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Seelsorger kümmern sich auch um die Feuerwehrleute

Schwere Unwetter haben in der Nacht zu Donnerstag, 2. Juni, in den Kreisen Wesel und Kleve gewütet, in vielen Städten und Gemeinden sind die Feuerwehren im Dauereinsatz. Den freiwilligen Helfern zur Seite stehen Seelsorger, denen sich die Feuerwehrleute anvertrauen können, wenn sie mit den Erlebnissen nicht zurecht kommen. Diakon Berthold Steeger aus Wetten ist Koordinator der ökumenischen Notfall-Seelsorge im Kreisdekanat Kleve. „Der Einsatz beim Unwetter“, erklärt er, „ist für die Feuerwehrleute vor allen Dingen körperlich belastend. Die Löschzugführer achten darauf, dass die Kameraden rechtzeitig abgelöst werden.“ Es sei selbstverständlich, dass man sich bei solchen Einsätzen auch gegenseitig helfe. Die seelische Belastung kann, sagt Steeger, bei Wettereinsätzen unterschiedlich sein. Wenn, wie im Kreis Kleve, Keller ausgepumpt werden, ist sie nicht meist nicht besonders hoch, im Kreis Wesel, wo Katastrophenalarm ausgelöst wurde, könne das schon anders aussehen.
„Die Feuerwehrleute bekommen bei ihren Einsätzen manchmal ganz andere Dinge zu sehen“, erklärt Steeger. Tödliche Unfälle etwa können schwer auf einigen Kameraden lasten. Dann ist auch für sie der Notfallseelsorger da, der sich nicht nur um Opfer und Angehörige von Unglücken kümmert, sondern auch um die Helfer. „Das wird in Anspruch genommen“, betont Steeger, die Zeiten, in denen insbesondere die Feuerwehrmänner über ihre Erlebnisse geschwiegen hätten, seien vorbei. Schon während der Ausbildung würden angehende Feuerwehrleute im psychosozialen Unterricht auf schlimme Situationen vorbereitet. „Einige von den jungen Kameraden sehen bei einem Einsatz vielleicht zum ersten Mal einen Toten“, erklärt der Seelsorger, „dabei kann es zu unterschiedlichen Reaktionen kommen, das ist ganz normal. Das macht etwas mit den Menschen.“
Oft sind die Notfallseelsorger dann schon während des Einsatzes mit vor Ort, um Hilfe leisten zu können. Ansonsten gibt es unmittelbar nach der Rückkehr eine Einsatznachbesprechung, bei der die Erlebnisse aufgearbeitet werden können. Die Gespräche würden „mit einer großen Ernsthaftigkeit“ geführt, sagt der Diakon. „Man merkt, dass die Kameraden einander zuhören, und vieles wird dann schon im Gespräch gelöst.“ Steeger: „Selbstverständlich hat jeder die Möglichkeit, sich in einem vertraulichen Einzelgespräch an mich oder meine Kolleginnen und Kollegen zu wenden.“
Das Team der ökumenischen Notfallseelsorge im Kreis Kleve besteht aus rund 35 speziell ausgebildeten katholischen und evangelischen Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Für die Betroffenen ist der Dienst kostenfrei und unabhängig von der Religions- oder Konfessionszugehörigkeit. Weitere Informationen gibt es auf der Seite www.notfallseelsorge-kleve.de im Internet.

70 Feuerwehreinsätze von Mittwoch auf Donnerstag

Das Sturmtief „Friederike“ hinterließ in Kevelaer seine Spuren. Mehr als 70 Einsatzstellen zählte die Freiwillige Feuerwehr im gesamten Stadtgebiet zwischen Mittwoch, 19.30 Uhr, und Donnerstag, 10 Uhr.
Im Einsatz waren und sind alle verfügbaren Feuerwehrleute aller fünf Löschzüge sowie das THW Geldern. Zwischenzeitlich unterstütze auch die Feuerwehr Weeze und die Löschgruppe aus Lüllingen.

