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Offiziere stellen Winnekendonker Thron 2016

Bereits am 15. Mai fand auf dem St.-Sebastianus-Platz in Winnekendonk das Vogelschießen der St.-Sebastianus-Bruderschaft Winnekendonk statt. Die Feuerwehr sorgte für die Bewirtung und der Musikverein unterhielt die Gäste.
Während die Schützenschwestern und Schützenbrüder um die Königswürde rangen, wurde für die Jugend von 4 bis 14 Jahren ein eigenes Vogelschießen mit einer Kinderarmbrust durchgeführt. Hierbei wurde für 16 Kinder zuerst ein Preisschießen durchgeführt, bei dem jeder Teilnehmer einen Preis erhalten hat.

Vogelschießen St. Sebastianus

.l. Adjutant Johannes Schink, Prinz Aaron Scholz mit Johanna Cladder

Beim anschließenden Prinzenschießen haben dann Björn Hieckmann den 1. Preis, Alexandra Cladder den 2. Preis, Johannes Schink den 3. Preis und Fabian Ludwig den 4. Preis abgeschossen und wurden mit einem Pokal belohnt. Zum Schluss des Prinzenschießens war es reine Nervensachen, alle Kinder feuerten den jeweiligen Schützen lautstark an. Aaron Scholz hatte dann das glückliche Händchen und schoss das letzte Stück vom Kindervogel ab. Prinz Aaron hat sich Johanna Cladder als Begleiterin auserwählt. Zu seinem Adjutanten hat er Johannes Schink ernannt, der Finnja Laufkötter zu seiner Begleiterin erwählte.
Was die Kinder zügig geschafft hatten, wollten sich die großen Schützen nicht entgehen lassen und zielten ebenfalls auf ihren Vogel. Den Kopf schoss Dieter Frerix mit dem 23. Schuss ab. Den rechten Flügel und linken Flügel rupfte Wilfried Pluciennik mit dem 63. und 159. Schuss dem Vogel vom Leib. Den Schwanz holte sich Frank Berretz mit dem 194. Schuss.
Während es beim Preisschießen zügig ging, stockte es am Anfang beim Königsschießen. Nachdem der Vogel mit weiteren 31 Schüssen bearbeitet wurde, konnte sich Leutnant Karl-Heinz (Ben) Fischer mit dem 225 Schuss zum König krönen. Er nahm seine Frau Therese zur Königin und als Ministerpaar Annegret und Oberst Frank Berretz. Sechster Klotzkönig der Bruderschaft, beim Einschießen am Vortag, wurde der Schießmeister der Bruderschaft, Gerd Eyckmann, mit dem 218. Schuss.

Kevelaerer besichtigen die Heilige Stadt

Die Ewige Stadt lockt seit jeher mit ihrer Schönheit. Auf Schritt und Tritt erlebt man Geschichte, bestaunt Kunstschätze oder lässt sich durch die lebensfrohen Viertel treiben. Eine Gruppe aus Kevelaer und der Region reiste mit einem Begleiter des Reiseunternehmens Schatorjé für sechs Tage nach Rom. KB-Leser Pastor Norbert Derrix berichtet.
Logo Schatorjé1. Tag: Fahrt mit unserem Schatorjé-Shuttle zum Flughafen Düsseldorf und Flug mit Air Berlin nach Rom. Bei einem ersten Stadt-Spaziergang am Nachmittag gewinnen wir erste Eindrücke dieser wundervollen Stadt. Den Abend lassen wir am Campo dei Fiori bei einem gemeinsamen Abendessen ausklingen.
2. Tag: Heute Morgen geht es zu einer Messfeier in den Campo Santo. Der heutige Tag steht im Zeichen der vier Papstbasiliken. Mit der örtlichen Reiseleitung besichtigen wir zunächst den prächtigen Petersdom. Mit dem Bus geht es nun zu Sankt Paul vor den Mauern. Wir bestaunen die beeindruckenden Fresken und Säulen sowie die besondere Kassettendecke, bevor wir zum Lateran gelangen. Die Basilica di San Giovanni in Laterano sowie die Taufkapelle und die Hl. Stiege sind mitunter die wichtigsten Wahrzeichen der Stadt. Auch die bekannte Santa Maria Maggiore gehört zu den päpstlichen Basiliken.
3. Tag: Nach einem gemeinsamen Mittagessen unternehmen wir heute einen Ausflug in die Albaner Berge. Die Fahrt führt entlang der Via Appia Antica an den Albaner See. Wir besichtigen das malerische Städtchen Castel Gandolfo. Auf der Panoramafahrt rund um den Albaner See, vorbei an Rocca di Papa und Grottaferrata, gelangen wir nach Frascati.
4. Tag: Unsere Reiseleitung besucht mit uns das Kolosseum, zeigt uns den Konstantinsbogen, das Forum Romanum und das Kapitol. Natürlich dürfen die Santa Maria d´Ara Coeli und das Monumento Vittorio Emmanuelle II in dieser Reihe nicht fehlen.
5. Tag: Am frühen Nachmittag erreichen wir den Circus Maximus. Zu Fuß gelangen wir zum Bocca della Veritá. Vorbei an der Tiberinsel überqueren wir den gleichnamigen Fluss und gelangen so nach Trastevere.
6. Tag: Bevor wir Abschied nehmen müssen, erleben wir Papst Franziskus bei der Generalaudienz auf dem Petersplatz. Im Anschluss daran bringt uns der Transferbus zum Flughafen.Rückflug nach Düsseldorf. Hier erwartet uns der Schatorjé-Reisebus, der uns zurück nach Hause fährt.

