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Jubiläum mit Zirkusfest

„Manege frei – der Sterntaler ist 25 Jahre dabei!“ Unter diesem Motto wurde am Samstag im Sterntaler-Kindergarten in Winnekendonk ein großes Fest gefeiert, an dem die 42 Kindergartenkinder, ihre Eltern, Großeltern, Erzieherinnen, Ehemalige, Freunde und Bekannte aus dem ganzen Ort teilnahmen. Bei schönstem Wetter begann das Fest auf der Wiese vor dem Kindergarten. Dort wurde es bald so richtig gefährlich, als nicht nur Seiltänzer und Zirkuspferde, sondern auch Löwen, Leoparden und Bären die Manege betraten. Unter Anleitung ihrer Erzieherinnen präsentierten die verkleideten Sterntaler-Kinder ein tolles Zirkusprogramm, hüpften mutig durch Feuerringe und hatten sichtlich ihren Spaß an den Kunststücken, die sie vollführten.
„Die Zirkusvorstellung hat ein Ende, aber das Fest noch lange nicht“, sagte Monika Vogts, die im Moment den Kindergarten kommissarisch leitet und nun in die Rolle der Zirkusdirektorin geschlüpft war. Alle Zirkustierkinder richteten noch einen Videogruß an die Leiterin Therese Derksen, die im Moment krank ist. „Werd‘ schnell wieder gesund!“, rief Monika Vogts in die Kamera und alle Kinder winkten. Mit dem Radetzkymarsch und viel Gewinke gingen die Zirkustiere anschließend wieder in den Kindergarten, wo sie als Kindergartenkinder wieder herauskamen.
Ortsvorsteher Hansgerd Kronenberg, der in diesem Amt auch selbst die Eröffnung des Kindergartens am 9. Juni 1992 miterlebt hatte, dankte den Erzieherinnen für diese gelungene Zirkusvorführung. „Ich habe das Leuchten in den Augen der Kinder gesehen, die diese Vorführung unter Anleitung ihrer Erzieherinnen mit so viel Freude präsentiert hatten“, lobte er. Er erwähnte, dass dieser Platz ursprünglich als Marktplatz vorgesehen war. Doch 80 Eltern, die erkannten, dass Winnekendonk neben dem St.-Urbanus-Kindergarten einen zweiten Kindergarten brauche und die sich zur Elternintiative zusammengeschlossen hatten, hatten sich mit Mut und Nachdruck für die Entstehung des Kindergartens eingesetzt, der heute als integrativer Kindergarten in zwei Gruppen, der Sonnen- und Sternengruppe, geleitet wird. „Die Kinder sind hier in besten Händen und der Kindergarten erfreut sich höchster Beliebtheit. Möge diese Einrichtung noch lange erhalten bleiben“, wünschte er. Auch Bewohner vom Katharinenhaus, die eng mit der Arbeit der Elterninitiative verbunden sind, waren anwesend und hatten für die Kindergartenkinder ein selbstgebasteltes Sterntalerspiel überreicht.
Im Kindergarten selbst ging das Fest bis zum späten Nachmittag weiter. Der ganze Kindergarten war festlich dekoriert und erstrahlte im Zirkusglanz. Im Garten traten später noch Zauberer und Bauchredner Willi Gietmann, Ballonkünstler Mrgreenballoons und Kinderliedersänger Rainer Niersmann auf. Für die Kinder gab es Spielstände, wo sie Buttons kreieren oder zu Seifenblasenkünstlern werden und wo sie sich schminken oder auf Schatzsuche gehen konnten. Die Eltern hatten für das leibliche Wohl gesorgt und präsentierten neben Getränken eine riesige Kuchenauswahl und frisch Gegrilltes. Neben vielen anderen Eltern hatte dieses die 1. Vorsitzende des Elternvereins, Vera Meurs, vorbereitet. Sie hat in diesem Kindergarten nun schon ihr drittes Kind und ist froh und dankbar, dass es den Sterntaler gibt.
Ohne Einsatz der Eltern wäre damals dieser Kindergarten wohl nicht gegründet worden und würde heute so nicht fortgeführt. Merus dankte in ihrer Ansprache allen Eltern, die sich aktiv für diesen Kindergarten eingesetzt haben oder es heute noch tun. Nur so könne dieser „Ort zum Wohlfühlen, zum Freundefinden, zum Toben und Spaß haben“ weiter ausgebaut werden.
Ein eigens entworfenes Infoblatt informierte anschaulich über die Entwicklung des Kindergartens im Lauf der vergangenen 25 Jahre. „Auf keinen Fall kann dieser Zeitstrahl die unglaubliche Vielfalt und den Reichtum an besonderen Tagen, Menschen und Aktionen vollständig abbilden“, heißt es darin. Der Sterntaler-Kindergarten, das hat dieser Festtag wieder bewiesen, ist von „tollen Menschen mit großartigen Ideen und viel Energie gestaltet und er wird es jeden Tag auf ein Neues.“

