Beiträge

Kevelaerer Volleyballer auf ganzer Linie erfolgreich

Die Kevelaerer Volleyballer hatten am vergangenen Wochenenden allen Grund zur Freude. Beide Mannschaften konnten ihre Partien souverän gewinnen. Dabei war es für die 2. Mannschaft allerdings auch ein Pflichtsieg. Im Spiel gegen den Tabellenletzten vom 1. VBC Goch musste sich die 2. Mannschaft vom KSV nicht wirklich anstrengen.
Im ersten Satz durften gerade mal drei Spieler vom KSV II zur Aufgabe, da war der Satz auch schon vorbei. Dabei machten die Spieler Ophey und Hünnekes schon alleine zehn bzw. elf Punkte. Auf Gocher Seite blieben gerade mal zwei Punkte. Im zweiten Satz war es dann Jan Eyll mit 13 Punkten bei eigener Aufgabe, welcher maßgeblich zum 25:6-Erfolg beitrug. Im letzten Satz ließ es der KSV ein bisschen langsamer angehen und so kam der VBC zumindest auf ein zweistelliges Ergebnis. Aber auch das 25:11 war nie gefährdet.
Für den Kevelaerer SV II spielten: Broeckmann, Eyll, Hünnekes, Janßen, Kannenberg, Keuler, Nickrandt, Ophey, Peters, Reuters.

1. Mannschaft revanchiert sich

Ganz andere Vorzeichen gab es hingegen beim Heimspiel der 1. Mannschaft. Hier traf die Mannschaft um Kapitän Marcel Thyssen auf den Tabellenzweiten der TVG Holsterhausen. Holsterhausen musste die Partie allerdings gehandicapt antreten. Der etatmäßige Zuspieler fiel verletzungsbedingt aus.
Die Herren von Trainerin Heike Thyssen waren auf Wiedergutmachung aus, ging das Hinspiel doch mit der vielleicht schlechtesten Saisonleistung 0:3 verloren. Dementsprechend motiviert ging der KSV das Spiel auch an. Frühzeitig wurde ein komfortabler Vorsprung von vier Punkten herausgespielt. Dieser 8:4-Vorsprung konnte bis Satzende auf elf Punkte vergrößert werden. Mit 25:14 zeigte der KSV klar, wer in der Zweifachhalle das Sagen hat.
Offenbar dachten die Spieler nun, dass der Rest nur noch eine Formsache sei. Die nachfolgenden Nachlässigkeiten und Eigenfehler holten die Kevelaerer aber auf den Boden der Tatsachen zurück. Ohne dass die TVG wirklich besser agierte, kamen deren Spieler mit einem 25:19 zum 1:1-Satzausgleich.
Heike Thyssen variierte nun die Aufstellung. Mit Marcel Thyssen und Sebastian Derrix kamen zwei Stammkräfte auf das Feld. Zudem wurde Florian Reschke gezielt als Libero eingesetzt, um Abwehr und Annahme zu stärken. Diese Aktionen zeigten Wirkung. Der KSV übernahm wieder die Führung des Spiels. Gerade oberhalb des Netzes waren es die Kevelaerer, die mit den Spielern Nobbers, Novak und Broeckmann die Lufthoheit nun inne hatten. Satz drei konnte so souverän geholt werden.
Zu Beginn des vierten Satzes gab es eine kurze Schrecksekunde, als sich Sebastian Derrix beim Stand von 5:7 leicht verletzte und aus dem Spiel musste. Marc Ophey übernahm und konnte sich sofort gut einbringen. Der KSV ging wieder in Führung und ließ sich auch diesen Satz nicht nehmen.
Nach diesem 3:1 Erfolg steht der KSV auf dem sechsten Platz und darf gespannt auf das Duell mit dem Tabellennachbarn aus Düsseldorf blicken. Zum Erfolg beigetragen hat sicherlich auch die Unterstützung der Fans und Zuschauer, welche wieder zahlreich erschienen.
Im Einsatz für den Kevelaerer SV waren: Boetselaars, Broeckmann, Derrix, Nobbers, Novak, Ophey, Reschke, Thyssen, Verhoeven.
Weiter geht es für die Mannschaften am Samstag, 16. Februar. Die 1. Mannschaft muss dabei um 17.30 Uhr beim ART Düsseldorf II antreten. Der Kevelaerer SV II tritt um 15 Uhr gegen den Rumelner TV II in deren Halle an.

