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Großes Fest zum Fünfzigjährigen

Die St.-Hubertus-Grundschule feiert ihren 50. Geburtstag. Seit einem halben Jahrhundert schon gehen hier Grundschüler von der ersten bis zur vierten Klasse zur Schule, erleben hier ihren ersten Schultag, ebnen hier ihren Lebensweg. „Und diesen Geburtstag wollen wir mit den heutigen und ehemaligen Schülern gerne und ausgiebig feiern“, erklären Schulleiterin Helga Dückers-Janßen und Konrektorin Anke Batke.
Festakt am 2. November
Die Vorbereitungen zum am 2. November stattfindenden Geburtstagsfest laufen schon. „Eigentlich feiern wir ja jedes Jahr, immer am Hubertustag (3. November, Anm. d. Red.), mit Jagdbläserchor und einem Gottesdienst in der Basilika den Geburtstag der Grundschule“, berichtet die Konrektorin. So soll es natürlich – oder erst recht – in diesem Jahr sein. Zusätzlich soll das Jubiläumsjahr mit einem Festakt und verschiedenen Aktionen rund um die Schule gestaltet werden. „Dazu veranstalten wir eine Projektwoche, die am Jubiläumstag zur Präsentation kommt“, verrät die Schulleiterin.
Ein Motto hat sich das Lehrerkollegium auch schon überlegt: „Schule früher – Schule heute“. „Wir möchten mit allen Menschen sprechen, die etwas mit der Schule zu tun haben oder hatten, Spiele von früher vorstellen, alte Schulschriften hervorholen, den Gottesdienst gestalten, ein Theaterstück einstudieren …“, berichten die aktiven Frauen voll Tatendrang.
Unterstützung erhofft sich das Lehrerteam von ehemaligen Schülern und Lehrern der St.-Hubertus-Grundschule. Vielleicht können sie mit Geschichten, Fotos, alten Schulheften oder gar Zeugnissen zum Fest beisteuern. „Alle Ehemaligen sind am Jubiläumstag natürlich herzlich eingeladen“, so Helga Dückers-Janßen.
Die heutige St.-Hubertus-Grundschule ist 1968 aus der Unterstufe, Klasse 1-4, der Katholischen Volksschule St. Hubertus Kevelaer hervorgegangen und blickt auf eine lange Tradition zurück. Am 11. Juni 1968 findet hier die letzte Entlassungsfeier der Volksschule statt. Eine Neuordnung des Schulwesens in Nordrhein-Westfalen sieht eine Trennung von Grund- und Hauptschule vor. Erster Schulleiter der Grundschule wird Heinrich Schmitz, der zuvor auch Rektor an der Volksschule war.
Bis 1976 bleibt die spätere Edith-Stein-Hauptschule im Schulgebäude der Hubertusschule. Im gleichen Jahr besuchen 480 Schüler die St.-Hubertus-Grundschule. Für 16 Klassen stehen 16 Klassenräume zur Verfügung. 1977 wird gleich neben dem Schulgebäude eine Turnhalle eingeweiht. Immer wieder wird das Gebäude renoviert, modernisiert, der Schulhof umgestaltet und den neuen Gegebenheiten angepasst. 1979 übernimmt Günter Altmikus die Schulleitung. 1984 bis 2015 wird er von Bernhard Kibilka abgelöst. Seit drei Jahren leitet Helga Dückers-Janßen, als erste Rektorin in der Geschichte der St.-Hubertus-Grundschule, die Geschicke der Schule.
Das Schulleben hat sich in 50 Jahren gewandelt, ist anders geworden. Das wissen auch die Schulleiterin und die Konrektorin. „Kinder wachsen heute unter ganz anderen Umständen auf, haben anderen Umgang, bekommen viel mehr mit“, bestätigen Helga Dückers-Janßen und Anke Batke, die zudem dankbar für die Einführung der Offenen Ganztagsschule sind. Die von der Caritas Geldern-Kevelaer geführte „Oase“ öffnet 2006 erstmals ihre Pforten, bietet Kindern ein Zuhause auf Zeit nach dem Unterricht.
„Gemeinsames Lernen“ ist das Motto des 15-köpfigen Lehrerteams. Dieses wird von einer Sozialpädagogin, drei Sonderpädagoginnen, pädagogischen Mitarbeitern und Integrationshelfern unterstützt. Anfang 2018 verabschiedet die Schulkonferenz ein neues Leitbild: Alle sind einzigartig und unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht, wie Herkunft, Lebensbedingungen, Interessen oder Begabungen. Diese Einzigartigkeit aber macht jeden erst recht wertvoll und sollte als Bereicherung angesehen werden!
208 i-Dötzchen
208 Mädchen und Jungen werden im kommenden neuen Schuljahr die St.-Hubertus-Grundschule besuchen. Die Schule möchte diesen Kindern auch weiterhin ein vielfältiges Unterrichtsangebot, dazu ein kindgerechtes und individuelles Schulleben anbieten. Dass dies möglich ist, ist einem engagierten Lehrerteam zu verdanken. Sie sind es, die die Kinder auf das weitere Schulleben vorbereiten, auch 50 Jahre nach Gründung der St.-Hubertus-Grundschule.