Hochwassereinsatz der Feuerwehr

Hochwassereinsatz der Feuerwehr (Fotos: Feuerwehr Kevelaer)


Sämtliche Regenrückhaltebecken hatten in kürzester Zeit ihr Aufnahmevolumen erreicht und liefen über. Die Regenwasserkanäle liefen voll und drückten das Wasser teilweise in die Keller der Häuser zurück.
Schwein gehabt, im wahrsten Sinne des Wortes, hatten drei Keiler, die auf einer Weide vom Wasser eingeschlossen wurden und zu ertrinken drohten. Die Tiere konnte glücklicherweise gerettet und in Sicherheit gebracht werden.
Im Einsatz waren mehr als 120 Feuerwehrleute, die teilweise über zwölf Stunden am Stück tätig waren. Verletzt wurde durch die Unwettereinsätze niemand. Die Hilfsarbeiten dauern an und halten die Einsatzkräfte auch am Donnerstag, 2. Juni, noch bis zum Abend in Atem.

Fünf neue DLRG Einsatztaucher im Kreis Kleve

Im DLRG-Bezirk Kreis Kleve gibt es jetzt fünf neue Einsatztaucher. Nach über zweijähriger Ausbildung bestanden Matthias Kulcke und Bernd Thyssen aus Kevelaer sowie Karsten Neugebauer, Henning Schmelzeisen und Paul Eisold von der DLRG-Ortsgruppe Weeze die umfangreiche und anspruchsvolle ganztägige Abschlussprüfung zum DLRG Einsatztaucher 2.
Neben einem zweistündigen schriftlichen Test wurde geprüft, ob die fünf Männer die Herstellung fachgerechter Seemannsknoten und die Herzlungenwiederbelebung beherrschen und ob sie eine Unterwasserarbeit ordnungsgemäß durchführen können. Außerdem wurde getestet, ob sie in der Lage sind, systematische Unterwassersuchen zu absolvieren und schnell auf Notsituationen unter Wasser reagieren zu können. Deshalb gehörte auch eine Berge- und Rettungsübung eines „verunfallten“ Tauchkameraden zum Programm. Weiterhin mussten die fünf zeittauchen, 1,5 Kilometer am Stück in verschiedenen Schwimmlagen schnorcheln und ohne Tauchgerät zehn Meter tief auf den Grund eines Baggersees abtauchen.
Am Ende haben alle fünf die Prüfung vor der Prüfungskommission des DLRG Landesverbandes Nordrhein bestanden und konnten glücklich ihre Einsatztaucherurkunden entgegen nehmen.

Gastschüler aus den USA suchen Gastfamilien

Der Deutsche Bundestag und der amerikanische Kongress unterstützen auch in diesem Jahr wieder Schüler aus beiden Nationen, um jungen Menschen die Verwirklichung eines Traumes zu ermöglichen: Ein Schuljahr im Ausland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Kleve Barbara Hendricks übernimmt regelmäßig Patenschaften für die Stipendiaten.
Ab 4. August 2016 sind amerikanische High-School-Schülerinnen und -Schüler für ein Schuljahr im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms überall in Deutschland zu Gast. GIVE e.V. sucht, als eine der vom Bundestag mit der Durchführung des Programms beauftragten Organisationen, für die jungen Stipendiaten nette Gastfamilien in der Region für ein Schuljahr, bzw. für die Dauer des vierwöchigen Sprachcamps in Düsseldorf.
Als Gasteltern kommen alle Familien in Betracht, die Interesse haben, einen Gastschüler bei sich aufzunehmen. Die jungen Gäste erwarten kein Besuchs-, Reise- oder Unterhaltungsprogramm – sie möchten einfach als weiteres Familienmitglied das Leben ihrer Gastfamilie teilen.
Auch kinderlose Paare oder Alleinerziehende können sich bewerben. Wenn man als Gastfamilie erst einmal „schnuppern” möchten, ist auch die Aufnahme für drei bis fünf Monate möglich.
Unabhängig vom PP-Programm werden auch aus anderen Ländern (z.B. Italien, Mexiko, Thailand, Frankreich, Norwegen, Dänemark, Kanada, Estland) wieder Schüler nach Deutschland kommen. Alle Gastschüler sind aufgeschlossene junge Menschen zwischen 15 und 18 Jahren, die sich in Auswahlverfahren für ihren Aufenthalt qualifiziert haben.
Weitere Auskünfte erteilt:
GIVE Gemeinnütziger Verein für Internationale Verständigung e.V.
In der Neckarhelle 127 a
69118 Heidelberg
Ansprechpartnerin: Steffi Klingenschmitt
Tel: 06221-3893513
E-Mail: sk@give-highschool.org

