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Violeta Popa aus Pfalzdorf stellt bis Ende Mai im KuK-Atelierfenster ihre Tier- und Menschenbilder aus

Zu jedem Lebewesen eine Seele kreieren

Dass sie eines Tages mal Malerin werden wurde, wusste Violeta Popa schon sehr früh. „Ich habe schon mit fünf Jahren gesagt, dass ich Künstlerin werden will“, erinnert sich die 1984 im rümänischen Focsani geboren und aufgewachsene Künstlerin. „Das waren mein Leben, meine Seele und mein Ziel.“

Kunst in Corona-Zeiten: Kreativ bleiben

Entspannt-konzentriert beugt sich Daniel Neuys im KuK-Atelier über seinen Laptop. Der 39-Jährige hat gerade mit seinem Gast eine Videosequenz gedreht und möchte sich das Ergebnis des Zusammenseins ansehen. „Sieht gut aus“, meint er zufrieden. Nein, ein Vergnügen sei die Coronazeit für Künstler*innen nicht. „Es ist herausfordernd, damit umzugehen“, sagt der kreative Kopf. „Ich handle gern spontan und improvisiere gerne, aber drumrum habe ich gerne einen feststehenden Rahmen. Und wenn der wegfällt, muss ich mich jedes Mal selbst neu ,sichern’. Das ist sehr ungewohnt.“ 

Konzerte und Veranstaltungen organisieren, sich mit anderen Künstler*innen ungezwungen austauschen – das alles ist im Moment so wie sonst nicht möglich. Dazu kommt „so ‘ne Unsicherheit, mit so einer permanenten Bedrohung irgendwie.“ Natürlich habe auch er wochenlange Phasen gehabt, wo er Angst hatte, in ein Loch zu fallen. „Aber das ist halt die Lebenskunst.“ In der Phase des ersten Shutdowns habe er viel Zeit an seinem Zeltplatz „Anna Fleuth“ in Winnekendonk verbracht. „Ich bin ja auch Permakultur-Designer. Das ist auch Kreativität“, sagt er. 

Im Sommer habe man vom Verein „wirKsam“ aus noch einige künstlerische Dinge realisieren können – wie die Performance des Kölner Künstlers Holger Maik Mertin am Museum, die mitorganisierten „Schlosskonzerte“ der Geigerin Lea Brückner oder das Malen mit den Kindern zum „Late Night-Shopping“ im KuK-Atelier. Jetzt im zweiten Shutdown verbringe er oft die Zeit im Distanzunterricht mit seinen Kindern, um am Nachmittag im KuK-Atelier einzeln jemanden zu treffen oder auch mal nach draußen zu gehen.

Am Anfang war das Kunstlokal

Die diversen Ankerpunkte und Interessen würden ihm helfen, die Situation einigermaßen gut zu bewältigen. „Ich bin auf verschiedenen Schienen unterwegs.“ Und wo eine besondere Zeit herrscht, bekommt sie nun sogar ihren Ausdruck in einer ganz besonderen Form der künstlerischen Interpretation – in dem Projekt „Distanz-Handlungen.“ Angefangen habe alles „mit dem ,Kunstlokal’ im KuK im Dezember 2020“, erzählt Neuys. Damals habe er begonnen, sich mit Video-Streaming zu beschäftigen. „Ich habe da die Künstler mit ihren Fotos von der Ausstellung hier zusammengebracht mit einer Live-Stream-Improvisation an der Gitarre.“ So wurde ein „virtueller Gang“ durch die „Wirksam-Ausstellung“ möglich.

Voller Körpereinsatz nötig.