Umfangreiche Informationen zur St.-Hubertus-Grundschule finden Interessierte auch online unter www.st-hubertus-grundschule.de.

Der neue „Fritz“ kann helfen

Es war ein kleiner, aber feiner Kreis aus den Lehrkräften und der Schulleitung der Pädagogen der OGS Hubertusschule, den Dozenten der „Hogeschool van Arnhem en Nimwegen“, die sich dem kleinen Vortragsraum zusammengefunden hatten, um dem Vortrag der vier Bachelor-Anwärterinnen zu lauschen.
Corinna Canters, Birte Schmidt, Dorothee Meyer und Nane Raben waren die vier wichtigsten Personen an diesem Nachmittag. Denn die jungen Sozialpädagogik-Studentinnen Anfang 20 aus Straelen, Kleve, Geldern und Isselburg-Anholt hatten sich im Rahmen einer viermonatigen Vor-Ort-Arbeit das Thema „Förderung der sprachlichen Bildung von Kindern“ auf die Fahnen geschrieben und durften jetzt das Ergebnis ihrer Arbeit offiziell präsentieren.
Oft Austausch
„Die haben uns im letzten Jahr angesprochen. Birte ist hier zur Schule gegangen, ihre Mutter ist uns von früher als Schulsekretärin vertraut“, erläuterte die Leiterin des Offenen Ganztags, Annette Erretkamps, wie es zu dem Kontakt gekommen war. „Wir freuen uns über Impulse von außen. Es ist uns ein großes Anliegen, junge Menschen auf dem Weg in das „(Berufs-)Leben zu begleiten und die Zeit zu reflektieren. Da gab es oft Austausch.“
Zunächst war es nur um das Leseverständnis gegangen, das für viele Kinder eine Baustelle ist. „Damit war der Dozent aber als Zwischenergebnis nicht zufrieden – und so haben wir auf dem Weg auch die Höhen und Tiefen mitbekommen.“ Und so kam es zur Erweiterung des Themas.
Anhand eines kleinen Videofilmes zeigten die jungen Frauen in unterschiedlichen Dialogszenen, wie sie sich in Gesprächen dem Thema angenähert hatten.
Da wurde deutlich, dass die Kinder zu 50 Prozent aus bildungsfernen Schichten kommen, ein Migrantenanteil von 36 Prozent im Offenen Ganztag besteht und viele nicht von zu Hause aus gefördert werden können.
So kam dann die Frage zur Sprache, wie man das Literatur- und Leseverständnis spielerisch fördern kann – gemessen an der Tatsache, dass 55 von 68 Kindern gerne mit Freunden und davon fast alle gerne draußen spielen. Von den Mitarbeitern sei dann der Wunsch nach einem vereinheitlichen Rahmen für so eine Förderung gekommen.
Das Ergebnis war das dann offiziell „in einem Rahmen“ gesetzte und so auch präsentierte Handbuch „Fritz“, das für „Förderung, Sprache, Bildung, Gleichgewicht und Zusammenhalt“ steht. „Es geht uns darum, da wieder ein Gleichgewicht herzustellen“, so der Tenor.
In dem Handbuch finden sich für die Mitarbeiter sieben Orientierungspunkte – so unter anderem „meine Geschichte“, „meine Ziele“, „meine Versicherung, nachhaltig zu bleiben“ oder auch „Methoden“. Wichtig sei das Anpassen an die Zielgruppe gewesen, so Birte Schmidt.
Was in den Alltag passt
Unter „Methoden“ finden sich solche Hinweise wie der einer (Vor-)Leserunde mit Ehrenamtlern in kleinen Gruppen oder Bewegungsspiele wie Staffellauf, bei dem jedes Kind ein Stück läuft, eine Begriffskarte holt, zurückrennt und seiner Gruppe den Begriff erklärt, um so kognitive Denkprozesse in Gang zu bringen.
Das Buch könne zum festen Bestandteil von Teamsitzungen werden, Punkte könnten fest beschlossen, aber auch immer wieder verändert werden. „Es waren einheitliche Standards erwünscht, aber etwas, was in den Alltag passt“, so die Botschaft der vier.
Fachleute
Das kam bei den Fachleuten jedenfalls an. „Wir haben gemerkt, mit wie viel Feuereifer sie zu Werke gegangen sind. Toll, dass es ein Ergebnis gegeben hat. Wir werden sehen , wie es im Alltag wirkt, aber es scheint alltagstauglich“, bedankte sich Ogata-Leiterin Erretkamps mit Blumen und einer Tasse für den Einsatz.
Auch die Lehrkräfte blätterten im Rahmen der sich anschließenden kleinen Getränke- und Kuchenrunde in dem Werk. „Da können wir uns jetzt mit „austoben“. Das ist sicher alles machbar“, meinte Mitarbeiterin Ruth Gellings.
Und auch Albert Sanders, Dozent an der Hochschule, fand anerkennende Worte . „Wir machen ein praxisorientiertes Studium. Studenten sollen lernen, den Rahmen zu sprengen. Und sie müssen immer untersuchen, welche Fragen oder Probleme eigentlich hinter den Fragen der Schule stecken. Und das hat die Gruppe hier sehr, sehr gut gemacht.“