Hilferuf aus dem Niger

Man kann es sich hierzulande so schlecht vorstellen: Sie gehen morgens zum Bäcker und der zuckt mit den Schultern und sagt: „Tut mir Leid, wir haben kein Brot. Wir haben auch kein Mehl mehr. Kommen Sie in drei Monaten wieder…“ Und doch gibt es Regionen auf unserer Erde, in denen dieses krasse Szenario immer wieder vorkommt. Jetzt, ganz aktuell, im großen Wüstenstaat Niger, Westafrika.
Der Grund ist dieses Mal keine Dürre- oder gar Zuvielregen-Periode – nein, die Lebensmittelvorräte – Mais, Getreide, Maniok – sie sind aufgegessen. Die letzte Ernte war nicht so ertragreich, die nächste Ernte kommt erst in drei Monaten – wenn alles gut geht. Erzbischof Laurent Lompo, ein Freund Kevelaers und seit zehn Jahren Partner der Stiftung Aktion pro Humanität (APH), hat vor wenigen Tagen eine alarmierende SMS an die Vorsitzende der APH, Dr. Elke Kleuren-Schryvers, geschickt: „Die Menschen kommen zu mir und sagen: Bischof Laurent, wir haben Hunger, kannst du uns helfen?“
In diesen Tagen ist der engagierte Geistliche wieder in den Dörfern seiner Diözese unterwegs, an diesem Wochenende hat er 130 Kinder gefirmt. Und überall auf seinen pastoralen Besuchen wird er mit dem Leid der Menschen konfrontiert. „Was habe ich, um den Hunger so vieler Menschen zu stillen außer meiner Worte und Gebete. Doch die machen nicht satt?!“
Aktuell sind ca. zwei Millionen Menschen von schwerem und schwersten Hunger betroffen. Die Hitze ist unerträglich. 45-48 Grad Celsius nahezu jeden Tag. „Die Menschen sterben immer schneller, weil sie schwach sind. Bis zum August wird die Zahl rasant ansteigen, denn 4,5 Millionen Menschen gelten jetzt schon als deutlich gefährdet“, so Dr. Elke Kleuren-Schryvers. „Jetzt gilt es, die Zeit bis zur nächsten Ernte zu überbrücken“, so die Kevelaerer Medizinerin. „Es gibt noch Märkte, auf denen Cerealien, Mais- und Maniok eingekauft werden können. Doch die Menschen in den Hungerregionen haben kein Geld.“
„Von Kevelaer, dem Ort der Consolatrix afflictorum, der Trösterin der Betrübten, kann und muss jetzt eine Botschaft in die Welt hinausgehen, weit über den Kapellenplatz hinaus. 5000 Kilometer Richtung Süden in den Niger, welches neben der tiefsten eigenen Armut seiner Menschen zur Drehscheibe für Flüchtlinge aus ganz Westafrika geworden ist“, so Elke Kleuren-Schryvers. „Menschen, die auf ihrem Weg durch die libysche Wüste und anschließend über das Meer vor Boko Haram fliehen, ihren Träumen folgen oder ihnen zum Opfer fallen. Inzwischen weiß man, dass mehr Flüchtende in dieser Wüste durch brutalste Schleppermethoden umgekommen sind als auf dem Meer. Die Lebenssituation der Menschen in ihren Heimatländern muss verbessert werden, durch uns und unser Teilen mit den Ärmsten.“
„Es ist, als ergeht die Aufforderung Jesu an seine eher unwilligen Jünger im Gleichnis von der wunderbaren Brotvermehrung jetzt direkt an uns“, so Domkapitular Rolf Lohmann, Rektor der Wallfahrt und Kuratoriumsmitglied der Stiftung der Aktion pro Humanität. „Gebt ihr ihnen zu essen! Es ist jetzt an uns, einen notwendigen Perspektivwechsel zu vollziehen. Hinschauen. Nicht wegschauen.“ Pastor Rolf Lohmann stellte für die Kirchengemeinde St. Marien 3000 Euro als erste Nothilfe zur Verfügung. Eine erste, eine schon große Hilfe. Ein Sack Cerealien, also Hirse zum Beispiel, kostet derzeit 45 Euro – etwa eine Woche kann damit eine mehrköpfige Familie etwas zu essen haben.
Erzbischof Laurent Lompo ist gerührt und dankte den Helfern. Diese sofortige Reaktion gebe ihm Mut, den Menschen gegenüber zu treten, und sei für die Hungernden ein erstes, starkes Signal der Hoffnung.
Wenn auch Sie helfen möchten, den Hunger der Menschen zu lindern: Die APH hat ein bei der Volksbank an der Niers ein Spendenkonto eingerichtet: Stiftung Aktion pro Humanität, IBAN: DE39 3206 1384 4330 1300 11.
Weitere Informationen: www.pro-humanitaet.de

