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Alles Buße zur Hochzeit

Ich weiß et noch genau, wie meine Mechel und ich damals geheiratet haben. Gestärkt vom Segen Gottes traten wir ins Freie und waren glücklich. So muss es kürzlich auch einem jungen Paar aus Kevelaer gegangen sein – nur dass deren Glück sehr schnell einen kurzen Dämpfer erhalten haben wird.
Als ich neulich nämlich auf dem Weg zum Kapellenplatz war, kam ich am Basilikaparkplatz vorbei. Ein schön geschmückter Wagen verriet allen Passanten: Hier in Kevelaer wird gerade geheiratet!
Doch der Wagen verriet noch etwas, er verriet: Dem Ordnungsamt der Stadt Kevelaer ist das egal. Denn an der Windschutzscheibe prangte ein Knöllchen – länger geparkt als bezahlt.
Damit ihr mich nicht falsch versteht: Ich finde es gut, wenn die Mitarbeiterinnen des Ordnungsamtes ihre Arbeit ernst nehmen und sie gründlich erledigen. Die Knöllchen an den übrigen Autos – sicher einige darunter von der Hochzeitsgesellschaft – will ich gar nicht kritisieren. Aber das Brautpaar mit der Ankündigung eines Bußgeldbescheids begrüßen, wenn es aus der Kirche kommt – bloß weil die Zeremonie und die Danksagung länger gedauert haben, als geplant? Sech, mott dat sin?
Na klar, in Kevelaer gibt es im Jahr nicht nur eine Hochzeit – allein an Samstagen sind es oft zwei oder drei an einem Tag. Da können wir doch nicht jedes Mal die Augen zudrücken, höre ich schon die Stimme der Stadt. – Doch! Dat köj well! Makt ow blos neks in et Hemd! Mein Kevelaer würde nicht daran Pleite gehen, selbst wenn das Ordnungsamt im Jahr sämtlichen Brautpaaren die Parkgebühren während der Trauung erließe. Und den Brautpaaren würde an ihrem glücklichsten Tag nicht die Laune vermiest. Se solle trouwe en niet betaale!
Meine liebe Frau, die Mechel, meint dazu: „Unsere Politessen hier in Kevelaer haben doch Fingerspitzengefühl. Zumindest könnten sie das Knöllchen in so einem Fall in eine Glückwunschkarte schreiben.“
Euer Hendrick