Zirkus verzaubert

„Jeden Teil der Erde müssen wir achten und schützen. Unsere Aufgabe und Pflicht ist es, jeden Menschen, jedes Tier, jeden Bach, jeden Baum, jede Blume zu achten. Die Erde ist unsere Mutter: Was wir der Erde antun, tun wir uns selbst an.“ Mit diesen tiefgehenden Mahnworten und zu „We are the world“ von Michael Jackson eröffnete und beendete die Zirkusfamilie Sperlich die Vorstellung. Im Zirkuszelt war es fast völlig dunkel. Nur Sterne wurden über einen Projektor an die Decke geworfen und in der Mitte tauchte schließlich aus Dunkel und Rauch der blaue Planet auf. Kinder streckten ihre Arme schützend danach aus; auf ihren Wangen leuchtete fluoreszierende Schminke und auch die Tücher und Bänder, die sie in Händen hielten und im Rhythmus der Musik bewegten, leuchteten und schufen im Dunkel eine beeindruckende Atmosphäre.
Tosender Applaus belohnte die Darsteller. Neben der Zirkusfamilie waren dies normale Schüler, die im Rahmen des Zirkusprojektes ihrer Schule selbst in die Manege traten. 236 Schüler aus der Grundschule Overberg/St. Norbert von den Standorten Winnekendonk und Kervenheim sammelten erste Zirkuserfahrungen. Zum fünften Mal im Vierjahresrhythmus fand dieses Projekt statt, dieses Mal war der Veranstaltungsort zum ersten Mal Kervenheim. Ziel der gemeinsamen Zirkusarbeit beider Grundschulstandorte ist es, die Schulstandorte und Schüler stärker zusammenzubringen.
Margarete Wahlen, die erst seit Mitte Februar Leiterin beider Schulstandorte ist, zeigte sich restlos begeistert darüber, was ihre Schüler unter Anleitung der Familie Sperlich auf die Beine gestellt hatten. Einige der Kinder seien förmlich aufgeblüht. Dennoch bekannte sie, dass sie doch einige Bauchschmerzen wegen dieses Mammutprojektes hatte, aber gemeinsam mit dem Kollegium und den Fördervereinen beider Schulstandorte hätten sie alle Hindernisse gemeinsam überwunden und konnten nun dem Publikum eine spitzenmäßige Show präsentieren. „Auch einige Rampensäue habe ich entdeckt und das fand ich super! Wenn wir demnächst mit Buchstaben jonglieren oder in Gedanken noch auf einem Seil tanzen, dann sind das die Nachwirkungen hiervon!“
Dreimal ausverkauft
Mit dem Wetter hatten alle richtig Glück gehabt. An allen vier Vorstellungen war es weder zu kalt noch zu heiß, Niederschlag blieb ganz aus. Drei der vier Vorstellungen waren ausverkauft. Über 200 Helfer hatten mit angepackt, das Zelt aufgebaut oder boten Getränke, Kuchen und Gegrilltes an. Die Zusammenarbeit mit der Zirkusfamilie begann erst am Montag vor den Aufführungen. An diesem Tag bekamen die Kinder die geplanten Kunststücke durch die Zirkusfamilie vorgestellt und die Rollen wurden verteilt. Dienstag, Mittwoch und Donnerstag waren die Proben, Freitag erfolgte am Vormittag die Generalprobe. Freitagnachmittag und am Samstag waren die Vorführungen. Im gut zweistündigen Programm präsentierten die Schüler Clown-Sketche, Artistikkunststücke am Trapez, auf dem Trampolin, balancierten auf dem Seil oder zauberten Plüsch-Kaninchen herbei oder weg. Einige coole Kids hantierten mit Feuer und wagten sich mit nackten Füßen auf Glassplitter oder legten sich mit entblößtem und mit Totenschädeln verziertem Oberkörper auf ein Nagelbett.
Etwas mehr Vorbereitung als die drei Tage hatten die Mädchen, die auf dem Einrad in die Manege fuhren. Die anspruchsvolle Choreographie, die sie präsentierten, stammt von Angelika Achten, Trainerin vom RSV „Falke“ Kervenheim-Kevelaer, und Sabrina Koenen, deren Töchter selber mitfuhren. Die Einradfahrerinnen, die zuvor regelmäßig in den Pausen auf dem Schulhof fahren übten, durften bei allen vier Vorstellungsterminen auftreten. „Einradfahren lernt man schließlich nicht in wenigen Tagen“, meinte auch Dr. Guido Herdemann, der Vorsitzende des Fördervereins Winnekendonk. Auch seine Tochter Patricia war als Einradfahrerin dabei: „Für die Kinder war es eine aufregende Woche und die Vorstellungen waren der krönende Abschluss“, so sein Resümee.

