Beiträge

Besuchszeiten werden ausgeweitet

Keine Testpflicht mehr im Marienhospital

Der sinkende Inzidenzwert ermöglicht in den Krankenhäusern des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums weitere Öffnungsschritte.

Kernsanierung der Stationen 4 und 7 kostet 1 Million Euro

Sanierungsmaßnahmen im Marienhospital

Das Marienhospital hatte bereits in den vergangenen Jahren das Ziel, die Versorgungsqualität für die Menschen in und um Kevelaer zu verbessern. Baulich konnte das Krankenhaus mit der medizinischen Entwicklung jedoch nur bedingt Schritt halten.

Kreis Kleve und Kliniken unterstützen Nachwuchs mit 1.200 Euro monatlich

Stipendien für Studierende auch im Marienhospital

Der Kreis Kleve bietet in Kooperation mit dem Katholischen Karl-Leisner-Klinikum, dem St. Willibrord-Spital Emmerich-Rees und dem St.-Clemens-Hospital Geldern Stipendien für Studierende der Humanmedizin an. In allen drei Häusern gibt es aktuell freie Stipendienplätze.

Thomas Jansen wird die Stelle zum 1. April antreten

Neuer kaufmännischer Leiter im Marienhospital

Thomas Jansen wird zum 1. April kaufmännischer Leiter des Marienhospitals. Der gelernte Krankenpfleger und studierte Pflegemanager aus Kevelaer war bereits bis 2017 Pflegedienstleitung im Marienhospital.

Voraussetzung ist ein negativer Corona-Schnelltest der Besucher*innen

Besuche im Marienhospital ab 22. März möglich

Patient*innen des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums können ab kommendem Montag, 22. März 2021, wieder Besuch empfangen. Die Bedingung ist ein negativer Corona-Schnelltest der Besucher*innen, der nicht älter ist als 24 Stunden.

Luftbild vom Marienhospital Kevelaer (Foto: Klinikum)

Besucherstopp im Katholischen Karl-Leisner-Klinikum

Die Zahl der Corona-Infektionen steigt auch im Kreis Kleve stark an. Um die Gesundheit von Patienten und Mitarbeitern bestmöglich zu schützen, schränkt das Katholische Karl-Leisner-Klinikum deshalb in Absprache mit dem Gesundheitsamt des Kreises Kleve die Besuchsmöglichkeiten für seine Krankenhäuser ein. Die Behandlung ambulanter und stationärer Patienten ist weiterhin ohne Einschränkungen gewährleistet.

Im Marienhospital Kevelaer, St.-Antonius-Hospital Kleve und im Wilhelm-Anton-Hospital Goch sind ab Freitag, 23. Oktober 2020, keine Patientenbesuche mehr möglich.

Ausnahmen sind der Besuch schwerstkranker Patienten, der Besuch von Kindern (Absprachen erforderlich) und Geburten (Väter). Das St. Nikolaus-Hospital Kalkar ermöglicht als einziges Haus des Klinikums weiterhin individuelle Besuchsregelungen (Absprache erforderlich). Dringend benötigte persönliche Gegenstände wie Wechselkleidung oder Toilettenartikel können für Patienten in den Empfangsbereichen der Krankenhäuser abgegeben werden.

Die Behandlung ambulanter und stationärer Patienten ist in allen Krankenhäusern des Klinikums weiterhin ohne Einschränkungen gewährleistet. Patienten werden gebeten, sich jeweils am Empfang der Krankenhäuser zu melden. Das gilt auch für Patienten der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im St.-Antonius-Hospital Kleve.

Klinikum erweitert Besuchsmöglichkeiten

Das Katholische Karl-Leisner-Klinikum erweitert die Besuchsmöglichkeiten. Patienten des St.-Antonius-Hospitals Kleve und des Marienhospitals Kevelaer dürfen ab Freitag, 3.7.2020, einmal täglich von einer festen Kontaktperson besucht werden, die Besuchszeiten sind von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr.

Das St. Nikolaus-Hospital Kalkar ermöglicht nach Absprache individuelle Besuchsregelungen. Ein Besuchsverbot gilt wegen des onkologischen Schwerpunktes weiterhin für das Wilhelm-Anton-Hospital Goch.