„Wenn es läuft, dann lass es so!“

Am Wochenende nimmt Hendrik Wenning Abschied von Kevelaer. Drei Jahre lang wirkte er an St. Marien als Kaplan. Ab September wird er Pfarrer in Gescher. Im Gespräch mit dem KB ließ Wenning seine Erlebnisse in der Marienstadt Revue passieren.
Kevelaerer Blatt: Herr Wenning, sind Sie mental schon in Ihrer neuen Pfarrei?
Hendrik Wenning: Ich musste bereits die ersten neuen Herausforderungen dort bewältigen, Dinge, die ich bislang nicht machen musste: Den Arbeitsvertrag mit der Haushälterin abschließen, die Möbel fürs Büro aussuchen…
Ich freue mich aber auf die neue Gemeinde. Was ich bislang gehört habe, ist sehr schön. Es gibt dort nur eine Kirche und mit 11- bis 12000 Katholiken eine angenehme Zahl Gemeindemitglieder – keine Kleinigkeit, aber auch keine Gewaltigkeit. Außerdem bin ich dort nicht alleine. Es gibt in Gescher zwei aktive Priester und zwei Priester im Ruhestand sowie zwei Pastoralreferenten.
Eine Wallfahrt gibt es dort aber nicht.
Die Wallfahrt wird mir sicher fehlen. Jetzt gerade sind die Eindrücke von der Tamilenwallfahrt noch sehr stark, ich war von acht bis 18 Uhr auf dem Kapellenplatz. Ich habe das immer schön gefunden: Die Gruppen, an die man sich gewöhnt, das Wiedersehen jedes Jahr…
Kevelaer war Ihre dritte Station als Kaplan. Konnten Sie hier noch etwas Neues lernen?
Ich habe hier vor allem gelernt, wie unser Pastor die Gemeinde führt. St. Marien ist ein großes System mit doppelten Anforderungen. Ich habe erlebt, wie man das in Gelassenheit und trotzdem in Entschlossenheit tun kann.
Ich war hier auch stärker in den Kirchenvorstand eingebunden als es in anderen Gemeinden üblich ist. Und dadurch, dass mit Gottfried Mülders der Rendant immer direkt ansprechbar ist, habe ich einen guten Einblick in alle Abläufe bekommen.
Als Kaplan war ich hier auch echter Stellvertreter des Pastors, dafür bin ich dankbar. Wenn der Pastor nicht da ist, läuft alles weiter, nur der Kaplan macht das. Das war eine gute Übung, weil das Team in Gescher auch nicht so klein ist.
Was ist Ihnen von Ihrer Zeit hier in Kevelaer besonders in Erinnerung geblieben?
Das Jubiläum 150 Jahre Basilika bleibt mir am besten in Erinnerung – die vielen großen Feiern, Pfarrer Lohmanns Priesterjubiläum, aber auch viele Kleinigkeiten. Es war immer schön, nach dem großen Amt mit den Bischöfen zusammenzusitzen und sie „ganz normal“ zu erleben.
Viel Freude hatte ich auch an den Radtouren mit den Jugendlichen in den Herbstferien.
Ich kann rundweg sagen: Etwas machen zu müssen, das ich gar nicht wollte, das hat es hier nicht gegeben.
Dafür haben Sie St. Marien ein paar neue Dinge gegeben.
Die wöchentlichen Pfarrnachrichten und die Internetseite habe ich neu gemacht. Wir haben auch den Jugend­treff wiederbelebt und ich bin sehr froh, dass wir dort ein gutes Team haben. Und auch die Jugendwallfahrt im September ist etwas Neues.
Haben Sie auch für sich persönlich etwas Neues in Kevelaer entdeckt?
Ich bin ein paar Mal von Weeze nach England geflogen, weil mich die Geschichte des Landes interessiert.
Außerdem war die Gemeinschaft im Priesterhaus ein großes Plus: Pfarrer Lohmann, die anderen Priester, die Ordensbrüder und -schwestern – das ist schon ein wenig wie eine Familie.
Was nehmen Sie von hier mit in Ihre neue Gemeinde?
Ich habe gelernt, Dinge erst einmal so stehen zu lassen, wie sie sind. Natürlich sehe ich Dinge – auch hier – und frage mich: Ist das glücklich gelöst, wie es ist? Aber wenn es läuft und sonst niemanden stört, dann lass‘ es so!
Und im Reisegepäck?
Da habe ich ein kleines Bild von unserer Consolatrix afflictorum.
Werden Sie Kevelaer auch in Ihrer neuen Heimat verbunden bleiben?
Die Mutter Gottes wird auch in Gescher ihren Platz in meinem Leben behalten. Und sicher werde ich zum großen Jubiläum 2017 in Kevelaer sein. Ich habe auch einige Freunde hier gewonnen, mit denen ich in Kontakt bleiben möchte. So weit ist Gescher ja nicht weg. Aber es gehört sich, sich im ersten Jahr etwas rar zu machen, damit andere sich entwickeln können.
Sonntag wird der Umzugswagen gepackt. Montag schwingen Sie sich dann aufs Rad und fahren hinterher?
Ich habe tatsächlich überlegt, mit einigen Leuten zusammen mit dem Rad nach Gescher zu fahren. Aber dann kommt man so verschwitzt an… [lacht]. Aber im Ernst: Wichtiger als der Umzug ist jetzt erst mal die Verabschiedung. Ich hoffe, mich am Samstag nach der Abendmesse von vielen persönlich verabschieden zu können. Schließlich war ich gern in Kevelaer!
Das Interview führte Björn Lohmann.


Der Abschiedsgottesdienst für Kaplan Wenning ist am Samstag um 18.30 Uhr in der Basilika. Anschließend findet im Petrus-Canisius-Haus eine Abschiedsfeier statt. Die Einführung in St. Pankratius Gescher ist am 4. September.