Mensch(en) mit grünem Daumen gesucht

Damit die Schüler der Grundschule Wetten nicht meinen, dass Gemüse im Tiefkühlschrank wächst und viereckig ist, unterhält die Schule einen Schulgarten. Hier wird eigenes Gemüse angebaut. Die Kinder lernen wie Möhren, Salat, Kartoffeln, Tomaten und Gurken wachsen, versorgt und geerntet werden. Alleine schaffen das die Kinder natürlich nicht. Willi Mevissen und Johannes Botson leiteten seit einigen Jahren im Ehrenamt  die Kindern bei Anbau, Pflege und Ernte an. Nun ist altersbedingt ein Wechsel angesagt. Die neue Schulleiterin Anna Molderings (siehe Bericht) der Grundschule Wetten bedankt sich auch im Namen aller Schüler und Lehrer herzlich für die liebevolle, ausdauernde und wertvolle Hilfe von Willi Mevissen und Johannes Botson.
Um das Projekt Schulgarten weiterführen zu können, sucht die Schule dringend eine Person oder mehrere Personen, die mit den Kindern in einer „Arbeitsgemeinschaft“ den Schulgarten weiter bearbeiten und einen grünen Daumen haben. Dazu gehört natürlich auch ein gewisses Geschick im Umgang mit sechs- bis zehn-jährigen, aber das Kollegium der Schule steht bei pädagogischen Fragen zur Verfügung.
Wer diese schöne und verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen und damit besonders den Schülern eine große Freude machen möchte, kann sich an die Schulleitung wenden. Grundschule Wetten, Frau Molderings, Hauptstraße 20, 47625 Wallfahrtsstadt Kevelaer, Telefon: (0 28 32) 35 28, wetten-grundschule@schulen-kevelaer.de

