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Der Kevelaerer Herbrand-Betrieb an der Wettener Straße im Jahr 1960. Foto: Herbrand
Aktion zum Herbrand-Jahrestag

„Herzensprojekte“ helfen Vereinen

Die Herbrand-Gruppe feiert 90. Geburtstag. Am 4. Mai 1934 eröffnete Josef Herbrand in Goch sein Autohaus.

Eine Ausbildung mit Zukunftsperspektiven

Um den Einstieg ins Berufsleben optimal zu gestalten, findet bei Herbrand in den ersten Ausbildungswochen jedes Jahr eine dreitägige Einführungsveranstaltung statt. Im Fokus stehen zum einen das Kennenlernen der Auszubildenden untereinander und zum anderen verschiedene Schulungsbausteine.

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation wurden die fast 60 neuen Auszubildenden in diesem Jahr in zwei Gruppen aufgeteilt. Somit fand die Einführungsveranstaltung für beide Gruppen jeweils an zwei Tagen in der Jugendherberge Duisburg Sportpark statt. „Uns ist es wichtig, die jungen Menschen zum Start ihrer Ausbildung optimal auf die Arbeitswelt vorzubereiten, sodass wir ein Konzept entwickelt haben, das es uns ermöglicht, auch in Zeiten der Pandemie und unter Einhaltung aller Hygienemaßnahmen eine Einführungsveranstaltung – wenn auch in diesem Jahr verkürzt – stattfinden zu lassen“, sagt Daniel Hennig, kaufmännischer Leiter der Herbrand-Gruppe.

In Workshops, die zum Teil nach kaufmännischer und technischer Ausbildung getrennt durchgeführt wurden, ging es um die Vermittlung von grundlegenden Arbeitsstrukturen und Verhaltensweisen, aber auch um aktuelle Themen rund um das Automobil und die Marken Mercedes-Benz, smart, Peugeot, Toyota, Mitsubishi sowie Hyundai.

Dabei stellten Produktexperten verschiedene Fahrzeugmodelle hautnah vor Ort vor. Ein weiteres Highlight in diesem Jahr waren die Expertenrunden mit der Geschäftsführung. Durch diese Form des direkten Austauschs konnten sich die neuen Auszubildenden mit dem Unternehmensgefüge und den einzelnen Unternehmensbereichen vertraut machen, aber auch erfahren, welche unterschiedlichen Werdegänge die Vorgesetzten zurückgelegt haben und welche spannenden Tätigkeiten sie im Arbeitsalltag übernehmen.

Wie vielseitig die Ausbildung im Hause Herbrand ist, zeigt bereits das Angebot der Ausbildungsberufe: Kfz-Mechatroniker für Pkw oder Nfz (m/w/d), Automobilkaufmann (m/w/d), Fachkraft für Lagerlogistik (m/w/d), Kaufmann für Büromanagement (m/w/d), Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration (m/w/d) und Kaufmann für Marketingkommunikation (m/w/d).

Darüber hinaus bietet die Unternehmensgruppe die dualen Studiengänge Bachelor of Arts (FH) Betriebswirtschaft + Kaufmann für Büromanagement (m/w/d), Bachelor of Science (FH) Wirtschaftsingenieurwesen sowie Bachelor of Science (FH) Informatik Softwaresysteme + Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w/d) an.

Dass eine Ausbildung in der Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Kevelaer eine gute Zukunftsperspektive bietet, zeigen die Übernahmezahlen der vergangenen Jahre. Etwa 60 Prozent aller Mitarbeiter haben ihre Ausbildung bei Herbrand absolviert. Auch in diesem Jahr beendeten rund 49 Auszubildende ihre Ausbildung, von denen 27 Absolventen ihren beruflichen Weg weiter in der Herbrand-Gruppe gehen werden.

Das Familienunternehmen mit 21 Standorten am Niederrhein und im Westmünsterland setzt bereits seit Generationen auf die Ausbildung junger Menschen.

Auf den Rücken, fertig, los!