Camping ist ihre große Leidenschaft

Als plötzlich ein bunt geschmückter Oldtimer-Bus vor der St. Petrus-Kirche in Wetten hält, zieht dieser alle Blicke auf sich. Die Aufmerksamkeit gilt aber nicht nur dem knall-orangen Fahrzeug, sondern auch seinen Insassen. „Das ist unsere Hochzeitskutsche“, verkünden die Brautleute Lisa und Stefan Hendrix beim Aussteigen.
Danach geht es geradewegs in die Kirche, um sich hier trauen zu lassen. Gottes Segen für das gemeinsame Leben zu erhalten, ist dem Brautpaar sehr wichtig. „Dieser Schritt war für uns nie eine Frage“, so das strahlende Paar. Schließlich spielte schon Papst Benedikt XVI. eine nicht unwichtige Rolle im Leben von Lisa und Stefan Hendrix. „Das kann man wohl so sagen“, geben beide lachend zu, „es war aber eher der Weltjugendtag 2005 in Köln, der uns zusammenführte“, fügt Lisa Hendrix hinzu.
Gemeinsam mit etwa 60 Teilnehmern aus Kevelaer und den umliegenden Ortschaften reisten auch die aus Wetten stammende Lisa Terlinden und Stefan Hendrix aus Kevelaer vor zehn Jahren in die Domstadt. „Es war eine tolle Gemeinschaft der Jugend aus aller Welt, friedlich und harmonisch“, erinnert sich Lisa Hendrix noch heute gerne an dieses Ereignis. Hier traf sich das heutige Brautpaar erstmalig, winkte am Rhein dem emeritierten Papst zu und feierte mit ihm auf dem Marienfeld einen gemeinsamen Gottesdienst.
Auch nach dem Jugendtag lassen die in Nimwegen studierte Ergotherapeutin und der gelernte Bankkaufmann die Verbindung nicht abreißen, pflegen die Gemeinsamkeiten, unterstützen sich im Berufsleben. So führt das Studium von Stefan Hendrix erst nach Bochum, anschließend nach Münster. Hier erhält der 33-Jährige als Immobilien-Gutachter eine Anstellung in der WL-Bank. Das aber bedeutet für das Paar ein gemeinsamer Umzug in die Studentenstadt, wo sie seit 2011 wohnen und leben. Hier bekommt Lisa eine Anstellung als Egotherapeutin für Gehörlose und schwerhörige Patienten.
Zum gemeinsamen Hobby gehört das Reisen. „Dabei habe ich meinen Mann vom Campingurlaub überzeugt“, verrät die 28-Jährige. Gehört in den ersten Jahren ein Zelt zum Gepäckstück, („in Schweden wurde es uns dann im Zelt aber zu kalt, deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen“, bemerkt das Paar scherzhaft), packen sie heute ihr Gepäck in einem Camping-Bus. Damit erkundet das Paar die deutsche wie die holländische Nordseeküste, Spanien und Frankreich. Und sie besuchen, so oft es geht, die Familie in Kevelaer und Wetten.
In Frankreich stellte Stefan Hendrix beim romantischen Sonnenuntergang am Meer seiner Lisa einen Heiratsantrag. Dieser lässt am 17. Juni zuerst auf dem Standesamt in Münster und nun in Wetten die Hochzeitsglocken läuten. Wohin die Hochzeitsreise führt, lässt das strahlende Brautpaar offen. „Mal schauen, wohin uns der Bus führt“, sagen Lisa und Stefan Hendrix. (hvl)

Passende Worte beim Internet-Chat gefunden

Wenn die richtigen Worte direkt ins Herz treffen, dann darf man es wohl Liebe nennen. Genau deshalb gaben sich nun Monique und Gereon Heinen vor dem Standesbeamten in der Gommanschen Mühle in Sonsbeck das Jawort.
„Wir gehören zusammen“, verkündet das Brautpaar, „es passt einfach alles“, fügte die glückliche Braut hinzu, die ihren frisch angetrauten Ehemann bei diesen Worten anstrahlt. Beste Voraussetzungen um vor den Traualtar zu treten. Dass sie ihr Leben gemeinsam gestalten möchten, ist dem jungen Paar aber schon früh klar.
Im Frühjahr 2013 findet der aus Twisteden stammende Gereon Heinen während eines Internet-Chats die passenden Worte. „Da war nichts Abgehobenes“, erinnert sich Monique Heinen. Es sind eher die netten und freundlichen Argumente die die in Sonsbeck aufgewachsene gelernte Altenpflegerin aufmerksam werden lassen. Zum Tanz in den Mai stehen sich Gereon Heinen und Monique Schwarz erstmalig gegenüber. Erste Sympathiefunken fliegen hin und her, worauf schon ein baldiges Wiedersehen folgt.
Gemeinsame Interessen wie sportliche Aktivitäten, darunter Dartsport und Tanzen, und Kinobesuche („wir lieben Filme“, gesteht das Brautpaar) lassen Gereon und Monique Heinen gemeinsame Pläne schmieden. Schon drei Monate nach den ersten Worten im Internet beschließen beide eine gemeinsame Wohnung in Kevelaer zu nehmen.
Kurz darauf beginnt Monique Heinen, die bis dahin im Klostergarten Kevelaer als Altenpflegerin tätig ist, ein Studium zum Management im Gesundheitswesen.
ückenstärkung und Unterstützung erhält sie von dem Mann an ihrer Seite. Gereon Heinen ist seit seiner Ausbildung bei der Sparkasse Goch-Kevelaer beschäftigt, arbeitet heute im Marketing. Zu finden ist der Bräutigam aber auch auf der Bühne, bei den alle zwei Jahre stattfindenden Karl-May Festspielen in Twisteden. „Immer wieder ein Erlebnis“, sagt der 25-Jährige, der seine Frau im Sommer 2015 während eines Türkei-Urlaubs mit einem Heiratsantrag überrascht. „Es war ganz klassisch, mit Kniefall und Ring im Sektglas“, berichtet die ebenfalls 25-jährige Braut mit freudigen Erinnerungen.
Seitdem befand sich die ganze Familie in den Hochzeitsvorbereitungen. „Dafür möchten wir herzlich Danke sagen, ohne sie hätten wir unserer Hochzeit so nicht gefeiert“, berichtet das Brautpaar, das im nächsten Jahr nach Twisteden ziehen und von hier aus die Welt bereisen möchte. Zuvor aber geht es erst mal zum Flittern in ein Wellnesshotel in den Niederlanden. (hvl)