Dazu hatte er die Videokamera an der Decke hängen. Das „Kunstlokal“ plus die aktuelle Situation inspirierten ihn zu einer Idee. „Das Einzige, was möglich ist, sich mit einer Person zu treffen. Ich wollte das, was geht, nutzen, um kreativ zu sein – und was erlaubt ist.“ So traf er sich mit dem Maler Axel Theyssen. „Er hat dann auf seiner Seite des Kamerabildes gemalt – und ich machte elektronische Musik dazu, alles improvisiert. Und alles wurde von der Kamera gefilmt.“ 

Theyssen schlug ihm vor, im Baumarkt einen grünen Teppich zu kaufen. Neuys stellte fest, dass das über die Kamera transportierte Bild aber nicht grün, sondern sehr grau und pixelig rüberkam. „Unperfekt, unfertig“, so wie er es selbst mag. Aus seinem Skizzenbuch fotografiert er Bilder, Situationen ab, scannt sie ein und fügt sie via Computer in das Bild ein. Er und die jeweils zweite Person bewegen sich am Boden, jeweils durch irgendwas in der Mitte getrennt.

So entstand dann das Konzept „Distanz-Handlungen“. „Mit einer Bekannten – einer anderen Künstlerin – habe ich eine Szene mit einem Baum gestaltet, wo wir versuchen, aneinander auf Distanz vorbeizukommen.“ Die Bewegungen entsprechen dabei nicht dem Bild, das sich auf dem Computer darstellt, weil die beiden auf dem Boden sich bewegen und dadurch eine andere Silhouette erzeugen. „So „klettert“ sie auf dem Baum – und ich „wandere um den Baum herum.“ 

Über diese Form der Darstellung bekomme der ganze Rahmen „seine ganz eigene Ästhetik“ – und die Gegenwart einen ihr angemessenen Ausdruck. „Man will sich als Künstler auch ausdrücken, nicht stehenbleiben“, sagt Neuys.

Kleine Silhouetten-Filmkunstwerke

Dabei zeichnet der Computer das Video zu der Performance auf – und Neuys unterlegt das Ganze dann mit seinen Musik-Interpretationen. „Das ist eine Mischung aus Malerei, Musik und Videokunst.“ Auf diese Weise sind kleine Silhouetten-Filmkunstwerke entstanden – wie „God is a DJ“, wo es scheint, als krabbele er aus einem Kreuz heraus. Und in dem Video „Befangen“ hat er ein „Zimmer“ als Rahmen-Fotografie eingeführt, die zwei Performern als Bewegungsrahmen für die jeweils getrennte Distanz-Bewegung dient. „Ich markiere dabei vorher mit einem Band die Konturen auf dem Boden, damit man sich im Bild bewegen kann.“

Auf YouTube sind die kurzen Sequenzen unter dem Stichwort „Daniel Neuys“ zu finden. „Das ist für mich eine Art virtueller Ausstellungsraum.“ Die Reaktionen der Leute, die am Johannes-Stalenus-Platz und dem Fenster vorbeikamen, waren schon von Erstaunen gekennzeichnet, sagt Neuys. „Dann sehen die Leute uns hier auf dem grünen Teppich räkeln. Die erwarten das gar nicht.“ 

Demnächst soll das Ganze noch eine Erweiterung finden. Zusammen mit dem Autor Max Pothmann, mit dem er im Rahmen des Projekts „Wort und Tonschlag“ seit Jahren zusammenarbeitet. „Er ist auf Elternzeit in Gran Canaria und rief mich an, ob wir bei unserer Arbeit die Projektionsebene Video nicht mit dazu packen wollen.“ Kurzerhand stellte Neuys in einer vierstündigen Arbeit das Video „Tod einer Pomeranze“ mit Pothmanns Text und seiner Musik plus Video-Performance zusammen. Und für Neuys steht fest: „Das wollen wir aufführbar machen.“

Kleine Künstler*innen allein zu Haus?

Im Februar sind kunstbegeisterte Schüler*innen jeden Alters eingeladen, ihre Werke im KUK-Atelier in Kevelaer auszustellen. „Ganz viel Kreativität und künstlerische Schaffenskraft steckt in jedem von uns, ganz besonders auch in Kindern und Jugendlichen“, da ist sich Raphaele Feldbrügge sicher. 

