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Programmheft und Radkarte sind erschienen. Künstler*innen hoffen auf Lockerungen

Kreative laden zur Landpartie

Welche der unzähligen, schönen Ideen werden im Juni tatsächlich umsetzbar sein? Besteht überhaupt die Möglichkeit zu veranstalten? Stand heute können die Landpartie-Aktiven darüber nur spekulieren. „Trotz aller Unsicherheit haben wir uns aber entschieden, das Programmheft und die Karte zur Landpartie am Niederrhein zu drucken“, erklärt Raphaele Feldbrügge vom Kevelaerer Kreativ-Verein „wirKsam e.V.“. Sie hat das Heft im intensiven Austausch mit den für das Programm verantwortlichen Gastgeber*innen zusammenstellt und gestaltet.

Landpartie 2021 an drei Wochenenden

In diesen Tagen seien Regen und lange Nächte noch der kleinste Grund deprimiert zu sein, finden Anne van Rennings und Raphaele Feldbrügge vom Verein „wirKsam e.V.“. Für die Landpartie-Planerinnen ist es traditionell die Zeit der drohenden schlechten Laune mit einem Blick in den kommenden Sommer zu begegnen. Sie stecken schon mitten in den Planungen für die nächste Landpartie am Niederrhein: „Wir blicken voller Zuversicht und Vorfreude in den kommenden Sommer. Mit uns tun das 18 Gastgeber*innen, die sich schon jetzt entschieden haben, mit ihren Ausstellungsorten im Juni 2021 dabei zu sein.“

Für den nächsten Sommer hoffen alle, dass vielfältiges Kulturprogramm, kulinarisches Angebot und Workshops wieder möglich sein werden. Schon jetzt freuen sich zahlreiche lokale Kunsthandwerker*innen, Künstler*innen und Kreative, ihre wunderbaren Arbeiten mit einem großen Publikum teilen zu dürfen. Bei der beliebten Veranstaltung sind Jahr für Jahr unzählige Radfahrer*innen von nah und fern rund um Kevelaer unterwegs, um die große Vielfalt von Kunst und Kultur auf besondere Art zu „erfahren“.

Eine wichtige Neuigkeit gibt es für das kommende Jahr: Die Landpartie wird an drei Wochenenden stattfinden! „Dieser Wunsch kam bei der Nachlese zum extralangen Landpartie-Sommer 2020 auf“, berichtet Raphaele Feldbrügge. „Künstler*innen und Besucher*innen haben die Entzerrung genossen. Es gab so mehr Zeit für bereichernde Gespräche und die Möglichkeit die eigene Tour auf mehrere Wochenenden zu verteilen.“

„Um wieder einer großen Vielfalt an Orten die Teilnahme zu ermöglichen, stand es den Gastgeber*innen frei, sich für ein oder mehrere Wochenenden anzumelden,“ erklärt Anne van Rennings. Für das Publikum werden die Öffnungszeiten in den Flyern und im Programmheft deutlich erkennbar sein. Das Eröffnungswochenende mit den meisten beteiligten Ausstellungsorten ist der 12. und 13. Juni, doch auch am 19. und 20. sowie am 26. und 27. Juni lohnt es sich, mit dem Rad rund um Kevelaer unterwegs zu sein.
Bereits jetzt stehen 18 Ausstellungsorte fest. Neun davon planen an allen drei Wochenenden zu öffnen. Neun weitere bereichern das Eröffnungswochenende. Sie alle sind schon jetzt mit den Planungen und der Auswahl der teilnehmenden Austeller*innen beschäftigt. Weitere Künstler*innen können sich noch bis Ende Januar an team@landpartie-niederrhein.de wenden, das Team ist dann bei der Suche nach dem passenden Ausstellungsort behilflich. Alle Infos rund um die Veranstaltung gibt es auf www.landpartie-niederrhein.de.

Die Landpartie wird seit 2019 als Projekt des Kunst- und Kreativnetzwerkes wirKsam e.V. umgesetzt.

Ein weiteres Projekt des Vereins ist das KUK-Atelier am Johannes-Stalenus-Platz. Hier finden das ganze Jahr über Ausstellungen, Konzerte und Workshops statt. Auch offene Atelierarbeit, das Kulturcafé und Residenzen laden ein zum mitwirken und Kunst und Kultur erleben.

Aktuell lässt sich die Ausstellung „Kunstlokal“ durch die großen Schaufenster bewundern. wirKsam e.V. freut sich über weitere Fördermitglieder, die mit ihrem Jahresbeitrag die freie Kulturarbeit für Kevelaer unterstützen.

