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Bistum Münster informiert über die aktuellen Corona-Regeln

Was gilt für Weihnachtsgottesdienste?

Über die Rahmenbedingungen für Weihnachtsgottesdienste vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage hat sich die Konferenz der Bischöfe und Generalvikare Nordrhein-Westfalens in der vergangenen Woche verständigt.

In Kevelaer gibt‘s einen Wortgottesdienst und eine Oldtimer-Trecker-Wallfahrt

Kirchen laden zu Veranstaltungen zur Schöpfungszeit ein

Lange bevor die verheerenden Regenfälle in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen eine Spur der Verwüstung hinterließen, gab die Arbeitsgemeinschaft der Christlichen Kirchen (ACK) der alljährlichen Schöpfungszeit das Motto „Damit Ströme lebendigen Wassers fließen“.

Friedensgottesdienst mit Erzbischof Laurent Lompo im Seewerk Moers

Aktion pro Humanität lädt ein

Den Auftakt zu den diesjährigen Friedensaktionen am Niederrhein gestaltet die Aktion pro Humanität (APH) aus Kevelaer im Moerser Seewerk. Dort feiert am Donnerstag, 29. Juli, ab 19 Uhr Erzbischof Laurent Lompo aus dem Niger einen Friedensgottesdienst. Die musikalische Gestaltung übernimmt Gregor Linßen gemeinsam mit seiner Band AMI.

Wortgottesdienst zur Einführung von Peter Bromkamp in Kevelaer

Neuer Koordinator für Notfallseelsorge am Niederrhein

Seit dem 1. April koordiniert Pastoralreferent Peter Bromkamp die Notfallseelsorge am Niederrhein, also in den Kreisen Kleve und Wesel. In sein neues Amt wurde er in einem ökumenischen Wortgottesdienst in Kevelaer durch Kreisdechant Johannes Mecking eingeführt.

Traditionelle Reihe der Gemeinde St. Marien in der Karwoche

Abendmeditationen in der Basilika

In der Karwoche lädt St. Marien traditionell zur musikalischen Abendmeditation in die Basilika ein. „An den drei Abenden von Montag bis Mittwoch steht jeweils ein anderer Aspekt im Mittelpunkt“, so Dr. Bastian Rütten, Pastoralreferent in der Wallfahrtsleitung. 

Gott ist immer auf Sendung

Eine Fahne von St. Marien hinter dem Altar gab schon den Hinweis darauf, von wem der Gottesdienst an diesem Abend gestaltet werden würde. Im vergangenen Jahr hatte der Karnevals-Gottesdienst der KFD in der Beichtkapelle für viel Freude gesorgt. Rüdiger Göbel und seine Frau wollten in den trüben Zeiten diese Erinnerung gerne wieder auffrischen. „Das war eine Stimmung. Man meinte, man wär wirklich in einer Karnevalssitzung, obwohl es ein Gottesdienst war“, freuten sich beide auf den Abend. „Und es ist heute die einzige Möglichkeit, auf Karneval Live-Musik zu hören.“ Die mit weitem Abstand im Kirchenraum verteilten wenigen Menschen, darunter auch der KFD-Vorstand, wurden von Anton Koppers am Keyboard, Dominik Lemken am Bass und Hubert Lemken an der Gitarre mit stimmungsvollem Gesang und dem Stück „So sind wir alle hier hingekommen“ in Bläck-Föös-Gewand begrüßt. 

Pastor Gregor Kaulings Willkommensgruß galt zu Beginn „allen Frauen hier. Die hätten sonst alle den ganzen Tag schon gefeiert.“ Auch wenn einem in diesen Zeiten nicht unbedingt zum Lachen zumute sei, solle man sich aber am Gedenktag von Lourdes zusammen mit der KFD-Frauengemeinschaft die Verbundenheit schenken, „dass wir den Humor nicht verlieren dürfen.“

Die Verbindung von Karneval und Kirche betonten Gertrud Koenen und Waltraud Lemken von der KFD in ihren Ansprachen. „Gott ist immer auf Sendung“, lautete ihr Motto. Sie blickten auf das Möhnefrühstück im Vorjahr zurück. „Kein Karneval, also auch kein Möhnefrühstück, doch wir haben überlegt, wir treffen uns ganz bewusst am Karnevalsdonnerstag hier in der Basilika zu einer Messfeier.“ Und sie stellten die Grundfrage, „welchen Platz Gott in unserem Leben“ einnimmt. 

