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Zum zweiten Mal lockt der Twistedener Sternenmarkt

Mit diesem Erfolg hatten die Initiatoren des ersten Sternenmarktes in Twisteden wahrlich nicht gerechnet. „Ja, das war wirklich unglaublich“, staunt auch Mitorganisatorin Diana van Kempen noch im Nachhinein. So ist es nicht verwunderlich, dass es in diesem Jahr eine Zweitauflage eines Twistedener Sternenmarktes gibt. Am Samstag, den 17. November, öffnet der Natur- und Heimatverein Twisteden-Kleinkevelaer e.V. an der Minigolfanlage ab 11 Uhr die Tore zum zweiten Sternenmarkt.

Unter dem Motto „Ein Dorf zeigt sich kreativ“ präsentieren sich an 35 Verkaufsständen 42 Anbieter, die hier ihre zum größten Teil handgefertigten und außergewöhnlichen Arbeiten anbieten. Dabei weist das Organisationsteam, darunter Sabine Neumann, Sabine Maags, Sonia Kehren, Sandra Ambrosius, Hildegard Kehren und eben Diana van Kempen darauf hin, dass die kreativen Angebote allesamt von Twistedener Mitbewohnern stammen. „Das überrascht uns wieder einmal aufs Neue, dass es im Dorf so viele ideenreiche Köpfe gibt“, gesteht van Kempen. Denn kaum, dass der erste Aufruf zu einem eigenen  vorweihnachtlichen Markt laut wurde, herrschte in den kreativen Köpfen der Twistedener Mitbewohner rege Betriebsamkeit.

Diese Kreativität nahm auch zur Zweitauflage des Marktes in keinster Weise ab. Im Gegenteil: wieder einmal dürfen sich die Besucher auf tolle handgemachte Unikate freuen. Denn Geschenkideen aus Papier, bunt gestaltete Postkarten, selbstgenähte Kinderbekleidung und Taschen, köstliche Liköre, Marmeladen, Gewürze und Öle, Schmuck und Seidenschals, Holzarbeiten, Vogelhäuschen und Spielsachen, Metalldeko mit Motiven aus Twisteden, dazu Weihnachtsschmuck und natürlich Krippen mit passenden Figuren dürften vorweihnachtliche Herzen höher schlagen lassen.

Für knuspriges Kleingebäck in Tüten, also Plätzchen, fühlt sich die junge Generation vom Jugendraum zuständig. Eine gemütliche Cafeteria mit reichlich Kuchenauswahl sorgt schon vor den Toren des Sternenmarktes für süße Verführungen. Wer es etwas deftiger mag, erhält am Grillstand der Minigolfanlage knackige Würstchen oder Erbsensuppe. Dazu wird Glühwein, (ja, auch in diesem Jahr möchte man wieder weißen Glühwein anbieten) und Kakao in eigens kreierten Tassen gereicht. „Natürlich mit dem Aufdruck 2018“, versichert Diana van Kempen.

Für zwischenzeitliche musikalische Unterhaltung sorgt der Twistedener Musikverein. Und damit auch in diesem Jahr die Erwachsenen in Ruhe stöbern können, bietet der St.-Quirinus-Kindergarten Twisteden eine Beschäftigung in Form von Kinderschminken und Basteln für die Kleinsten an.

Damit der „Sternenmarkt“ aber auch zu Recht seinen Namen trägt, verwandeln weiße, zu Sternen geformte Holz-Zollstöcke den Himmel in ein hell erleuchtetes Sternenmeer. „Das dürfte noch ein zusätzliches Highlight zur einsetzenden Abenddämmerung werden“, so die Mitorganisatorin – und zum Verweilen einladen. Denn weit über 2500 Besucher nutzten im vergangenen Jahr die heimelige Atmosphäre zu einem gemütlichen Beisammensein.
Da während des Sternenmarktes am 17. November ab 11 Uhr die Martinistraße gesperrt sein wird, bitten die Organisatoren die Parkmöglichkeiten am Freizeitpark Irrland oder am Twistedener Sportplatz zu nutzen. Hinweisschilder weisen dann den Weg zum zweiten Sternenmarkt in Twisteden.

Juwelier Veronika Ophey eröffnet neu

In diesem Schmuckkästchen glänzt nicht nur das Geschmeide: Seit Samstag hat das Juweliergeschäft Veronika Ophey an der Busmannstraße nach umfangreichem Umbau wieder eröffnet.