Klinikum unterstützt Gründung von Selbsthilfegruppe Bluthochdruck

Unter dem Motto „Blutdruck in Bewegung“ informiert die Klinik für Innere Medizin am St.-Antonius-Hospital unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Ulrich Tholl am 24. Mai 2016 ab 17.00 Uhr in der Cafeteria des Krankenhauses rund um die Entstehung und Behandlung von Hypertonie.
„Fast jeder Dritte in Deutschland hat Bluthochdruck, die Häufigkeit nimmt mit dem Alter zu“, erläutert Dr. Ulrich Tholl. „Wir möchten zeigen, wie wichtig Vorsorge, die eigene Kontrolle und eine gute Behandlung sind und welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, seine Gesundheit zu verbessern.“ Das Gefährliche am Bluthochdruck: Bereits eine milde Hypertonie steigert das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei können schon nichtmedikamentöse Behandlungsschritte, etwa Lebensstiländerungen, zu einem gesunden Blutdruck beitragen und so die Gesundheit lange erhalten.
Die Klinik für Innere Medizin am St.-Antonius-Hospital gehört zu den ersten Krankenhäusern in Deutschland, die ein neues Schulungsprogramm der Deutschen Hochdruckliga mit Erfolg eingeführt haben. „Eine intensive Schulung bildet eine gute Grundlage, das Wissen sollte aber laufend aktualisiert werden“, betont Tholl. Deshalb wird die Klinik für Innere Medizin auf dem diesjährigen Hypertonie-Tag die Gründung einer Selbsthilfegruppe für betroffene Bluthochdruckpatienten anstoßen. „Von Seiten der Klinik wollen wir die Aktivitäten der Gruppe regelmäßig und tatkräftig unterstützen“, so Chefarzt Dr. Ulrich Tholl.
Wer an der Selbsthilfegruppe interessiert ist, kann sich vor Ort in eine Anmeldeliste eintragen, um über weitere Aktivitäten informiert zu werden.