„Wir sind einfach ein gutes Team“

Als strahlendes Brautpaar verließen Kathrin und Benjamin Elbers die Klosterkirche am bischöflichen Gymnasium Gaesdonck. Hier gab sich das Paar vor Gott und zahlreichen Gästen das Jawort.
„Wir sind einfach ein gutes Team“, sagt das glückliche Brautpaar, das sich fast zwei Jahre nach der standesamtlichen Trauung am Kevelaerer Standesamt, zum Altar der Kirche traute. „Dieser Schritt vor Gott gehört für uns zum Grundgedanken des Glaubens“, so Kathrin und Benjamin Elbers, die ihr Fest anschließend mit der Familie und Freunden auf dem Landgut am Hochwald in Labbeck ausgiebig feierten.
Der Weg zum Traualtar dauert für das Paar knapp zehn Jahre. Auf der Kappensitzung in Twisteden 2007 nimmt sich das im Dorf aufgewachsene Paar bewusst wahr. „Wir kannten uns zwar“, so Benjamin Elbers, „nahmen uns aber nicht weiter zur Kenntnis“, ergänzt seine Frau Kathrin. Das sollte sich, trotz närrischer Zeiten, nach dem Umzug am Karnevalssonntag im Dorf grundlegend ändern. „Wir entdeckten viele Gemeinsamkeiten“, erklärt das Natur-und Sportliebende Paar, welches sich in der Kennenlernphase vorerst auf das jeweilige Studium konzentriert.
So schließt Benjamin Elbers nach einer Ausbildung bei der Volksbank an der Niers, ein BWL Studium in Venlo an. 2013 erhält er eine Anstellung als Kundenberater für landwirtschaftliche Betriebe, wiederum bei Volksbank in Straelen. Hier liegt ihm der Umgang mit den Menschen, die von bodenständiger Natur sind. Für die junge Kathrin Fegers kommt nach bestandenem Abitur nur ein Berufswunsch in Frage. „Lehrerin, ich wollte nie etwas anders werden“, schwärmt die 28-Jährige. Den Grund dieses Berufswunsches weiß ihr frisch angetrauter Ehemann zu deuten: „Der Geburtstag meiner Frau, der 5. Oktober, fällt zufällig mit dem Welttag des Lehrers zusammen.“
Kathrin Fegers nimmt ein Studium auf Lehramt für Gymnasium und Gesamtschule in Essen auf, macht ihr Referendariat am bischöflichen Gymnasium Gaesdonk. Schnell fühlt sie sich hier wohl, gibt seither Unterricht in Mathematik und Biologie. Zusätzlich engagiert sie sich in der Hochbegabtenförderung für Kinder. Diese liegen ihr am Herzen. So bietet sie in der „Kinder-Uni“ an der Gaesdonck zusätzlich Mathematik-Kurse an.
2011 nimmt sich das Paar die erste gemeinsame Wohnung in Twisteden, schmiedet Zukunftspläne, dem im Mai 2014 ein Heiratsantrag auf der „Grünen Flotte“, einem Haustretboot, folgt. Dazu lässt der Bräutigam den Ehering von Kathrins Großmutter umgestalten und hält damit um die Hand seiner zukünftigen Frau an. Diese zeigt sich beim Anblick des Ringes überwältigt und sprachlos, willigte dann aber doch mit einem „Ja“ ein. Nach der standesamtlichen Trauung am 9.August 2014 und einer Reise nach Namibia, beschließt das Ehepaar sich ein eigens Nest in Straelen zu bauen. In diesem Heim soll dann auch irgendwann eine eigene kleine Familie ein Zuhause haben. (hvl)

Über 100 Feuerwehrleute bei Brand im Einsatz

Kurz nach 18 Uhr waren am Dienstag die Sirenen im gesamten Kevelaerer Stadtgebiet deutlich zu hören. Die Feuerwehr Kevelaer wurde mit den Löschzügen Winnekendonk, Kervenheim und Stadtmitte zu einem Scheunenbrand an der Kervenheimer Straße alarmiert. Dort brannten in einer landwirtschaftlich genutzten Halle Heuballen.
Bei Eintreffen der ersten Löschfahrzeuge standen im Innern der Scheune mehrere Reihen der gestapelten Ballen in Brand. Der Besitzer war bereits dabei, die noch unversehrten Heuballen ins Freie zu transportieren um das Feuer so klein wie möglich zu halten.
Mehrere Löschtrupps gingen ins Innere der Scheune, die gleichzeitig als Viehstallung für Kühe genutzt wurde, und verhinderten, dass das Feuer auf die komplette Halle übergreifen konnte. Der Brandrauch breitete sich jedoch rasch auf die Viehstallung aus, woraufhin mehr als 80 Kühe ins Freie getrieben werden mussten. Dabei halfen Angestellte des Hofes. Zur Löschwasserversorgung wurde ein Sonderfahrzeug der Feuerwehr Weeze hinzugezogen. Den Austausch der vielen benutzten Atemschutzgeräte übernahm ein Wechselladerfahrzeug des Kreises Kleve. Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurden die Löschzüge aus Wetten und Twisteden nachgefordert, um die erschöpften Einsatzkräfte zu ersetzen. Auch wenn das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht wurde, dauerten die Nachlösch- und Aufräumarbeiten bis in die Morgenstunden an.
Über 100 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Es entstand Sachschaden, Menschen und Tiere wurden nicht verletzt. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung aufgenommen.