Leben im Veedel

Das musikalische Trio begleitete die diversen Eucharistie-Elemente mit seiner Musik – von „Halleluja“ von Brings über „Heilig bist Du“ von den Höhnern bis zu „In unserem Leben“ in Abwandlung des Black Föös-Liedes „En unserm Veedel“ reichte dabei die Palette der karnevalistischen Klänge. 

Maria Haesters versuchte dann in ihrer Meditation, die Antwort auf die Grundfrage zu geben, die Koenen und Lemken gestellt hatten. „Jesus hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung die Platzkarten für eine Wohnung im Himmel erworben“ und die Menschen sollten demnach „alles auf eine Karte setzen: die Karte für das ewige Leben, die er uns gratis anbietet.“

Humor und Hintergrund

Gregor Kauling dankte am Ende der Dreiviertelstunde den KFD-Frauen und den Musikern für ihre Beiträge. „Tiefe Hintergründigkeit und froher Humor – das ist genau das, was der Karneval uns immer wieder schenkt. Das geht uns dieses Jahr ab, aber ein Hauch davon haben wir heute Abend empfangen.“ 

Die Musiker beendeten den Gottesdienst mit „Wenn wir in Kev’laer singen“, einer Variante des Black-Föös-Titels „Wenn wir Kölsche singe“. Und sie boten quasi als Zugabe „Stääne“ von „Klüngelkopp“. Kauling zeigte sich schließlich so begeistert, dass er die KFD-Frauen und die Musiker spontan nochmal zum Sonntags-Gottesdienst einlud. Und der Satz „War das schön“ war von den Besucher*innen des Abends nicht nur einmal zu hören. 

Gottesdienst an der frischen Luft

Rund 60 Menschen verfolgten die Freiluft-Andacht der evangelischen Kirchengemeinde am dritten Advent, die an diesem Nachmittag vor dem Gotteshaus an der Brunnenstraße stattfand. Pfarrerin Karin Dembek sprach von einer „guten Probe für Heiligabend“, sollte das angesichts des Corona-Shutdowns überhaupt möglich sein.

Foto: privat

Kevelaerer Wallfahrtsleitung bittet um Einhaltung der Regeln für Gottesdienste

Die Kevelaerer Wallfahrtsleitung weist nochmals darauf hin, dass am Kevelaerer Kapellenplatz ausschließlich die „Rahmenbedingungen für Gottesdienste mit Öffentlichkeit in Zeiten der Corona-Pandemie für den NRW-Teil des Bistums Münster ab dem 1. Mai 2020“ gelten (https://www.bistum-muenster.de/fileadmin/user_upload/Website/Downloads/Bistum/BGV/Corona/2020-04-23-Rahmenbedingungen-Gottesdienste-Corona.pdf).

Es gilt also z.B. keine Maskenpflicht in den Kirchen. Alle Sitzplätze in den Kapellen und Kirchen am Kapellenplatz sind markiert. Um die Abstandsregeln umzusetzen, sitzen die Gläubigen in der Regel alleine, höchstens aber zu zweit in einer Bank, so die Wallfahrtsleitung. Insgesamt stünden damit in allen Gotteshäusern nur etwa 15 bis 20 Prozent der üblichen Sitzplätze zur Verfügung. Die anwesenden Ordner würden streng darauf achten, dass nicht mehr Menschen, als Plätze vorhanden sind, Einlass finden.

Bei allen allgemeinen Gottesdiensten gibt es für diese verfügbaren Sitzplätze keine Voranmeldung oder Reservierungen, es gilt folglich die Regelung „wer zuerst kommt,…“. Die Wallfahrtsleitung bittet daher alle Gläubigen, sich an die Regeln zu halten und den Anweisungen der Ordner Folge zu leisten.