Bunte Ballons, ein Orientierungsparcours von „Myokraft“, Stände mit Einschulungstüten, Ranzen-Zubehör und natürlich eine ganze Reihe von Schulranzen boten im Verkaufsraum von Mercedes Herbrand den Rahmen des Ranzentages. Von zehn Uhr an herrschte ein Riesenansturm auf die Auslage der Firma Giesen-Handick, die die Börse ausrichtete. „Zweimal waren wir bei ‚Bol‘, zweimal jetzt bei Herbrand“, kam Geschäftsführer Frank Neumann mit dem Kassieren an diesem Vormittag kaum nach. „Das läuft hier super heute.“

In dem Gewusel von Kindern, die mit ihren Eltern zum Ranzenkauf gekommen waren, behielten Monika Jordan und ihre Kollegen den Überblick. Seit 48 Jahren sei sie im Betrieb, da habe sich in Sachen Entwicklung der klassischen Schultasche bis heute eine Menge getan, meinte die erfahrene Verkäuferin. „Ich hab‘ auch noch den kleinen Lederanzen verkauft. Dann wurden sie größer, runder, eckiger – und im Laufe der Zeit kamen noch Rücken- und Schulterpolster dazu. Das sind mittlerweile richtige Ergo-Bags.“ Viele Ranzen würden vom Eigengewicht auch leichter, „weil die Kinder viel mehr mit zur Schule bringen müssen“, ergänzte eine ihrer Kolleginnen. Und mit Hilfe von „Klettis“ als Zusatz-Accessoire könne man heute auch die Optik und somit das Motto des Ranzen verändern.

Ranzen gibt es in allen möglichen Farben und Formen…

Der Sitz sei das Wesentliche, meinte Frank Neumann in einer kurzen Pause, weil es ansonsten ja zu Druckstellen kommen kann. „Wichtig ist, dass der Ranzen eng anliegt. Diese Kastenform so wie früher gibt es nicht mehr, da sind die Anforderungen gestiegen“, machte er deutlich. „Und dass eben alle leuchten, fluoreszierend sind“ sei zur Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr von Bedeutung.

Der Ranzen im Test

Die Twistedenerin Nadine Simmes suchte für ihren sechsjährigen Mika nach was Vernünftigem. „Der hier war erste Wahl, man kann da den Rücken verstellen.“ Ihr Sohn präsentierte dabei stolz seinen neuen zukünftigen Schulbegleiter. „Wir hatten noch einen viereckigen ‚Scout‘“, erinnerte sich Nadine Simmes an ihre eigene Kindheit. Melanie Wolf-Kaja war extra aus Sonsbeck gekommen. „Die Info hing bei uns im Kindergarten aus“, sagte sie und schaute auch darauf, dass der Ranzen gut passt. „Die Kids fahren ja auch Bus, müssen damit laufen.“

Anne Sogbo war für „Myokraft“ vor Ort, beriet die Eltern und lief mit einigen Kindern mit dem ausgewählten Schulranzen einen Parcours mit kleinen Hüten und einem Seil ab, um den Sitz zu testen. „Tut Dir das weh?“, fragte sie einen Jungen, mit dem sie durch den Parcours ging. „Das Gewicht ist nicht wichtig, sondern die Passform. Jedes Kind hat einen individuellen Rücken“, meinte sie. In dem Fall war der Ergo-Bag zu hoch am Nacken, so dass die Gefahr bestand, dass der Ranzen beim Laufen gegen den Kopf stößt. „Der hier sitzt perfekt“, lautete das Urteil beim nächsten Ranzen.

Die Veerterin Caroline Hengstermann und ihr fünfjähriger Sohn gingen mit einem neuen Ranzen und einer Tasche nach Hause. Dass das Ganze dann so um die 300 Euro kostet, das sei halt so. „Augen zu und durch“, meinte die 33-Jährige, die mit der Beratung sehr zufrieden war. „Die gucken wirklich zum Wohl des Kindes.“ Und ihr Sohn war mit seinem „Weltall“-Ranzen total zufrieden, „weil er so weich ist am Kopf und weil er am schönsten ist.“

Den Start ins Berufsleben gestalten

Traditionell findet zum Start der Ausbildung bei Mercedes Herbrand eine Tour durch verschiedene Standorte des Familienunternehmens statt – so auch in diesem Jahr. Dabei hatten die Auszubildenden direkt zu Beginn die Möglichkeit, sich kennenzulernen und einen ersten Einblick in die Unternehmensstruktur zu bekommen.

Dass eine Ausbildung in der Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Kevelaer eine gute Zukunftsperspektive bietet, zeigen die Übernahmezahlen der vergangenen Jahre. Etwa 60 Prozent aller Mitarbeiter haben ihre Ausbildung bei Herbrand absolviert. Auch in diesem Jahr beendeten 42 Auszubildende ihre Ausbildung, wovon 29 Absolventen ihren beruflichen Weg weiter in der Herbrand-Gruppe gehen. Besonders stolz sind sowohl die Geschäftsleitung als auch die Ausbildungsverantwortlichen auf einige Bestenehrungen im Laufe der Jahre.