Alle Infos zum Verein gibt es auf www.wirKsam-ev.de.

Besser anders als gar nicht

„Endlich wieder rauskommen, Menschen begegnen, sich inspirieren lassen…“ Einhellig erleichtert und dankbar war die Grundstimmung bei Aussteller/innen und Publikum, als an 24 Ausstellungsorten Mitte Juni die diesjährige Landpartie am Niederrhein startete. Corona-bedingt kam die beliebte Veranstaltung in diesem Jahr etwas anders daher als gewohnt. Um den Besucherandrang zu entzerren, streckte sich die Veranstaltung über den gesamten Sommer. Am letzten Augustwochenende endet die Landpartie 2020, zahlreiche Orte öffnen abschließend nochmal ihre Pforten, an vielen Orten arbeiten KünstlerInnen vor Ort und freuen sich auf den Austausch mit Interessierten – natürlich weiterhin mit Abstand.

Leuchtender Abschluss

Buntes Treiben herrscht am 28. und 29. August auf der Burg Kervenheim, die Aussteller/innen sind vor Ort und präsentieren in gemütlicher Atmosphäre Kunst und Handwerk. Auch in der Werkstatt des Johanneshof Nießen fliegen zum Abschluss nochmal die Späne, außerdem werden Textil- und Goldschmiedekunst präsentiert. Besonders lang öffnet am Abschlusswochenende Brigitte Roth auf dem Wyckermannshof, sie öffnet an beiden Tagen bis 22 Uhr und freut sich, damit den leuchtenden Abschluss zu setzen.
Am Sonntag, 30. August, öffnet auch Diana Valks-van Adrichem ihren Ausstellungsort Flora Design, viele ihrer Gastaussteller/innen sind vor Ort und lassen sich bei der Arbeit über die Schulter schauen. Der Tag beginnt hier auf besonders besinnliche Weise um 11 Uhr mit einer Yogastunde von „Lebensart Kevelaer“ (Matte mitbringen). Sonntag sind außerdem das Atelier der EIGENen Art in Schravelen und das Atelier von Bettina Hachmann auf Schloss Wissen geöffnet. Die genaue Übersicht aller offenen Orte mit den genauen Öffnungszeiten gibt es letztmalig Mitte der Woche auf der Internetseite www.landpartie-niederrhein.de. Der Eintritt ist überall frei.

„Mein Publikum war bisher sehr interessiert, achtsam und es machte einfach Spaß, die Gäste in meinem Garten zu begrüßen,“ erzählt Künstlerin Marloes Lammerts und ergänzt: „Auch die Möglichkeit der persönlichen Terminvereinbarung mit mir haben viele Gäste genutzt.“ Die meisten Gäste nutzen die Möglichkeit, die aktuellen Öffnungszeiten als Ergänzung zur Radkarte auszudrucken und auch die Landpartie-Videoportraits von Filmemacher Gerhard Seybert sahen sich zahlreiche Gäste während oder auch in Vorbereitung auf ihre Landpartie-Tour an.

„Im Vergleich zu den vergangenen Jahren haben wir es besonders genossen, mehr Zeit für die einzelnen Gäste zu haben und in Ruhe ins Gespräch zu kommen,“ sind sich Raphaele Feldbrügge und Lisa Lepper einig, die beide it Freude auf ein reges Interesse des Publikums an ihren Ausstellungsorten zurückblicken. Unterwegs war Landpartie-Stammpublikum ebenso wie neue Gäste, die in diesem Jahr vermehrt nach inländischen Ausflugszielen Ausschau gehalten hatten. Einzelne legten den Schwerpunkt auf die Radtour, andere steuerten gezielt einzelne Ausstellungsorte an.

Ausblick auf 2021

„Klar war vieles anders, uns und auch unseren Gästen fehlte in diesem Jahr natürlich etwas. Konzerte, Workshops, Lesungen und kulinarische Angebote sind und bleiben wichtige Bestandteile der Landpartie,“ betont Anne van Rennings und versichert: „Die Landpartie war und bleibt ein Kunst- und Kulturevent für viele Genres.“

Ein guter Grund, sich schon jetzt auf das nächste Jahr zu freuen, wenn vieles wieder unkomplizierter möglich sein dürfte. „Wir nehmen neue Blickwinkel und wertvolle Erfahrungen aus dieser Ausnahmesituation mit,“ beschreibt Anne van Rennings von wirKsam e.V. die Erfahrungen 2020. „Bei der Nachlese im September werden wir gemeinsam mit GastgeberInnen und AusstellerInnen ins nächste Jahr blicken und dann dürfen sich Landpartie-Fans schon bald über Termine und weitere Details freuen.“
Eine Ausweitung der Landpartie auf mehrere Wochenenden dürfte etwas sein, das mit ins nächste Jahr genommen wird. Unterm Strich sind sich Landpartie-Aktive und Publikum einig: „Besser eine etwas andere Landpartie als gar keine.“

