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Der Ferienspaß in Kevelaer verspricht viele tolle Aktionen Foto: Mittagstreff
In den ersten zwei Wochen der Sommerferien können Grundschulkinder sich über ein buntes Programm freuen

Ferienspaß 2024

 Auch in diesem Sommer bietet die Wallfahrtsstadt Kevelaer im Jugendzentrum Kompass und in der Mensa in den ersten beiden Ferienwochen wieder den „Ferienspaß“ für Grundschulkinder aus Kevelaer und den Ortschaften an.

Eine der digitalen Tafeln an den Kevelaerer Schulen. Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Der Wallfahrtsstadt Kevelaer wurden weitere Förderungen zugesagt

Fördermittel für digitale Schulausstattung

Die Wallfahrtsstadt Kevelaer hat im Juni weitere 189.080,58 € Fördergelder aus dem Digitalpakt zur technischen Ausstattung der Schulen erhalten, ein 10%iger Eigenanteil fließt noch aus dem städtischen Haushalt hinzu.

Schulpflichtige Kinder jetzt anmelden

Einschulung zum Schuljahr 2024/2025

Alle Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2017 bis einschließlich 30. September 2018 geboren sind, werden zum 1. August 2024 schulpflichtig. Sie können in der Zeit vom 30.10.2023 bis 10.11.2023 an einer Grundschule der Wallfahrtsstadt Kevelaer angemeldet werden.

Der motivierte Vorlesehund mit Amelie und Sarah. Foto: Grundschule Wetten
Der Abend lädt ein, die Grundschule zu entdecken

Abend für Eltern von Vorschulkindern in Wetten

Einen Abend der offenen Tür für Eltern von Vorschulkindern bietet die städtische katholische Grundschule Wetten am Donnerstag, 31. August 2023, von 18.30 bis 19.45 Uhr an.

Grundschule Wetten. Foto: privat
Der „Inner-Wheel-Club Geldern“ verschenkte in Kevelaer über 250 Erstelesewerke

Lesen lernen heißt leben lernen

Der „Inner-Wheel-Club Geldern“ verschenkte im Februar und Mai dieses Jahres in Kevelaer über 250 Exemplare des Erstlesewerkes „Schirmel und Oderich“ von Guido Kasmann, einem Kinderbuchautor aus der Region, der selbst einmal Grundschullehrer war.

Der Ferienspaß in Kevelaer verspricht viele tolle Aktionen. Foto: Mittagtreff Kevelaer
Kompass und Mittagstreff bieten „Ferienspaß“ für Grundschulkinder in den Sommerferien an

Schatzsuche, Wasser-Olympiade und vieles mehr

Spielcasino, Schatzsuche, Stadtspiel, Wellnesstag, Chaosspiel, Wasser-Olympiade und ein Ausflug zum Irrland: Auch in diesem Sommer bietet die Wallfahrtsstadt Kevelaer im Jugendzentrum Kompass und Mittagstreff wieder den „Ferienspaß“ für Grundschulkinder aus Kevelaer und den Ortschaften an.

Basketball-Aktionstag fördert Teamgeist, Motorik und Ballgefühl

Wettener Grundschulkinder bleiben in Bewegung

In der Städtischen Katholischen Grundschule Wetten legen Schulleitung und Lehrkräfte viel Wert auf eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung sowie zusätzliche Angebote neben „klassischem“ Regelunterricht…

Anmeldungen für Kevelaerer Grundschulen beginnen im Oktober

Wenn die Schulzeit vor der Tür steht…

Alle Kinder, die in der Zeit vom 1. Oktober 2015 bis 30. September 2016 geboren sind, werden zum 1. August 2022 schulpflichtig. Sie können in der Zeit vom 25. Oktober 2021 bis 5. November 2021 an einer Grundschule der Stadt Kevelaer angemeldet werden.

