Wallfahrt nach Lourdes
Sonderflug auch für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Sonderflug auch für Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Alle Interessierten werden zur Lourdesfeier im Kölner Dom am 26. Oktober 2025 und anschließendem Treffen und geselligem Beisammensein im „Früh“ eingeladen.
Die Lourdes-Wallfahrt der Krankenbruderschaft Rhein-Maas und des Kreisdekanats Kleve ist vor allem eins: ein großes Miteinander der ganzen christlichen Welt. „Da ist Kirche ganz global!“, so Antoinette Freifrau von Elverfeldt aus der Gründerfamilie von Schloss Kalbeck, die gemeinsam mit Raphael von Loe, Herr auf Schloss Wissen, wieder zur diesjährigen Wallfahrt einlädt.
Der Lourdes Verein Köln und der Malteser-Lourdes-Krankendienst organisieren jedes Jahr am letzten Oktoberwochenende die Internationale Lourdes-Feier im Kölner Dom und laden bundesweit alle Interessierten herzlich ein.
Vom 6. bis zum 11. September startet die außergewöhnliche Wallfahrt mit kranken und gesunden Menschen.
Der Sonderzug und Lazarettwagen des deutschen Lourdes-Vereins lädt bundesweit herzlich alle interessierten Menschen mit Behinderung, Kranke und Gesunde zum Mitfahren nach Lourdes ein.
Vom 23. bis 28. September 2023 startet eine Flug-Wallfahrt nach Lourdes. Es gibt 90 Plätze für Menschen vom Niederrhein, die an der Wallfahrt teilnehmen möchten.
Sicherlich ist jede Pilgerreise für die Teilnehmenden eine besondere. Doch diese Wallfahrt ist es in mehrerlei Hinsicht: Seit mehr als 50 Jahren bietet die Krankenbruderschaft Rhein-Maas Pilgerfahrten nach Lourdes an.
Vom 14. Juni bis zum 19. Juni sollte die Pilgerfahrt der Rhein-Maas-Krankenbruderschaft nach Lourdes stattfinden (das KB berichtete). „Bis zuletzt hatten wir gehofft, dass unsere Reise, wenn auch unter entsprechenden Auflagen, möglich sein würde. Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen“, informierte der Vorstand nun die Mitpilger.
„Alle offiziellen Seiten und dadurch bedingt auch die Reisegesellschaften haben für diesen Zeitraum die Möglichkeit einer Pilgerreise nach Lourdes ausgeschlossen“, schreibt Raphaël Freiherr von Loë. Die Enttäuschung über die aufgrund der Corona-Pandemie eingetretene Situation könne der Vorstand gut nachvollziehen, „wir sind es ebenso!“
Gleichzeitig werfe man „hoffnungsfroh den Blick auf 2021“. Sobald sich ein Bild der Rahmenbedingungen abzeichne, wolle man sich an die Planung einer Pilgerfahrt für das kommende Jahr setzen. „Das ist eine Perspektive, auf die wir uns freuen dürfen!“ Die Krankenbruderschaft bleibe den Mitpilgern im Gebet verbunden und hoffe, „dass uns – über Kurz oder Lang – ein Wiedersehen geschenkt wird“.
Was die Corona-Auflagen für das für den 12. Juli geplante Parkfest, das zur Finanzierung der Pilgerreisen dient, bedeuten werde, lasse sich aktuell noch nicht im Detail sagen, so Raphaël Freiherr von Loë. „Wir sind dazu noch in der Abstimmung mit den Ordnungsbehörden und hoffen, dass wenigstens eine Art „Parkfest-soft“ oder „Tag des offenen Parkes“ möglich sein wird.“
Seit mehr als 50 Jahren bietet die Krankenbruderschaft Rhein-Maas Pilgerfahrten nach Lourdes an. Gesunde begleiten dabei kranke Pilger zum französischen Wallfahrtsort. Seit der Gründung des Vereins 1973 fährt jährlich mindestens ein Pilgerzug vom Niederrhein nach Lourdes – oft mit vielen Waggons, erinnern sich Antoinette Freifrau v. Elverfeldt und der Vorsitzende Raphaël Freiherr von Loë, die sich beide in vielerlei Hinsicht ehrenamtlich für und auf diesen Fahrten engagieren.
Seit dem Jahr 2000, in dem mit über 700 Teilnehmern die Spitze erreicht wurde, gehen die Zahlen kontinuierlich zurück – doch auch heute noch sind es in jedem Jahr noch bis zu 100 Kranke und Menschen mit Handicap, die mit der Bruderschaft nach Lourdes pilgern und von entsprechenden Teams sowie weiteren gesunden Pilgern begleitet werden.
In diesem Jahr wird es nun erstmals keinen Zug geben – die Wallfahrt findet per Flug statt. „Für alle Pilger ist dies eine große Veränderung“, weiß Freiherr von Loë, doch was sich in den vergangenen Jahren bereits ankündigte, ist nun zur Gewissheit geworden: „Die Bahnfahrt ist zu teuer geworden.“ Unabhängig von der Teilnehmerzahl müsse man mit weit über einer Viertelmillion Euro allein für die Fahrt rechnen – und das sei nicht mehr zu stemmen.
Am Niederrhein verwurzelt
Insofern sei die „Umbuchung“ auf einen Flug ab Weeze „nicht ganz freiwillig“ zustande gekommen, so von Loë. „Unsere Krankenbruderschaft ist hier am Niederrhein verwurzelt und als klar wurde, dass wir nicht mit der Bahn fahren können, kam der Flug ab Weeze wie ein Geschenk des Himmels. Ich freue mich, weil wir damit auch Menschen, für die bisher die lange Bahnfahrt nicht zumutbar war, nach Lourdes mitnehmen können.“ Andererseits sei den Organisatoren aber auch bewusst, dass nicht jeder eine Flugreise antreten könne.
Das Team der Krankenbruderschaft einschließlich der Teamärzte begleitet alle Pilgerinnen und Pilger wie gewohnt und hilft, wenn dies während der Wallfahrt notwenig wird. Die kranken Pilger sind in diesem Jahr im an der Gave gelegenen Hospital, mitten im sogenannten heiligen Bezirk untergebracht. Und auch eine Jugendgruppe fährt wieder mit, mit der Möglichkeit, im Pflegeteam zu hospitieren.
Ein Großteil der Kranken wird in jedem Jahr von der Krankenbruderschaft finanziell unterstützt. Dazu werden neben Spenden die Erlöse aus dem dazu seit 2001 veranstalteten Parkfest auf Schloss Wissen verwendet.
890 Euro pro Teilnehmer (Ermäßigungen für Hospitalkranke und Jugendliche möglich) kostet die Pilgerreise pro Teilnehmer einschließlich Sonderflug, Transfers, fünf Übernachtungen, Vollpension, aller Steuern, Abgaben und Beiträge und der Betreuung durch die Krankenbruderschaft.
In allen Kevelaerer Gemeinden liegen entsprechende Flyer für die Lourdes Wallfahrt 2020 aus. Info: www.krankenbruderschaft-rhein-maas.de.
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