Schlagwortarchiv für: Leben

Kevelaerer Unternehmen unterstützen die Aktion „Kevelaer blüht auf“

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern in den grün werdenden Bäumen und die ersten Knospen öffnen sich – es ist Frühling! Die angenehmen Temperaturen machen es möglich, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Und das ist besonders verlockend, wenn Blumenbeete frisch und farbenfroh erstrahlen. Der Betriebshof der Stadt Kevelaer ist bereits seit einigen Wochen im Einsatz, um auch die Beete in Kevelaer mit den neusten Frühjahrsblumen zu bestücken. „Wir freuen uns über fünf Sponsoren, die es möglich machen, die Sponsoring-Aktion ‚Kevelaer blüht auf‘ auch in diesem Jahr mit neuer Frühjahrs-Bepflanzung fortzuführen und das ‚Unverwechselbar Kevelaer‘ zu unterstreichen“, dankt Bernd Pool, Leiter Stadtmarketing, den Sponsoren.
Frühlingsbummel am Pfingstsamstag
Offiziell eröffnet wird die Sponsoring-Aktion „Kevelaer blüht auf“ am Pfingstsamstag, 14. Mai. Damit die Besucher der Marienstadt das Frühlingsgefühl auch mit nach Hause nehmen können, stellt das Gartenbauunternehmen GASA-Germany verschiedene Frühlingsblumen zur Verfügung. Die Blumen werden von den Einzelhändlern der Werbegemeinschaften Busmannstraße und Hauptstraße ab 12.00 Uhr in der Kevelaerer Innenstadt an die Kunden verteilt. Mit dem kleinen Frühlingsgruß im Gepäck macht der Bummel durch die Einkaufsstraßen in der Marienstadt bis in den späten Nachmittag hinein noch mehr Spaß.
Fünf Sponsoren schmücken Kevelaer
Zu den Unterstützern zählt wie in den vergangenen Jahren der Gartenbaubetrieb Dirk Angenendt, der bereits 600 Cuphea „Floriglory“ für die Beete an der Busmannstraße und dem Kapellenplatz lieferte. Die Beete an der Marktstraße werden dank dem Gartenbaubetrieb Gesthüsen mit 320 Salvia nemerosa und 280 Lavendula bestückt. Für die Bepflanzung am Peter-Plümpe-Platz hat der Gartenbaubetrieb Andreas Thoennissen erstmalig 300 Verbenen zur Verfügung gestellt. Die Beete an der Hauptstraße und der Amsterdamer Straße werden dank des Topfpflanzenbetrieb Hannen mit 1.300 Klevillen sanderi bepflanzt.
Blumenfreunde, die die eine oder andere Blume auch im heimischen Garten pflanzen möchten, finden an den Beeten ein Schild unter anderem mit dem Namen der Pflanze und einem QR-Code, der zur Homepage der Stadt Kevelaer weiterleitet. Der QR-Code kann mittels Smartphones gelesen werden. Auf der Internetseite der Stadt Kevelaer erfahren Interessierte mehr zur Sponsoring-Aktion „Kevelaer blüht auf“.

Neues Angebot des Pflegezentrums: Sozialmedizinische Nachsorge

Das Pflegezentrum der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft bietet mit der sozialmedizinischen Nachsorgeeinheit ab sofort einen neuen Service an, der Familien mit chronisch kranken Neugeborenen, frühgeborenen, schwerstkranken oder behinderten Kindern zugutekommt. Die sozialmedizinische Nachsorge ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, die sich unmittelbar an eine Krankenhausbehandlung oder eine stationäre Rehabilitation von Kindern anschließt, die das 14. Lebensjahr und in besonders schwierigen Fällen das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
„Mit der sozialmedizinische Nachsorge erleichtern wir den Übergang von stationärer Versorgung in den häuslichen Bereich und verhindern, dass die Eltern in ein Versorgungsloch fallen“, erläutert Karin Sanders, die die Nachsorge für das Pflegezentrum leitet. Zielgruppe der Nachsorge sind Familien mit einem hohen Versorgungsbedarf, denen eine Überforderung droht, wenn sie keine Unterstützung durch geschultes Personal aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich erhalten.
Eltern sind durch den Krankenhausaufenthalt ihres Kindes mitunter sehr belastet. Oft ist es schwierig, mit dem kranken oder besonderen Kind zuhause anzukommen. „Das bringt Eltern an die Grenzen ihrer Belastbarkeit“, weiß Karin Sanders. „Durch überforderte Eltern wird die Prognose der Kinder deutlich schlechter. Deshalb ist es so wichtig, hier anzusetzen und zu unterstützen.“
Ziele der sozialmedizinischen Nachsorge sind die Verkürzung und Vermeidung von Krankenhausaufenthalten, die Sicherstellung der Behandlungserfolge und die Integration der kranken Kinder in ihrem Umfeld. In erster Linie koordiniert und vernetzt die Nachsorge die stationären und ambulanten Sektoren, bezieht dabei alle Beteiligten ein: von den Familienmitgliedern über die behandelnden Ärzte, Therapeuten bis zu den Selbsthilfegruppen. Ergänzend versucht sie zu motivieren, bietet emotional entlastende und praktische Hilfen an. Im Regelfall werden von den Krankenkassen 20 Stunden, im Ausnahmefall bis zu 30 Stunden bezahlt.
Die Sozialmedizinische Nachsorgeeinheit des Pflegezentrums der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft ist Mitglied im „Bunten Kreis“. Der Verein zur Familiennachsorge hat es sich zum Ziel gesetzt, Familien mit schwerstkranken Kindern bei der Meisterung ihres Lebens zu unterstützen.
Kontakt: Pflegezentrum der Katholischen Karl-Leisner-Trägergesellschaft, Karin Sanders, 02824 – 17159