Die Fotografin spricht aus Erfahrung, sie hat bereits viel und oft kreativ mit Kindern gearbeitet. Ein Beispiel ist die phantasievolle Fabrik „Kubin“ aus allerlei Pappe, Kleister und Farbe, die ihre Enkelkinder im letzten Sommer schufen. 

Auch die Künstlerin Tatjana van Went kann das nur bestätigen: „Für Kinder und junge Menschen ist es sehr wertvoll, künstlerisch tätig zu sein, der eigenen Phantasie freien Lauf zu lassen. Es hilft ihnen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und sich frei zu entfalten. Ich finde es immer wieder großartig zu sehen, was dabei entsteht!“ 

Gedanken, Ideen, Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen

Die Idee, die hinter dem Projekt steht, klingt so: „Gerade in diesen Tagen, in denen wir viel Zeit alleine zu Hause verbringen, bietet es sich an, die eigenen Gedanken, Ideen, Ängste, Hoffnungen, Sehnsüchte und Erwartungen auf künstlerische Weise zu verarbeiten und darzustellen. Das geht auch mit einfachsten Mitteln zu Hause: Bleistift und Papier, Wasserfarben, Buntstifte, Wachsstifte, Klopapierrollen, Kleister… Der eigenen Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Ein Gedicht, ein Gemälde, ein Comic, eine Skulptur, eine Zeichnung, eine Fotografie, ein kurzer Text – es gibt so viele Formen, sich künstlerisch auszudrücken.“ 

„Wir sind schon jetzt gespannt, was uns erwartet, und lassen uns überraschen, welche Themen die jungen Menschen in ihren Werken aufgreifen und verarbeiten,“ freut sich die „wirKsam“-Vorsitzende Anne van Rennings auf die Kunstwerke. Die Aktiven von „wirKsam e.V.“ sind sich ganz sicher, dass besonders innerhalb des vergangenen Jahres viele junge Menschen künstlerisch tätig waren und so schon ganz erstaunliche Werke entstanden sind, die es wert sind gezeigt und gesehen zu werden. Vielleicht ist diese Einladung aber auch der Anstoß, die eigenen Ideen endlich in die Tat umzusetzen. „Gestaltend tätig zu sein, ist eine wunderbare Möglichkeit sich auszudrücken und die eigenen Gedanken zu verarbeiten. Es ist wertvoll, wenn junge Menschen das für sich entdecken,“ wünschen sich die „wirKsam“-Aktiven.

Wie kann ich mitmachen?

Und so einfach ist es dabei zu sein: Eigenes Kunstwerk fertigstellen, Teilnahme-Formular auf www.wirksam-ev.de ausdrucken und ausfüllen, zu den im Internet angegebenen Zeiten das Kunstwerk und das Formular im KUK-Atelier abgeben – an der Tür, mit Maske und Abstand.

Raphaele Feldbrügge und Anne van Rennings stellen dann aus allen eingereichten Werken eine Ausstellung zusammen, die wunderbar durch die großen Schaufenster angesehen werden kann und voraussichtlich bis Ende Februar zu sehen sein wird. Anschließend können die jungen Künstler*innen ihr Werke wieder abholen.

Die Aktiven von „wirKsam e.V.“ hoffen, das KUK-Atelier im Jahr 2021 erhalten zu können, auch wenn aktuell dort keine Workshops, Konzerte und Kleinkunstabende stattfinden können. Für den Erhalt des KUK-Ateliers, zur Unterstützung der Landpartie am Niederrhein und für seine freie Kulturarbeit in Kevelaer freut sich der Verein über weitere Fördermitglieder und natürlich auch über einmalige Spenden. Der Jahresbericht 2020 ist auf der Homepage abrufbar. Alle Infos zum Ausstellungsprojekt, zum Verein und seinen Aktivitäten gibt es unter: www.wirksam-ev.de.