Dr. med. Ulrich Tholl gehört mit 82 Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet zu Deutschlands Top-Medizinern im Bereich „Bluthochdruck“. Das Magazin „Focus Gesundheit“ listet den Chefarzt für Innere Medizin am Klever St.-Antonius-Hospital auch im Jahr 2016 in seiner vielbeachteten Ärzteliste. 

Blutdruck – was ist das eigentlich?

Dr. Ulrich Tholl: Unser Herz pumpt das Blut durch unseren Körper und versorgt so Gewebe und Organe mit lebenswichtigen Stoffen. Damit das Blut jeden Bereich des Körpers erreichen kann, muss es unter Druck durch die Gefäße hindurchfließen. Dieser Druck wird Blutdruck genannt. Bluthochdruck liegt vor, wenn wiederholt Blutdruckwerte über 140/90 mmHg durch einen Arzt gemessen werden. Auch wenn nur einer der beiden Werte erhöht ist, handelt es sich um Bluthochdruck.

Kann man seinen Blutdruck zuverlässig selbst messen?

Dr. Ulrich Tholl: Da der Blutdruck im Tagesverlauf schwankt, ist eine einzelne Messung nicht aussagekräftig. Man kann seinen Blutdruck mit einem geeigneten Blutdruckmessgerät jederzeit einfach und sicher zu Hause kontrollieren. Viele im Handel erhältliche Blutdruckmessgeräte liefern allerdings nur unzuverlässige Werte. Man sollte unbedingt darauf achten, dass das Gerät ein Prüfsiegel der Deutschen Hochdruckliga trägt, die Ergebnisse dann man am besten mit seinem Arzt besprechen.

Warum ist Bluthochdruck so gefährlich?

Dr. Ulrich Tholl: Ein zu hoher Blutdruck überlastet auf Dauer Herz und Gefäße und kann lebensgefährliche Folgen haben. Da Bluthochdruck keine spezifischen Symptome verursacht, fällt er meist erst in einem fortgeschrittenen Stadium auf und muss häufig medikamentös behandelt werden. Die Diagnose Bluthochdruck erfordert neben der Einnahme von Medikamenten auch eine umfassende Änderung des Lebensstils. Mit Bewegung, Entspannung und bewusster Ernährung kann man in jedem Alter zu hohe Blutdruckwerte positiv beeinflussen.

Die Queen besuchte Kevelaer

Da staunten einige Kevelaerer nicht schlecht und trauten ihren Augen kaum: In einem Mercedes Cabriolet aus vergangen Zeiten und – so wie es sich gehört – mit weit ausladendem Hut, pinkfarbenen Kostüm und huldvoll das Volk grüßend, fuhr Ihre Majestät, die Queen von England, durch die Marienstadt.

Eine Geburtstagstorte für die Queen, gebacken von der Konditorei Platzer

Eine Geburtstagstorte für die “Queen”, gebacken von der Konditorei Platzer.

Am Ende der Fahrt blieb das Cabriolet vor einem roten Teppich stehen, der in das Modehaus Kaenders ausgerollt war. Hier folgte dann des Rätsels Lösung: Wie in jedem Jahr veranstaltet das Modehaus ein Fest im Mai, welches nach dem gelungenen Umbau zukünftig als „High Tea“ veranstaltet wird. Anlässlich des 90. Geburtstags von Queen Elizabeth II wurde dieses Jahr zum „Royal High Tea“ eingeladen und ein Double der Queen, die Londonerin Mary Reynolds, wurde engagiert, durch Markus Kaenders herzlich begrüßt und durch die Verkaufsräume geführt.

Im Cabrio durch Kevelaers Straßen, die Queen winkte huldvoll dem Volk

Die “Queen” winkte huldvoll dem Volk.