Die Besucher der Krankenhäuser werden in einem Besuchsregister vermerkt, damit bei Bedarf Infektionsketten nachvollzogen werden können. Die entsprechenden Formulare, die auch Angaben zum Gesundheitszustand abfragen, müssen vor dem Besuch ausgefüllt und an den Haupteingängen der Krankenhäuser abgegeben werden.

Die Formulare können vor dem Besuch auf der Webseite des Klinikums heruntergeladen werden (www.kkle.de/besuch) und liegen außerdem an den Haupteingängen aus.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes, die Einhaltung des Mindestabstandes und eine regelmäßige Händedesinfektion sind während der Patientenbesuche verpflichtend.

Nicht besucht werden können Patienten in den ersten drei Tagen ihres Krankenhausaufenthaltes und Patienten auf Infektionsstationen. Patienten auf der Intensivstation können nur nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem behandelnden Arzt besucht werden.

Menschen, die in den letzten sieben Tagen Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen, Atemnot, Durchfall, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Geschmacks- oder Geruchsverlust und Bauchschmerzen oder Kontakt zu an Covid-19 erkrankten Personen hatten, können zu Patientenbesuchen nicht zugelassen werden.

Weitere Auskünfte erteilen die Telefonzentralen des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums:

· St.-Antonius-Hospital Kleve 02821 490-0

· Marienhospital Kevelaer 02832 10-0

· Wilhelm-Anton-Hospital Goch 02823 891-0

· St. Nikolaus-Hospital Kalkar 02824 17-0

Posten wird neu besetzt

Im Marienhospital Kevelaer gibt es einen Chefarztwechsel: Dr. Detlef Attig (65), leitender Arzt der Klinik für Allgemeinchirurgie, Koloproktologie und minimalinvasive Chirurgie, geht Ende Februar 2020 in den Ruhestand. Für ihn übernimmt Dr. Frank P. Müller (57), bereits seit April 2019 Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und spezielle Viszeralchirurgie im Wilhelm-Anton-Hospital Goch. „Dr. Attig hat die chirurgische Versorgung im Marienhospital gemeinsam mit seinem hochqualifizierten Team in den vergangenen zehn Jahren maßgeblich geprägt“, so Holger Hagemann, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums.

Zu den am häufigsten behandelten Leiden der chirurgischen Klinik im Marienhospital zählen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes, des Enddarms und der Schilddrüse sowie Leisten-, Bauchdecken- und Narbenbrüche (Hernienchirurgie). Patienten profitieren dabei von den großen Fortschritten auf dem Gebiet der minimalinvasiven Chirurgie: Viele der Operationen werden mit kleinen Schnitten durchgeführt.

Zwei Kliniken geleitet

Holger Hagemann: „Mit Dr. Müller übernimmt nicht nur ein erfahrener Operateur, sondern auch ein Organisationstalent.“ Als Chefarzt hatte der international anerkannte Spezialist bis 2019 im Ruhrgebiet zwei Kliniken standortübergreifend geleitet. Er gehört zu Deutschlands Top-Medizinern im Bereich „Hernienchirurgie“. Das Magazin „Focus Gesundheit“ listet ihn Jahr für Jahr in seiner Ärzteliste.

„Schubladendenken gibt es für mich nicht. Die Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams ist für den Erfolg unserer Medizin essenziell“, erklärt Müller. Seine medizinischen Schwerpunkte sind die onkologische, minimal-invasive und endokrine Chirurgie sowie die Proktologie. Auch die Chirurgie der Bauchspeicheldrüse und der Speiseröhre gewinnt durch den Experten regional an Bedeutung: Als Teil des interdisziplinären onkologischen Zentrums am Wilhelm-Anton-Hospital Goch konnten Müller und sein Team die Mindestmengen in der Pankreas- und Ösophaguschirurgie im vergangenen Jahr übertreffen. Von dieser Expertise sollen auch die Patienten des Marienhospitals in Kevelaer zukünftig profitieren können.

Stroke Unit im Marienhospital erweitert

Mehr als 800 Schlaganfall-Patienten betreut die Stroke Unit des Marienhospitals pro Jahr, die Tendenz ist steigend. Das Kevelaerer Krankenhaus erweitert deshalb die Behandlungsmöglichkeiten für den häufigsten neurologischen Notfall: Sechs moderne Behandlungsplätze stehen Chefarzt Dr. Klaus-Dieter Willenborg und seinem Team zur Behandlung von Schlaganfallpatienten nun zur Verfügung.