Gymnasiastin aus Kevelaer startet in Tiflis

Gebannt verfolgte Lea Halmans die gerade zu Ende gegangenen Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam. Viel Zeit bleibt ihr dafür allerdings nicht. Denn zu sehr ist sie mit den eigenen Vorbereitungen zur U18 Leichtathletik-Europameisterschaften in Tiflis (Georgien) beschäftigt.
„Ja, das ist schon alles ziemlich aufregend“, gesteht die 17-jährige Gymnasiastin aus Kevelaer, die sich bereits am Sonntag mit dem gesamten Bundeskader und Bundestrainer Jan-Gerrit Keil auf den Weg nach Tiflis machte. Insgesamt 49 Nachwuchs-Athleten wurden vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) für die ersten U18-Europameisterschaften nominiert.
„Das Ganze ist jetzt schon ein Traum“, schwärmt die eigentliche Sieben-Kämpferin, die in Tiflis aber als Hochspringerin an den Start geht. Das hat sie wohl letztendlich ihrem intensiven Sprungkraft- und Weitsprungtraining zu verdanken. Denn während der Qualifikationswettkämpfe in Walldorf bei Heidelberg übersprang die für den SV Sonsbeck startende Sportlerin mal eben die Höhe von 1,73 Meter und setzte sich damit gegen die starke Konkurrenz aus dem gesamten Bundesgebiet durch. Schon im zarten Alter von fünf Jahren entdeckt sie ihren Spaß am Laufen und Springen; sie wird von den Eltern beim Kevelaerer-Sport-Verein (KSV) angemeldet.
Fast spielerisch entwickelt sich ihre sportliche Leistung. Erste Wettkämpfe werden bestritten und gewonnen. 2008, da ist sie gerade mal 9 Jahre alt, hält sie ihre erste Urkunde in den Händen. Ihr Trainer Ludwig Klassen fördert sie, legt den Fokus auf den Mehrkampf. Lea Halmans beherrscht Weit- und Hochsprung, sprintet, läuft Hürden, wirft Speer. Ihre Leistungen bringen sie schon bald aufs Treppchen. „Das ist ein tolles Gefühl“, gesteht das sympathische Mädchen, die vier Mal in der Woche trainiert.
Wie viele Urkunden sich inzwischen angesammelt haben, weiß Lea Halmans, die 2012 zum SV Sonsbeck wechselt und hier von Werner Riedel trainiert wird, nicht mehr so ganz genau. Unterstützung erhält sie von ihrer Familie. Ulrike und Günter Halmans begleiten ihre Tochter zu den Wettkämpfen, fördern das sportliche Talent, stärken ihr Selbstbewusstsein. 2014 gewinnt Lea Halmans die Deutschen Meisterschaften im Siebenkampf. Damit rückt sie in den D-C Kader des DLV auf.
Am 5. Juli erhält sie die endgültige Zusage für Tiflis. Eine Woche nach den Titelkämpfen der „Großen“ in Amsterdam, begibt sich Lea Halmans selber an den Start zu den U18-Europameisterschaften. Mit der Einführung dieser Veranstaltung gleicht der Europaverband EAA sein Wettkampfprogramm an das des Weltverbandes IAAF an. Die Sportlerin freut sich auf ihre ersten großen internationalen Wettkämpfe. Sie möchte das prickelnde Feeling spüren, das Besondere aufsaugen, sich nicht so sehr unter Druck stellen lassen, um dadurch vielleicht die schönen Momente zu verpassen.
Ihre eigenen Erwartungen schraubt Lea Halmans nicht so hoch. „Ich habe schon so viel erreicht, ich kann nichts verlieren“, berichtet Lea Halmans, die sich aber dennoch ihrem eigenen Vorsatz treu bleiben möchte: „Hohe Ziele setzen, niedrige Erwartungen haben und sich am Ergebnis erfreuen.“ Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Außer: Viel Glück in Tiflis! (hvl)