Familienchor der Basilikamusik geht Open Air

Die Wallfahrt ist eröffnet und wird auch in diesem Jahr wieder durch zahlreiche musikalische Akzente geprägt sein. Die Basilikamusik Kevelaer freut sich nun auf ein ganz besonderes Konzert, das nicht passender zum lang ersehnten Durchbruch der sommerlichen Jahreszeit sein könnte. Am Freitag, 20. Mai, wird der Chor ab 20.30 Uhr auf dem Kapellenplatz zu hören sein und das Kevelaerer Wallfahrtszentrum auf diese Weise mit einer Serenade zum Klingen bringen. Dieser Abend auf den Stufen der Basilika in der zauberhaften Atmosphäre zwischen Priesterhaus und Kerzenkapelle trägt den Titel „Skyfall – ein modernes Chorkonzert zwischen Himmel und Erde“. Neben populärer Kirchenmusik, dem Kernrepertoire des Chores, werden darin auch anspruchsvolle Chorarrangements aus Jazz und Filmmusik erklingen.
„Der Kapellenplatz als Klangraum ist hier bei uns zur Wallfahrtszeit ja eigentlich ein alltägliches Phänomen.“, sagt Chordirektor Romano Giefer. Dennoch reifte die Idee zu diesem Konzert über einige Zeit. Anregung gaben die großen Lichtfeiern wie etwa zur Motoradfahrerwallfahrt oder im vergangenen Jahr bei der interreligiösen Friedenswallfahrt. „Da haben wir uns gesagt, daraus müssen wir hier auch mal etwas Besonderes machen.“, sagt Romano Giefer.
Unterstützung erhält der Chor dabei von einem guten Bekannten. Der Remscheider Kirchenmusiker und Komponist Christoph Spengler hat im Januar mit dem Familienchor in einem Chorworkshop gearbeitet. Der Fachmann für Pop- und Gospelchor brachte zahlreiche Repertoireideen mit, teils auch eigene Kompositionen, und legte damit das Fundament für das jetzige Konzert. Zusammen mit dem Schlagzeuger Jörg Seyffahrt wird Christoph Spengler den Familienchor an den Keyboards begleiten. Der Chor lädt alle Kevelaerer Musikfreunde herzlich zum Besuch ein und verspricht einen zauberhaften Abend auf dem Kapellenplatz. Der Eintritt ist frei, um eine Spende zur Kostendeckung wird gebeten.

