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Glasverbot bei Karnevalszügen

Um erneut eine Flut von gefährlichen Scherben durch Glasflaschen einzudämmen oder gar zu verhindern, haben sich die Veranstalter der Karnevalszüge, die Polizei und die Stadt Geldern auch diesmal auf ein Glasverbot geeinigt. In Kapellen am Sonntag, 4. Februar, und in Veert am Samstag, 10. Februar gelten daher jeweils von 11 bis 20 Uhr die Einschränkungen in folgenden Bereichen:
In Veert am Samstag, 10. Februar, auf der Veerter Dorfstraße ab Kreuzung Wettener Straße in Richtung Dorfmitte bis zur Kreuzung In het Feld / Hülspaßweg / Grunewaldstraße, auf der Josefstraße ab Einmündung Eintrachtstraße in Richtung Veerter Dorfstraße, auf dem Hovenweg ab Kreuzung Eintrachtstraße in Richtung Veerter Dorfstraße, auf der Kirchstraße und auf der Schulstraße ab Kreuzung Brigittenstraße in Richtung Veerter Dorfstraße.
In Kapellen gilt das Glasverbot auf der Langen Straße, von Einmündung Feldstraße bis zur Einmündung Winnekendonker Straße (L 362) sowie rund um die Kirche St. Georg, den Marktplatz und auf der Straße Kapellener Markt bis zur Einmündung der Dammerstraße und zwar jeweils für beide Straßenseiten und die Gehwege.
Die Stadt Geldern bittet daher um Verständnis dafür, dass Vertreter von Polizei, Ordnungsamt und Securitydiensten an den Zugängen zu den Glasverbotszonen die Besucher auf dieses Verbot hinweisen. Auf Kontrollen sollte man sich einstellen.
Gabriele Voß vom Gelderner Ordnungsamt: „Wir möchten keine Spaßverderber sein. Das Glasverbot verhindert nicht das Feiern. Aber ohne Glas wird es für alle Besucher auf jeden Fall sicherer.“
Ähnlich sieht es auch Bürgermeister Sven Kaiser: „In der Vergangenheit ging nicht selten von geworfenen Glasflaschen eine große Gefahr für die Zuschauer an der Zugstrecke aus. Karneval ist auch ein Familienfest. Wir müssen etwas für die Sicherheit tun und das vergangene Jahr hat deutlich gezeigt, dass diese Maßnahme die Situation verbessert.“ Für eine weitere Verbesserung können die Anlieger der Zugstrecken selbst sorgen. Hier wurden im Vorjahr – in durchaus freundlicher Absicht – Gläser, vor allem aber Flaschen, ins Publikum gereicht, zum Beispiel bei Feiern im eigenen Vorgarten. Hier gilt die deutliche Bitte der Veranstalter, darauf zu achten, dass das Leergut an Ort und Stelle verbleibt. Einig sind sich auch die beiden veranstaltenden Vereine. Sowohl für Hans Kubon, Präsident des VVK aus Veert, als auch für Thorsten Crom, Präsident der KKG Kapellen, hat die Sicherheit ihrer Gäste absoluten Vorrang. Achim Ingenillem, Ordnungsdezernent und Verwaltungsdirektor der Stadt Geldern: „Das gemeinsame Vorgehen aller Beteiligten kann ich nur begrüßen. Niemand will das Feiern verbieten. Aber ohne Glasscherben feiert es sich besser.“

Infos im Gelderner Ordnungsamt unter Telefon 02831 – 398126. (Mail: ordnungsamt@geldern.de)