Der Start in die Distanz

„Es ist so, dass wir auf viele Sachen zurückgreifen können“, sagte die Rektorin der Hubertus-Grundschule, Helga Dückers-Janßen. „Wir haben uns in den Weihnachtsferien schon vorbereitet, sodass wir am Montag in die Distanz starten konnten.“

Kurz vor Weihnachten hätten die Kinder, die beim letzten Lockdown kein Endgerät zur Verfügung hatten, eins bekommen. „Wir gehen davon aus, dass jedes Kind ein Endgerät hat.“

Man werde in gut zwei Wochen so weit sein, „dass wir über den Videochat mit den Kindern in Kontakt“ treten können. „Das haben wir noch nicht ausprobiert, aber das steht bereit. Das wär ein neuer Schritt ins digitale Lernen.“ Da werde man keinen Unterricht machen, sondern mit den Kindern über die Aufgaben der Wochenpläne sprechen. Es werde auch Lernvideos geben, auf die die Kinder zurückgreifen können.

Die Kinder bekämen passgenaue Materialien, die sie mit Hilfe der Lernvideos bearbeiten können. „Sie gehen mit uns dann in Kontakt. Wir lassen uns die Ergebnisse zeigen, dass die Kinder eine Bestätigung für ihr Arbeiten bekommen. Motivation ist ein ganz großes Thema.“ Mit den Lernprogrammen habe man schon im Präsenzunterricht gearbeitet. „Das  sind Systeme, die die Kinder seit dem vergangenen Jahr schon bearbeiten. Da können wir sehen, wie oft und wie viel die Kinder gearbeitet haben. Das läuft schon sowohl im Präsenz- als auch im Digitalunterricht.“ Es werde vieles geben, was man nach Corona fortsetzen werde.

Ungünstiges Hin und Her

Dückers-Janßen hofft, „dass wir im Februar mit kleineren Klassen starten können. Das wäre schon toll.“ Denn das Hin und Her von Schließung und Präsenzunterricht sei ungünstig für alle Beteiligten.

Auch der Rektor der Gesamtschule, Christoph Feldmann, sieht die Phase des Distanzlernens gelassen. „Ich gehe da zuversichtlich rein, aber in dem Bewusstsein, dass das nicht gleich Präsenzunterricht ist. „Das soziale Miteinander, das Schule abgesehen vom Lernen als Funktion hat“, das falle weg. Die Voraussetzungen seitens der Schüler seien sicher verschieden, „obwohl viele über die Weihnachtstage ihre mediale Infrastruktur aufgerüstet haben. Damit müssen wir rechnen und wissen damit umzugehen.“

Mit den Lernplattformen „Moodle“ und „Teams“ sei man gut aufgestellt, um ein gutes Angebot zu machen. Klausuren und Klassenarbeiten seien erstmal ausgesetzt. Man sei in der „sehr komfortablen Situation, dass wir über lange Zeit Präsenzunterricht bis in den Dezember hinein hatten, da die Grundlage für die Leistungsbewertung gelegt haben.“

Die stellvertretende Schulleiterinde des Gymnasiums, Christia Dier, sagt: „Wir sind im Gegensatz zum letzten Jahr dahingehend weiter, dass wir das digitale Lernmanagement „moodle“ anwenden. Das haben wir mit den Schüler*innen eingeübt, wie man sich da einloggen und das hochladen kann.“ Und mit den Lehrern fanden Schulungen statt, „sodass wir soweit sind, dass die Kommunikation zwischen Kollegen*innen und den Kleingruppen darüber möglich ist.“ Es gebe auch ein Videotool.

„Das Problem da war, die Server waren zu schnell überlastet.“ Seit der ersten Phase des Distanzunterrichtes habe man einen externen Anbieter dafür. „Montagmorgen hatten wir für die Sek 1 eine digitale Klassenlehrerstunde, damit man die abholt und sagt: Die Ferien sind vorbei und jetzt geht es wieder los. Das fanden wir wichtig, das hat sehr gut funktioniert.“ Die Lernplattform funktioniere sehr gut, „aber wir merken, dass Systeme zu bestimmen Spitzenzeiten in die Knie gehen. Das geht allen Schulen so.“

In Sachen “Klausuren” sei klar, dass laut Erlass in der Sekundarstufe I und der Einführungsphase kei-ne Klausuren bis zum 31. Januar laufen werden. In der Qualifizierungsphase sei das für notwendige Arbeiten möglich.

St. Martin ritt allein umher

In Coronazeiten wurden auch die Martinszüge abgesagt. Doch die Schulen, Kindergärten und Martinskomitees ließen sich davon nicht beirren: Notfalls reitet der Heilige Mann eben alleine durch die Stadt und besucht danach die Kinder.