Räuber und Diebe

Nää, wat war dat ne schöne Kirmes. In diesem Jahr hat mal wieder alles gepasst. Die Organisatoren haben nichts dem Zufall überlassen. Ob es die städtischen Mitarbeiter waren oder das Organisationskomitee der Bürger-Schützen Gesellschaft als festgebender Verein, alle haben dazu beigetragen, dass bei dem herrlichen Wetter (da hat der Pastor Lohmann bestimmt auch ein gutes Wort beim Petrus eingelegt) alles am Schnürchen lief. Die Musikvereine haben sich ins Zeug gelegt und ein Lied nach dem anderen geschmettert. Dem ein oder anderen Musiker wird sicherlich die Lippe schmerzen, so waren die Trompeten bereits morgens um 5 Uhr und dann nachts um 1.30 Uhr immer noch zu hören. Sommerstimmung, die alle beflügelt hat.
Auch die Räuber und Diebe. Denn die hatten auch alle Hände voll zu tun.
Auf der einen Seite die Räuber von der Hubertus-Gilde. Versuchten diese doch, die Kirmespupp zu stehlen. Doch hatten sie nicht mit der Wehrhaftigkeit der Ehrengarde des Festkettenträgers gerechnet. Die haben sich einfach mal zu einem menschlichen unüberwindbaren Wall zusammengeschlossen und nichts, auch nicht die Schützenkollegen von Konkurrenz, an ihre Kirmespupp herangelassen. Diese wurde dann, wie geplant, auf dem St.-Klaraplatz durch den Festkettenträger Norbert Platzer angezündet, so dass die Kirmes damit ihr traditionelles Ende fand.
Auf der anderen Seite die Diebe – oder war es gar nur einer – die auf dem Kirmesplatz reihenweise Handys geklaut haben. Offenbar hatte man es auf junge Frauen und Mädchen abgesehen. Traurig. Aber noch trauriger ist dann das: Eine junge Dame wurde durch einen auffällig aussehenden rot-blonden Mann beobachtet, der dann auch anderen Anwesenden auffiel. Sie zog ihre Umhängetasche vor ihren Körper, um diese zu schützen. Kurz darauf war ihr Handy dennoch aus der verschlossen Handtasche verschwunden.
eistesgegenwärtig bat sie einen Bekannten, das Handy zu orten, und so konnte der Standort ihres Handys in der Nähe des Bahnhofs bestimmt werden. So zog sie mit Freunden los, um sich dort umzusehen. Angekommen informierte man telefonisch gleich die Polizeiwache in Kevelaer. Die Polizisten sagten ihr unmissverständlich, dort wegzugehen, um auf die Wache zu kommen. Dort angekommen sagte man ihnen, dass man jetzt auch nichts mehr machen könne, und man möge dann doch morgen wieder -kommen.
Also das hätte es zu meiner Zeit nicht gegeben, da wäre doch der Dorfpolizist sofort los gestiefelt und hätte doch mal nachgeschaut und den Dieb dann gegebenenfalls auch sofort festgesetzt. Stattdessen musste sich die junge Kevelaererin dann am nächsten Morgen anhören, dass man sich ja auch nicht so teuere Handys kaufen müsse, so würde man ja quasi die fette Beute gleich anbieten. Also er, der Polizist, würde sich immer Geräte von 100 Euro kaufen, dass würde es dann ja auch tun und der Verlust wäre nicht so schlimm. So kam zum Verlust auch noch der Frust in der jungen Dame auf, schließlich hatte sie ganz lang dafür gespart hat, um sich ihr iPhone kaufen zu können.
Die Mechel, meine Frau, sagt: „So wat aber auch. Die einen verteidigen die Kirmespupp bis aufs Blut, obwohl die ja dann doch auf den Scheiterhaufen kommt, und dem Dieb rückt man nicht mal auf die Pelle, um seine Langfingerchen ein wenig ins Feuer zu halten. Die sind doch alle bekloppt.“
Euer Hendrick

Spargelprinzessin zu Gast in Kevelaer

Hoher Besuch durfte bei der Stadt Kevelaer zu Beginn der touristischen Saison begrüßt: Spargelprinzessin Christiane Cürvers und Spargelgrenadier Heinz-Josef Heyer besuchten mit ihrem Gefolge besuchten rechtzeitig zum Start in die „Spargelsaison am Niederrhein“ den Marienwallfahrtsort. Johann Peter van Ballegooy, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Kevelaer, und Bernd Pool, Leiter Stadtmarketing, nahmen erfreu das „weiße Gold des Niederrheins“ aus Walbeck t aus den Händen der Spargelprinzessin entgegen.
In den Räumen des Kevelaer Marketing im Rathaus der Stadt Kevelaer hieß es zunächst die Gäste aus dem Spargeldorf Walbeck bei Kaffee und Kaltgetränken herzlich zu begrüßen. Für Kevelaer fällt die Eröffnung der Wallfahrtszeit am 1. Mai immer zusammen mit dem Start in die Spargelzeit. Spätestens mit diesem Termin ist die touristische Saison in der Marienstadt eröffnet.
Spargelgerichte in vielen Variationen
Die zahlreichen gastronomischen Betriebe in der Innenstadt und den Ortsteilen bieten in diesen Tagen und Wochen die unterschiedlichsten Spargel-Variationen an und werden hier mit regional-typischen Speisen ein Zeichen der Gastlichkeit setzen.
„Der Gast ist König“ – und das gilt in Kevelaer für alle Gäste und Besucher, aber insbesondere für „Hoheiten“. Doch die Führung mit der Prinzessin wurde dann nicht nur individuell sondern auch „unverwechselbar“. Mit für Kevelaer typischem Gebäck, dem Kevelaerer Honigkuchen aus dem Hause Café Platzer, und dem „Pilgerschnaps-Stopp“ am „Goldenen Schwan“ machte die Gruppe gleich zweimal Halt auf der Hauptstraße.
Hoheit wohl behütet
Johann Peter van Ballegooy, der zwischenzeitlich den sprichwörtlichen „Hut“ vom stellvertretenden Bürgermeister zum Gästeführer gewechselt hatte, machte die Würdenträgerin „Spargelprinzessin Christiane“ auf eine Besonderheit im Einzelhandel der Marienstadt aufmerksam: „Hut und Mütze“ Fachgeschäft der Putzmachermeisterin Anneliese Kerkhoff. Die daraufhin spontan folgende „Hutprobe“ erfreute nicht nur die Prinzessin sondern auch die begleitenden Damen – und den einen oder anderen der seinen Einkaufsbummel gerne unterbrach und mit der Gruppe ins Gespräch kam. „Unverwechselbar Kevelaer“ – so das Erlebnis dieser Gruppe, die ihren Weg Richtung Kapellenplatz fortsetzte und in bester Stimmung und mit interessanten Informationen einige Zeit später die Reise fortsetzte.
„Wir haben uns über den Besuch zum Start in die touristische Saison sehr gefreut und wünschen Spargelprinzessin Christiane mit ihrem Hofstaat eine gute und erfolgreiche Regentschaft“, so die Verantwortlichen der Stadt Kevelaer.