Am Tag der offenen Tür standen Zirkus und Spaß im Vordergrund

Seit Wochen gab es bei den Kindern der Kindertagesstätte Marienkäfer fast nur noch ein Thema: Die große Zirkusaufführung zum Tag der offenen Tür. Nun hieß es endlich „Manege frei für die kleinen Artisten des Zirkus Marienkäfer“.
„Wir haben uns zuvor extra eine Zirkusvorstellung in der Hubertusschule angesehen“, sagt Beate Kaus, Leiterin der Einrichtung. „Danach hatten die Kinder klare Vorstellungen, wie sie sich einbringen. Vom Seiltänzer und Löwen über Clowns und Elefanten bis zu den  Akrobaten war alles vertreten. Und mit Ben wurde sogar ein „wahrer“ Zirkusdirektor geboren. „Es ist die Rolle seine Lebens“, schärmt die Erzieherin. Sechs Wochen lang haben sie und ihre sieben Kolleginnen mit den Jungen und Mädchen geprobt.

Auf der Rutsche ging‘s rasant bergab.


Für die Kostüme haben sich die Eltern mächtig ins Zeug gelegt. Und auch sonst wurde seitens der Erziehungsberechtigten fleißig mit angepackt. Bestes Beispiel war Sebastian Holland. Der Familienvater konnte sein Hobby am Tag der offenen Tür voll ausleben. So hat er nicht nur seine Paradiesäpfel ans kleine und große Publikum gebracht. Er war auch mit seiner eigenen Popcorn-Maschine vor Ort.
Doch es ging nicht nur in der Manege hoch her. Während die großen Besucher mit dem Erzieherteam oder Mitgliedern des Elternrats und des Vorstands ins Plaudern kamen, stand für den Nachwuchs der Spaß im Vordergrund. Neben Kinderschminken und Dosenwerfen wurden Fische geangelt und Seifenblasen auf den Weg geschickt. Und auch die Luftballon-Tiere waren überall zu sehen. Zudem war der Kuchenstand gut besucht.
43 Jungen und Mädchen zwischen zwei und sechs Jahren besuchen zurzeit die Elterninitiative Kindertagesstätte. „Manche Eltern nutzen diesen Tag, um sich über unserer Angebot zu unterrichten“, sagt Kaus, die von Anfang an in der Einrichtung ist. „Im nächsten Jahr gibt‘s ein noch größeres Fest“, verspricht sie. „Dann feiern wir unseren 30. Geburtstag.“
Der Erlös vom Tag der offenen Tür kommt der Kindertagesstätte Marienkäfer zugute.

