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Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit auf der Straße: Daniel Janssen (Janssen Mineralöle GmbH), Klaus Theuvsen (Herbrand Gruppe) und Sebastian Schlüter (Container Express Schlabbers GmbH) starten ein Pilotprojekt, bei dem ein Lkw mit HVO‐100‐Diesel – einem Kraftstoff aus Altspeiseöl –ein Jahr lang im Alltag getestet wird. Foto: Herbrand
Lkw im Alltagstest: Fahrzeug fährt mit nachhaltigem „HVO-100-Diesel“ aus Altspeiseöl und Pflanzenöl

Kevelaerer Unternehmen starten Pilotprojekt

Die Unternehmen Janssen Mineralöle GmbH, Herbrand Gruppe Container Express Schlabbers GmbH begehen das Projekt für mehr Nachhaltigkeit zusammen.

Beim anschließenden Produktionsrundgang erhielten die Gäste direkte Einblicke in die nachhaltigen Prozesse der WALTHER Faltbox-Gruppe. Foto: WALTHER Faltsysteme GmbH
„WALTHER Faltbox“ war Gastgeber des CSR-Frühstücks der IHK

Nachhaltigkeit im Mittelstand

Die Veranstaltung fand auf dem Firmengelände der WALTHER Faltbox-Gruppe statt – mit praxisnahen Einblicken und konkreten Beispielen aus dem eigenen Unternehmensalltag.

Die Referenten Patrick Göktug-Stiller und Nick Brandt von der ProEco Rheinland GmbH Foto: WALTHER Faltbox-Gruppe
Sparkasse Rhein-Maas und die WALTHER Faltbox-Gruppe informieren über das Zukunftsthema

Nachhaltigkeit für Unternehmen

Die WALTHER Faltbox-Gruppe übernimmt die Vorbildrolle und zeigt anderen Unternehmern wie es mit der Nachhaltigkeit funktionieren kann.

Hexagon Purus beim Festival Foto: Hexagon Purus
Das Unternehmen unterstützte das Festival mit grünem Wasserstoff

Hexagon Purus bei „PAROOKAVILLE“

Vereinte regionale Kräfte: Das „PAROOKAVILLE“ Festival und Hexagon Purus haben gemeinsam daran gearbeitet, Nachhaltigkeit und Partyvergnügen zu verbinden.

Sie tauschten sich zum Thema Landwirtschaft aus: Bernhard Conzen, Präsident Rheinischer Landwirtschaftsverband, Wilhelm Hellmanns, Vorsitzender der Kreisbauernschaft Geldern, Petra Kattendahl-Biedemann, Michael Seegers, Vorsitzender Kreisbauernschaft Kleve, Weihbischof Rolf Lohmann, Daniel Kattendahl-Biedemann, Julia Klammer, Rheinische Kartoffelkönigin, Erich Reiser, Ortsvorsteher Winnekendonk, Stephan Wolters, Mitglied des NRW-Landtags, sowie Georg Kattendahl-Biedemann (v. l.). Foto: Bischöfliche Pressestelle/Michaela Kiepe
Weihbischof Lohmann informierte sich in zwei Betrieben im Kreis Kleve

Schwarz-Weiß-Denken hilft nicht weiter

Aufmerksam hört Weihbischof Rolf Lohmann zu. Auf Einladung des Landtagsabgeordneten Stephan Wolters besucht er an diesem Tag sowohl den landwirtschaftlichen Betrieb in Winnekendonk als auch den Gartenbaubetrieb Verheyen-Baetcke in Issum.

Die Besucherzahlen des Niederrheinischen Museums steigen wieder. Foto: KB-Archiv
Das Niederrheinische Museum hat sich mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt

Zwischen Klimawandel und Klimaanlage

Museumsleiterin Veronika Kaenders nutzte die Tatsache, dass die Ausschussmitlieder sich zu ihrer jüngsten Sitzung im Museum trafen, nicht nur, um Interessierten eine kurze Führung durch das Haus zu geben. Sie übereichte den Mitgliedern ebenfalls ihren Jahresbericht als Tischvorlage und erläuterte diesen in einem kurzen Vortrag.

Alle Beteiligten freuen sich über die Installation der PV-Anlage. Foto: privat
Im Februar wurde die Anlage installiert

PV-Anlage für die Tafel

Das örtliche Handwerksunternehmen Energie-Systeme-Niederrhein (ESN) kam der Tafel finanziell entgegen und im Februar 2024 erfolgte jetzt – mit freundlicher Genehmigung der Stadt Kevelaer – die Installation einer Photovoltaikanlage, die genau auf die Bedürfnisse der Tafel zugeschnitten ist.

Rund 100 Erstklässler der St. Antonius Grundschule freuten sich mit ihrem Schulleiter Andreas Berndt über die neuen Trinkflaschen der Stadtwerke Kevelaer und der NiersEnergie, die Wolfgang Toonen überreichte.
Stadtwerke Kevelaer und NiersEnergie ermöglichen dieses Geschenk zur Einschulung

296 nachhaltige Trinkflaschen für Kevelaerer Erstklässler

Die Kinder aller ersten Klassen der Grundschulen in Kevelaer und den Ortschaften haben in den vergangenen Tagen eine neue Trinkflasche erhalten. Die wiederverwendbaren und spülmaschinenfesten Trinkflaschen sind ein Geschenk der Stadtwerke Kevelaer und der NiersEnergie an die insgesamt 296 ABC-Schützen.

