikentag in Münster Mitte Mai, zu dem „wir mit über 20 Personen fahren“. Für fünf Euro, die die Fahrt kosten soll, „sind aber noch ein paar Plätze frei, die gerne von jungen Leuten besetzt werden können.“ Denn gerade der Katholikentag werde von der Jugend gestaltet, sei immer ein Erlebnis. „Und es wäre schön, darüber junge Kirchenmitglieder ansprechen und motivieren zu können.“