Kunst schnuppern in der Sternschnuppe

Am Tag der offenen Tür zeigte die integrative Kindertageseinrichtung Sternschnuppe, dass bereits jüngste Kinder unter Anleitung zu kleinen Künstlern werden können. Unter dem Motto „Kunst schnuppern in der Sternschnuppe“ konnten die Kunstwerke, die während eines Projektes unter Leitung von Tatjana van Went entstanden, betrachtet werden.
Kreativ und sozialkompetent
Die kreativen „Kunstschaffenden“ wurden dabei selbst zu kleinen Picassos, Hundertwassers und Klees, denn mit den großen Künstlern und deren Werken haben sich die Kinder in den vergangenen acht Wochen beschäftigt und anhand deren Werke eigene Interpretationen erarbeitet. Laut Petra Burkert-Hendricks, Leiterin der Einrichtung der Lebenshilfe Gelderland gGmbH, konnten die Kinder durch das Projekt nicht nur ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auch ihre Aufmerksamkeit habe sich erhöht. Besonders für die Kinder mit erhöhtem Förderbedarf war der Zugang erleichtert. Es konnten zudem Natur-, Lebens- und Umwelt­erfahrungen gesammelt werden.
Sie berichtete weiter: „Die Kinder sind so in das Thema eingestiegen, dass sie sogar die Erzieherinnen, die zunächst etwas skeptisch dem Projekt gegenüberstanden, voll überzeugt haben. Auch auf die kollegiale Zusammenarbeit hat es positiv gewirkt und die Eltern der Kinder  beschäftigten sich bei einem gemeinsamen Abend inhaltlich und kreativ mit der Kunst.“
Tatjana van Went war am Tag der offenen Tür ebenfalls anwesend und zeigte sich von der konstruktiven Zusammenarbeit begeistert: „Besonders bei den Gesichter-Collagen konnte die soziale Kompetenz der Kinder gefördert werden und das interaktive Projekt ,Das längsten Bild Kevelaers ist um weitere sechs Meter gewachsen.“ Das Gemälde ist inzwischen 68 Meter lang und integriert jetzt auch das Kunstprojekt der Sternschnuppe-Kinder.
Die Einnahmen von Kaffee und Kuchen, der von den Eltern gespendeten wurde, sowie der Kunstwerke der Kinder wird für die Arbeit in der integrativen Kindertageseinrichtung Sternschnuppe verwendet, wo jetzt Kinder, Erzieher und Eltern gelernt haben, dass in jedem ein kleiner Picasso, Hundertwasser oder Klee steckt.

Eine Traumreise für die Mamas und Papas

Einfach zwischendurch mal einen Wellnesstag einlegen, durchatmen und träumen. Wer wünscht sich das nicht? Der Offene Ganztag an der St. Franziskus-Grundschule in Twisteden machte dieses an einem Nachmittag im Wonnemonat Mai möglich.
„Damit wollten sich die Kinder mal bei ihren Müttern und Vätern bedanken“, sagt Elisabeth Kisters, Koordinatorin an der von der Caritas Geldern-Kevelaer geführten OGS. Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gebäck, was natürlich eigenhändig von den Kindern serviert wurde, konnten sich die Mamas und die Papas auf eine Traumreise ans blaue Meer begeben.  Da waren Kuschelmomente selbstverständlich mit inbegriffen. Ein selbstgemixter Cocktail löschte dabei den imaginären salzigen Geschmack auf der Zunge.
Nachdem alle wieder in der Realität angekommen waren, kümmerte sich der Nachwuchs um die vielfach gestressten Hände ihrer Eltern. Jedes Kind gönnte den unermüdlichen Händen eine zärtliche Zuwendung. Zum Schluss gab es noch eine gemeinsame Bastelaktion.
Daraus entstand ein maritimes Windlicht und sorgt im Nachhinein für gemütliche Stunden zu Hause. Ein rundum gelungener Wellnessnachmittag für die Schüler des Offenen Ganztags, die damit ihren Eltern eine große Freude bereiteten. Ein großes Dankeschön galt aber auch dem OGS-Team der Twistedener Grundschule. Mit Eifer unterstützen die Damen die kleinen Wellnessbeauftragten, damit diese ihre Eltern liebevoll verwöhnen konnten. „Das machen wir bald wieder“, waren sich alle Beteiligten einig.

Besuch des St.-Antonius-Kindergartens bei der Freiwilligen Feuerwehr Kevelaer

KEVELAER – Am Montag, dem 8. Mai, besuchten 18 Vorschulkinder vom St.-Antonius-Kindergarten die Freiwillige Feuerwehr Kevelaer. Bei dem Besuch wurden den Kindern unter anderem die Räumlichkeiten der Feuerwache sowie die Autos der Freiwilligen Feuerwehr gezeigt. Die Kinder durften nach der Führung mit den Feuerwehrschläuchen Wasser spritzen und auf dem Gelände der Feuerwehr mit Martinshorn und Blaulicht fahren.