Was zu erwarten war: Die Abteilung mit den außergewöhnlichen Hüten sprach die „Queen“ besonders an und sie zeigte sich auch höchst amused, als ihr eine Geburtstagstorte überreicht wurde und sie auf einem eigens mit britischen Flaggen flankierten Thron Platz nehmen konnte. Viele Kevelaerer ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, sich mit der „Monarchin“ ablichten zu lassen. Denn wann kommt schon einmal so hochherrschaftlicher Besuch nach Kevelaer? (JvdH)

Tag der Offenen Tür an der Hochschule Rhein-Waal

Welches Studium ist das richtige? Welche Veranstaltungen bietet die Hochschule für Bürgerinnen und Bürger an? Mit welchen Forschungsbereichen beschäftigen sich die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler? Die Hochschule Rhein-Waal lädt alle Schülerinnen und Schüler, ihre Eltern und Freunde sowie alle Bürgerinnen und Bürger zum Tag der offenen Tür auf den Campus Kleve und den Campus Kamp-Lintfort ein. Eine gute Gelegenheit, hinter die Campus-Kulissen zu schauen, sich über die Studiengänge und Fakultäten der Hochschule zu informieren, sich Hörsäle, Computerräume, Labore, Bibliotheken und Sprachenzentren anzuschauen sowie mit Professorinnen und Professoren und Studierenden ins Gespräch zu kommen:

  • am Samstag, 21. Mai 2016, 11 bis 17 Uhr, Tag der offenen Tür am Campus Kleve, Marie-Curie-Straße 1 in 47533 Kleve
  • am Samstag, 21. Mai 2016, 11 bis 17 Uhr, Tag der offenen Tür am Campus Kamp-Lintfort, Friedrich-Heinrich-Allee 25 in 47475 Kamp-Lintfort

Mit dem Tag der offenen Tür auf dem Campus Kleve und dem Campus Kamp-Lintfort lädt die Hochschule Rhein-Waal alle Interessierten auf die Hochschulgelände ein. Der Campus Kleve öffnet am 21. Mai 2016 von 11 bis 17 Uhr seine Tore für Schülerinnen und Schüler, Freunde und Förderer der Hochschule Rhein-Waal sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Der Campus Kamp-Lintfort empfängt seine Besucher ebenfalls am 21. Mai 2016 von 11 bis 17 Uhr. Beide Campusse laden dazu ein, die Hochschule Rhein-Waal nicht nur zu besuchen, sondern bei den verschiedenen Aktivitäten und praktischen Übungen in den Laboren zu erleben.
Alle Interessierten erwartet ein bunt gemischtes Programm für Jung und Alt. Die Hochschule präsentiert die Fakultäten, ihr Studienangebot und ihre Forschung. In Kurzvorträgen stellen Professorinnen und Professoren die aktuellen Studiengänge vor. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Studienberatung stehen Rede und Antwort zu sämtlichen Belangen rund ums Studium an der Hochschule Rhein-Waal. Jeder kann in das Hochschulleben hineinschnuppern, einen Blick in Hörsäle, Mensa, Technikhallen, Labore, Bibliothek oder das Sprachenzentrum werfen und entdecken, was die Hochschule darüber hinaus zu bieten hat. Während sich die Kleinen in den zdi-Zentren von spielerischen Experimenten beim „Haus der kleinen Forscher“ begeistern lassen können, bieten die Fakultäten, das Forschungszentrum und das Sprachenzentrum ein spannendes und abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen.
Erneut findet der Tag der offenen Tür der Hochschule Rhein-Waal am Campus Kleve gemeinsam mit dem Schwanenritter-Race der Stadt Kleve auf dem Spoykanal statt – ein Event für die ganze Familie. Frei nach der Schwanenrittersage werden die verschiedenen Teams erneut gefordert, ihre Boote mit dem zur Verfügung gestellten Material erst selbst zu zimmern, um dann damit das Rennen über den Spoykanal zu bestreiten.