Der Kevelaerer Karnevalszug nimmt noch Passagiere auf

Kevelaer. Der Saalkarneval verzeichnet allenthalben volle Häuser und der Rosenmontag, traditionell der Höhepunkt des Straßenkarnevals, rückt auch unaufhörlich näher. Strenge Sicherheitsvorschriften und unkalkulierbare Wetterkapriolen machen eine Planung des Rosenmontagszuges schwierig, zumal der Termin mit dem 12. Februar in diesem Jahr recht früh liegt. „Der Rosenmontagszug nimmt noch Passagiere auf“, wirbt deshalb der VFR Blau-Gold Kevelaer in der Zeitschrift „5te Jahreszeit“ für die Teilnahme. Das KB sprach mit Zugleiter Alf Muellemann.
15 Anmeldungen gebe es aktuell, davon sechs Wagen, zwei große Gruppen mit Wagen mit jeweils 80 bis 85 Teilnehmern. „Die teile ich auf, da passen sowieso nicht alle auf den Wagen“, sagt Alf Muellemann. Hinzu kommen dann noch die VFR-Tanzgarden, der vereinseigene Rosenmontagswagen – dessen graue Burg-Optik mit ein paar Farbtupfern aufgepeppt werden soll – und „etwa vier bis sechs Musikgruppen“, so Muellemann. Mit annähernd 30 Gruppen rechnet er insgesamt. Damit wäre der Zug ähnlich lang wie im vergangenen Jahr, sagt er. Besonders freut es ihn übrigens, dass es in diesem Jahr erstmals auch zwei Anmeldungen aus Straelen gebe.
Wer sein Wurfmaterial über den VFR beziehen will, der muss sich aber doch beeilen: Am morgigen Freitag endet die Anmeldefrist, bis dato muss die verbindliche Bestellung eingegangen sein, weil Anfang der kommenden Woche die Bestellung seitens des Vereins aufgegeben werden muss.
Luft nach oben ist natürlich immer und Gruppen jeglicher Art, Freundeskreise, Familien, Vereine und Nachbarschaften könnten sich im Prinzip bis einen Tag vor dem Zug anmelden. Wer nicht weiß, wie er eine Teilnahme hinkriegt, dem hilft der VFR gerne weiter. Dazu kann man mit Alf Muellemann über die Homepage, per Mail oder Telefon direkt Kontakt aufnehmen. „Die Teilnahme kostet die Teilnehmer nichts, außer Kostüme, die die meisten haben, und etwas Wurfmaterial. Und einen Bollerwagen kann man meistens auch auftreiben.“ Dass es für die großen Wagen seit der erforderlichen TÜV-Abnahme schwieriger geworden ist, gibt er unumwunden zu, aber die Sicherheit der Teilnehmer und Zuschauer gehe eben vor.
Der VFR trägt die Förderung des Rosenmontagszuges im Namen. Das beinhaltet nicht nur die ehrenamtliche, aufwendige Organisation des Zuges (zum Beispiel auch mit einer Versicherung), für die Muellemann & Co verantwortlich zeichnen. Auch ein Zuschuss für das Wurfmaterial, je nach Vereinszugehörigkeit und Aufwand zwischen 75 und 25 Euro, wird geleistet. Und noch etwas ist dem neuen Zugleiter, der schon seit Jahren im Organisationsteam ist und deshalb genau weiß, welche Aufgaben da auf ihn zukommen, wichtig: „Wir werden auch in diesem Jahr wieder mehrere Wagen und Fußgruppen prämieren.“ Zwischen 50 und 150 Euro sind hier je nach Platzierung drin. Die Preise werden als Gutscheine für Wurfmaterial für das nächste Jahr ausgegeben. Für die Bewertung sucht die Zugleitung noch ehrenamtliche Teilnehmer, die sich kurz vor dem Zug treffen und dann einen Bewertungsbogen bekommen.
Einige Kritik mussten die Organisatoren übrigens in der vergangenen Session zur Auflösung des Zuges einstecken: Statt wie früher am Peter-Plümpe-Platz, war diese erstmals auf dem Europa-Platz vorgesehen. Gemeinsam mit Ordnungs- und Jugendamt sowie der Polizei sei diese Lösung gefunden worden, um den Zug nicht in unmittelbarer Nähe zur Jugenddisco aufzulösen und so ein „Nachfeiern“ möglich zu machen, erklärt Muellemann und bittet darum, dieser Lösung „eine Chance“ zu geben.

Kontakt für Anmeldungen zum Rosenmontagszug und zur Bewertung: Alf Muellemann, zugleitung@vfrblaugoldkevelaer.de, T.: 0162/9923337, www.vfrblaugoldkevelaer.de.

Die Jacobussitzung bot wieder viel Frohsinn

Nach und nach trudelten die Bewohner der Einrichtungen von der Holbein-, der Linden- und der Dietrich-Bonhoeffer-Straße sowie einer Gruppe aus Sonsbeck in die Gaststätte „Jacobs“ ein, suchten sich einen Tisch und freuten sich auf das, was sie in den kommenden Stunden so erwarten würde bei der „Jacobussitzung“ am 13. Januar 2018, Kevelaers inklusiver Karnevalssitzung.

Viele der Bewohner, die mitgekommen seien, besuchten die Sitzung schon seit Jahren, erzählte Regine Marissen, die sich als Katze mit Maske verkleidet hatte. „Da sind die dann total aufgeregt, machen beim Anziehen im Wohnverbund richtig Trubel“, erzählte die 52-jährige Betreuerin des Lindenstraßen-Wohnverbunds.
Mario Hoppe und „Zeis“ Büren vom K.C. Prinzenhof erinnerten sich gerne daran, wie sie 1987 das Ganze ins Leben gerufen hatten. „Wir dachten, wir wollten was tun für die Leute.“ Damals startete die Feier erstmal nur für die Bewohner der Holbeinstraße, bevor sie Schritt für Schritt wuchs. „Da sind viele von Beginn an mit dabei und gehen jetzt auf die 60 zu.“

„Das ist immer eine kleine Gratwanderung. Menschen ohne Behinderung kannst du in Kategorien reinstecken. Aber hier musst du auf ihre Bedürfnisse eingehen. Das ist ihr besonderer Tag“, unterstrich der Mitorganisator der Jacobussitzung, Frank Leukers. „Das ist ein Tag, den man nicht planen kann“, bestätigte „Clown“ Hans Bühren, der später mit rheinischem Frohsinn durch das Programm führte.