So bekamen die Kinder der Antonius- und der Hubertus-Grundschule Besuch von St. Martin. Gespannte Vorfreude war zu spüren, als sich die erste Hälfte der insgesamt 450 Schüler der Antonius-Grundschule im Klassenverbund mit Abstand auf dem Schulhof versammelten.

In der Hand trugen die Kinder jeweils die von ihnen und ihrer Klasse gestaltete Laterne mit dem entsprechenden Motiv. Der Vorsitzende des Kevelaerer Martinskomitees, Bernd Pool, beobachtete die Szenerie. „Wir wollten vor allem, dass in diesen Zeiten das Brauchtum St. Martin lebendig bleibt. Deswegen gibt es ja auch diese ganzen Aktionen drumrum.“

Der Schulrektor begrüßte dann nicht im stimmungsvollen Abendlicht, sondern bei strahlender Sonne alle Kinder, die ihre Lichter gemeinsam hochhielten. „Ich freue mich, dass ihr jetzt hier seid und finde es toll, was für wunderschöne Laternen ihr gebastelt habt.“ Anschließend wendeten sich die Augen der Kinder auf die Erscheinung auf dem Pferd, dass flankiert von zwei Dienern im besonderen Gewand auf den Schulhof kam.

St. Martin selber war von der Lampenvielfalt begeistert. Er lobte die Kinder und tröstete sie, weil es diesmal eben anders sei als sonst. Und natürlich ließ er sich nicht die szenische Aufführung „seiner“ Geschichte entgehen, die die Schüler der Klasse 4a vorbereitet hatten.

Dabei machte die Erzählerin die Bedeutung der Geschichte deutlich: „Teilen bedeutet hier, immer zu tun, was nötig ist. Wenn wir danach handeln , dann können wir jeden Tag vieles teilen. Wir müssen uns nur bemühen, zu erkennen, was unsere Mitmenschen nötig haben. Dann bist Du auch ein kleiner Sankt Martin.“

Alle Grundschüler bekamen danach in den Klassen Weckmänner und Martinstüten. Sie verlebten einen gemeinsamen Martinstag in der Schule mit Basteln und Frühstücken unter strengen Auflagen.

Nach seinem Besuch passierte der Heilige Mann auf seinem Pferd die Wochenmarkt-Stände und ritt über die Hauptstraße und die Basilika, reichte einzelnen Passanten kleine Präsente und bewegte sich dann Richtung Hubertus-Grundschule.

Mit ihren selbstgebastelten Laternen erwarteten die Schüler im Klassenverbund auf dem Schulhof den St. Martin.

Dort warteten schon die Kinder auf dem mit Hütchen und Bodenkennzeichnungen nach Klassen klar abgegrenzten Schulhof. Die Kinder waren am Morgen in eine mit Lichterketten beleuchteten Schule gekommen. „Wir wollten ihnen ein Gefühl von Feierlichkeit verschaffen, das Gemeinschaftsgefühl stärken“, erklärte Konrektorin Anke Batke. Die selbstgebastelten Lampen der Kinder standen als kleine Laternenausstellung auf den Fenstersimsen der Schulflure.

„Ihr dürft nicht singen, habt den blöden Mundschutz vorm Gesicht. Da müssen wir jetzt durch“, meinte Pastoralreferent Bastian Rütten, der eine kleine Morgenandacht gestaltete. Statt lautem Gesang gab es entsprechend der Auflagen Martinsmusik vom Band. „Das ist soviel anders“, fand er den passenden Ton zwischen religiös und kindorientiert-locker. Aber ich freue mich, dass wir hier als Schulgemeinschaft ein bisschen St. Martin feiern und uns erinnern, wer St. Martin für uns gewesen ist“, sagte er.

St. Martin selber konnte auf dem Schulhof aufgrund der Größe des Platzes sogar eine kleine Runde absolvieren. Er sah zudem zu, wie auch hier die Klasse 4a die Martinsgeschichte nachstellte. Nachdem er auch hier sein Bedauern für die Umstände zum Ausdruck gebracht hatte, wünschte er den Kindern von Herzen alles Gute, bevor er mit dem Martinslied vom Band verabschiedet wurde. Anschließend verteilten die Klassenlehrerinnen mit Hilfe von Kinder nder Klasse die Martinstüten in der jeweiligen Klasse.