Vorhandene Sitzplätze ausschöpfen

In den Kirchen und Kapellen gibt es derzeit nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten, mit Familien bzw. Haushaltsgemeinschaften nebeneinander Platz zu nehmen. Sobald sich zum Beispiel zwei Gläubige nebeneinander an ein Bankende setzen, müssen die markierten Plätze an der anderen Bankseite und die Plätze in den Bänken davor und dahinter freigelassen werden, um die Abstandsregeln einzuhalten. In der Basilika ist das nur im Bereich des Mühlenportals in sehr eingeschränktem Umfang möglich. Die Wallfahrtsleitung bittet darum, dass sich in allen anderen Bereichen der Kirche auch Familien und Haushaltsgemeinschaften einzeln auf die markierten Plätze setzen, damit möglichst keine Sitzplätze wegfallen.

In Kürze wird auch wieder die wöchentliche Familienmesse aufgenommen (sonntags, 10.30 Uhr, Forum Pax Christi), vermutlich ab dem 24. Mai 2020. Dort wird dann jede zweite Sitzreihe zur Verfügung stehen, so dass man auch mit der Familie zusammensitzen und dennoch gleichzeitig die Abstandsregel einhalten kann.

Außerdem weist die Wallfahrtsleitung nochmals auf die Liveübertragungen der Eucharistiefeiern bei EWTN und auf www.wallfahrt-kevelaer.de hin (werktags 11.30 Uhr, samstags zusätzlich um 18.30 Uhr). Besonders für alle Menschen, die einer Corona-Risikogruppe angehören, werden die regelmäßigen Übertragungen aus der Kevelaerer Basilika auch in den kommenden Wochen eine Alternative zu einem persönlichen Besuch der Wallfahrtsstadt bleiben.

Ab 1. Mai dürfen wieder öffentliche Gottesdienste gefeiert werden

Ab dem 1. Mai 2020 wird es im Land Nordrhein-Westfalen wieder möglich sein, zusammen mit der Gemeinde öffentliche Gottesdienste zu feiern. Das gilt somit auch für das Pontifikalamt zur Eröffnung der Kevelaerer Wallfahrtszeit mit dem Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz, Dr. Georg Bätzing, Bischof von Limburg, das am Maifeiertag um 10 Uhr in der Basilika beginnt. „Wir sind froh, dass wir pünktlich zum Wallfahrtsbeginn die Möglichkeit haben, öffentliche Gottesdienste zu feiern und damit auch Einzelpilgern und kleinen Gruppen die Möglichkeit geben, zur Trösterin der Betrübten zu pilgern“, erklärt der Rektor der Kevelaer-Wallfahrt, Domkapitular Gregor Kauling. Gerade in bedrängten Zeiten hätten viele Menschen in den vergangenen Jahrhunderten Trost und Zuflucht im Wallfahrtsort Kevelaer gefunden. „Wir hoffen, dass dieses auch in unserer Zeit der Fall sein wird und heißen die Pilgerinnen und Pilger unter den gegebenen Voraussetzungen herzlich willkommen“, so Kauling weiter.

Denn es gelten in allen Kirchen und Gebetsräumen die in Zeiten der Corona-Pandemie obligatorischen Hygienevorschriften und Abstandsbestimmungen. Daher werden in der Kevelaerer Basilika insgesamt lediglich 150 sichtbar markierte Sitzplätze für die Gläubigen zur Verfügung stehen. Ein Ordnungsdienst wird darauf achten, dass diese Sitzordnung streng eingehalten wird. Sobald die vorhandenen Sitzplätze belegt sind, wird der Ordnungsdienst weiteren Gläubigen den Zugang zur Kirche entsprechend verwehren. Die Basilika wird um 9 Uhr geöffnet.

Einige Regelungen sind zu beachten

Das Bistum Münster hat für die Gemeinden im nordrhein-westfälischen Teil der Diözese umfangreiche Rahmenbedingungen für die öffentliche Feier von Gottesdiensten erlassen. Die Regelungen werden ab dem 1. Mai in den Kirchen am Kapellenplatz permanent und deutlich sichtbar ausliegen. Alle Gläubigen werden dringend gebeten, sich sehr strikt an diese Anweisungen und an alle weiteren Ansagen, die ggf. vor oder während der Gottesdienste erfolgen, zu halten.