Kervenheims Burg widersteht Virus

Leider hat es auch Kervenheim getroffen: Es gab kein Maifest, kein Vogelschießen und die Kirmes Ende August findet auch nicht statt. Letztendlich musste leider auch das angekündigte große Fest zum Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung der Burg Kervenheim vor 750 Jahren ausfallen. Wie berichtet hatte die evangelische Pfarrgemeinde in Kooperation mit dem Dorfmarketing-Verein „WIR für Kervenheim“, unter anderem ein Open-Air-Sommernachtskonzert geplant. „Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Wann die Veranstaltung nachgeholt wird, ist derzeit leider noch nicht zeitnah planbar. Sicher ist jedoch, dass dieses Fest nachgeholt wird“ versprechen unisono „Burgherr“ Pfarrer Robert Arndt und Ortsvorsteher Martin Brandts.

Aber es gibt Lichtblicke. Wie bekannt, konnte auch die Kevelaerer Landpartie am 13. und 14. Juni nicht in der ursprünglich geplanten Form stattfinden. Aber das Organisationsteam um Raphaele Feldbrügge und Anne van Rennings legte nicht einfach die Hände in den Schoß.

Daher wird auch der Dorfmarketing-Verein WIR für Kervenheim e.V. am 29. und 30. August eine Landpartie auf dem historischen Burghof veranstalten. An beiden Tagen werden von 11 bis 18 Uhr Künstler und Handwerker auf dem Burghof dabei sein: Marita Müller Ton- und Bronzefiguren, Brigitte Polfers – Betonskulpturen, Nicole Hieckmann – Glückswächter, Silke Neumann – Schönes aus Filz, Philipp Heyl – Rostdekorationen und Rita Skodek handgefertigter Schmuck. Bei einem Kaffee oder einem Kaltgetränk bietet sich eine Fahrradtour-Pause im Schatten der hohen Bäume an.

„Unsere Burg in Kervenheim hat in den letzten 750 Jahren schon wesentlich schlimmere Zeiten recht gut überstanden und wir sind sehr zuversichtlich, dass irgendwann wieder etwas mehr geselliges Leben unter der uralten Kastanie stattfindet“, so der Sprecher der Kervenheimer WIR Gruppe H.- Bernd Wessels.

Wenn die bunten Fahnen wehen…

Am vergangenen Wochenende startete die zu Corona-Zeiten ganz besondere Partie: Statt eines festgelegten Wochenendes können Interessenten den ganzen Sommer lang die unterschiedlichen Stationen besuchen. Wer es nicht bei einem Blick von außen belassen möchte, findet auf Tafeln und im Internet Hinweise und sogar Filme zu den einzelnen Orten. Wer die Künstlerinnen und Künstler selbst erleben und mehr über ihre Arbeit erfahren will, kann auch das vereinbaren: Kontaktdaten und Filme zu den Orten und Menschen finden sich auf der Homepage der Landpartie am Niederrhein.
landpartie-niederrhein.de

