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KoBü-Flimmern “Im Universum”

Unter dem Motto „Im Universum“ findet am Freitag, 29. April, erneut das „KoBü-Flimmern“ im Konzert- und Bühnenhaus der Stadt Kevelaer statt. Um 17.00 Uhr beginnt der Kinotag für die jungen Gäste mit einer außerirdischen Abenteuerkomödie. Das Programm für Erwachsene beginnt um 20.00 Uhr mit einem Science-Fiction-Film, in dem ein auf sich allein gestellter Botaniker versucht auf dem Mars zu überleben.

Ein vermeintlich unentdeckter Planet

Für Kinder und Jugendliche zeigt das Kevelaer Marketing um 17.00 Uhr einen Film über einen amerikanischen Astronauten namens Captain Charles Baker, der denkt, er wäre der erste Mensch, der einen Fuß auf den unentdeckten Planeten setzt. Zu seiner Überraschung muss er jedoch feststellen, dass der Planet bereits von kleinen grünen Männchen bewohnt wird, die ein glückliches Leben mit Barbecue-Partys und weißen Lattenzäunen führen. Ihre einzige Angst ist, dass sie von außerirdischen Eindringlingen überfallen werden – Eindringlingen wie Chuck! Mit der Hilfe seines Roboterkameraden „Rover“ und seinem neuen Freund Lem, muss sich Chuck seinen Weg durch die schillernde und verwirrende Landschaft des Planeten bahnen. Er versucht dem Schicksal zu entkommen und kein Ausstellungsobjekt im „Weltall-Museum der außerirdischen Eindringlinge“ zu werden.

Überleben auf dem roten Planeten

Für Erwachsene folgt um 20.00 Uhr ein Film über die Rettung eines auf dem Mars verschollenen Mannes. Während durch einen gewaltigen Sandsturm die NASA-Basisstation evakuiert werden muss, wird der Botaniker Mark Watney fortgerissen und für tot erklärt. Da der immer stärker werdende Sturm die Landefähre zu zerstören droht, gibt Commander Lewis schweren Herzens den Befehl, die Suche nach Watney abzubrechen und mit den verbliebenen vier Crewmitglieder zu starten. Aber Watney hat überlebt und versucht nun alleine auf dem Planeten zu überleben. Mit seinem Einfallsreichtum und seinem Überlebenswillen, findet er einen Weg, der Erde zu signalisieren, dass er noch lebt. Millionen Meilen entfernt arbeiten die NASA und ein Team von internationalen Wissenschaftlern unermüdlich daran, Mark Watney heim zu holen. Gleichzeitig planen seine Crewmitglieder eine waghalsige, wenn nicht gar aussichtslose Rettungsmission. Während dieses Vorhaben allen Beteiligten unglaublichen Mut abverlangt, rückt die Welt zusammen, um Watneys Rückkehr sicher zu stellen.

Die Filmtitel dürfen aus lizenztechnischen Gründen nicht öffentlich genannt werden. Diese können beim Kevelaer Marketing unter der Telefonnummer 0 28 32 / 122-988 erfragt werden und sind der Plakatierung im Konzert- und Bühnenhaus der Stadt Kevelaer zu entnehmen. Sie können auch Ihre E-Mail Adresse zur Verfügung stellen und das Team des Kevelaer Marketing informiert Sie regelmäßig über das Kinoprogramm.

Die Eintrittskarten für die Vorstellungen im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KoBü-Flimmern“ sind zu einem Kostenbeitrag von 1,00 Euro für alle Vorstellungen im Vorverkauf beim Kevelaer Marketing im Erdgeschoss des Rathauses, Peter-Plümpe-Platz 12, 47623 Kevelaer, Tel.-Nr.: 0 28 32 / 122-150 bis -153, oder an der Tages- und Abendkasse erhältlich.

Claudio Monteverdis Marienvesper als szenisch-dramatischer Entwurf

Die Basilikamusik Kevelaer kündigt in diesem Jahr ein außergewöhnliches Konzert zur Eröffnung der Wallfahrt an. Darin wird das marianische Werk der Musikgeschichte schlechthin zur Aufführung gelangen: die Marienvesper des italienischen Barockkomponisten Claudio Monteverdi.

In das Werk, seinen historischen Kontext, der in enger geistiger Verwandtschaft zur Entstehung der Kevelaer-Wallfahrt anzusehen ist, sowie seine musikgeschichtliche Bedeutung wird der Kevelaerer Chordirektor Romano Giefer in einem Vortrag mit zahlreichen Klangbeispielen einführen.