Ein Diamant sei „für die Ewigkeit“, sagt eine alte Redewendung. Vieles andere nicht. Und so ist es kein Wunder, dass die Kevelaerer Goldschmiedin Veronika Ophey kräftig in ihr Landenlokal investiert hat. Neben frischer Farbe sowie einem speziellen Vitrinen- und Lichtkonzept gibt es so manche weitere Entdeckung zu machen.

Trauringe selbst konfigurieren

Das neue Trauring-Studio etwa, bei dem Paare nicht nur individuell beraten werden können, sondern sich ihren „Traum-Ring“ gleich selbst konfigurieren und auf dem Bildschirm ansehen können, bevor dieser dann nach ihren Wünschen angefertigt wird. Damit die Trauringe kein Traum bleiben, gibt’s in dem stilvoll eingerichteten Trauring-Studio natürlich auch zahlreiche Ringe zum Anfassen…

Wer seinen Schmuck so sorgsam auswählt und anfertigt, hat selbstverständlich auch ein Auge für eine stilvolle Inneneinrichtung. Veronika Ophey und ihr Team freuen sich, ihre Kunden jetzt in einem modern eingerichteten Ladenlokal mit Wohlfühlcharakter begrüßen und beraten zu können. Hier glänzt eben nicht nur der Schmuck – auch die Wände und Vitrinen sind funkelnagelneu und strahlen mit den Schmuckstücken um die Wette. Dass es dem Verkaufsteam da nicht schwerfällt, ein Lächeln auf die Lippen der zufriedenen Kunden zu zaubern, leuchtet ein.

Übrigens ist die Umgestaltung des Landenlokals nicht nur „schöner Schein“ nach außen. Auch die Werkstatträume wurden beim Umbau mit in Angriff genommen und bieten nun optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen.

Zahlreiche Kunden haben sich am vergangenen Samstag schon von den Erfolgen des Umbaus überzeugt.

Qualität hatte ihren Preis

Am 30. Juni 2018 schlossen die Eheleute Birgit und Hans-Georg Wasser ihre Bäckerei für immer. Genau 50 Jahre übte Hans-Georg Wasser das Bäckerhandwerk aus. Ab 1968 machte er seine Bäckerlehre in Geldern in der Bäckerei Manten, ab 1971 dann noch die Lehre zum Konditor bei Heilen und nach den Gesellenjahren startete am 1.2.1980 die Selbstständigkeit als Bäckermeister in Kevelaer.
Rezepte entwickelt
Zunächst pachtete und übernahm er die Bäckerei Dicks, bevor er 1987 das heutige Haus kaufte und zur Bäckerei umbaute. Seit 1996 arbeitet Ehefrau Birgit mit im Betrieb. Kreativität und Weiterentwicklung der Rezepte waren das, was Wasser am meisten Spaß machte. Schattenseiten wie die Wochenend- und Nachtarbeit nahm er dabei gerne in Kauf. „Durch Supermärkte und Großbäckereien gab es bereits seit den 80er Jahren ein schleichendes Aussterben der kleinen Bäckereien und somit der Handarbeit, die sich in der Qualität widerspiegelt“, so Wasser.
„Auch wenn die Zusatzstoffe, die bei den Großbetrieben verwendet werden (müssen und dürfen) noch gar nicht in Langzeitstudien auf Auswirkungen auf die Gesundheit getestet wurden, werden sie verwendet, denn der Preis muss stimmen – möglichst billig, ohne Qualität.“
„Im Bäckerhandwerk werden die Mehlmischungen noch selber hergestellt und frisch gebacken“, erzählt er, „in den Großbetrieben und Supermärkten wird alles aus dem Froster aufgebacken.“
50 Jahre lang eine Sechs- bis Sieben-Tage-Woche und nie mehr als zwei Wochen Urlaub reichen dem Bäckermeister. „Krankfeiern konnte ich mir nicht leisten, denn die Arbeit musste immer weiter gehen“, sagt Wasser. „Jetzt freue ich mich auf einen schönen, hoffentlich langen Lebensabend.“
Die Bäckerei wird in Kürze zu drei Wohnungen umgebaut und unterm Strich sieht der scheidende Bäckermeister mit Zufriedenheit auf ein erfolgreiches Berufsleben. „Wir konnten davon leben, was will man mehr.“
Wohnen in Weeze
In Weeze, wo die Eheleute sich vor zwei Jahren ein Haus gekauft haben, werden sie jetzt auf Entdeckungsreise durch dortige Bäckereien gehen und erkunden, wo es die leckersten Brötchen gibt. Zuhause werden nur noch mit den Enkelkindern vor Weihnachten Plätzchen gebacken, sonst sollen jetzt die jüngeren Kollegen in die Backstube, findet Wasser.
Bei der Kundschaft, die über die langen Jahre die Treue gehalten hat, bedankt sich Familie Wasser herzlich und wünscht den Kunden alles Gute für die Zukunft und besonders Gesundheit.