Kleine Künstler sind mit Feuereifer am Werk

Schon im Eingangsbereich der Kindertageseinrichtung Sternschnuppe wird es ganz deutlich: Hier sind kleine Künstler am Werk. Im Sternschnuppen-Atelier schwingen Rune, Hannes, Paula, Julia und Jill gerade den Pinsel. Hilfe und Unterstützung erhalten sie von der Künstlerin Tatjana van Wendt.
Gemeinsam mit dem Kindergartenteam der Lebenshilfeeinrichtung Sternschnuppe, leitet sie ein Kunstprojekt in Vorbereitung auf den Tag der offenen Tür am 20. Mai. „Es gilt verschiedene Künstler, wie Paul Klee, Friedensreich Hundertwasser und Pablo Picasso, kennenzulernen und diese im Alltag mit einzubinden“, erklärt die Künstlerin, dabei würden Kinder zu kleinen Spezialisten. Tatsächlich, spielerisch lernen die Kinder die Farbenwelt kennen, erfahren, dass auch sie eine künstlerische Begabung in sich tragen. „Schau mal, immer wenn du glaubst du bist schon fertig, kannst du noch weitermachen, dann wird es vielleicht noch schöner“, ermuntert die Künstlerin die kleine Julia. Das Mädchen taucht daraufhin den Farbpinsel erneut in den Farbtopf, um damit ihren Gartenstock zu verschönern.
Schon weit im Vorfeld bereitete sich das Team der Sternschnuppeneinrichtung auf das Kunstprojekt vor.
Die Idee, sich mit Kunst zu beschäftigen, entstand bei der Leiterin der Einrichtung, Petra Burkert-Hendricks, während der ersten Landpartie im vergangenen Jahr. „Ein Besuch bei Tatjana van Wendt bestärkte mich zusätzlich“, erklärt die Leiterin, die damit auch eine Begeisterung bei der Wettener Künstlerin auslöste. Mit Kindern künstlerisch zu arbeiten, liegt Tatjana van Wendt. Darin ist sie nicht nur Spezialistin. Zusätzlich gelingt es ihr, die Erzieherinnen der Regenbogen-, Sonnen- und der Sternengruppe für das Kunstprojekt zu begeistern, sie zu motivieren.
„So haben wir uns erst einmal intensiv mit den jeweiligen Künstlern auseinander gesetzt, ihre Mal-Techniken kennengelernt“, erklären die Erzieherinnen. Wie aber vermittelt man Künstler und ihre Werke Kindergartenkindern? „Mit Schwung“, antwortet Saadet Sözen-Kalazli, Erzieherin in der Regenbogengruppe. „Wir haben Paul Klee erst in der Bewegung erfasst, dann haben wir dazu gemalt, mal mit klassischer, mal mit rockiger Musik, mal mit Fingerfarbe mal mit Tusche.“
Die Erkenntnis der Kinder sei verblüffend gewesen. Das was vorher als Gekritzel gesehen wurde, war auf einmal künstlerisch wertvoll. „Ich kann malen wie ein großer Künstler“, jubeln die Kinder. Ähnlich ergeht es den Jungen und Mädchen in der Sonnengruppe, die sich mit der bunten Farbwelt von Friedensreich Hundertwasser beschäftigen. Ein ganz besonderes Kunstwerk dürfte am Tag der offenen Tür alle Blicke auf sich ziehen. „Den Anfang des Bildes haben die Kinder gemacht, fertiggestellt wurde es von den Eltern“, so Elisabeth Bröcheler, Erzieherin in der Sonnengruppe, die für das Projekt die Eltern mit ins Boot holte.
In der Sternengruppe regt Pablo Picasso die Fantasie der Kinder an. Kilian, Lia und John wissen genau, wo seine Kunst zu finden ist. „Im Museum und in Büchern“, rufen sie ganz aufgeregt. Denn auch sie haben schon im Stil von Picasso gestaltet. „Wir haben Gipshände gemacht und verrückte Bilder mit unseren Fotos gemacht“, erklärt das Trio. Mit seiner Kunst ist Picasso sicherlich eine Herausforderung für die Gruppe. Diese mit den Kindern zu erarbeiten, gelingt der Erzieherin Melanie Kaets-Ulbrich bildhaft und spielerisch: „Wir nehmen  Picasso immer wieder in unsrem Kindergartenalltag auf und stellen dabei fest, dass wir mit kleinen Dingen einiges verändern können.“
Die Begeisterung künstlerisch tätig zu sein, zieht sich von Groß bis Klein durch die ganze Einrichtung. Bis zum Tag der offenen Tür werden die namhaften Künstler im Kindergarten präsent sein. Doch schon jetzt ist die Kunst der Kinder im Haus deutlich zu spüren. Und auf die Frage einer Mutter an ihre Tochter, was sie heute im Kindergarten gemacht habe, antwortet diese: „Mama, ich habe heute gekünstlert.“