Kevelaerer Volleyballer erkämpfen Pflichtsieg

Die Volleyballer vom Kevelaerer SV durften am Wochenende jeweils auswärts antreten. Die erste Mannschaft bestritt dabei das Lokalderby gegen den SV Bedburg-Hau in der Verbandsliga. Es war eine sehenswerte Partie. Die von Moritz Müller, ehemaliger Spieler in der 2. Bundesliga, gecoachte Mannschaft vom SV Bedburg-Hau ließ sich den Unterschied in der Tabelle nicht anmerken – wobei der Tabellenneunte aus Bedburg sich mit einem Neuzugang auch verstärken konnte.
Der erste Satz verlief ausgeglichen, aber der KSV lief immer einem kleinen Rückstand hinterher. Die Spieler vom SV Bedburg-Hau konnten diesen Vorsprung zum 1:0 ins Ziel retten. Die Sätze zwei und drei hatten nun ein ähnliches Drehbuch. Bis zur Mitte der Sätze war es ausgeglichen, aber jeweils ein kleiner Zwischenspurt der nun sehr kampfstarken Kevelaerer machte die Sätze zu einem klaren Erfolg für die Marienstädter. Im folgenden vierten Satz konnte der SV jedoch auf 22:19 davon ziehen. Aber danach gaben die Kevelaerer keinen Ball mehr verloren, und so drehte die Mannschaft den Satz noch und nahm die vollen drei Punkte mit nach Hause. Trainerin Heike Thyssen zeigte sich sichtlich erleichtert, war diese Aufgabe doch schwerer gewesen, als viele erwartet hatten.
Das Ergebnis im Detail: SV Bedburg-Hau – Kevelaerer SV 1:3 (25:22 19:25 19:25 24:26). Für den Kevelaerer SV spielten: Boetselaars, Broeckmann, Derrix, Nobbers, Novak, Ophey, Reschke, Verhoeven
In der Bezirksliga musste sich die zweite Mannschaft vom KSV dem Verberger TV II geschlagen geben. Das Spiel endete in den Sätzen mit 25:22 25:21 25:23 für den VTV. Gegen den Tabellendritten aus Verberg war für die Reserve vom KSV nicht viel zu holen. Eventuell auch bedingt dadurch, dass dem Team nur acht Spieler zur Verfügung standen, gingen immer wieder einfache Punkte an den Gegner. Positiv war zumindest die Stimmung auf dem Feld. Leider konnten sich die Spieler nicht selbst belohnen und unter dem Strich blieben die vollen drei Punkte in Verberg.
Für das Team vom Kevelaerer SV II spielten: Broeckmann, Eyll, Hünnekes, Kannenberg, Nickrandt, Ophey, Peters, Reuters.
Weiter geht’s für die Kevelaerer Volleyballer am Samstag, 9. Februar. Die erste Mannschaft empfängt zu Hause im Schulzentrum Hüls in der Zweifach-Halle um 15 Uhr den TVG Holsterhausen. Die erfahrene Mannschaft aus Holsterhausen führte die junge Kevelaerer Mannschaft im Hinspiel ein wenig vor, so dass die Trainerin hier eine Reaktion der Mannschaft erwartet. Die zweite Mannschaft tritt ebenfalls am Samstag um 16.15 Uhr gegen den 1. VBC Goch an, der bisher noch ohne Satz- und Punktgewinn ist. Gespielt wird im Berufskolleg Kleve „Weißes Tor“.