Hochschule Rhein-Waal
Die Hochschule Rhein-Waal wurde am 1. Mai 2009 gegründet und steht mit ihrem Konzept für eine innovative, interdisziplinäre und internationale Ausbildung junger Menschen. Seit dem Sommersemester 2016 bietet die Hochschule Rhein-Waal an den Standorten Kleve und Kamp-Lintfort insgesamt 25 Bachelor- und elf Master-Studiengänge an vier Fakultäten – „Technologie und Bionik“, „Life Sciences“, „Gesellschaft und Ökonomie“ und „Kommunikation und Umwelt“ – an. Die Studieninhalte an der Hochschule Rhein-Waal sind wissenschaftlich, anwendungsorientiert und international ausgerichtet. Sie zeichnen sich durch eine hohe Qualität und Praxisnähe in Lehre und Forschung aus. Rund 75 Prozent der Studiengänge werden in englischer Sprache gelehrt und inzwischen fühlen sich rund 6.000 Studierende aus mehr als 100 verschiedenen Nationen an der Hochschule Rhein-Waal wohl. Dadurch werden den Studierenden ein interkultureller Austausch und eine optimale Vorbereitung auf den nationalen und internationalen Arbeitsmarkt eröffnet.

Gastroenterologisches Zentrum im Wilhelm-Anton-Hospital

„Wer nachts einen Glassplitter verschluckt, kommt zu uns. Wer sonntags unerträgliche Bauchschmerzen hat, kommt zu uns.“ PD Dr. Stavros Katsoulis, Chefarzt des gastroenterologischen Zentrums im Wilhelm-Anton-Hospital, weiß um den mitunter lebensrettenden Service, den er und sein Team den Menschen der Region bieten. „Wir sind das einzige Krankenhaus im Kreis Kleve, das eine endoskopische Notfallbetreuung anbietet – rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr.“ 60 Kilometer sind es bis zur nächsten Anlaufstelle in Krefeld. „Das ist für manchen Notfall zu weit“, so Katsoulis.
Notfälle mitten in der Nacht sind jedoch nicht die Regel. „Bauchschmerzen sind unser Tagesgeschäft“, sagt Dr. Katsoulis. Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit Erkrankungen der Speiseröhre, von Magen, Dünn- und Dickdarm sowie der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse, vom Magengeschwür bis zum Speiseröhrenkrebs. So auch im Wilhelm-Anton-Hospital.
Katsoulis, seit 2002 Chefarzt im Klinikum, hat an zwei Universitätskliniken gearbeitet, in Kiel habilitiert. Und schwärmt von den Versorgungsmöglichkeiten des Gocher Krankenhauses: „Die Zusammenarbeit der Disziplinen ist außergewöhnlich gut“, sagt er. Die 2013 neu eingerichtete endoskopische Abteilung, deren organisatorischer Leiter er ist, bietet ausgezeichnete Diagnosemöglichkeiten. „Wir arbeiten auf dem aktuellsten Stand der Technik, bestens organisiert, nach den neuesten Hygienestandards“, so Katsoulis. „Das kommt den Menschen zugute.“
Mehr als 2.000 stationäre Patienten betreuen Dr. Katsoulis und sein Team – drei Ober- und fünf Assistenzärzte – pro Jahr. Dazu kommen ambulante Patienten, die nach der Untersuchung nach Hause gehen. „Mehr als 5.000 Endoskopien pro Jahr“, überschlägt Katsoulis. Die Diagnostik seiner Disziplin hat in den letzten Jahren große Sprünge gemacht. Die Bildqualität von Endoskopien oder Endosonografien (Ultraschall von innen) ermöglicht die Früherkennung von Krankheiten und dadurch schonende Behandlungsmethoden. Werden etwa Geschwüre durch eine endoskopische Untersuchung frühzeitig entdeckt, kann man sie unter Umständen endoskopisch entfernen – und erspart den Patienten damit eine aufwendige und belastende Operation. „Wir arbeiten dabei auch mit ganz neuen Methoden der Blutstillung“, informiert Katsoulis. Sogenannte Hämosprays ermöglichen das schonende Verkleben innerer Blutungen.
Nicht in jedem Fall ist Heilung möglich. „Ein fortgeschrittener Speiseröhrenkrebs ist in der Regel nicht operabel“, sagt Katsoulis. „Aber wir können helfen, die Lebensqualität der Patienten zu verbessern.“ Zum Beispiel durch das Einsetzen eines Röhrchens in die Speiseröhre, das einem Patienten das Schlucken von Nahrung wieder ermöglicht. „Das kann ein großer Gewinn sein“, sagt Katsoulis. „Patienten sind auch für Hilfen dieser Art sehr dankbar.“