Schaufenster zur Kunst erlebbar

Im KUK-Atelier Kevelaer ist zurzeit die Gemeinschaftsausstellung „Kunstlokal“ zu sehen und erlebbar – nicht nur virtuell. Das „wirKsam“-Vereinslokal bietet Künstlern aus Kevelaer und Umgebung die Ausstellung ihrer Werke. Trotz der Pandemie gab es zu der aktuellen Ausstellung eine Vernissage. Das KB hat reingeschaut.

Es ist keine Vernissage, wie man sie sonst erlebt. Der Live-stream beginnt etwas später. Das ist dann schon wieder tatsächlich live, als sei man als Besucher dort in der Location vor Ort. Das Schaufenster vom KUK-Atelier ist hell erleuchtet und lässt einige der Kunstwerke sehen und entdecken. Im Hintergrund klingen die Glocken der Basilika. Das Ladenlokal befindet sich direkt neben der Basilika.

Und dann geht es auch schon los. Daniel Wouters, Künstler und einer der Organisatoren des Kunst- und Kreativnetzwerks, begrüßt die virtuellen Gäste und heißt sie herzlich willkommen. „Dies ist der erste Livestream aus dem KUK-Atelier Kevelaer, dem wirKsam-Vereinslokal“, sagt er. Anlass sei die Vernissage zur Ausstellung „Kunstlokal“, die den ganzen Dezember zu sehen sein wird. Weiter informiert Wouten, dass die lokalen Künster*innen mit ihren Werken in Dia Shows vorgestellt werden.

Er wünscht gute Unterhaltung, und dann sieht man die Kunstwerke in einer bunten Vielfalt, was augenblicklich neugierig macht. Wouters untermalt virtuos die gezeigten Bilder und Kunstwerke mit einem reichen Klangspektrum, das er seiner Gitarre entlockt. Das passt.

Felder, Löwenzahn, Tautropfen auf den Fotografien von Raphaele Feldbrügge eröffnen die Sequenzen der Dia-Show. Die Tropfen scheinen gleich herunterzurinnen. Wüsste man nicht, dass der verblühte Löwenzahn nur auf einem Foto zu sehen ist, wollte man gleich mal pusten und die Samen fliegen lassen. Bäume kommen ins Bild.

Figuren laufen los

Auch die Figuren, Plastiken, Werke von Marloes Lammerts scheinen zu leben. Wenn man es nicht besser wüsste, liefen sie gleich los zu den Klängen der Gitarre von Wouters. Und weiter geht es mit Unterwasserwelten, Sonnenuntergängen und einigen anderen Darstellungen, die Gabriele Schwarz-Lamche auf Leinwand gebracht hat. Auch Maris Hoffmann zeigt bunte filigrane Bildwerke.

Janes de Mür verbindet Holz mit Licht. Die Werke möchte man dort sehen in dem Atelier KUK, denn schon am Bildschirm kommen sie kraftvoll rüber in ihrer Wirkung. Das macht Lust auf mehr. Technisch versiert und melodisch baut Wouters mit seinen improvisierten Klängen immer wieder neue Spannung auf und hält sie.

Mosaiken in Bildern und Skulpturen von Brigitte Trampe, die auf dem Bildschirm erscheinen, wären vor Ort vielleicht noch schöner, als sie hier begeistern. Und das ist bei den Schmuckstücken nicht anders, die Rita Skodek aus den verschiedensten Materialien und Rohstoffen erstellte und hier zeigt. Aksl Theyhsen entführt die Zuschauer*innen auf Wegen durch die Natur mit seinen Bildern. Die Natur hat er mit ungewöhnlichen Farben eingefangen.

Dieser Livestream gab einen ersten guten Eindruck. Er ersetzte keine Vernissage, aber dieser Stream macht neugierig. Im Livechat sah man erste Reaktionen: „tolle Objekte“, „nice feeling“. Mit den zurzeit geltenden Hygienebedingungen ist es möglich, die vielen Kunstwerke tatsächlich live und in Farbe zu erleben.