Zu diesen Rahmenbedingungen gehört unter anderem, so teilt das Bistum Münster in einer Pressemitteilung mit, dass der Zugang zu den Gottesdiensten begrenzt wird. Die Zahl der zugelassenen Gottesdienstteilnehmer richtet sich nach der Größe des Raumes. „Dabei gilt“, so heißt es in den Rahmenbedingungen, „dass nach allen Seiten hin der von den Behörden empfohlene Mindestabstand (1,50 m) einzuhalten ist“. Familien sollen nicht getrennt werden. Sicherzustellen sei auch, dass beim Betreten und Verlassen der Kirche die Abstandsregeln eingehalten werden. Nach Möglichkeit sollten Zu- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt werden. Es sollten vermehrt Freiluft-Gottesdienste gefeiert werden. Firmfeiern könnten ebenso wie Requien oder Trauergottesdienste in den Kirchen unter Beachtung der Regeln gefeiert werden. „Für Trauerfeiern am Grab bleiben die Anordnungen der örtlichen Behörden maßgeblich, dies gilt auch für die Zahl der Teilnehmenden“, heißt es in den Rahmenbedingungen. Die Übertragung von Gottesdiensten im Internet werde weiter angeboten, damit Personen, die Risikogruppen angehören, leichter zu Hause bleiben könnten.

Im Blick auf die Austeilung der Kommunion besagen die Rahmenbedingungen, dass alle daran Beteiligten sich die Hände desinfizieren müssten, bevor sie die Hostien berührten. Den Gläubigen solle „die Kommunion in angemessenem Abstand gereicht“ werden. Die Mundkommunion müsse bis auf weiteres unterbleiben. Die Kommunionordnung müsse so angepasst werden, dass die Gläubigen die Kommunion „im gebotenen Mindestabstand“ empfangen könnten.

„Taufen, Erstkommunionfeiern oder Hochzeiten verlangen wegen ihres besonderen, teils mit engerem physischem Kontakt verbundenen liturgischen Charakters eine besonders sorgfältige Einhaltung der genannten Regeln. Bisweilen empfiehlt sich eine Verschiebung“, wird in den Rahmenbedingungen betont. Beichtgespräche im Beichtstuhl seien nicht möglich: „Die Spendung des Bußsakramentes hat unter Beachtung des Mindestabstandes (1,50 m) sowie der Hygienevorschriften zu erfolgen.“ Für die Seelsorge an Kranken und Heimbewohnern seien weiterhin die jeweiligen örtlichen Bestimmungen einzuhalten. Wo immer es möglich sei, sei „die Seelsorge an kranken, einsamen oder sterbenden Menschen ein vorrangiger Dienst. Dies gilt auch für die Spendung der Krankenkommunion“, wird festgehalten.

Keine Pflicht für Mund- und Nasenschutz

Das tägliche Läuten um 19.30 Uhr unterbleibe ab dem 1. Mai, schreibt Generalvikar Winterkamp. Zur Frage, wie die Gottesdienste am Fronleichnamsfest (11. Juni) gefeiert werden könnten, werde es noch weitere Informationen geben. Im Blick auf die Feier von Firmungen sollten die Pfarreien Kontakt mit dem jeweiligen Weihbischof oder den anderen Firmspendern aufnehmen. Mund- und Nasenschutz seien für die Gottesdienste nicht verpflichtend. Gottesdienstbesucher mit Mund- und Nasenschutz sollten aber nicht abgewiesen werden. Alle Pfarreien könnten Hand- und Flächendesinfektionsmittel im Bischöflichen Generalvikariat in Münster oder im Kreisdekanatsbüro Borken abholen.

Da das Versammlungs- und Kontaktverbot weiter bis zum 3. Mai gelte, könne zu allen anderen kirchlichen Veranstaltungen, Gremiensitzungen, Gruppentreffen, Verbandsveranstaltungen noch nichts gesagt werden, betont der Generalvikar. Diesbezüglich blieben die Absprachen zwischen der Bundesregierung und den Länderchefs am 30. April abzuwarten. Fachabteilungen im Generalvikariat kümmerten sich derzeit unter anderem um die Themen Ferienfreizeiten, Wochenendveranstaltungen und Fahrten sowie um alle Fragen zum Kita-Bereich, zu den Bischöflichen Schulen und den Bildungshäusern und -foren.