Bewegung und Bildung in der Natur

Die Winnekendonkerin Dr. Gertrud Hein ist in einer Feierstunde in Düsseldorf im NRW-Landtag für ihre besonderen Verdienste im Bereich der Umweltbildung von Landtagsvizepräsident Eckhard Uhlenberg ausgezeichnet worden. Die heimische CDU-Landtagsabgeordnete Margret Voßeler gratulierte Dr. Gertrud Hein: „Sie schafft es, durch ihre offene Art, Jung und Alt für Bewegung und Bildung in der Natur zu begeistern.“ Darüber hinaus zeichne sich Gertrud Hein auch durch große Fachkenntnis und Erfahrung im Bereich der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) aus. Seit nunmehr über 30 Jahren arbeitet Dr. Gertrud Hein bei der Natur- und Umweltschutzakademie NRW und ist dort verantwortlich für die Aus- und Weiterbildung der Ranger, der Natur- und Landschaftsführer und der Waldpädagogen und hat in dieser Zeit bereits über 1.000 Prüfungen abgenommen.
Gertrud Hein schmunzelte bei der Auszeichnung: „Für mich ist der Wald der beste Doktor.“ Die Auszeichnung für ihre Verdienste erfolgte zusammen mit der Abschlussveranstaltung und Preisverleihung der Waldjugendspiele 2015. Die Waldjugendspiele werden in jedem Jahr von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW ausgerichtet.

Achtjährige bei Unfall schwer verletzt

Ein achtjähriges Mädchen musste am Montag nach einem Verkerhsunfall mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden. Gegen 16.40 Uhr war ein 56-jähriger Mann aus Goch mit seinem Arbeitsfahrzeug auf dem Hoogeweg in Fahrtrichtung Rheinstraße unterwegs. Das achtjährige Mädchen fuhr mit seinem Fahrrad aus der Straße Im Niersgrund kommend auf die Fahrbahn. Dabei erfasste das Arbeitsfahrzeug sie frontal.
Das Kind und der 56-Jährige wurden zunächst mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Anschließend musste die Achtjährige mit einem Rettungshubschrauber in eine
Spezialklinik geflogen werden. Es bestand keine Lebensgefahr. An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden.

Esso-Tankstelle mit Messer überfallen

Am Dienstag, 3. April, gegen 3.20 Uhr bedrohte ein Unbekannter in der Esso-Tankstelle an der Kölner Straße eine Angestellte mit einem Messer und forderte Geld. Die Angestellte nahm das Wechselgeld aus der Kasse und legte es in den Stoffbeutel des Täters. Der mit einem schwarzen Tuch maskierte Täter flüchtete zu Fuß in Richtung Feldstraße. Der Mann war ca. 27 bis 30 Jahre alt, ca. 1,70 bis 1,75 Meter groß und hatte eine dunklere Hautfarbe. Er war schlank und hatte sehr dunkle Augen sowie schwarze buschige Augenbrauen. Am rechten Zeigefinger hatte er eine Tätowierung in Form eines „U“. Bekleidet war er mit einer grauen Sweatjacke mit aufgezogener Kapuze und einer dunkelblauen Jeanshose. Über der Jacke trug er eine hellbraune Weste. Der mitgeführte Stoffbeutel war beige und hatte ein rosafarbenes Blumenmuster. Hinweise an die Kripo Kalkar, Tel. 02824-880.