Erste Kontakte knüpfen

„In einem Unternehmen mit unserer Größe ist die Kenntnis der Centerstruktur in vielen Aufgabenbereichen von besonderer Wichtigkeit. Darum geben wir den Fachkräften von Morgen jedes Jahr mit Ausbildungsbeginn die Gelegenheit, sich selbst ein Bild von einigen Standorten zu machen. Gleichzeitig können dabei erste Kontakte geknüpft werden“ erklärt Richard Lacek-Herbrand, Geschäftsführer der Herbrand-Gruppe.

Um den Einstieg ins Berufsleben optimal zu gestalten, folgt in der zweiten Ausbildungswoche eine dreitägige Einführungsveranstaltung. Hierbei stehen zum einen das intensive Kennenlernen der Auszubildenden untereinander und zum anderen erste Schulungsmaßnahmen im Vordergrund. In Workshops, die zum Teil nach kaufmännischer und technischer Ausbildung getrennt durchgeführt werden, geht es um die Vermittlung von grundlegenden Arbeitsstrukturen und Verhaltensweisen, aber auch um wichtige Informationen rund um das Automobil und die Marke Mercedes-Benz.

Zum Ausgleich folgen sportliche Aktivitäten. Zudem steht die Geschäftsführung am ersten Nachmittag in Form von Expertenrunden zur Verfügung, sodass die neuen Auszubildenden mit dem Unternehmensgefüge und den einzelnen Sparten vertraut gemacht werden. Ein gemeinsames Grillen im Anschluss rundet den Experten-Nachmittag ab.

Zahlreiche Ausbildungsberufe und duale Studiengänge

Dass die Ausbildung im Hause Herbrand vielseitig ist, zeigt bereits das Angebot der Ausbildungsberufe: Kfz-Mechatroniker/-in für Pkw oder Nfz, Automobilkauffrau/-mann, Fachkraft für Lagerlogistik, Kauffrau/-mann für Büromanagement, Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung oder Systemintegration und Kauffrau/-mann für Marketingkommunikation. Darüber hinaus bietet die Unternehmensgruppe die dualen Studiengänge Bachelor of Arts Betriebswirtschaft + Kauffrau/-mann für Büromanagement, Bachelor of Science Wirtschaftsingenieurwesen sowie Bachelor of Science Informatik Softwaresysteme + Fachinformatiker/-in für Anwendungsentwicklung an.

Das Familienunternehmen mit rund 20 Standorten am Niederrhein und im Westmünsterland macht sich bereits seit Generationen für die Ausbildung junger Menschen stark. Interessierte können sich ab sofort für das Ausbildungsjahr 2020 online bewerben. Informationen zum Bewerbungsverfahren finden Sie auf www.herbrand.de/ausbildung.

Ruhestand nach 49 Dienstjahren

Ganz leicht fällt ihm der Abschied nicht. Fast 50 Jahren war Rudolf „Rudi“ Geckeler nun im Zeichen des Sterns aktiv. Begonnen hat er seine Laufbahn mit einer Ausbildung zum Kfz-Mechaniker bei Mercedes-Herbrand in Kevelaer.
Dass eine gute Ausbildung der Grundstein für eine erfolgreiche Berufslaufbahn ist, weiß Rudolf „Rudi“ Geckeler aus eigener Erfahrung. 1970 startete er seine Kfz-Mechaniker-Karriere als Auszubildender bei Mercedes-Herbrand. Nach dem erfolgreichen Abschluss der „Lehre“, blieb Rudolf Geckeler beim Stern. In vielen Lehrgängen und Fortbildungen entwickelte er sich zum Experten für alle Getriebefragen.
Nach 49 Dienstjahren hat er sich nun in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Klaus Theuvsen (rechts), technischer Betriebsleiter bei Mercedes-Herbrand in Kevelaer und Xanten, freut sich Rudolf Geckeler eine Urkunde als Anerkennung für die langjährige gute Zusammenarbeit zu überreichen. Das gesamte Herbrand-Team und besonders seine Kolleginnen und Kollegen aus Kevelaer wünschen „Rudi“ für die Zukunft viel Glück und Gesundheit.
Foto: Herbrand