Ein Erfolgsprojekt zum Wohle aller

Bevor 1998 der Bürgerbusverein Kevelaer-Kervenheim e.V gegründet wurde, gab es erst einmal heftigen Widerstand aus den Reihen der Kervenheimer. In Kervenheim lebten einige Fahrer der NIAG, die um ihren Arbeitsplatz fürchteten, und sie mobilisierten den Freundes- und Bekanntenkreis. Aber die Anfahrt der NIAG-Busse in der Ortschaft wurde zunehmend ausgedünnt. Auch aus dem Feriendorf in Winnekendonk (das von der Lage her zu Kervenheim gehört) kam eine stattliche Anzahl an Befürwortern, weil dieses an den öffentlichen Nahverkehr nicht angeschlossen war. Deshalb wurde dann der Verein gegründet und im August 1999 die erste Fahrt durchgeführt.
Ludwig Orlowski, 1. Vorsitzender des Vereins, konnte nun am vergangenen Sonntag im Hof der Burg Kervendonk zahlreiche Gäste zur feierlichen Übergabe eines neuen Niedrigflurbusses begrüßen.
Wolfgang Toonen von den Stadtwerken Kevelaer hob hervor, dass es schon der vierte Bus sei, der dem Verein und seinen ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern für die Versorgung im öffentlichen Nahverkehr zur Verfügung gestellt werden konnte. „50 000 Euro der Anschaffungskosten von 90 000 Euro wurden vom Land übernommen, den Rest decken die Stadtwerke ab. Für die Unterhaltung des Busses (Benzin, Versicherung, Wartung) werden die Fahrgelder und die Einnahmen der aufgedruckten Werbung verwendet. Mit einer Million zu 99 Prozent unfallfrei gefahrenen Kilometern und 15 000 beförderten Fahrgästen im Jahr ist es ein Erfolgsprojekt, das dem Wohle der Allgemeinheit dient“, so Toonen, und überreichte den Schlüssel stellvertretend für alle Fahrerinnen und Fahrer an Gabriele Seerden, Fahrerin der ersten Stunde und 2. Vorsitzende des Vereins.
Martin Brandts, Ortsvorsteher von Kervenheim, dankte den Fahrerinnen und Fahrern für ihr ehrenamtliches Engagement zu Gunsten der Mobilität vieler Mitbürger, die den Bus zu Fahrten zum Arzt, zum Einkauf oder nur zum Verweilen in der Innenstadt nutzen würden. Er wünschte gute und sichere Fahrt. Pastor Manfred Babel von St. Antonius und sein evangelischer Kollege Pfarrer Johannes Fries gestalteten zusammen eine kurze Andacht, wobei der neue Bürgerbus durch Pastor Babel gesegnet wurde und beide Seelsorger für Fahrer und Fahrgäste um den Segen Gottes baten.
Im Anschluss gab es noch einen kleinen Imbiss und ein fröhliches Beisammensein mit allen Fahrerinnen, Fahrern und Gästen bei strahlendem Sonnenschein im Burghof.
Trotz der guten Stimmung und des freudigen Anlasses sah man jedoch auch ein paar Sorgenfalten bei Orlowski. „Wir benötigen dringend noch neue ehrenamtliche Fahrerinnen und Fahrer, um den Fahrbetrieb auf Dauer gewährleisten zu können.“ Wer Spaß an Kontakten zu Mitbürgern, am Ehrenamt und an gelegentlich stattfindenden geselligen Veranstaltungen hat, möge sich bitte bei Ludwig Orlowski melden: Telefon 0179/3980383 oder ludwig@orlowski.de. (jvdh)