Kreis startet mit 34 offenen Datensätzen im Netz

Die Kreisverwaltung Kleve startet das sogenannte Open Data jetzt mit 34 offenen Datensätzen im Internet. Transparenz und der freie Zugang zu Daten und Informationen der Verwaltung sind die Ziele des Open Data. Veröffentlicht sind zum Beispiel das Telefonverzeichnis, Besoldungsstatistiken, Daten aus dem Bereich Straßenverkehr und Kfz-Zulassung, die Standorte der Defibrillatoren im Kreis Kleve, Apotheken- und Krankenhausverzeichnisse und vieles mehr. Hintergrund ist, dass Fachleute die Daten verwenden können, um einen Mehrwert zu schaffen, indem sie Internetanwendungen oder Apps für mobile Endgeräte entwickeln. Auch die Nutzung der Daten für verschiedene andere Zwecke ist möglich. Offene Daten können der Meinungsbildung oder auch wissenschaftlichen Zwecken dienen.
Interessierte können mit Standardprogrammen Einblick in die Daten nehmen. Die Ansicht ist allerdings, da es sich um Rohdaten handelt, nicht in jedem Fall besonders lesefreundlich. Für die Verarbeitung der Daten werden jedoch Fachanwendungen empfohlen. Ausgenommen von der Veröffentlichung sind personenbezogene oder urheberrechtlich geschützte Daten. Open Data ist auch in der Kreisverwaltung ein wachsender Prozess. Nach und nach wird die Anzahl der veröffentlichten Datensätze zunehmen. Weitere Informationen gibt es im Internet des Kreises unter www.kreis-kleve.de/opendata.

Erfolgreiche Integration

13 Frauen haben erfolgreich den Integrationskurs der Caritas in Kevelaer absolviert. Gudrun
Blumenkemper vom Caritas-Fachdienst für Integration und Migration beglückwünschte die Frauen im Klostergarten in Kevelaer und überreichte ihnen die Zertifikate des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge.

Die Frauen stammen aus verschieden Nationen, unter anderem aus Polen und Bulgarien, aber auch aus Indien, Kosovo und Syrien. Eineinhalb Jahre lang haben sie dreimal pro Woche bei Tatjana Böhm die deutsche Sprache und Kultur kennengelernt. Das erlangte Zertifikat ist die Voraussetzung dafür, dass die Teilnehmerinnen die deutsche Staatsbürgerschaft erlangen können. Aber auch auf dem Arbeitsmarkt sind die Chancen deutlich höher. Einige der Frauen befinden sich bereits in einem Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis oder studieren.

Im Mai findet schon der nächste Integrationskurs statt. Dieses Mal handelt es sich jedoch um einen gemischten Kurs, an dem so wohl Frauen als auch Männer teilnehmen können. Der Kurs dauert erstmalig nur acht Monate und findet vier Mal pro Woche statt, somit haben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen die Möglichkeit hier Zertifikat schneller zu erlangen.

Konto für Geldwäsche- und Betrugstaten zur Verfügung gestellt

Ein unbekannter Mann hob am 09. und 15. Februar 2016 in Geldern sowie am 10. Februar 2016 in Kevelaer an einem Bankautomaten Bargeld von seinem Konto ab. Das Geld hatte er zuvor aus Geldwäsche- und Betrugstaten auf sein Konto gutgeschrieben bekommen. Der Unbekannte war in allen drei Fällen von Überwachungskameras aufgenommen worden.

Wer kennt diesen Mann oder kann Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen?

Hinweise bitte an die Kripo Kalkar unter Telefon 02824-880.

Unternehmerinnenforum spendet für Aktion pro Humanität

Geballte Frauenpower und -kompetenz – Kontinente übergreifend! Im “SeePark Hotel” in Geldern begrüßte Barbara Baratie, Geschäftsführerin des “unternehmerinnen forum niederrhein” 55 Businessladies. Erfahrungsaustausch, Netzwerken, Geselligkeit – das war der eine Schwerpunkt des Abends. Mit Spannung erwartet wurde dann auch der Vortrag von Top-Managerin Regina Mehler aus München, die inspirierende Bilder in die Köpfe ihrer Zuhörerinnen transportierte. Sie steht für Erfolg, Strategie, Durchsetzungskraft und Frauenpower – und machte deutlich, wie wichtig unternehmensinternes Marketing ist, wenn es gilt, neue Ideen nach vorn zu bringen.