Claudio Monteverdi erfand mit seiner Marienvesper im 17. Jahrhundert eine ganz neue Art von Kirchenmusik, die gegenüber der Musik eines Palestrina oder Orlando di Lasso bis dahin unbekannte Dimensionen eröffnete. Monteverdi, der als Begründer der Oper gilt, entwarf in seiner Musik zu Ehren der Gottesmutter eine szenisch-dramatische Klangrhetorik, deren Gemütswallungen man förmlich mit Händen greifen kann. Er verstellte damit sozusagen den Sender am Radio der Musikgeschichte. Als Zuhörer kann man sich der Unmittelbarkeit und Anschaulichkeit dieser Musik kaum entziehen. Und genau darin liegt ihre geistige Verwandtschaft zur Kevelaer-Wallfahrt.

Deren Dreh- und Angelpunkt ist ein postkartengroßes Bild, vor das die Menschen auf Augenhöhe treten und es auf Du und Du ansprechen können. In diesem Geist steht auch Monteverdis Marienvesper, eine der menschlichen Seele unmittelbar zugewandte Musik. Die altehrwürdigen biblischen Texte werden darin in einer Art und Weise deklamiert, die den Zuhörer vor allem über den Affekt erfasst. Hinzu kommt eine bewundernswerte Unvoreingenommenheit dieser Musik für das Neuartige und Ungewöhnliche ihrer Zeit, die sie zeitlos modern und höchst aktuell macht.

Mittwoch, 20. April 2016, 20 Uhr
Musiksaal der Basilikamusik Kevelaer, Amsterdamer Straße
Romano Giefer – Chordirektor an St. Marien Kevelaer
Eintritt frei

“Old Mill Veteranen”-Party

Auf dem „Red Carpet“ erwarteten am Samstag die „Old Mill Veteranen“ ihre Gäste. Erlesen war der Kreis, mit immerhin fast 400 Fans der ehemaligen Kevelaerer Disco – und das, obwohl es  für die Organisatoren Kriterien gab, welche die Gäste zu erfüllen hatten. „Über 40 Jahre alt und mindestens einmal in der Mühle“, erklären die Veteranen,  müssen die Gäste gewesen sein.

Das KB war live dabei und hat in Zusammenarbeit mit Fotograf Gerry Seybert die Gäste auf dem roten Teppich willkommen geheißen.

Hier geht es zu den Fotos. Die Bilder können auch digital oder als Abzüge gekauft werden.

Schützenfest auf dem Marktplatz

Wetten. „Schützenfest auf dem Marktplatz“: diese Idee wurde von den Wettenern so gut angenommen, dass sich die St.-Petrus-Bruderschaft entschlossen hat, daraus eine feste Institution zu machen. So werden auch in diesem Jahr alle im Dorf das Vogelschießen der St. Petrus-Schützen auf dem Markt mitfeiern können.

Am Sonntag, 24. April, werden die Schützen – nach der Andacht um 13.30 Uhr – mit musikalischer Begleitung des Musikvereins „Eintracht Wetten“ an der Vogelstange auf dem Friedensplatz eintreffen. Dort werden sie ab ca. 15 Uhr zunächst die Trophäen (Flügel, Schwanz, Kopf) erobern, um danach die Königswürde auszuschießen. Einige glauben jetzt schon zu wissen, dass in diesem Jahr vielleicht – erstmals – ein weibliches Mitglied der Bruderschaft Schützenkönigin wird. Parallel dazu ermitteln die Jugendlichen und die Schüler ihren Prinzen.

Teile des Marktes werden von einem großen Fallschirm überdacht sein. Darunter können sich Besucher in der Cafeteria oder am Pavillon mit selbstgebackenen Kuchen, Kaffee, Bier, Softdrinks und Würstchen verwöhnen lassen. Auch die Kinder werden ihren Spaß haben: Während sich die einen auf der Hüpfburg oder beim Kinderschminken vergnügen, können andere beim „Schützenfest der Kleinen“ ihre Königin oder ihren König „ausschießen“.