Beim Upcycling erstrahlen alte Dinge in neuem Glanz

Nachhaltigkeit wird seit einigen Jahren in vielen Bereichen groß geschrieben und wird immer mehr zur Priorität vieler Menschen. Auf den eigenen Konsum von Rohstoffen und Müllproduktion wird zunehmend geachtet. Auch durch die globale soziale Bewegung „Fridays for Future“ gewinnen Themen wie Klima- und Umweltschutz ebenfalls  in den jüngeren Generationen an Aufmerksamkeit. Auf Social-Media-Plattformen wie Instagram oder YouTube stellen Influencer immer wieder nachhaltige Do-it-yourself-Projekte vor, die simpel und sparsam sind. Darunter findet auch das Thema Upcycling Beachtung – eine ökologische und faire Methode, ganz nach dem Motto: aus Alt mach Neu.

Der aus dem Englischen stammende Begriff ist eine Kombination aus dem Wort „up“ für „auf“ und „recycling“ für „Wiederverwertung“. Doch im Gegensatz zum Recycling, bei dem das Ursprungsprodukt an Wert verliert, wird beim Upcycling das Produkt aufgewertet. Ziel dabei ist es, das eigene Konsumverhalten zu hinterfragen und die Müllproduktion einzudämmen, denn nicht alles, was auf den ersten Blick wie Müll oder unbrauchbar wirkt, ist es auch. Durch dieses Konzept wird der Energieverbrauch und die Luft- und Wasserverschmutzung nachweislich verringert. Die Aufwertung des schon bestehenden Produktes sorgt für einen niedrigen Verbrauch von Ressourcen. Aus einer Wegwerfgesellschaft wird so eine Kreislaufwirtschaft – ein Gegensatz zu der Schnelllebigkeit von Fashion und Trends. Statt oft schlecht bezahlte und unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeitende Menschen wird Upcycling von vielen als soziale Chance für den Kampf gegen die Ausbeutung der Entwicklungsländer gesehen. 

Bundesweites Netz

So sah das Möbelstück vor der Umgestaltung aus. Foto: aer

Organisationen wie die Caritas haben mit dieser Methode bereits Sozialkaufhäuser und Kleiderkammern bestückt. Ein Gedanke dahinter: Das Upcycling gebe langzeitarbeitslosen Menschen wieder eine sinnvolle Beschäftigung. 2014 bildete sich durch die Caritas-Kampagne „Weit weg ist näher als du denkst“ ein bundesweites Netz von Upcycling-Akteuren und dem Label „EiNZIGWARE“. Die Teilnehmer und Mitarbeiter des Beschäftigungsbetriebs, die sonst Rucksäcke oder Federmäppchen nähen, stellen nun durch Corona vermehrt Mund-Nasen-Masken her. Aus „Alt mach Neu“ wird gleichzeitig Schutz für Bedürftige. „Aus entbehrlichen Klamotten werden unentbehrliche Lieblingstücke, aus alten Möbeln neue Mitbewohner und aus einer ganzen Menge Sachen richtig tolle Dinge“, heißt es auf der Website des Labels.

Und genau das ist das Prinzip des Upcyclings. Es ist simpel und grenzenlos. Dadurch kann es jeder machen und somit bewusster leben. Vor allem als gemeinsames Projekt unter Freunden oder Familie können so einzigartige Produkte entstehen. So können zum Beispiel die eigenen vier Wände verändert und individualisiert werden. Mit Hilfe von neuer Farbe und dekorativen Steinen wird Möbeln ein ganz neuer Glanz verliehen. So können sie farblich perfekt an den restlichen Raum angepasst werden und es wird durch die Wiederverwendung vorhandener Dinge Geld gespart.

Flaschen werden zu Vasen

Auch mit dem wöchentlichen Müll können einige praktische Produkte entstehen. Leere Dosen und Glasflaschen etwa können zu Vasen oder Blumentöpfen umfunktioniert werden. So müssen keine neuen Vasen oder Töpfe hergestellt werden.

Genauso einfach kann aus alten Kleidungsstücken etwas Neues hergestellt werden. Ein beliebter Trend ist momentan das Batiken. Dabei werden Kleidungsstücke mit Hausreinigungsmitteln gebleicht oder mit extra Batikfarbe gefärbt, sodass neue Muster und Farben entstehen. Ebenso beliebt ist die Kombination aus zwei Kleidungsstücken zu einem neuen. So können beispielsweise aus eintönigen T-shirts individuelle Modestücke hergestellt werden.

Aus allem kann etwas Neues, Einzigartiges entstehen, das am Ende noch stolz macht. Der kreative Spaß ermöglicht das Ausleben des inneren Künstlers und sorgt für Respekt gegenüber den Materialien – eine günstige und kreative Alternative für jeden. Inspirationen und Anleitungen für Upcycling Do-it-yourselfs gibt es im Internet.