Johannes Otten von der AKG Achterhoek war mit „seiner“ Mini-Tanzgarde und der „großen“ Tanzgarde gekommen, um das Event zu unterstützen, und die Garden begeisterten die Anwesenden mit ihrer unverkrampften Art des Tanzes. „Die Herzlichkeit untereinander mit den Menschen, die sich über Kleinigkeiten freuen“, das beeindrucke ihn jedesmal aufs Neue, meinte der AKG-Geschäftsführer. Das wurde einmal mehr sichtbar, als allen Bewohnern ein Orden umgelegt wurde.

Was ihn motiviert, versuchte DJ Mike Sleeves zu erklären: „Dass die Leute sich wirklich freuen – das merkt man ihnen voll an. Und wenn die eigene ,Big Band‘ spielt, dann gibt es kein Halten mehr.“ Für sein Engagement bekam er später einen echten „Haribo-Goldbären“ aus Stoff.

Mit der „Big Band“ beschrieb Sleeves die anwesenden Bewohner der Holbeinstraße, die schon lange eigenständig musizieren. Auch an diesem besonderen Tag ließen sie es sich nicht nehmen, mehrfach für Schunkelstimmung zu sorgen und darüber ihrer eigene Freude und Begeisterung beim Spiel Ausdruck zu verleihen.

„Die haben vor Jahren schon in der Basilika und der Christmette gespielt“, erzählte die 82-jährige Kervenheimerin Elisabeth van Oeffelt, die stolz das Akkordeonspiel ihrer Tochter Gertrud-Maria verfolgte, die für die Truppe bei Songs wie „Holzmichel“ oder „Mer losse de Dom in Kölle“ Melodie und Rhythmus hielt. „Geil, wie die ohne Noten spielt“, drückte auch Sylvia Leukers ihre Bewunderung aus.

Später kamen noch die „Swingenden Doppelzentner“ dazu. Gemeinsam ließen die Musiker – ob behindert oder nicht behindert – die Bude richtiggehend in ihren Grundfesten erzittern, so dass ein Lied wie „Reißt die Hütte ab“ für einen Moment ziemlich authentisch klang.

Auch andere Gäste wollten sich die Party nicht entgehen lassen. „Ich hab‘ Ausgang bekommen“, meinte Michael Rütten von der Volksbank als einer der unterstützenden Sponsoren, „passend“ im Knastkostüm gekleidet. Mit ihm erhielten auch „Sheriff“ Dominik Pichler einen Karnevalsorden und Steffi Otten vom VFR, die für die Anwesenden Muffins gebacken hatte.

Närrin Mona Schlutt meinte: „Die Atmosphäre ist einfach total schön, man kann das gar nicht beschreiben“, fand sie nicht die Worte für das, was da so an „Chemie“ zwischen den Menschen ablief.

Kultsängerin Hilla Heien brachte dann noch einmal singend gute Laune unter die Anwesenden, ehe der farbenprächtige Einmarsch des Gocher Prinzenpaares den Tag angemessen abrundete.


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5. Kölscher Abend mit “De Jäcksges”

KERVENHEIM: Der Vorverkauf zum 5. Kölschen Abend am 20. Januar ist bereits im vollen Gange. “De Jäcksges” werden mit einem Programm in 3 Teilen viele bekannte Kölsche Lieder zum Besten geben. Der Saal Brouwers in Kervenheim wird in rot und weiß und mit Kölner Dom geschmückt sein. Für Kölsch aus dem Pittermännchen an Stehtischen als auch in  Kölschgläsern an Sitzplätzen ist gesorgt. Die Vorverkaufsstellen sind in der Gaststätte
Haus Brouwers, Marions Nähstube, Bäckerei Kürvers und bei den Akteuren von “De Jäcksges”.
Da immer mehr Gäste aus den umliegenden Ortschaften die letzten Kölschen Abende
besuchten, können auch Kartenreservierungen per Email an info@vanOeffelt.de vor-
genommen werden. Der Eintrittspreis beträgt 9,- € und Einlass ist ab 19.30 Uhr.
Nach den seit März wöchentlich stattfindenden Proben freuen sich “De Jäcksges” auf
viele Freunde von Kölschen Liedern. Die alt bekannten und auch ganz neuen Lieder
laden ein zum Mitfeiern!