19 junge Friseurinnen und Friseure feierten

Mit einem Lächeln und voll Stolz präsentierten sich die 19 angehenden Friseurinnen und Friseure den Fotografen, ehe sie sich zum Feiern der bestandenen Gesellenpüfung in die Winnekendonker Begegnungsstätte begaben. Eine der jungen Damen, die sich über ihre vollzogene Prüfung freuen durften, war die Kevelaerin Lara Heister, die bei Michael Schumacher gelernt hatte. „Das ist kreativ, macht Spaß und hat mit Kunden zu tun“, erklärte die 20-Jährige, was sie an diesem Beruf fasziniert. Auch die Kevelaererin Miriam Ophey ist jetzt Friseurgesellin, sie lernte bei Timo Terpoorten.
Beim Friseurhandwerk gehe es um verschiedene Grundelemente, die zu beachten seien, erläuterte Vincent Finney vom Prüfungsausschuss der Innung. „Sauberkeit, Technik, Schwierigkeit, mit Menschen umgehen“ gehörten als Bestandteile für eine erfolgreiche Ableistung der Prüfung dazu. Er machte auch deutlich, dass Friseur „der unterschätzte Beruf ist“, und verwies auf die Tatsache, dass man von morgens bis abends „zwölf Stunden Hochkonzentration“ leisten muss, ohne dass man sich dabei Fehler leisten dürfe.
„Die erste Etappe ist für Sie geschafft – jetzt beginnt der lebenslange Lernprozess. Viel Erfolg“, begrüßte die Obermeisterin Karin Ingenillem Junggesellinnen und -gesellen sowie deren Ausbilder, Eltern, Freunde und die Ehrengäste. „Haben Sie Mut zu neuen Wegen“, lobte sie ausdrücklich, dass die Gesellinnen erstmals den Programmablauf des Abends eigenständig organisiert und gestaltet hatten – unter anderem mit der Tanzgruppe „Streetgirls“.
Anschließend bat der Lehrlingswart Jochen Valentin die ehemaligen Azubis, sich von ihren Plätzen zu erheben und sprach sie offiziell „kraft meines Amtes als Lehrlingswart der Friseurinnung des Kreises Kleve“ von den Pflichten ihres Berufsausbildungsvertrages frei und nahm sie in den Gesellenstand auf. Und die Vorsitzende des Innungs-Prüfungsausschusses, Katharina Kohnen, überreichte die Gesellenbriefe und Prüfungszeugnisse.

Hohe Ehrung für Heinz-Josef van Aaken aus Kevelaer

Die ehrenamtlichen Aufgaben, denen sich Dipl.-Ing. Heinz-Josef van Aaken aus Kevelaer seit 17 Jahren widmet, sind vielfältig. Sein Engagement als Obermeister der Tischler-Innung des Kreises Kleve und als Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Kleve wurde mit dem Silbernen Ehrenzeichen der Handwerkskammer Düsseldorf gewürdigt. Aktiv, engagiert, nachhaltig und mit Leidenschaft ist Herr van Aaken für das Handwerk unterwegs. In Anerkennung seiner langjährigen erfolgreichen Tätigkeit als Obermeister der Tischler-Innung sowie als Vorstandsmitglied der Kreishandwerkerschaft Kleve und in Würdigung seiner Verdienste um die Förderung des Handwerks überreichte Kreishandwerksmeister Ralf Matenaer aus Bedburg-Hau, Tillim Auftrage des Präsidenten der Handwerkskammer Düsseldorf Herrn Heinz-Josef van Aaken nun mit der Silbernen Medaille. Er dankte ihm für sein großes ehrenamtliches Engagement. 

Auf dem Foto zu sehen von links nach rechts:

Ralf Matenaer und Heinz-Josef van Aaken

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