Kevelaerer Unternehmen unterstützen die Aktion „Kevelaer blüht auf“

Die Sonne scheint, die Vögel zwitschern in den grün werdenden Bäumen und die ersten Knospen öffnen sich – es ist Frühling! Die angenehmen Temperaturen machen es möglich, viel Zeit an der frischen Luft zu verbringen. Und das ist besonders verlockend, wenn Blumenbeete frisch und farbenfroh erstrahlen. Der Betriebshof der Stadt Kevelaer ist bereits seit einigen Wochen im Einsatz, um auch die Beete in Kevelaer mit den neusten Frühjahrsblumen zu bestücken. „Wir freuen uns über fünf Sponsoren, die es möglich machen, die Sponsoring-Aktion ‚Kevelaer blüht auf‘ auch in diesem Jahr mit neuer Frühjahrs-Bepflanzung fortzuführen und das ‚Unverwechselbar Kevelaer‘ zu unterstreichen“, dankt Bernd Pool, Leiter Stadtmarketing, den Sponsoren.
Frühlingsbummel am Pfingstsamstag
Offiziell eröffnet wird die Sponsoring-Aktion „Kevelaer blüht auf“ am Pfingstsamstag, 14. Mai. Damit die Besucher der Marienstadt das Frühlingsgefühl auch mit nach Hause nehmen können, stellt das Gartenbauunternehmen GASA-Germany verschiedene Frühlingsblumen zur Verfügung. Die Blumen werden von den Einzelhändlern der Werbegemeinschaften Busmannstraße und Hauptstraße ab 12.00 Uhr in der Kevelaerer Innenstadt an die Kunden verteilt. Mit dem kleinen Frühlingsgruß im Gepäck macht der Bummel durch die Einkaufsstraßen in der Marienstadt bis in den späten Nachmittag hinein noch mehr Spaß.
Fünf Sponsoren schmücken Kevelaer
Zu den Unterstützern zählt wie in den vergangenen Jahren der Gartenbaubetrieb Dirk Angenendt, der bereits 600 Cuphea „Floriglory“ für die Beete an der Busmannstraße und dem Kapellenplatz lieferte. Die Beete an der Marktstraße werden dank dem Gartenbaubetrieb Gesthüsen mit 320 Salvia nemerosa und 280 Lavendula bestückt. Für die Bepflanzung am Peter-Plümpe-Platz hat der Gartenbaubetrieb Andreas Thoennissen erstmalig 300 Verbenen zur Verfügung gestellt. Die Beete an der Hauptstraße und der Amsterdamer Straße werden dank des Topfpflanzenbetrieb Hannen mit 1.300 Klevillen sanderi bepflanzt.
Blumenfreunde, die die eine oder andere Blume auch im heimischen Garten pflanzen möchten, finden an den Beeten ein Schild unter anderem mit dem Namen der Pflanze und einem QR-Code, der zur Homepage der Stadt Kevelaer weiterleitet. Der QR-Code kann mittels Smartphones gelesen werden. Auf der Internetseite der Stadt Kevelaer erfahren Interessierte mehr zur Sponsoring-Aktion „Kevelaer blüht auf“.