„Das Marienhospital hat sich im Südkreis Kleve als Fixpunkt der stationären neurologischen Versorgung etabliert“, sagt Thomas Peters, Regionaldirektor des Marienhospitals Kevelaer. „Wir versorgen pro Jahr mehr als 2.500 neurologische Patienten. Die Stroke Unit ist für die Patienten der Region von großer Bedeutung.“

Stroke Units (Schlaganfall-Einheiten) sind auf die Behandlung von Schlaganfall-Patienten spezialisiert. Alle diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen haben dabei vor allem ein Ziel: die Ursache eines Schlaganfalls möglichst schnell zu bestimmen, um rasch eine individuelle und effektive Therapie einleiten zu können.  „Die ersten Minuten, Stunden und Tage sind entscheidend“, so Dr. Klaus-Dieter Willenborg, Chefarzt der Klinik für Neurologie und klinische Neurophysiologie am Marienhospital in Kevelaer. „Sprachstörungen, halbseitige Taubheit, Gleichgewichtsstörungen oder plötzliche Sehstörungen sind klare Indizien“, erklärt Willenborg.

Moderne Diagnostik als Hilfe bei der Bewertung und Behandlung

Im Marienhospital arbeitet ein Mediziner-Team aus Neurologen, Kardiologen, Angiologen, Gefäßchirurgen, Intensivmedizinern und Radiologen interdisziplinär zusammen. Mit einem individuellen Behandlungskonzept erhöhen die Schlaganfall-Experten die Chancen der Patienten, einen Hirnschlag zu überleben und möglichst keine bleibenden und alltagsrelevanten Schäden davonzutragen. Moderne Diagnostik – vom Spezial-CT oder MRT bis zur einfachen Blutgasanalyse – hilft bei der Bewertung und Behandlung. Die sechs Behandlungsplätze überwachen die wichtigen Vital-Funktionen der Patienten: Blutdruck, Sauerstoffgehalt im Blut, Atemfrequenz und EKG. Alle Werte werden rund um die Uhr in die Kommandozentralen von ärztlichem Dienst und Pflege übertragen. „So können wir im Notfall sofort reagieren“, betont Willenborg.

Als akute Schlaganfall-Therapien kommen im Marienhospital vor allem die Lysetherapie (medikamentöse Auflösung eines Blutgerinnsels), die Thrombektomie (Katheter-gesteuerte Entfernung eines Blutgerinnsels) und verschiedene gefäßchirurgisch-angiologisch operative oder stent-gestützte Verfahren zum Einsatz. Vor allem die Lysetherapie und die Thrombektomie müssen binnen kürzester Zeit eingesetzt werden. „Sonst überwiegen die Risiken den Nutzen“, fasst Willenborg kurz zusammen.

Schlaganfall-Patienten bleiben in der Regel einige Tage im Krankenhaus. Nach der Erstbehandlung ist eine frühe Mobilisation und Rehabilitation wichtig. Physio- und Ergotherapeuten, Neuropsychologen und Logopäden sind deshalb auch im Marienhospital laufend im Einsatz. Viele neurologische Untersuchungen spannen parallel dazu ein engmaschiges Netz um jeden individuellen Schlaganfall. „Je genauer wir die Ursachen kennen, desto besser können wir das Risiko eines erneuten Schlaganfalls reduzieren“, sagt Willenborg.

Markus Elisat übernimmt die Pflegedienstleitung

Markus Elisat (48), aktuell stellvertretende Pflegedienstleitung des Marienhospitals Kevelaer, wird zum 1. Februar 2020 neue Pflegedienstleitung des Hauses.

Markus Elisat absolvierte seine Ausbildung zum Krankenpfleger an der Katholischen Krankenpflegeschule in Essen. Er war er als Krankenpfleger und Fachkrankenpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin sowie als Stationsleitung auf chirurgischen Intensivstationen und in der Anästhesie tätig.

Am Alfried Krupp Krankenhaus Essen leitete er die zentrale Sterilgutversorgungsabteilung (ZSVA) und betreute als Hygienefachkraft die Schnittstelle zwischen Operationssälen und Zentralsterilisation. Nach Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Essen ist er außerdem Gesundheits- und Sozial-Ökonom sowie Betriebswirt.
Markus Elisat lebt mit Ehefrau und zwei Töchtern in Essen.

Er folgt auf Maik Stanczyk, der das Katholische Karl-Leisner-Klinikum verlässt, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu widmen.