Drei Kunstinteressierte dürfen gleichzeitig in die Räume am Johannes-Stalenus-Platz 8, um die vielen verschiedenen Kunstwerke auf sich wirken zu lassen. Die Öffnungszeiten werden im Internet wöchentlich aktualisiert auf www.wirksam-ev.de/de.

Fotografin ermöglicht einen besonderen Blick auf Kevelaer

Sie hat den besonderen Blick für Momente, Stimmungen und die viele kleinen, besonderen Dinge, die unsere Umgebung ausmachen und an denen viele dennoch achtlos vorübergehen: Fotografin Raphaele Feldbrügge, Mitinitiatorin der Landpartie am Niederrhein und seit Jahrzehnten in Kevelaer für Kunst und Kultur aktiv, zeigt nun einen Querschnitt ihrer fotografischen Arbeiten in den großen Schaufenstern und im Atelierraum des KUK-Atelier von wirKsam e.V. am Johannes-Stalenus-Platz.

Der Blick auf die sehenswerte Ausstellung ist auch ohne Öffnungszeiten jederzeit gut möglich. Besonders in den Abendstunden, wenn viele Lichter die Fotografien erstrahlen lassen, lohnt es sich, den Stadtbummel am Schaufenster des KUK-Atelier vorbei zu planen.

Kevelaer im Licht

Im rechten Schaufenster steht hier das Thema „Kevelaer im Licht“ im Vordergrund. Unter anderem inspiriert von der ursprünglich geplanten Licht-Aktion des Stadtmarketing der Wallfahrtsstadt, hat sie aus ihrem großen Repertoire stimmungsvolle Abend- und Nachtaufnahmen ausgewählt. Im Mittelpunkt steht ein rotes Fahrrad auf dem herbstlichen Kapellenplatz – das Bild transportiert auf wunderbare Weise die Stimmung dieses besonderen Ortes.

Auch digitale Experimente reizen die Fotografin. Auf diese Weise entstand vor einigen Jahren ihre „Blickbunt-Serie“, die im linken Schaufenster zu sehen ist: Prägende Kevelaerer Gebäude erscheinen hier in einem ganz anderen Licht. Die besonderen Farbeffekte unterstreichen die besondere Wirkung der Orte, die alle Kevelaer-Liebhaber trotz der Verfremdung schnell erkennen werden. Ein Blick in den Raum zeigt, dass auch die Makrofotografie und Landschaftsaufnahmen zum Repertoire der Fotokünstlerin gehören.

„Natürlich wäre ich gerne regelmäßig persönlich vor Ort gewesen, auf schöne Gespräche mit Passanten und Interessierten habe ich mich schon sehr gefreut,“ erzählt Raphaele Feldbrügge „da das aktuell jedoch nicht möglich ist, stehe ich gerne telefonisch oder per E-Mail für Fragen und bei Interesse zur Verfügung.“ Je nach Entwicklung werden eventuell im Dezember Öffnungszeiten angeboten.

Ihre Fotografien präsentiert die Fotografin seit jeher auf vielfältige Weise. Besonders beliebt sind ihre Spruchkarten und die großformatigen Gartenbilder. Alle präsentierten Aufnahmen lassen sich auch in anderen Verarbeitungsweisen und Größen herstellen. Neben dem klassischen Foto auf Papier, wirken sie unter anderem großformatig auf Leinwand, Alu-Dibond oder auch hinter Acryl. Auf diese Weise sind schon zahlreiche Hingucker entstanden, gerade auch bei Menschen, die Kevelaer im Herzen tragen, aber vielleicht nicht mehr hier wohnen.