Performatives Tanztheater, Lesung, Konzert

Am 22. und 23. Juni öffnen jeweils von 11 bis 18 Uhr insgesamt 20 Ausstellungorte in und um Kevelaer zur Landpartie am Niederrhein (das KB berichtete). Zu entdecken gibt es Kunst, Kunsthandwerk und Kreatives. An beiden Tagen versprechen zudem Konzerte, Workshops, Lesungen und Beiträge zur Geschichte der Ausstellungsorte ein „unverwechselbares“ Kunst- und Kulturerlebnis.
Das Programm gibt es im Programmheft mit Radkarte, das an allen Ausstellungsorten bereit liegt und auf der Internetseite www.landpartie-niederrhein.de zum Download zur Verfügung steht (das KB berichtete).
Die Steinwerkstatt Lepper in Wemb öffnet in diesem Jahr bereits für die Eröffnungsveranstaltung am Freitag, 21. Juni, um 19 Uhr. Steinbildhauerin Lisa Lepper lädt zu einem besonderen Programm in ihre große Ausstellungsscheune in Weeze-Wemb.In der Atmosphäre, zwischen Skulpturen, Gemälden und Objekten der Ausstellung, entsteht frei nach dem Motto „Turbulenz der Welt! Liebe Freunde! – ahoi!” ein spannendes Wechselspiel zwischen performativem Tanztheater, experimentellem Tanz und Dada Gedichten. Im Anschluss rundet Folklore vom Rio de la Plata das Programm ab.
Lisa Lepper bringt für diesen Abend befreundete Künstlerinnen und Künstler zusammen, darunter auch überregional bekannte Größen der Kulturszene. Gemeinsam gestalten sie einen einmaligen Abend, den das beschauliche Wemb so noch nicht erlebt hat und der Publikum und Beteiligte in gleicher Weise überraschen soll. Wer das miterleben möchte, sollte pünktlich sein, erklärt Gastgeberin Lisa Lepper: „Zu Beginn des Programms gegen 19.15 Uhr schließen wir das Scheunentor, die Beteiligten wünschen sich eine konzentrierte, ruhige Atmosphäre für ihre Darbietung.”
Tänzerisch gestalten die Choreographin, bildende Künstlerin und Musikerin Petra Rühl und die Diplom-Tanzpädagogin Edith Bongers-Reul mit ihrer „dansWerkstatt” den Abend.
Die „dansWerkstatt” wurde von den beiden 2017 ins Leben gerufen, um gemeinsam mit Frauen aus den Niederlanden und Deutschland tänzerisch zu improvisieren, zu experimentieren und um Gedanken und Ideen mit Tanz einen Ausdruck zu verleihen. Im Rahmen der Landpartie am Niederrhein präsentiert das deutsch/niederländische Ensemble nun Szenen aus der gemeinsamen Arbeit.

Johannes Lepper Foto: Landpartie


Im Wechsel mit den Tanztheater-Szenen liest Johannes Lepper, Bruder der Gastgeberin, eine Auswahl Dada-Gedichte. Lepper arbeitet als Bildhauer, Regisseur, Schauspieler, Bühnenbildner und Gastdozent in Theaterwissenschaften an der Ruhruniversität Bochum. Er war Intendant des Schlosstheaters Moers und des Theaters Oberhausen und inszeniert deutschlandweit Theaterprojekte. Er realisierte Großprojekte bei der Ruhr2010 und zu den Duisburger Akzenten 2014.
In seiner Lesung verbindet der gelernte Schauspieler Texte des Absurden mit denen der klassischen Dramenliteratur, die Groteske wird mit dem Wahnsinn des Alltags verbunden.
Mit Folklore aus dem Rio de la Plata lassen schließlich Carlos Crespo Repetto & Esther Crespo-Damm den Abend musikalisch ausklingen.

Kunst- und Kreativnetzwerk „wirKsam e.V.“ gegründet

unst und Kultur in unserer Stadt – das ist es, was uns antreibt!“ da sind sich die Gründungsmitglieder einig. Raphaele und Peter Feldbrügge, „Fredda“ Wouters, Tatjana van Went, Daniel Wouters, Anne und Ruben van Rennings haben gemeinsam einen Verein gegründet: „wirKsam e.V. – Kunst – und Kreativnetzwerk Kevelaer und Umgebung“.
Künstlerisch, kreativ und kulturell
Kennen und schätzen gelernt haben sich die sieben über ihre bereits bestehenden Projekte: Die Landpartie am Niederrhein, das KUK-Atelier, den Zeltplatz Anna Fleuth sowie die sozialen Kunstprojekte des Atelier van Went. „In den vergangenen Jahren wurde immer wieder deutlich, dass eine gemeinsame organisatorische und rechtliche Struktur wertvoll sein könnte,“ erklärt Künstlerin Fredda Wouters, die zusammen mit Anne van Rennings, einer der Initiatorinnen der Landpartie am Niederrhein, den Vorstand von wirKsam e.V. bildet.
Neben Kunst und Kultur in ihren vielfältigen Facetten, soll kulturelle Bildung aller Altersgruppen sowie der Austausch künstlerisch, kreativ und kulturell aktiver Menschen untereinander gefördert werden. Aktuelle Projekte sind unter anderem die Landpartie am Niederrhein und das KUK-Atelier, der Verein ist zudem Partner des „Internationalen Madonnari-Festival“ und ein Kinder-Kunst-Projekt ist in Planung. „Wir sehen unseren Verein als kooperationsfreudigen Netzwerkpartner und Projektträger,“ erläutert Anne van Rennings, „Mit eigenen Projekten und zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern, der Stadt, Schulen und anderen Aktiven und Vereinen werden wir uns für eine Bereicherung des kulturellen Lebens in Kevelaer einsetzen. Ideen dafür gibt es unzählige.“ Zur Finanzierung setzt der Verein auf öffentliche Fördergelder, Spenden und Sponsorengelder.
Interessierte sind eingeladen die Kulturarbeit von „wirKsam e.V.“ als Fördermitglied zu unterstützen. Jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr laden die Vereinsmitglieder zum Kulturstammtisch ins KUK-Atelier am Johannes-Stalenus-Platz. Fragen, Anregungen und Projektideen sind willkommen. Informationen zu aktuellen Projekten und Kontaktmöglichkeiten gibt es außerdem auf der Internetseite „wirksam-ev.de“.
Die Vereinsmitglieder von „wirKsam“ präsentieren sich auf einem Posterfoto auf der Rückseite dieser KB-Ausgabe.