Im Vertrauen auf Gottes Fügung

Im Alter von 62 Jahren starb Clementia Elisabeth Killewald OSB, die 39. Äbtissin von Rupertsberg und Eibingen, der Abtei St. Hildegard. Sie war in Altwetten zu Hause und das älteste Kind der Familie Killewald.
Geboren in Duisburg, verbrachte sie ihre erste Schulzeit in Dinslaken. 1970 zog sie mit ihren Eltern nach Altwetten. Elisabeth Killewald, die am Lise-Meitner-Gymnasium in Geldern ihr Abitur machte, fühlte schon als junges Mädchen ihre Berufung zur Ordensschwester, hörte aber auf den Rat einer Äbtissin, erst einmal zu studieren. In Mainz nahm sie ein Musikstudium mit dem Hauptfach Flöte auf.
Als 1966 ihre leibliche Mutter starb, war Elisabeth nach der Wiederverheiratung des Vaters für ihn, ihre „neue“ Mutter und die jüngeren Geschwister eine wertvolle Hilfe beim Zusammenwachsen der Familie, zu der zwei weitere Mädchen hinzu kamen. Soziales, christliches und gesellschaftliches Engagement waren in der Familie zu Hause.
1976 trat Elisabeth in die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard ein, die unmittelbar auf die hl. Hildegard von Bingen zurückgeht. Nach dem Noviziat, der Vorbereitungszeit für das Klosterleben, legte sie die Gelübde ab und arbeitete zunächst im Weinberg des Klosters und im Weinverkauf. Sie bildete sich zur Organistin aus, wurde Mitglied der Abtei-Schola und betreute Jahre lang zusammen mit den Hausärzten die alten und kranken Mitschwestern.
Ihr Name als Benediktinerin, Schwester Clementia (die „Güte“) – so hieß eine leibliche Schwester der hl. Hildegard -, entsprach dem Wesen der Nonne. Güte zählte zu ihrem Lebensplan. Ihre mitfühlende, integrierende Art, nach der sie schon als Mädchen und junge Frau in ihrer leiblichen Familie gelebt hatte, beeinflusste die Entscheidung des Konvents, sie zu ihrer neuen Mutter und Oberin auf unbefristete Zeit zu wählen – zur 39. Nachfolgerin der hl. Hildegard von Bingen. Im Oktober 2000 wurde sie als Äbtissin der Abtei St. Hildegard durch Bischof Franz Kamphaus geweiht.
An ihrer schwarzen Ordenstracht ist eine Benediktinerin äußerlich zu erkennen; ihre Kutte ähnelt der dunkelbraunen Tracht der Klarissen, die – wie die Benediktinerinnen – auf Kontemplation ausgerichtet sind. Die Schwestern leben, beten und arbeiten im Kloster. Man trifft sie nicht geschäftig im Alltag auf einer Hauptstraße.
Die Benediktinerinnen leben nach der vom hl. Benedikt vor gut 1500 Jahren aufgestellten Regel, „wahrhaft Gott suchen“ zu wollen. Die Nonnen verpflichten sich in ihrem dreiteiligen Gelübde, für immer in ihrer Klostergemeinschaft zu bleiben. Diese Beständigkeit am Ort – es gibt keine Versetzungen von Haus zu Haus – entspricht dem Bemühen um Beständigkeit in Lebensstil und innerer Haltung. Das setzt andauende Arbeit an der eigenen Person voraus.
Die Benediktinerinnen streben in ihrem monastischen, also klösterlichen, kontemplativen Leben keine vordergründigen Leistungen an. Sie haben auch keine karitativen Aufgaben. „Der Sinn eines solchen Lebens ist die Anbetung Gottes, die Hingabe an den Dienst für ihn in Gebet und Lobpreis.“
In der täglichen Arbeit mühen sie sich, das ihrige zum Unterhalt der Gemeinschaft beizutragen, weil sie erst dann ‚wahre Mönche sind, wenn sie wie unsere Väter und Apostel von der Arbeit ihrer Hände leben‘ (Regel Benedikts, Kap. 48)“. In diesem Dienst ging Mutter Clementia auf.
Ihre Mitschwestern schreiben in einem Nachruf: „Am 2. Juli starb unsere Äbtissin, Mutter Clementia Killewald, im Alter von 62 Jahren. Wir empfinden tiefe Trauer, sind aber zugleich erfüllt von großer Dankbarkeit Gott gegenüber, der uns Mutter Clementia geschenkt hat.“
Mutter Clementia habe ihre Amtszeit unter das Leitwort „Dominus ipse faciet – Der Herr wird es fügen“ (Psalm 36,5) gestellt. Aus dieser Zusage habe sie gelebt, Gottvertrauen geschöpft und starken Glaubensmut bewiesen, Vertrauen, Offenheit und Wohlwollen geschenkt. Zugleich erfuhr sie selbst im Konvent und von Freundinnen und Freunden der Abtei hohe Wertschätzung. Immer hatte sie zudem einen Blick auf ihre große Familie.
Weiter heißt es in dem Nachruf: „Höhepunkt der Amtszeit von Mutter Clementia war die Heiligsprechung und Kirchenlehrererhebung Hildegards von Bingen durch Papst Benedikt XVI. am 7. Oktober 2012 in Rom. Der Konvent hatte sich darum seit Jahrzehnten bemüht und war maßgeblich an den wissenschaftlichen Vorbereitungen beteiligt. Mutter Clementia stellte die neue Heilige und Kirchenlehrerin am 7. Oktober 2012 auf dem Petersplatz öffentlich vor und erhielt für ihre Rede höchste Anerkennung.“
Wichtige Projekte fielen in die Amtszeit von Mutter Clementia, darunter die Gründung einer Klosterstiftung und Bauten an der Abtei.
Nach einer schweren Operation zu Beginn des Jahres 2015 nahm Mutter Clementia zwar noch einmal die Arbeit auf, zog sich nach einer weiteren Operation am 27. Mai dieses Jahres aber aus ihrem Äbtissinnenamt zurück. Die Schwestern schreiben auf ihrer Webseite: „Sie starb wie sie gelebt hatte, im Vertrauen auf Gottes Führung und in Dankbarkeit und Freude für alles Gute, das sie in ihrem Leben empfangen hat. Dass sie am 2. Juli, dem Gründungstag der Abtei St. Hildegard (2. Juli 1900), dem Tag der Vertreibung des Konventes durch die Gestapo (2. Juli 1941) und dem Tag der Heimkehr aus dem Exil (2. Juli 1945) zu Gott heimging, empfinden wir als besondere Gnade und Fügung Gottes.“
In der Todesanzeige für ihre Äbtissin em. schreiben die Mitschwestern: „Mutter Clementia hat unserer Gemeinschaft in Hingabe gedient. Nie hatte sie sich vorstellen können, einmal Äbtissin von Rupertsberg und Eibingen und damit Nachfolgerin der heiligen Hildegard zu werden. So ließ sie sich allein im Vertrauen auf die gütige Führung des Herrn auf seinen Ruf ein.“
Am 9. Juli feierten zahlreiche Menschen, darunter die große Familie sowie viele Äbte und Äbtissinnen, Mitschwestern, Mitbrüder und 30 Priester das Auferstehungsamt für die Verstorbene.
Zuvor hatte sich der Konvent im Kapitelsaal noch einmal von der Verstorbenen verabschiedet. Sechs Schwestern trugen den Sarg vor den Altar. An der Seite des Hauptzelebranten, des Abtpräses der Beuroner Benediktinerkongregation Dr. Albert Schmidt OSB konzelebrierte u.a. ihr „Weihe-Vater“ Altbischof Franz Kamphaus aus Limburg die österlich gehaltene Heilige Messe.  Sechs Mitglieder der Familie Killewald trugen den Sarg zum Friedhof. (eve)