 

Auf vier Rädern zum ökumenischen Gottesdienst

Für manch‘ kleine Spitzfindigkeit und ein großes Herz sind die Achterhoeker ja durchaus bekannt. Kein Wunder also, dass der rührige Verein „Natur und Kultur im Achterhoek“ mal wieder auf ganz eigene Weise die Themen in seinem Namen mit den Themen der Zeit verbindet und diesmal sogar auch noch im Namen des Herrn unterwegs ist: Gewohnt traditionell-unkonventionell verbinden die Achterhoeker in Zeiten der Corona-Krise Kirche mit einer plötzlich aufflammenden Renaissance, die eigentlich so gar nicht in den bäuerlich geprägten Zipfel Kevelaers zu passen scheint. Autotreffen gibt‘s überall, man denke nur an die unsäglichen Ansammlungen aufgemotzter Vehikel am so genannten „Car-Freitag“; im Achterhoek gibt‘s am Ostermontag den „ersten Ökumenischen Auto-Gottesdienst“.

Auf die Idee muss man erst mal kommen, aber wer vor wenigen Wochen behauptet hätte, wir säßen heute alle im Heimatbüro und häkelten massenweise Topflappen, um sie vors Gesicht zu binden, der wäre damals von in- wie offizieller Stelle für verrückt erklärt worden. Die Idee der NuK-Köpfe muss ähnlich entstanden sein: „Das Christentum hat es wie alle anderen Vereinigungen in diesen Tagen nicht leicht, seiner seelsorgerischen Tätigkeit nachzukommen. Alle Gottesdienste sind seit dem Versammlungsverbot ausgefallen, die Kirchen geschlossen und die Botschaft wird virtuell in die Welt entsendet. Gleichzeitig erfahren in ganz Deutschland die Autokinos eine neue Renaissance. Dann könnte man doch einfach beides verbinden.“ Diese Idee hatte der Verein „Natur & Kultur im Achterhoek e.V.“ nach Angaben eines Vorstandsmitglieds am Montagabend. „Wenn man im Autokino Filme gucken kann, geht ein Gottesdienst erst Recht“, war das Motto.

Und wer die tatkräftigen Vereinsmitglieder kennt, weiß, dass es im Achterhok von der Idee bis zur Umsetzung nicht immer lange dauern muss: Innerhalb weniger Stunden wurden viele Partner ins Boot geholt – und alle machen mit. „Das Wohlwollen des Bürgermeisters und den Segen aus dem Ordnungsamt gab es auf kurzem Weg oben drauf“, heißt es aus dem NuK-Vorstand.

Achterhoeker Schulweg 22, Ostermontag, 11 Uhr

Und das geht ab, am Ostermontag im Achterhoek: Mit Unterstützung von „Radio Niederrhein“ wird auf der Wiese hinter der NuK-Geschäftsstelle der erste ökumenische Auto-Gottesdienst in Kevelaer-Achterhoek stattfinden. Dieser Gottesdienst wird von Pastor Babel aus Winnekendonk für den katholischen Teil und von Pfarrer Bublitz aus Sonsbeck für den evangelischen Teil zelebriert.

Für den sicheren Ablauf der An- und Abreise sorgen die Mitglieder des NuK und die Schützenbrüder der Sankt Maria Bruderschaft.

„Wir laden hiermit alle Menschen ein, diesen Gottesdienst mitzufeiern. Zu berücksichtigen sind die strengen Regelungen des Versammlungsverbotes. Anreisen dürfen Einzelpersonen oder häusliche Gemeinschaften, die üblicherweise auch zu Hause zusammen leben. Das Fahrzeug darf während der Messe nicht verlassen werden. Der freundliche Parkplatzeinweiser zeigt ihnen gerne ihren Platz“, heißt es vom Vereinsvorstand.

Anreise und Beginn: Achterhoeker Schulweg 22 am Ostermontag (13.04.2020) um 11 Uhr.
Achtung: Der Veranstalter weist darauf hin, dass maximal 270 PKWs auf die Wiese fahren können. Sollte diese Teilnehmerzahl überschritten werden, müssen alle weiteren Besucher leider vom Veranstalter abgewiesen werden.