Biene Maja und ihre Freunde

Fast wie in einem Bienenkorb ätte man sich schon vor Beginn der Aufführung in der öffentlichen Begegnungsstätte fühlen können. Wuselten doch  die Kinder von drei bis sechs Jahren in ihren bunten Kostümen überall herum, während die Eltern  versuchten, ihre Kids zu beruhigen. Auch die sechsjährige Sophie Henow (Maja) und der fünf Jahre alte Tim Raads (Willi) waren „etwas aufgeregt“, freuten sich aber wie die 37 anderen Kinder auf ihren Bühnenauftritt.
„Die Kinder in ihrem Selbstbewusstsein und ihrer Selbstständigkeit zu stärken“, sei der Sinn einer solchen Aufführung, erklärte die Vorsitzende der Kita und Musical-Teammitglied Vera Meurs. Sie  sollen auch die Anerkennung finden, die ihnen zustände.
Die Anerkennung seitens der Angehörigen ware jedenfalls gegeben.  Bert Weitz war für seine Enkelin Barbara aus Bergheim angereist: Weil man ja wissen will, was die Kinder so machen.“ Heinz Litjens fieberte mit seiner fünfjährigen Enkelin Naha mit, die als „kleine Maus“ auftrat: „Ich hab ihr gesagt, dass jeder großer Künstler Lampenfieber hat.“
Das war aber spätestens vergessen, als Maja und Willi zu den Klängen von Karel Gotts „Biene Maja“ die Bühne betraten und das Musical begann. Eingerahmt im Garten-Bühnenbild von Stefan Krüger und begleitet von der Erzählerin Luisa Bauer sowie der Musik von Monika Vogts (Gitarre) und Claudia Lucyga (Querflöte) erzählten die Kinder die Geschichte vom geplanten „Riesenpicknick“ zum Geburtstag der Bienenchefin „Fräulein Cassandra“ (Viola Curlante) .
Dafür kamen die Grashüpfer Flip, Flipi und Flipo zusammen, um für das Wiesenfest ihren Gesang zu proben, marschierte die Ameisenkolonne auf due Bühne, um den Partyort mit Besen sauber zu machen und tanzten die Mäuse auf derm Bühne .
Getrübt wurden die Vorbereitungen nur durch die blöse Spinne Thekla (Jannis Bauer) , die als Einzige nicht zu der Feier eingeladen wird – und die in einem günstigen Moment Maja in ihr Spinnennetz einwickelt. Zum Glück kommen die andere Tiere dazu und befreien sie, ehe as Fest beginnen und die Auffführung ihren Abschluss bekommen konnte.
Minutenlanger frenetischer Applaus war der Dank für die Darbietung. Kitaleiterin Therese Derksen, die den Text zum Musical geschrieben hatte, erhielt einen großen Präsentkorb, auch als Geste der Freude über ihre Rückkehr nach monatelanger schwerer Krankheit. „Das haben die super aufgefangen“, dankte sie dem Team und erfreute sich an der Begeisterungsfähigkeit  der Kinder.
Danach genossen alle noch den Tag. Wer Glück hatte, konnte sich im Rahmen einer kleinen Verlosung auch über die von den Betreuern  kreierten Maja-Bildern, Uhren, Bechern und anderen Untensilien als Erinnerungsstück freuen.