Die Welt braucht die Narren

Nach und nach strömte die bunte Schar der Jecken aus Nah und Fern in das Forum Pax Christi, um bei der 16. Wallfahrt der Karnevalisten dabei zu sein. „Das ist ein schöner Abschluss der Session“, sprachen Prinz Klaus IV und Prinzessin Elke I. vom Festkomittee Langenfeld den Tollitäten aus dem Herzen.
„Knapp 650 Jecken haben sich angemeldet und einige sind spontan dazugekommen“, freute sich die neue VfR-Präsidentin Elke Tebartz über den guten Zuspruch, bevor es für sie erstmals ernst wurde. „Ich bin nervös“, gestand sie vor ihrer Premiere, bevor sie mit den Worten „Liebe Tollitäten, Gäste und Mitbürger“ die Anwesenden im weitern Rund begrüßte. Tebartz erinnerte an den Zweck der Wallfahrt, „zusammen Danke zu sagen für die vergangene Session und den Segen zu erfahren für die kommende und zu beten für alle, die nicht dabei sein können oder von uns gegangen sind“.
Die VfR-Präsidentin nannte in diesem Kontext den Namen des vor sieben Wochen verstorbenen Ehrenpräsidenten Egon Kammann. Sie erinnerte sich daran, „wie er am Tag vor 17 Jahren die Idee hatte, die Wallfahrt ins Leben rufen.“ Sie würdigte ihn als „Karnevalist durch und durch“. Anschließend trugen die „Swingies“ für ihr früheres Mitglied zwei seiner Lieblingslieder vor. Elke Tebartz machte sich derweil auf den Rundgang entlang der 40 Vereine.
Danach zogen die Jecken weiter in die Basilika, um dort im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes den Segen für die kommende Session und Einkehr zu erfahren.
In der fünften Reihe saß auch Erika Kammann. „Das ist doch Pflichtprogramm, erst Friedhof, dann die Wallfahrt hier“, war für die Witwe des Begründers der Karnevalisten-Wallfahrt die Anwesenheit eine Selbstverständlichkeit. Ihrem Mann wurde in den Fürbitten der Kinder und seitens Schwerhoffs nochmal ausdrücklich gedacht.
Nach dem prachtvollen Einzug der Jecken drückte Kaplan Christoph Schwerhoff seine Freude darüber aus, „dass wir gemeinsam den Karneval starten dürfen“ und „die Freude feiern.“ Er segnete die Wallfahrtskerzen und Standarten, ehe er seinem Nettetaler Kollegen Bastian Rütten den Vorzug der Rede gab.
Dieser erzähte die Geschichte eines Tüftlers namens Alfred J. aus New Jersey, der zuhause versuchte, eine Kunststofftapete zu entwickeln. Die hielt aber nicht an der Wand. „Man sagte, der bekloppte Kerl, jetzt ist er durchgeknallt.“ Bis er am 21. November 1959 ein Patent auf Luftpolsterfolie anmeldete. „Was wäre das Leben, wenn wir nicht wagten, verrückt zu sein?“, forderte der Seelsorger die Narren auf, genau das zu sein. „Weil unsere Welt, den Narren, den Bekloppten, den Verrückten braucht. Das ist euer Job. „ Dazu brauche es positive Energie und den Mut. „Es braucht die Verrückten, die die Welt auf den Kopf stellen. Das können wir als Kirche allemal brauchen. Jemand, der uns den Spiegel vorhält, Werte verdreht und die Dinge anders sieht.“
Danach sorgte Monika Voss mit der „Patrona von Kevealer“ und den „Rosen der Madonna“ bei den Zuhörern für feuchte Augen. Die Sopranistinnen Biggi Lehnen und Anja Roßmann boten zur Kommunion eine ergreifende Version von „You raise me up.“ Im Anschluss zog die gesamte Narrengemeinde nach „Die Hände zum Himmel“ aus zur Gnadenkapelle, wo nochmal der Maria gedacht wurde.
Schließlich zog der Lindwurm der Karnevalisten durch die City, bevor es für die Jecken in das Konzert-und Bühnenhaus, wo der Musikverein auf der Bühne für die musikalische Begrüßung sorgte. Der frühere VfR-Vorsitzende Willy Holt­appels machte den Conferencier für das mit den Verein zusammen spontan improvisierte Programm. Die Showtanzgruppe des VfR und die „Swingies“ betätigten sich als „Eisbrecher“ für die folgenden vergnüglichen Stunden bei Tanz, Musik und Klönen.