Der Flyer zur Landpartie ist da

Am 22. und 23. Juni laden Künstlerinnen und Kulturschaffende zur inspirierenden Entdeckungsreise an wunderbar verschiedene Ausstellungs- und Veranstaltungsorte in Kevelaer und Umgebung. 20 Ateliers, Werkstätten, Gärten und Höfe beteiligen sich in diesem Jahr an der Landpartie am Niederrhein.
Die Gastgeberinnen und Gastgeber gestalten aktuell das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm. „Schon jetzt lässt sich mit Sicherheit sagen, dass ein sehr facettenreicher Mix aus Kunst, Kunsthandwerk und Kreativem entsteht,“ freut sich Raphaele Feldbrügge. Die Fotografin und Initiatorin der Veranstaltung ist selbst mit ihrem Atelier der EIGENen ART wieder als Ausstellungsort dabei. Daneben wird es Malerei, Bildhauerei, Schmuckdesign, Arbeiten in Ton und Beton, Filzprodukte, Floristik, Drechsel- und Tischlerhandwerk, Lesungen, Konzerte, Workshops, Tanzperformance, Bio-Landwirtschaft und Leckeres zu entdecken geben.
Einen ersten Vorgeschmack und den Überblick über alle beteiligten Orte bietet ab sofort der extralange Flyer. Das vollständige Programm gibt es dann ab Ende April im erstmals erscheinenden Programmheft. Auch die beliebte Faltkarte mit den Radroutenvorschlägen wird pünktlich zur fahrRad-Pause Kevelaer am 28. April wieder aufgelegt. Erneut unterstützt die Volksbank an der Niers die Veranstaltung im Rahmen eines Sponsorings.
Neues und Bewährtes ist mit von der Partie.
Fünf Ausstellungsorte beteiligen sich erstmalig und versprechen spannende Reiseziele der Landpartie-Radtour zu werden: Die Burg in Kervenheim, ein überraschender Innenhof in der Maasstraße, Laersmans Kate – eine uralte Katstelle mit kunstreicher Vergangenheit in der Binnenheide, das „ÜberKopf“-Ferienhaus mit Charme und Witz und das World House in Wetten.
Einige Ausstellungsorte sind nach einer Pause in diesem Jahr wieder dabei: Kerkenkath lockt mit himmlischem Kaffee unter den Nussbaum und die Garten(t)räume in der Koxheidestraße werden wieder mit Kunst und Kreativem belebt.
Mit aktuellen Projekten und neuen Arbeiten präsentieren sich 13 weitere Ausstellungsorte, die bereits in den letzten Jahren das Publikum begeistern konnten: Das Atelier Bettina Hachmann, das Atelier der EIGENen ART, das Atelier für Malerei, Flora Design, Inge Leenen, der Johanneshof Nießen, die Kreativschmiede Schelbergen, das KuK-Atelier, der Lichtergarten Nowak & Dalege, der Naturhof Etzold, die Silberschmiede Vorfeld, die Steinwerkstatt Lepper und Woodrose komplettieren die Landpartie am Niederrhein in diesem Jahr.
In den Abendstunden des 21. und 22. Juni gestalten einzelne Ausstellungsorte außerdem ein vielversprechendes kulturelles Programm. Los geht es schon am Freitagabend in der Steinwerkstatt Lepper: Tanztheater, Lyrik und Musikalisches locken in die große Ausstellungsscheune nach Wemb. Am Samstagabend gibt es an verschiedenen Orten in der Innenstadt Programm.
Die Band Paddys Fancy wird im Johanneshof Nießen aufspielen, bereits im letzten Jahr konnten die passionierten Musiker ihr Publikum mitreißen und begeistern. Auch am Ausstellungsort Garten(t)räume von Familie von der Höh wird es bei einer Lesung kriminell. Zum nächtlichen Ausklang geht es dann ins KuK-Atelier direkt neben der Basilika. Beim offenen Abend sind hier alle eingeladen, sich einzubringen und mitzumachen.