Am Samstag, 30. April, wird das neue Königspaar mit ihrem Hofstaat und dem Jugend- /Schülerprinzen um ca. 17.30 Uhr die Parade auf dem Markt abnehmen und – nach dem Festzug durch die Gemeinde – den Königsgalaball eröffnen. Dazu werden zahlreiche Schützen befreundeter Bruderschaften erwartet. Begleitet von der Band „Two-for-You“ können die Besucher im Rahmen einer öffentlichen „Two-in-One-Party“ das Tanzbein bis in den frühen Morgen schwingen, geht doch der Königsgalaball gleitend über in den „Tanz in den Mai“. Der Eintritt ist frei.

Die St.-Petrus-Bruderschaft freut sich, zum Vogelschießen, zum Königsgalaball und zum „Tanz in den Mai“ alle Wettener und viele Besucher begrüßen zu dürfen.
Weitere Infos zum Vogelschießen und zur St.-Petrus-Bruderschaft finden Interessierte auf der Internetseite www.petrus-bruderschaft.de.

Der neue Festkettenträger heißt Wolfgang Hebben

Festkettenträger 2016 im Jubiläumsjahr des  Musikvereins in Winnekendonk ist Wolfgang Hebben. Adjutantin ist Sonja Blenkers. Mit dieser Wahl waren die Gäste des Heimatabends in der voll besetzten Begegnungstätte hoch zufrieden, die Sprechchöre mit „Wolfgang“ und „Sonja“ und lang anhaltendem Applaus wollten nach der Proklamation nicht enden.

Zuvor wurden auf dem Heimatabend die gute dörfliche Gemeinschaft und der Zusammenhalt in der Ortschaft sichtbar. Der Musikverein unter Leitung von Hans-Gerd Stienen, Rüdiger Göbel als Präsident der Geselligen Vereine Winnekendonk, Georg Drißen mit einem Geschichtsrückblick, die St. Maria Bruderschaft Achterhoek mit dem scheidenden Festkettenträger, Hansgerd Kronenberg als Ortsvorsteher und zahlreiche „Schauspieler“ füllten einen Abend mit viel Abwechslung und, wie es Kronenberg resümierte, „wesentlicher Darstellung der Heimat, in der wir uns wohlfühlen und die wir an die folgenden Generationen weitergeben.“ Jörg von der Höh

Ein ausführlicher Bericht und eine Fotostrecke folgen.

 

KB Live rollt den roten Teppich aus

Heute Abend startet die 5. Old Mill Veteranen Party. Ab 20h feiern die Freunde der ehemaligen Kevelaerer Diskothek “Old Mill” ihre Party. Mit 450 Teilnehmern ist die Veranstaltung ausverkauft und stellt einen neuen Rekord dar.

Das Kevelaerer Blatt wird wieder über die Partynacht berichten und den roten Teppich ausrollen. Unser Fotograf Gerhard (Gerry) Seybert wird alle Partygäste auf dem roten Teppich begrüßen und natürlich fotografieren. Die gesamte Fotoserie steht dann später unter https://www.kevelaerer-blatt.de/bildergalerien/ zum Download bereit.

Schamanen – Jäger und Heiler Sibiriens

Kevelaer. Schamanen – sie rufen Hilfe aus einer anderen Welt herbei, um Körper und Geist ihrer Mitmenschen zu heilen. Die Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim, das Neanderthal Museum und das Niederrheinische Museum Kevelaer entführen sie in der gemeinsam konzipierten Ausstellung nach Sibirien, um den Lebensweg eines Schamanen zu verfolgen. Präsentiert werden einzigartige Exponate aus der Sammlung der Reiss-Engelhorn-Museen Mannheim. Es handelt sich um Alltags- und Ritualgegenstände der Ethnien Korjaken, Nanai und Čukčen aus dem circumpolaren Raum. Die Sibirien-Sammlung wurde in den 1880er Jahren zusammengetragen und ist Teil der Sammlung Gabriel von Max, welche sich seit 1917 in Mannheim befindet.

Heilkundige, Wahrsager, Scharlatane, Ratgeber, Besessene, Geisteskranke, Verkünder, Magier und Seelenführer – das sind einige unserer Assoziationen zu Schamanen. Bei
sibirischen Völkern gelten Schamanen als besondere Personen, Mittler zur Geisterwelt
und Ratgeber der Menschen. Sie begeben sich mit Unterstützung tiergestaltiger Hilfsgeister in Trance auf eine Reise in andere Welten und kommunizieren dort mit den übernatürlichen Mächten, um das Gleichgewicht zwischen Mensch, Natur und Geisterwelt wiederherzustellen. Schamanistische Elemente sind in der ganzen Welt zu finden. Bei den indigenen Völkern Sibiriens ist die religiös-magische Weltsicht des Schamanismus besonders tief verwurzelt und bis heute verbreitet. Die extreme Natur fordert die Menschen heraus. Um überleben zu können, suchen sie den Dialog mit ihr.