Gemeinsam für den Karneval

„Dass ich mal für den Achterhoek und für Winnekendonk die Festkette tragen würde, hätte man vor zehn Jahren echt nicht gedacht. Es ist eine Ehre“ , freut sich Johannes Otten gemeinsam mit seiner Ehefrau Tanja auf die bevorstehenden Feierlichkeiten der Winnekendonker Kirmes.
Der in Labbeck geborene Johannes wuchs in der Landwirtschaft auf. Der Vater war Landwirt und führte einen Mischbetrieb. „Ich hatte mehr Pflichten, hatte zwei Schwestern, die Älteste musste da nicht helfen und der Bruder war halt noch nicht so alt“, beschreibt der bald 50-Jährige seine Kindheit.
Nach dem Abschluss der zehnten Klasse in der Hauptschule absolvierte er eine Ausbildung zum Staberschlosser in der Stahlverarbeitung in Neukirchen-Vluyn. „Da hab ich für die Zechen die Riesenteilegemacht.“ Bei „Weber&Wentzel“ in Geldern arbeitete er 17 Jahre lang als Verkaufsfahrer. Heute  ist er Speditionskaufmann in einer Weezer Transportfirma.
Die Liste seiner Hobbys ist lang. 17 Jahre lang Vorstand beim Schützenverein St. Maria Achterhoek, seit 2007 Vorsitzender des Martinskomitees, seit 33 Jahren im Kegelclub, seit mehreren Jahren Betreuer mehrerer Mannschaften von Viktoria Winnekendonk. Dazu kommt noch das Amt als Vorsitzender der Achterhoeker Karnevalsgesellschaft
Die 1975 in Kevelaer geborene Tanja Otten wollte nach dem Hauptschulabschluss Verwaltungsfachangestellte werden. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Steuerfachgehilfin in Geldern. Als die beiden sich Mitte November 1994 gegen 6 Uhr im „Prinzenhof“ kennenlernten, jobbte sie nebenbei in der Taxizentrale in Kevelaer. Sie trinkt nach ihrer Nachtschicht in der Zentrale die letzte Cola, er verfolgt Schumachers Weltmeisterfahrt. „Wir sind einfach ins Gespräch gekommen“, erzählt Tanja Otten. Die beiden finden direkt einen Draht zueinander.
Im Februar 1995 kommen sie zusammen, im Juli ziehen sie zusammen, ein Jahr später wird geheiratet. Sie bekommt zwei Jungs und ein Mädchen, arbeitet nebenberuflich im Issumer Getränkemarkt, bei „Plantaria“ und im Hamber Jägerhaus. Heute ist Tanja in Walbeck als Kellnerin tätig. „Wir kellnern auch gerne zusammen, auf Veranstaltungen und Feten und rocken da die Bude“, lacht Johannes Otten. Ihr Sohn Florian bezeichnet die beiden schlicht als „Workaholics. Aber wenn du Hilfe brauchst, dann sind sie da.“
Mit dem gemeinsamen Engagement für den Karneval in Achterhoek fing es im Jahr 2001 an. Tanja Otten und Angelika Langenberg als Leiterin der Krabbelgrupe „Ratz und Rübe“ hörten von den Kindern, dass es mal schön wäre, an einem Karne­valsumzug teilzunehmen „und ob wir einen Wagen bauen.“ Gesagt, getan. So ging es mit zum Umzug nach Kapellen in die Nachbarschaft. Das Ganze verlängerten die lebenslustigen Jecken dann bis zum Jahr 2005. Da kam der Gedanke, in Winnekendonk mitzuziehen.
Die Kinder durften immer die Wagen gestalten und das Motto entscheiden. „Wir haben das auch alles zuliebe der Kinder gemacht. Es bedeutete für uns auch, mehr Zeit mit unseren Kindern zu verbringen“, beschreibt Tanja Otten die Motivation.
„Zur Finanzierung der Wurfmaterialien wollten wir eine Kappensitzung bei uns organisieren. Aus versicherungstechnischen Gründen mussten wir dazu einen Verein gründen“, erzählte Otten von den Anfängen. Sie bauten einen alten Schweinestall um. Und mit 180 Gästen war der Schuppen tatsächlich ausverkauft. „Zugetraut hat uns das keiner“, meint Tanja Otten im Rückblick.
Ein eigenes Prinzenpaar gab es nicht, das Asperdener Prinzenpaar sprang ein. „Die kamen mit 80 Leute im Bus an“, erinnert sich Tanja Otten. „Meine Schwester war mit im Vorstand.“ Die Stimmung war großartig, und bis heute ist die Kappensitzung feststehender Bestandteil des Ortslebens.
Zwei Jahre später fragte man bei den Jecken in Goch nach, auch die Straelener kamen zu dem Fest. „Die standen dann auf der Bühne. Da kam der Ruf: Goch steht auch noch vor der Tür.“
Nach und nach wurde das Event immer größer, bis das Ganze an dem alten Standort nicht mehr zu bewältigen war. 2011 stellte man dafür ein eigenes Zelt auf die Beine. Und mit Angelika I. und DominIk I. fand sich für die Session 2015/16 das erste eigene Prinzenpaar.
Mittlerweile ist das Ganze „ein wichtiger Bestandteil unseres Familienlebens geworden“, unterstreicht Johannes Otten. Zu den vielen früheren „Kindern“, die mithelfen, kommen Helfer und Familien nicht nur aus dem Achterhoek, sondern auch aus Xanten, Sonsbeck und Winnekendonk. „Das hat sich zu einer ortsübergreifenden Angelegenheit entwickelt.“
Schon vor drei Jahren wurde man angesprochen, als festgebender Verein für die  Winnekendonker Kirmes zu fungieren. „Und im Herbst 2016 bei der Versammlung wurde das nochmal angesprochen.“ Da wurde er einfach gefragt, ob er den Festkettenträger machen würde. Johannes stimmte gerne zu.
Bei der Wahl des Adjutanten musste er nicht lange überlegen. „Norbert Langenberg und ich kennen uns schon lange vom Schützenverein. Die Kinder sind zusammen aufgewachsen. Wir haben den Karvenal in Achterhoek von Beginn an gemeinsam durchgezogen. Da war es für mich eine Selbstverständlichkeit, dass nur er und seine Frau Angelia als Adjutantenpaar in Frage kommen.“
Am Freitag geht‘s mit dem   Fassanstich am Winnekendonker Festzelt los. „Dass das eine schöne Zeit, da sorgen wir für“, gibt Tanja Otten die Richtung für eine ausgelassene Party vor.