Zuvor gab es noch eine richtig gute und bemerkenswerte Nachricht: „Unsere Frauenfilmnacht war einfach unglaublich erfolgreich. Mit Spaß, Freude und Frauenpower haben wir es gemeinsam geschafft, weit mehr als 5.000 Euro für den guten Zweck zu erzeugen“, so Sandra Pelser. Die Klever Steuerberaterin hatte noch in der Nacht das Spenden-Sparschwein geschlachtet und alles Kleingeld gezählt. Neben 1-, 2- und 5-Cent-Stücken waren hier auch zahlreiche Scheine zu finden. So konnte kürzlich mit 1.286,50 Euro auch das Klever Frauen-Flüchtlingscafé gestärkt werden.

Voll Freude nahmen Heike Waldor-Schäfer und Angelika Fedke für die Stiftung “Aktion Pro Humanität e.V.” jetzt 4.000 Euro aus der Frauenfilmnacht entgegen, mit denen die Unternehmerinnen Frauen am Niger durch Mikrokredite helfen wollen, das Überleben ihrer Familien zu sichern. Für nur 38 Euro können die Frauen dort ein Schaf oder eine Ziege erwerben, für 60 Euro ein Kälbchen, das dann übers Jahr gefüttert wird, der Familie Milch gibt und dann mit Gewinn auf dem Markt verkauft werden kann. „Das Team um Dr. Elke Kleuren-Schryvers ist seit vielen Jahren in Benin und im Niger aktiv und leistet dort eine wertvolle Arbeit, die wir gerne unterstützen“, so Baratie. „Mikrokredite sind eine unglaublich hilfreiche Form, den Frauen vor Ort unternehmerisches Handeln zu ermöglichen“. Heike Waldor-Schäfer kann das nur bestätigen: „Wir kommen gerade aus Afrika zurück und ich bin beeindruckt, wie erfolgreich Projekte, die dort von Frauen geführt werden, sind. Obwohl die Frauen nie eine Schule besucht haben, beweisen sie unternehmerisches Geschick und sind zuverlässige Kooperationspartner bei den Mikrokrediten. Eine tolle Aktion des ,unternehmerinnen forums’ – Hilfe von Unternehmerin zu Unternehmerin, Kontinente übergreifend.”

Stadt Kevelaer fördert Mehrgenerationenhaus im Klostergarten

Das Mehrgenerationenhaus im Klostergarten Kevelaer kann seine Arbeit auch im Jahr 2016 fortführen. Kevelaers Bürgermeister Dr. Dominik Pichler überbrachte am Mittwoch der Caritas als Träger die Zusage der Stadt zur Kofinanzierung des Mehrgenerationenhauses in Höhe von 10.000 Euro, die der Rat der Stadt beschlossen hatte. Damit können gleichzeitig Bundesmittel in Höhe von 30.000 Euro abgerufen werden, um den laufenden Betrieb sicherzustellen.

„Wir freuen uns, dass die Stadt Kevelaer die zukunftsweisende Arbeit, die hier im Mehrgenerationenhaus geleistet wird, würdigt“, bedankte sich Caritas-Vorstand Andreas Becker für die Förderung. Und Bürgermeister Dr. Dominik Pichler erklärte, das Mehrgenerationenhaus sei ein wichtiges Element in der Stadt, um das Miteinander von Jung und Alt zur fördern.

Das Mehrgenerationenhaus Kevelaer wurde 2009 gegründet und bildet seither den Mittelpunkt des barrierefreien Wohnquartiers Klostergarten. Dort finden Menschen aller Generationen den Raum für aktiv gelebte Nachbarschaft und Gemeinschaft. Dazu zählen Singkreis und Handarbeitskreis, aber auch Angebote wie Yoga, Sportkurse, Gedächtnistraining, das Demenzcafé, Integrations- und Deutschkurse, Beratungsangebote und noch einiges mehr. „Das Mehrgenerationenhaus hat sich gerade in den letzten Jahren deutlich besser entwickelt, als wir es zu Anfang gehofft hatten“, sagte Kristopher Kroll, der für die Caritas die Aktivitäten des Mehrgenerationenhauses koordiniert. „Längst werden die Angebote nicht mehr nur von Menschen aus dem Klostergarten selbst wahrgenommen. Das Mehrgenerationenhaus hat sich zu einem Treffpunkt für den ganzen Stadtteil entwickelt“, so Kroll.

So bringt das Mehrgenerationenhaus gerade in Zeiten, wo die Fragen des demografischen Wandels immer drängender werden, Menschen jeden Lebensalters wieder näher zusammen, um so Verständnis, Toleranz und Hilfsbereitschaft unter den Generationen zu fördern.