Die Ausstellung erzählt den Lebenslauf eines Schamanen von der Geburt bis zu seinem Wirken als Heiler. Bis zu seiner Berufung war das Alltagsleben des Schamanen in der
subarktischen Umwelt von der Jagd geprägt. Wir sehen seine Wiege und Kinderkleidung. Später, als Jäger nutzte er Pfeil und Bogen, Fallen, Harpunen und mehr. Kleidung, Alltagsgegenstände, Werkzeuge und Waffen wurden aus den Materialien hergestellt, die die Tundra hergab, wie Holz, Birkenrinde und Leder. Fischhaut diente für wetterfeste Kleidung. Nach seiner Berufung übernimmt der Schamane eine große Verantwortung für die Gruppe. Er wird Heilkundiger, Wahrsager, führt Opferzeremonien durch, ist Seelenführer, Dichter und Sänger, Kenner der alten Epen und geht in Trance auf Schamanenreise. Zentrale Objekte der Ausstellung sind eindrucksvolle Schamanenaccessoires wie Hut, Amulette, Kultfiguren und Heilpflanzen. Audiotexte begleiten die Exponate.

Die Präsentation geht auch auf Spurensuche nach Schamanen in der europäischen Eiszeitkunst. Die ältesten geschnitzten Tierfiguren ähneln den schamanischen Tierfiguren aus Elfenbein sehr. Sind sie vielleicht wie auch Motive der berühmten Höhlenmalereien Belege für einen eiszeitlichen Schamanismus? Die Ausstellung zeigt abschließend, wie der Schamanismus weltweit und auch in Deutschland bis heute fortlebt.

Niederrheinisches Museum für Volkskunde und Kulturgeschichte e.V.
Hauptstr. 18, 47623 Kevelaer
Tel. 02832 95410
E-Mail: info@niederrheinisches-museum-kevelaer.de
www.niederrheinisches-museum-kevelaer.de

Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag, 10.00 – 17.00 Uhr

Eintrittspreise
Erwachsene 3,00 €
Kinder 2,00 €
Familienkarte 7,00 €

Müllsammelaktion

Auch in diesem Jahr wurde in Kleinkevelaer wieder eine Müllsammelaktion gestartet. Alle Einwohner waren herzlich eingeladen, mit anzupacken am Freitag, 18. März 2016, ab 17 Uhr. Treffpunkt für die Aktion war an der Kapelle.

Anschließend ließen die Teilnehmer den Tag bei einem Imbiss und Getränken gemütlich ausklingen.

Unter dem Motto „Flight to Paradise“ öffnet das Irrland am Samstag wieder seine Pforten

Twisteden – Noch wird gefegt, geputzt, Rasen gemäht, bestehende Pläne umgeschmissen. „Jede Veränderung wird untereinander abgesprochen“, erklärt die Betreiberin des Vergnügungsparks Irrland in Twisteden, „denn manchmal bekommt man den richtigen Blickwinkel erst bei der Umsetzung und dann kann es sein, dass alles noch mal umgekrempelt werden muss“, fügt sie hinzu. Die Vorbereitungen für die Eröffnung des Erlebnisparks Irrland am kommenden Samstag laufen auf Hochtouren. Denn ab dem 19. März heißt es wieder: Spielen, toben, rutschen, matschen, staunen, entspannen, träumen. Kurzum: einen Urlaubstag direkt vor der Haustüre erleben und genießen.

Jahreshauptversammlung bei den Kevelaerer Bürgerschützen / Berti Metsch und Theo Lemmen geehrt

Kevelaer – Pünktlich vor Beginn der eigentlichen Jahreshauptversammlung ließ Vereinswirtin Jutta Pesch-Braun das Abendessen auftragen. Danach ging es in die vorgelegte Tagesordnung, die zwingend noch um einen Punkt „Neuaufnahmen“ erweitert werden musste. Dabei hatten sich die Bewerber schon bei einigen Veranstaltungen der letzten Monate vorgestellt, aber der Form halber musste über die Neuaufnahme natürlich noch abgestimmt werden.

Bericht: Ausgabe 12, Seite 4