Die Erwartungen sind hoch

Seit dem 1. August ist Frau Anna Molderings, 35 Jahre, neue Schulleiterin der Grundschule in Wetten. Bürgermeister Dr. Pichler und Ortsvorsteherin Beate Clasen begrüßten die Nachfolgerin von Marlies Hansen nun auch offiziell in Ihrer  Funktion und wünschten ihr viel Erfolg für die neue Aufgabe. Bürgermeister Pichler brachte ein Schreibset als Präsent mit und Beate Clasen überreichte einen bunten Blumenstrauß. Beide sorgten auch schmunzelnd für einen Lacher der Anwesenden: „Ihre Vorgänger waren alle lange als Rektoren hier tätig und gingen erst mit ihrer Pensionierung aus der Leitung. Sie wissen also, was wir von Ihnen erwarten“, meinte die Ortsvorsteherin und Bürgermeister Pichler meinte: „Auch wenn ihnen das Haus in Geldern Kapellen gehört, wo sie wohnen. Das kann man ändern, denn in Wetten zu wohnen ist natürlich viel schöner.“
Seit drei Jahren arbeitet die Pädagogin bereits im Kollegium (seit 28.2.17 als stellvertretende Schulleitung) in Wetten. Nach ihrem Studium für das Lehramt an Grundschulen (Deutsch, Mathematik, Sport und Englisch) in Essen, arbeitete sie an der St. Martin Grundschule in Wankum und an der Gemeinschaftsgrundschule in Grefrath, unter anderem als kommissarische Schulleitung, bevor sie 2012 nach der Geburt ihres Sohnes in Erziehungsurlaub ging. Seit November 2013 arbeitet Molderings als Klassenlehrerin und Anfang dieses Jahres zwei Monate als stellvertretende Schulleiterin (Frau Hansen war erkrankt) in Wetten.
Nach zahlreichen Fortbildungen, unter anderem Früherkennung und Prävention von Lernstörungen, Sicherheitsförderung im Schulsport, Hospitation und Reflektion zum Thema Klassenführung, AD(H)S, Dyskalkulie und leitungsspezifische Lehrgänge leitet sie nun ein Kollegium mit sechs Lehrerinnen und einem Lehrer, die 96 Schülerinnen und Schüler unterrichten. Molderings hat bereits Kontakte zu den geselligen Vereinen in Wetten aufgenommen, denn eine gute Schularbeit kann nur mit den Menschen aus dem Umfeld und in guter Zusammenarbeit mit den Eltern gelingen. Die junge Schulleiterin freut sich auf ihre Aufgabe und scheint sich voller Tatendrang bereits an die Arbeit gemacht zu machen. Die Schüler scheinen mit ihrer neuen Direktorin sehr zufrieden zu sein, denn bei der kleinen Begrüßungsfeier war der Jubel groß und sicher durch ganz Wetten zu hören. Das Kevelaerer Blatt wünscht eine gute und glückliche Hand für die Aufgabe.

Vergnüglicher Nachmittag auf dem Schulhof

Unter dem Motto: „Wir feiern heute ein Fest“, verbrachten die Grundschüler der St. Franziskus-Grundschule in Twisteden mit ihren Eltern und Lehrern einen gemütlichen und vergnüglichen Nachmittag auf ihrem Schulhof. Zuvor aber betätigten sich die Schüler als Wolkenschubser.
Mit gemeinsamer Kraft war es ihnen gelungen, die regengefüllten Wolken weg zu pusten. Damit blitzte pünktlich zum Frühlingsfest die Sonne durch und bescherte den Kleinen wie Großen Frühlingsfestbesuchern einen sonnigen Tag. Der war auch dringend nötig. Denn alle Aktionen waren für den Außenbereich geplant. Dafür hatten fleißige Helfer Tische, Stühle, ein buntes Kuchenbuffet, Grillutensilien und einiges an Spielen auf dem Schulhof aufgebaut. An zehn Stationen konnten sich die Kinder mit ihren Mamas und Papas austoben und ausprobieren. Dabei konnte um die Wette Dosen geworfen oder ein abenteuerlicher Stelzenlauf absolviert werden. Zudem wurden genüssliche Schokoküsse gefangen, duftende Blumen gepflanzt, eigene Buttons hergestellt.
Wer sich auf der Hüpfburg ausgetobt hatte konnte sich anschließend mit einer frischen Dusche aus der Wasserpistole ein klein wenig abkühlen oder aber gemütlich in einem Aquarium nach unechten Fischen angeln. Wer aber immer mal ein echtes Fotoshooting erleben wollte, hatte beim Frühlingsfest die Gelegenheit. Dafür konnten sich die Frühlingsfestmodels stilecht in Schale werfen und auch noch professionell schminken lassen. Perfekt in Szene gesetzt und umwerfend ausgestattet, hielten die neuen Models natürlich jedem Blitzlichtgewitter stand. Ein einmaliges Erlebnis für Jung und Alt.
Bei Kaffee und Erfrischungsgetränken, mit Klönen, lachen, singen und spielen, ging ein bunt gespickter Frühlingsnachmittag für alle Beteiligten viel zu schnell zu Ende.