Noch einmal ein wenig Karneval

Zur Preisverleihung für die besten Fußgruppen und Wagen beim Rosenmontagszug 2017 hatte der VFR-Blau-Gold-Kevelaer in das Vereinslokal „Zur Schanz“ eingeladen.
VFR Präsident Willi Holtappels begrüßte die Gäste, die zur Preisverleihung gekommen waren. Er bedankte sich bei allen Beteiligten am Rosenmontagzug für die viele Arbeit im Vorfeld und bei der Durchführung. 51 Züge hätten bisher stattgefunden. Alle, die in diesem Jahr dabei waren, hätten zur Traditions- und Brauchtumspflege beigetragen. Den Rückgang an mitziehenden Wagen sah er darin begründet, dass Auflagen immer mehr und das Sicherheitskonzept immer höher würden.
Es wurde auch hervorgehoben, dass bei der Nachbesprechung mit der Stadt festgestellt wurde, dass wegen der hervorragenden Disziplin der Zugbeteiligten und der Zuschauer das Rote Kreuz keinen einzigen Einsatz hatte und die Polizeipräsenz, wie in den Vorjahren, sehr niedrig gehalten werden konnte. Hierfür wurde allen Beteiligten von der Stadt Anerkennung ausgesprochen.
„Zehn vom Verein bestimmte Juroren waren am Rosenmontag am Zugweg verteilt und haben getrennt Wagen und Fußgruppen bewertet. Folgende Kriterien wurden in die Wertung einbezogen: Kostüme, Ausstrahlung (Einzelkostüme), Wurfmaterial (Kontakt zu Publikum), Aufbauten (Handkarre und Wagen), Gesamteindruck (Gruppe, Disziplin), Musik (Lautstärke wenn Musik vorhanden). Bewertet wurde mit Punkten von 1 bis 10, wobei 10 die Bestwertung war. Wer die meisten Punkte erhielt, hatte gewonnen“, so Alf Muellemann vom Arbeitskeis Rosenmontagszug (Zugleitung).
Da diese Kriterien aber relativ schwer zu bewerten waren, sollen sie für nächstes Jahr  etwas überarbeitet werden. Außerdem wird es einen öffentlichen Aufruf geben, sich als Jurymitglied zu bewerben. Hierdurch soll schon frühzeitig auf den Rosenmontagszug aufmerksam gemacht werden. Der VFR erhofft sich, dass dann mehr Gruppen mitmachen und der Zug noch mehr Zuspruch erhält.
Für die Sieger gab es neben einer Urkunde auch Gutscheine für ihre Wurfmaterial-Bestellung im nächsten Jahr: 1. Preis / 150 € – 2. Preis / 100 € – 3. Preis / 50 €. „Hiermit will der VFR die Teilnehmer ermutigen, im nächsten Jahr auch wieder mitzuziehen und sie gleichzeitig finanziell etwas zu unterstützen“, erklärte Holtappels. Nachdem er die Preise überreicht hatte, erklang noch ein letztes Mal der Karnevalsruf für den VFR, die viele Arbeit und für Kevelaer – Helau!
Prämierung Rosenmontagszug 2017
Fußgruppen:

  1. Funny Families (Unser Nachwuchs ist noch Handgemacht, – sie schlüpfen heut` an Fasennacht!)
  2. Gruppe Christoph Völlings (Umzüge aller Art)
  3. KCP / KCP (Ab in’s Beet)
    Maren Looschelders (Grashüpfer Flipp)

Wagen:

  1. ABI 2016 (Mit dem ABI in den Händen werden Helden zu Legenden)
  2. KLJB Winnekendonk-Achterhoek (Eiskönigin und Schneemann)
  3. Hubertus Gilde Keylaer (Super Mario)
    ABI 2017 (R abi oaktiv – auf eine strahlende Zukunft)

Von Bauer Franz bis zum Zweigestirn ohne Bauern

Mit dem neuen und souverän agierenden  Sitzungspräsidenten Peter Paal an der Spitze erfolgte zu den Klängen des Kervenheimer Musikvereines der Einzug des weiblichen Sechserrates in die vollbesetzte „Brouwers“-Gaststätte.
Was folgte, war ein  abwechslungsreiches Programm, für das der „Bauer Franz“ alias Franz Dahmen den „Eisbrecher“ machte.  Dahmen bot nette lokalpatriotische Anekdoten und schuf mit originellem Witz die Grundlage für eine humorvolle Stimmung, die sich den gesamten Abend über hielt.
Für erste Begeisterung sorgte das von Jana van Oeffelt trainierte Kervenheimer Kinderballett, das mit guter Tanzchoreographie und viel Freude am Auftrittt im schwarz-blauen Jeans-Outfit überzeugte. Danach durfte sich „Bacco“ Heinz Theo Bruckmann als reimender „Engel vom Firmament“ auszeichnen. Neben einer Spitze auf den US-Präsidenten Trump wurde auch Bürgermeister Pichler nicht verschont: „Die Frage, die sich hier aufdrängt, warum der Schwang da hinten hängt?“ Zudem blickte wer für Kervenheim schon mal positiv voraus: „Das Dorf hat Zukunft – Norma kommt…“
Eine eigene Form des Schunkelns produzierten danach Reiner Kürger, Michael Fichte und Willi Scholten im Frack und ohne Hosen beim „dreihändigen klassischen Klavierkonzert“, allerdings die Fantasie des Betrachters anregend ohne Hände, was den johlenden Applaus des Pubikums zur Folge hatte.
Ulli Merz gab dann in echter weißer Bergmannskluft den „Kumpel aus dem Pott“. Bei seinem Ruhrpott-Crashkurs  bezog er das Publikum mit ein, wobei die Nummer etwas lang geriet. Spontaner Dank gebührte Hans Tervooren, dem Kervenheimer Urgestein und langjährige Sitzungspräsidenten, für seine Verdienste. Dieser revanchierte sich mit ein paar launigen Geschichten „op platt“ und lobte seinen Nachfolger.
Nach der Pause stand der Saal endgültig Kopf, als die Kölschformation „De Jäcksges“ die Bühne eroberten. Fast eine Stunde lang unterhielt die Kervenheimer Band die Jecken, streifte so ziemlich jede Melodie, die zum Schunkeln und Abfeiern angesagt war.  Kurze Verschnaufpause wurden dem Publikum nur gegönnt, um zusammen mit einem Gläschen „Akropolis“ anzustoßen. Nebenbei präsentierte sich das Kervenheimer „Zweigestirn“ mit Prinz Rolf und Jungfrau „Micki“ (Bauer Werner van Dongen fiel krankheitsbedingt  aus). Beide nutzten  den Auftritt mit dem Aufruf an die Narren, sich als Dreigestirn für das kommende Jahr zur Verfügung zu stellen.
Den absoluten Höhepunkt des Abends lieferte das siebenköpfige „Männerballett“ mit seinen „grazil von Gott perfekt geschaffener Körpern“ (Sitzungspräsident Paal) , die zu „Hells Bells“ im dunklen Spotlight mit schwarzen Umhängen durch die Publikumreihen auf die Bühne gingen. Anschließend entledigten sie sich der Kluft, um mit Hawaii-Röck­chen geradezu anmutig tanzend über die Bühne zu schweben und anschließend im ärmellosen „Superman“-T-Shirt so feurig rüberzukommen, dass einzelne Besucher ihnen Rosen schenkten.
https://www.kevelaerer-blatt.de/buettensitzung-kervenheim/