Bundes-Silber für das Golddorf

Jubel im Achterhoek: Auch wenn erst einmal „nur“ die Bekanntgabe durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft erfolgte, dass der Achterhoek im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ auf Bundesebene mit Silber ausgezeichnet wurde, war die Freude bei der Dorfgemeinschaft riesengroß. Die Siegerehrung findet im Januar 2017 auf der Grünen Woche in Berlin im Rahmen eines großen Dorffestes statt.
Mit wirtschaftlichen Initiativen, sozialen und kulturellen Aktivitäten, einem zukunftsweisenden Konzept sowie mit der aktiven Beteiligung der Bürger an Planung und Gestaltung des Dorfes und der Umgebung hat sich der Achterhoek bei 2400 Bewerbungen aus ganz Deutschland als Bundessieger Silber durchgesetzt. Nach der Gold-Ehrung auf Kreisebene (2011 und 2014), Bronze (2012) und Gold (2015) auf Landesebene ist dies die bisher höchste Auszeichnung für den Ort, der sich durch seine großflächige, niederrheinische Streusiedlung zudem in besonderer Weise präsentiert.
Nicht nur die Freude, sondern auch das öffentliche Interesse war groß. Zum zweiten Mal kam der WDR mit einem Übertragungsteam in den Achterhoek. Reporterin und Autorin Jessika Westen brachte in vier Fahrzeugen zwei Kameraleute, einen Bildtechniker, eine Tontechnikerin, einen Beleuchter, eine Aufnahmeleitung und mehrere Kabelhilfen für einen Bericht mit. Nach einer Vorbesprechung und einem gemütlichen Kaffeetrinken mit selbst gebackenen Kuchen in Gertrud Baakens Garten ging es zum Dorfplatz.
Hier hatten sich knapp 100 der 481 Bewohner eingefunden. Unter ihnen Jutta Eickhoff, die für soziale und kulturelle Aktivitäten Ansprechpartnerin im Wettbewerb war, Johannes Baaken, der für Grüngestaltung und „Dorf in der Landwirtschaft“ Auskunft geben konnte, Willi Gietmann, der für Konzeption und Umsetzung verantwortlich zeichnete, und viele weitere, die den Achterhoek präsentiert hatten, darunter auch Ortsvorsteher Hansgerd Kronenberg. Aber nicht nur diesen Aktiven wurde gratuliert. Alle Achterhoeker haben diese Auszeichnung gemeinschaftlich erarbeitet und verdient. Alle konnten sich gegenseitig gratulieren und über den großen Erfolg bei Grillwürstchen und Getränken, bezahlt aus der Gemeinschaftskasse, freuen.
In der Sendung „Lokalzeit Duisburg“ gab es dann eine Liveschaltung von etwas mehr als drei Minuten. Darin plauderte Jessika Westen, unterbrochen durch Einspieler von Bildern des Achterhoek, mit den Anwesenden über den Erfolg und richtete die Zukunftsfrage besonders an junge Achterhoeker. Für diese war klar, dass sie weiter in der dörflichen Gemeinschaft wohnen bleiben, da nicht nur die Wohnqualität im Grünen hervorragend ist, sondern auch berufliche Perspektiven vorhanden sind. Für alle, die sich die Sendung mit dem Bericht ansehen möchten, steht dieser bereit unter www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-duisburg.
Bürgermeister Dr. Dominik Pichler gratulierte per Facebook zu dem großen Erfolg: „Jetzt ist es amtlich: Der Achterhoek hat beim Wettbewerb ´Unser Dorf hat Zukunft´ nach Landesgold auch noch Bundessilber gewonnen! Hierzu meinen herzlichen Glückwunsch! Ich habe gesehen, was dort alles erreicht wurde, und weiß daher, dass das Bundessilber redlich verdient ist. Super!“