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Ehrung für drei junge Musiker aus Kevelaer, Wetten und Winnekendonk

Glücklich und zufrieden präsentierten sich die Preisträger des Regionalwettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Tonhalle der Kreismusikschule Geldern. Zuvor hatte sie dem aufmerksamen Auditorium ein knapp einstündiges Konzert geboten. Dort konnten die elf Jungblechbläser, Streicher, Sängerinnen und Pianisten ihre Talente zu Kompositionen wie Mozarts „Zauberer“, Lloyd Webbers „Pie Jesu“ oder Melodien wie „Colors of the wind“ aus dem Film „Pocahontas“ zeigen.
Zwischenzeitlich wurden die jungen Leute von Schulleiter Thomas Dieckmann zusammen mit dem Förderverein für ihre Leistungen geehrt und ihre Fähigkeiten an ihrem jeweiligen Instrument gelobt. Alle Teilnehmer hatten bei dem Regionalwettbewerb 2017 den ersten Preis erreicht. Unter den jungen Talenten befanden sich auch der Winnekendonker Pianist Ben Thissen, die Sängerin Liv de Jonghe aus Kevelaer und die Wettenerin Felia Bousart am Violincello. Auch sie hatten die Gelegenheit, sich im Rahmen der Feierstunde auszuzeichnen. Liv de Jonghe und Ben Thissen interpretierten gemeinsam die „Distant Melody“ aus dem Musical „Peter Pan“. Felia Bousart brachte mit den Violinistinnen Sarah Houcken und Kezia Körner die „Kleine Kammersuite“ von Siegl zu Gehör, wofür sie von dem Publikum mit Beifall bedacht wurden.

Kevelaerer Skatepark ist Thema beim Jugendhearing

Ab aufs Board und hin zum Kompass: Am Samstag, 30. April, um 11 Uhr startet das „Jugendhearing“ im Jugendzentrum „Kompass“ an der Kroatenstraße 87 am Schulzentrum. Die „Skaterszene“ in Kevelaer ist quasi „Mitveranstalter“ des Jugendhearings. Denn der Skaterpark an der B9 soll auf Wunsch der Jungs mit den fixen Boards ein zentrales Thema werden. Aber „alles was Jugendlichen sonst noch wichtig ist“, könnten sie natürlich auch ansprechen, so die städtische Jugendpflegerin Vanessa Freienstein.

Die Skater hätten Bürgermeister Dominik Pichler kurz nach seiner Wahl angesprochen, um die Situation des derzeitigen Skaterparks darzustellen, sagt der Jugendezernent Marc Buchholz – und um für eine Verlagerung in einen Bereich nahe der Innenstadt zu werben. Beim Jugenhearing soll nun die aktuelle Situation des Platzes an der B 9 durch die Skater selbst dargestellt werden. Und sie wollen auch die Frage stellen, ob es Möglichkeiten gibt, die in die Jahre gekommene Anlage den aktuellen Anforderungen anzupassen.

Als da wären: Die Lage ist nicht optimal, zumindest für Skater, die noch keinen Führerschein besitzen und zum Skatepark laufen oder mit dem Fahrrad hinfahren. Nicht jeder hat einen netten großen Bruder, der ihn mitnimmt…

Der Container, der am Skaterpark stand, ist wegen mehrfacher Zerstörung längst Geschichte.

Außerdem sind einige Geräte in einem ziemlich desolaten Zustand, der, das geben die Jugendlichen freimütig zu, nicht immer nur auf den „Zahn der Zeit“ zurückzuführen ist. Aber das bringt sie auch auf die Idee, einen anderen Standort anzuregen, einen der besser beobachtet liegt, um Vandalismus zu vermeiden.

Also: hingehen zum Jugendhearing ist angesagt, um den Vertretern der Stadt von den Problemen und Wünschen zu berichten! Nick