Bombenstimmung beim Möhnefrühstück in Twisteden

Zu einem absoluten Erfolgshit am Altweiber-Donnerstag hat sich das Möhnefrühstück in Twisteden entwickelt. Bereits zum dritten Mal organisierten die Karnevalsfreunde Twisteden das Möhnetreffen. Und fast so schien es als könnten die Twistedener Narren-Damen diesen einen Termin kaum abwarten. Denn schon früh besetzten die fantasievoll gekleideten Damen das Narrenzelt in Twisteden. Aber auch Möhnen aus Kevelaer, Wemb und Achterhoek wollten sich dieses fröhliche und bunte Narrentreiben nicht entgehen lassen.
„Die Stimmung ist einfach super hier“, urteilten die Landfrauen aus Kevelaer, die ihrer Verkleidung als Smileys alle Ehre machten. Schon weit vor Beginn des eigentlichen Frühstücks brachten sich die Möhnen mit Schunkeln in Stimmung. Ob Matrosenfrauen, Teufelsweiber, Indianerbräute, Piratenladys, junge oder alte Möhnen, es wurde gelacht und gesungen, was die Stimmungsmusik hergab.
Nach der gut organisierten Schlacht am Schlemmerbuffet ging die Party aber erst richtig los. „Das Möhnefrühstück in Twisteden ist das Beste, was es hier im Umkreis gibt“, urteilten die gut gelaunten Möhnen, die mit dem aufkommenden Sturm „Thomas“ um die Wette schunkelten. Die Stimmung erreichte mit den Showeinlagen von Hilla Heien, dem Gocher Männerballett, Twest N‘Go, Dejavu, Attacke und Revolution Dance ihren absoluten Höhepunkt. Bis in den späten Abend feierten die Möhnen ausgiebig und in bester Stimmung ihren Altweibertag in Twisteden.

Mit Flowerpower und viel Punk durch Kervenheim

Farbenfrohe Verkleidungen, guteLaune und fröhliche Menschen prägten das Bild beim  Kervenheimer Karnevalszug, der unter dem Motto „Runter vom Sofa, rein ins Vergnügen“ stand. Erneut zogen die Narren zweimal durch den Stadtkern, warfen Popcorn, Süßigkeiten und andere Leckerlichkeiten und machten damit Klein und Groß glücklich. Vor Beginn der kollektiven Narretei versammelten sich die Gruppen auf dem Marktplatz. Die dortigen Zelte hatten gut 30 Mitglieder aus den Kervenheimer Vereine gemeinsam aufgebaut. „Das hab ich so noch nie erebt“, freute sich Horst Neisius hinter der Theke über den Grad an jeckem Gemeinsinn. Der Vorsitzende des Heimatvereins verteilte mit den anderen Helfern Grillwürstchen und lecker Flüssiges.
Petra Böns hatte sich mit ihrer Gemeinschaft als „Elche“ verkleidet, um den Zug als Zuschauer zu verfolgen. „Alles selbst gemacht“, unterstrich sie, was den Kervenheimer Zug seit Jahren ausmacht. „Klein, aber fein, gesellig – und jeder kennt jeden.“
Kalle Brouwers und seine Mitstreiter der Kervenheimer Kölsch-Band „De Jäcksges“ hatten am Vorabend ihren kleinen Zugwagen fertiggemacht. Und das Dreigestirn Rolf Ebben (Prinz), Werner van Dongen „(Bauer) und Michael Brouwers (als Jungfrau Michaela) konnten im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als der heraufziehende Sturm einen Zug noch verhindert hatten, bei Sonnenschein gemeinsam anstoßen. „So iss et doppelt schön“, sagte Bauer Werner.
Mit einigen Minuten Verspätung zogen die Jecken mit den Sebastianus-Schützen im farbenprächtigen Hippie-Kostüm an der Spitze durch das Dorf, verteilten Süßes und Blumen. Dahinter sorgten Rob Scholten und sein Kegelclub mit Einkaufswagen und Punk-Outfit für einen optischen Hingucker und Kamelle: „Wir wollten uns mal anders ausdrücken.“
Als „Bauarbeiter“ feierten ehemalige Abifreunde ihr gemeinsames Wiedersehen. „Wir studieren jetzt überall und treffen uns hier in der alten Heimat wieder“sagte Thilo Welbers. „Heute Abend feiern wir richtig. Kervenheim ist der geilste Ort der Welt.“
Die Zuschauer am Straßenrand sammelten mit ihren Kindern fleißig und stimmten in die Begeisterung mit ein.  „Ich bin von Sevelen hierhergezogen und bin angenehm überrascht“, fand Melanie Lindemann die Stimmung „einfach super“. Dabei war die 37-Jährige, die mit ihrem dreijähriger Sohn Sebastian da war, von ihrer alten Heimat ja auch schon einiges gewohnt. Ähnlich sah das Martin Brands. Angesichts der Fantasie der bunten Kostüme, der tollen Stimmung und dem Organisationstalent der Vereine konnte der Kervenheimer Ortsvorsteher nur eins zum Ausdruck bringen: „Ich ziehe meinen Hut.“ Ehe er seine Kopfbedeckung beim Bützen mit „Jungfrau Michaela“ fast verlor.
Nach dem Umzug wurde noch fröhlich weiter gefeiert. Erstmals wurden dabei die schönste Kostüme prämiiert: ausgezeichnet wurden Tina Franke „Marienkäfer“-Outfit und „Manni“ Weinrich jr. mit seinem Elefantenkostüm. Als beste Gruppe konnten die Sebastianer-Schützen mit ihrem Flower-Power-VB Bus und ihren Hippie-Klamotten überzeugen.