Die aktuelle Ausstellung wird voraussichtlich bis Ende diesen Jahres zu sehen sein. Im kommenden Jahr hoffen die wirKsam-Aktiven dann neben Ausstellungen auch wieder Workshops, Konzerte und Lesungen veranstalten zu können. Dabei freuen sie sich auf neue Kooperationen und Kontakte, das Kunst- und Kultur Atelier – kurz KUK-Atelier – steht KünstlerInnen für ihre Ideen offen. Ganz gleich ob es als MitnutzerIn des Gemeinschaftsateliers zum Malen ist, für eine Performance oder Residenz oder vielleicht ebenfalls, um die eigenen Werke auszustellen… Interessierte wenden sich mit ihren Vorschlägen und Ideen einfach formlos an den Vorstand.

Offen für KünstlerInnen

Alle Infos zum Verein und die Kontaktdaten gibt es auf www.wirksam-ev.de. Im gemeinsamen Gespräch können dann weitere Details besprochen werden. Das Kunst- und Kreativnetzwerk wirKsam e.V. freut sich auf die Kontaktaufnahme und die Erweiterung des Netzwerkes.

Kontakt zur aktuellen Ausstellung:

Raphaele Feldbrügge,
T.: 02832-80319,
raphaele@feldbruegge.com,
www.ela-art.net.

Kunst- und Kreativnetzwerk „wirKsam e.V.“ gegründet

unst und Kultur in unserer Stadt – das ist es, was uns antreibt!“ da sind sich die Gründungsmitglieder einig. Raphaele und Peter Feldbrügge, „Fredda“ Wouters, Tatjana van Went, Daniel Wouters, Anne und Ruben van Rennings haben gemeinsam einen Verein gegründet: „wirKsam e.V. – Kunst – und Kreativnetzwerk Kevelaer und Umgebung“.
Künstlerisch, kreativ und kulturell
Kennen und schätzen gelernt haben sich die sieben über ihre bereits bestehenden Projekte: Die Landpartie am Niederrhein, das KUK-Atelier, den Zeltplatz Anna Fleuth sowie die sozialen Kunstprojekte des Atelier van Went. „In den vergangenen Jahren wurde immer wieder deutlich, dass eine gemeinsame organisatorische und rechtliche Struktur wertvoll sein könnte,“ erklärt Künstlerin Fredda Wouters, die zusammen mit Anne van Rennings, einer der Initiatorinnen der Landpartie am Niederrhein, den Vorstand von wirKsam e.V. bildet.
Neben Kunst und Kultur in ihren vielfältigen Facetten, soll kulturelle Bildung aller Altersgruppen sowie der Austausch künstlerisch, kreativ und kulturell aktiver Menschen untereinander gefördert werden. Aktuelle Projekte sind unter anderem die Landpartie am Niederrhein und das KUK-Atelier, der Verein ist zudem Partner des „Internationalen Madonnari-Festival“ und ein Kinder-Kunst-Projekt ist in Planung. „Wir sehen unseren Verein als kooperationsfreudigen Netzwerkpartner und Projektträger,“ erläutert Anne van Rennings, „Mit eigenen Projekten und zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern, der Stadt, Schulen und anderen Aktiven und Vereinen werden wir uns für eine Bereicherung des kulturellen Lebens in Kevelaer einsetzen. Ideen dafür gibt es unzählige.“ Zur Finanzierung setzt der Verein auf öffentliche Fördergelder, Spenden und Sponsorengelder.
Interessierte sind eingeladen die Kulturarbeit von „wirKsam e.V.“ als Fördermitglied zu unterstützen. Jeden Donnerstag ab 19.30 Uhr laden die Vereinsmitglieder zum Kulturstammtisch ins KUK-Atelier am Johannes-Stalenus-Platz. Fragen, Anregungen und Projektideen sind willkommen. Informationen zu aktuellen Projekten und Kontaktmöglichkeiten gibt es außerdem auf der Internetseite „wirksam-ev.de“.
Die Vereinsmitglieder von „wirKsam“ präsentieren sich auf einem Posterfoto auf der Rückseite dieser KB-Ausgabe.