Farbenfrohe Ausstellung in Winnekendonk
Farbenfroh und aufregend startet das Katharinenhaus mit der ersten Ausstellung des Jahres in der frisch sanierten Cafeteria.
Farbenfroh und aufregend startet das Katharinenhaus mit der ersten Ausstellung des Jahres in der frisch sanierten Cafeteria.
Großformatige Werke der Künstlerin Beate Elber-Kautz können in den nächsten Wochen in der Cafeteria des Katharinen-Hauses bewundert und erworben werden.
Eine wunderschöne Krippe steht im Katharinenhaus und kann von den Bewohnerinnen und Bewohnern bewundert werden.
Aquarelle machen was sie wollen, meint Renate John: „Das Zusammenspiel des Papiers, der Farben und dem Wasser hat seine Eigenheiten.“ Was die Geldernerin und die Teilnehmerinnen (und ein Teilnehmer) ihres Aquarell-Malkurses dennoch in den vergangenen rund 25 Jahren zu Papier bringen konnten, stellen sie seit vergangenen Donnerstag im Winnekendonker Katharinenhaus aus.
Menschen, Tiere, Sensationen: Das alles gab es im Katharinen-Haus.
Die Künstlerin Gabriele Schwarz-Lamche fühlt sich schon seit vielen Jahren mit dem Katharinenhaus verbunden und möchte mit ihrer Ausstellung zeigen, dass das Leben bunt und voller Farben ist…
Weihnachten in Zeiten von Corona: viele Familien sehen sich auch in diesem Jahr vor der Herausforderung, ein besinnliches, aber zugleich sicheres Weihnachtsfest zu gestalten.
Die Bewohner*innen des Katharinenhauses in Winnekendonk durften in der Vergangenheit ja bereits des Öfteren in den Genuss musikalischer Darbietungen kommen. Was nun in dieser Woche im Garten des Seniorenheims wartete, fiel aber doch etwas aus der Reihe.
Seit kurzem gibt es mit dem großen Klangspiel ein besonderes Highlight für die Bewohner und Besucher des Katharinen-Hauses (Caritasverband Geldern-Kevelaer) in Winnekendonk. Zu finden ist dieses im Sinnesgarten, der die Wahrnehmung der Besucher in besonderen Maße stärken und inspirieren soll. Angefertigt wurde das Instrument vom Gitarren- und Geigenbauer Jens Towet und seiner Praktikantin Christin Burger.
Es brauchte nicht lange, dass die Betreuungskraft Monika Behrens den Instrumentenbauer, der sonst mit Xylophonen und Glockenspielen eher weniger in Berührung kommt, dafür begeisterte, diese Idee für das Katharinen-Haus umzusetzen. Er entwarf nicht nur das Klangspiel, sondern baute, installierte und stiftete es dem Seniorenhaus. Über 20 Stunden Arbeit stecken im Instrument, das sich aus einem Röhrenglockenspiel und Klangstäben aus Eschenholz zusammensetzt.
„Neugierig haben die ersten Heimbewohner das Klangspiel schon ausprobiert. Es lädt einfach zum Musizieren ein“, freut sich Behrens. „Auch aus einem Rollstuhl heraus ist das Instrument gut erreichbar.“ Markus Kremer, Bereichsleiter Stationäre Pflege des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer: „Uns herzlicher Dank gilt Jens Towet. Denn Bewohner und Mitarbeitenden des Katharinen-Hauses freuen sich sehr über die lebendige und klangvolle Bereicherung des Gartens.“
An Fronleichnam gab es für die Bewohner des Katharinenhauses in Winnekendonk ein Ständchen der besonderen Art. Denn die Musik, die an diesem Tag durch den Garten des Seniorenheims klang, ist zweifelsohne nichts, was wir täglich im Radio oder aber bei Auftritten der zahlreichen Kevelaerer Musikkapellen hören. Zu Gast war der Mundharmonikaclub Kervenheim. Die Musiker wollten in Corona-Zeiten etwas Gutes tun und spielten daher ehrenamtlich für die Senioren, die sich an diesem sonnigen Nachmittag in Gruppen mit ausreichendem Abstand im Garten der Einrichtung platzierten.
In einer Sache waren sich die Mitglieder des Mundharmonikaclubs einig: Man muss erst wieder reinkommen. Denn Proben hat es in der vergangenen Zeit Corona-bedingt nicht gegeben. Nach längerer Spielpause hatten die Musiker dann in Winnekendonk die Möglichkeit, unter Beweis zu stellen, dass die Talente noch längst nicht eingerostet sind.
„Ganz große Klasse“
Lieder wie „Mary Lou“, „Der Junge mit der Mundharmonika“ und „Morning has broken“ sorgten für wippende Füße, verhaltenes Mitsingen und reichlich Applaus bei den Zuschauern. Auch wenn es für diesen Auftritt keine Gage gab – Zurufe wie „Ganz große Klasse“, „Note 1“ und „Super!“ waren für die leidenschaftlichen Musiker augenscheinlich Lob genug.
Claudia Püschel vom Sozialen Dienst des Katharinenhauses zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des Programms und glücklich über das Angebot der Musiker. „Musik macht viel mit den Menschen“, betonte Püschel. Daher war der Fronleichnams-Auftritt auch keine einmalige Sache. Unter anderem mehrere Auftritte des Musikvereins Winnekendonk durften die Bewohner der Einrichtung bereits genießen und kürzlich war sogar die a-cappella-Gruppe „Basta“ zu Besuch.