Qualifikationen für NRW-Meisterschaften

Mit einer guten Ausbeute kehrten die Athletinnen (W15) des Kevelaerer SV am vergangenen Samstag aus Wesel zurück. Betreut durch Marcel Kirstges, der für das erkrankte Trainerteam Martina und Frank eingesprungen war, konnten neben den Qualifikationen auch drei persönliche Bestleistungen erzielt werden: Berit Janowitz holte sich mit 9,87 Metern den zweiten Platz im Dreisprung, 9,01 Meter bzw. 8,56 Meter lasen die Kampfrichter für Marie Jasinski und Selina Leck vom Messband ab. Das bedeutete Platz drei und vier. Komplettiert wurde der Erfolg durch den fünften Platz von Nele Sophie Kaets (8,53 Meter).
Auch beim 60-Meter-Sprint konnten alle Sportlerinnen mit guten Platzierungen überzeugen. Für Berit (Platz drei) sprang dabei mit einer Superzeit von 8,65 Sekunden sogar die B-Qualifikation heraus.
Glückwünsche kamen per Whatsapp vom Krankenbett der Trainer.

KSV mit Punktgewinn gegen Favorit Praest

Der Kevelaerer SV hat in der Bezirksliga den nächsten Punkt eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Ferhat Ökce trennte sich auf dem heimischen Kunstrasenplatz auf der Sportanlage bei Scholten mit einem 1:1-Unentschieden vom vorherigen Tabellendritten RSV Praest. In der Tabelle blieb der KSV damit mit nun elf Zählern auf Rang elf stehen und hat als Aufsteiger weiterhin ein Polster auf die Abstiegsplätze vorzuweisen.

Gegen die favorisierten Gäste aus Praest erwischten die Gelb-Blauen einen richtig guten Start und konnten den Gegner immer wieder vor Probleme stellen. „Wir hätten bereits nach einer Viertelstunde mit 2:0 führen können“, sagte Trainer Ökce. „Wir hatten die Chancen dazu. Wir waren stärker als der RSV und hatten mehr Ballbesitz, allerdings haben wir viele Situationen durch ein, zwei Haken zuviel verloren.“ Bitter dann: Bereits nach einer halben Stunde musste Offensivspieler Timo Verhoeven verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Lukas Haeßl in die Partie, der auch gleich voll einschlug: Eine Minute vor der Pause brachte der Joker die Hausherren mit 1:0 in Führung (44.).

„In der Halbzeit wussten wir, dass ein Tor gegen diesen Gegner wahrscheinlich nicht zum Sieg reichen würde“, erklärte der Coach nach dem Abpfiff. „Wir wollten stabil stehen und auf gefährliche Konter setzen.“ Diese Taktik ging bis kurz vor Schluss auch gut auf. Doch in der 75. Minute musste auch Torschütze Haeßl den Platz nach einem Foulspiel verletzt wieder verlassen, sodass in der Folge das Tempo in der Offensive fehlte. „In den Schlussminuten hatten wir auch etwas Glück“, gab Ökce zu. „Wir haben glücklicherweise nur einen Gegentreffer kassiert.“ Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld hatte Praests Patrick Gottschling am zweiten Pfosten per Kopfball den Ausgleich erzielt (82.).

„Mit dem Punkt können wir am Ende zufrieden sein. Ausschlaggebend dafür, dass wir keinen Sieg eingefahren haben, war, dass wir in der zweiten Halbzeit keine Bälle mehr in der gegnerischen Hälfte festmachen konnten. Wir haben mit einem zu offenen Visier gespielt, mussten viel hinterherlaufen und haben nur noch reagiert“, fasste Ökce zusammen. Weiter geht es für den KSV am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SV Walbeck, der mit 17 Punkten Platz fünf in der Bezirksliga-Tabelle belegt. „Das ist ja schon ein kleines Derby“, meinte Ökce vor dem Duell mit dem Klub aus dem Spargeldorf. „Wir haben eine gute Serie mit vier Spielen am Stück ohne Niederlage. Aber auch Walbeck ist gut drauf und steht nicht umsonst da oben. Wir sind guter Hoffnung, etwas Zählbares mitzunehmen, wissen aber um die Schwierigkeit der Aufgabe“, blickte der Trainer auf die kommende Partie. JAN ABEN