Kinder sind vom Obst begeistert

Jona, Kilian Julia, Jamie Pontus und Damian können es kaum fassen. „Da läuft ein Panda-Bär!“, rufen sie ganz laut. Tatsächlich, ein großer Panda-Bär auf zwei Beinen tappst einfach durch die Flure des Sternschnuppen-Kindergartens auf Klinkenberg und winkt auch noch den staunenden Kindern zu.
„Natürlich ist der nicht echt“, erklären die Jungen und Mädchen. Echt sind aber die süßen Früchte die der Lebensmittelliebende Panda-Bär im Gepäck hat. Stefan Brüggemeier, Edeka-Marktleiter in Kevelaerer, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern Nahrungsprodukte näher zu bringen. „Wir wollen nicht nur von Nachhaltigkeit und sorgfältigen Umgang mit Lebensmittel reden, sondern es auch praktizieren und zeigen wie es geht“, erklärt Brüggemeier, der in der Turnhalle der Lebenshilfe Einrichtung schon alles vorbereitet hat. In regelmäßigen Abständen stellt der Marktleiter in der Integrativen  Kindertageseinrichtung verschiedenste Obst- und Gemüsesorten vor. Er erklärt deren Verwendung und Herkunft, berichtet von der Wirkung und Vorzügen und macht den Kindern Lebensmittel schmackhaft.
„Für unsere Einrichtung ist das eine wertvolle Ergänzung“, versichert Petra Burkert-Hendricks, Leiterin des Familienzentrums in Kevelaer. Das Kennenlernen von Gemüse, Obst und exotischen Früchten wird von den Fünf- und Sechsjährigen  wissbegierig angenommen.
Dieses Mal dreht sich alles um die Melone, um süße Trauben und fruchtigen Erdbeeren. Ganz gespannt lauschen die Kinder den Worten Stefan Brüggemeiers, der eine große, grüne Kugel in der Hand hält. „Weiß jemand was das ist?“, fragt er in der Runde. „Jaaa, eine Wassermelone“, rufen Julian, Angelina und Damian gleichzeitig. „Sie kann bis zu fünf Kilo schwer werden und stammt aus Afrika“, erklärt der Marktleiter, der mit Damian aber einen kleinen Melonenexperten vor sich sitzen hat. „Sie ist gut, wenn man Durst hat, denn sie enthält viel Wasser“, berichtet der Steppke.

Stefan Brüggemeier und der Panda-Bär machen den Kindern gesunde Lebensmittel schmackhaft.


Aber auch die Kantalup-, Honig-, und Galiamelone versetzen die Kinder ins Staunen. Behutsam nehmen  sie die runden oder eierförmigen Früchte in Augenschein. „Die Galiamelone stammt aus Italien und ist nach der Stadt Gallien benannt, da wo auch Asterix und Obelix zuhause sind“, scherzt Stefan Brüggemeier und hebt besonders den süßen Geschmack der drei Melonensorten hervor.
Den Kindern läuft schon vom Erzählen das Wasser im Mund zusammen und auch der kuschelige Panda reibt sich hungrig den Bauch. Vorerst gibt es aber noch Erdbeer- und Traubenkunde. Die süßen roten Früchte verführen nicht nur Leckermäuler auf zwei Beinen, sondern locken auch Tiere an. „Denn auch Tiere können dem süßen Duft nicht widerstehen“, weiß der Obstexperte.
Was aber haben Rosinen aus der Dose mit Obst zu tun? Diese Frage gilt es für die Vorschulkinder dringend zu klären. „Tja, das waren mal Trauben“, sagt Brüggemeier. Er hält in der einen Hand Trauben, in der anderen Hand einige Rosinen und zieht damit die Kinder in seinen Bann.
Dann aber reicht es mit der Theorie. Alle Kinder dürfen die roten, orangen und gelben Melonen, die duftenden Erdbeeren und süßen Trauben probieren. „Wow, ist das lecker“, rufen Aaron, Damian und Jamie, die jedes einzelne Obststückchen genießen. „So soll es sein“, sagt Stefan Brüggemeier und hofft, dass in Zukunft in der Pausendose nicht nur ein Schokocroissant, sondern auch Obst Platz findet.