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Qualifikationen für NRW-Meisterschaften

Mit einer guten Ausbeute kehrten die Athletinnen (W15) des Kevelaerer SV am vergangenen Samstag aus Wesel zurück. Betreut durch Marcel Kirstges, der für das erkrankte Trainerteam Martina und Frank eingesprungen war, konnten neben den Qualifikationen auch drei persönliche Bestleistungen erzielt werden: Berit Janowitz holte sich mit 9,87 Metern den zweiten Platz im Dreisprung, 9,01 Meter bzw. 8,56 Meter lasen die Kampfrichter für Marie Jasinski und Selina Leck vom Messband ab. Das bedeutete Platz drei und vier. Komplettiert wurde der Erfolg durch den fünften Platz von Nele Sophie Kaets (8,53 Meter).
Auch beim 60-Meter-Sprint konnten alle Sportlerinnen mit guten Platzierungen überzeugen. Für Berit (Platz drei) sprang dabei mit einer Superzeit von 8,65 Sekunden sogar die B-Qualifikation heraus.
Glückwünsche kamen per Whatsapp vom Krankenbett der Trainer.

KSV mit Punktgewinn gegen Favorit Praest

Der Kevelaerer SV hat in der Bezirksliga den nächsten Punkt eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Ferhat Ökce trennte sich auf dem heimischen Kunstrasenplatz auf der Sportanlage bei Scholten mit einem 1:1-Unentschieden vom vorherigen Tabellendritten RSV Praest. In der Tabelle blieb der KSV damit mit nun elf Zählern auf Rang elf stehen und hat als Aufsteiger weiterhin ein Polster auf die Abstiegsplätze vorzuweisen.

Gegen die favorisierten Gäste aus Praest erwischten die Gelb-Blauen einen richtig guten Start und konnten den Gegner immer wieder vor Probleme stellen. „Wir hätten bereits nach einer Viertelstunde mit 2:0 führen können“, sagte Trainer Ökce. „Wir hatten die Chancen dazu. Wir waren stärker als der RSV und hatten mehr Ballbesitz, allerdings haben wir viele Situationen durch ein, zwei Haken zuviel verloren.“ Bitter dann: Bereits nach einer halben Stunde musste Offensivspieler Timo Verhoeven verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Lukas Haeßl in die Partie, der auch gleich voll einschlug: Eine Minute vor der Pause brachte der Joker die Hausherren mit 1:0 in Führung (44.).

„In der Halbzeit wussten wir, dass ein Tor gegen diesen Gegner wahrscheinlich nicht zum Sieg reichen würde“, erklärte der Coach nach dem Abpfiff. „Wir wollten stabil stehen und auf gefährliche Konter setzen.“ Diese Taktik ging bis kurz vor Schluss auch gut auf. Doch in der 75. Minute musste auch Torschütze Haeßl den Platz nach einem Foulspiel verletzt wieder verlassen, sodass in der Folge das Tempo in der Offensive fehlte. „In den Schlussminuten hatten wir auch etwas Glück“, gab Ökce zu. „Wir haben glücklicherweise nur einen Gegentreffer kassiert.“ Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld hatte Praests Patrick Gottschling am zweiten Pfosten per Kopfball den Ausgleich erzielt (82.).

„Mit dem Punkt können wir am Ende zufrieden sein. Ausschlaggebend dafür, dass wir keinen Sieg eingefahren haben, war, dass wir in der zweiten Halbzeit keine Bälle mehr in der gegnerischen Hälfte festmachen konnten. Wir haben mit einem zu offenen Visier gespielt, mussten viel hinterherlaufen und haben nur noch reagiert“, fasste Ökce zusammen. Weiter geht es für den KSV am kommenden Sonntag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel beim SV Walbeck, der mit 17 Punkten Platz fünf in der Bezirksliga-Tabelle belegt. „Das ist ja schon ein kleines Derby“, meinte Ökce vor dem Duell mit dem Klub aus dem Spargeldorf. „Wir haben eine gute Serie mit vier Spielen am Stück ohne Niederlage. Aber auch Walbeck ist gut drauf und steht nicht umsonst da oben. Wir sind guter Hoffnung, etwas Zählbares mitzunehmen, wissen aber um die Schwierigkeit der Aufgabe“, blickte der Trainer auf die kommende Partie. JAN ABEN