Spezialitäten-Markt „Fiesta Europa“ am letzten Juni-Wochenende

Köstlichkeiten wie Paella, Oliven, Sangria und Salami, die man im Urlaub in europäischen Ländern zu genießen lernt und in Deutschland vermisst, sind am letzten Juni- Wochenende wieder in Kevelaer zu finden. Dem Kevelaer Marketing ist es in diesem Jahr erneut gelungen den Spezialitäten-Markt „Fiesta Europa“ für einen einzigen Besuch auf seiner Tour durch die Nachbarländer Belgien und Niederlande nach Deutschland zu holen. Von Freitag, 24. Juni, bis Sonntag, 26. Juni, ist es allen Interessierten möglich, auf dem Roermonder Platz, der Marktstraße und der Straße, die hinter dem Rathaus entlangführt von Marktstand zu Marktstand zu schlendern.
Die Erkundung der Spezialitäten und Leckereien aus ganz Europa machen die rund 40 Stände zu einem Erlebnis. „Das Angebot des belgischen Marktbetreibers ist sehr vielseitig. Wir freuen uns, den ‚unverwechselbaren‘ Markt ‚Fiesta Europa‘ erneut in Kevelaer begrüßen zu dürfen und wissen, dass sich ein Besuch bei dem reichhaltigen Angebot lohnen wird“, so Bernd Pool, Leiter Stadtmarketing Kevelaer. Der Markt ist geöffnet am Freitag von 10.00 bis 23.00 Uhr, am Samstag von 10.00 bis 23.00 Uhr und am Sonntag von 10.00 bis 18.00 Uhr. Neben Lebensmitteln werden auf dem Markt „Fiesta Europa“ auch Lederwaren und Schmuck feilgeboten und verkauft.

Klassik, Musical, Pop und Rock im Kevelaerer Bühnenhaus

Nach den Erfolgen der vergangenen Jahre präsentiert das Kevelaerer Kardinal-von-Galen-Gymnasium erstmals mit zwei Aufführungen am Dienstag, den 24., und Mittwoch, den 25. Mai, das mittlerweile Tradition gewordene „Maymusic“-Konzert im Bühnenhaus der Stadt Kevelaer.

Etwa vierzig Beiträge umfasst das Programm, an dem über 140 Schülerinnen und Schüler von der fünften Klasse bis zum Abiturjahrgang bereits seit Monaten fleißig arbeiten. Organisation und schulische Proben stehen unter der Leitung der Musiklehrer Gianna Barazutti und Dr. Martin Köhler; viele der jungen Talente proben aber auch regelmäßig im privaten Musikunterricht.

Von Klassik über Musical-Hits bis zu Rock und Pop ist für jeden etwas dabei – zum Beispiel Frédéric Chopins „Walzer in cis-Moll“ am Klavier und Lena Meyer-Landruts Hit „Wild and free“, gespielt von einer Mini-Band der Klasse 6. Zum ersten Mal tritt in diesem Jahr ein Schüler-Lehrer-Chor zusammen mit dem Kevelaerer Organisten Elmar Lehnen auf und gibt jazzige Klänge zum Besten. Auch die Chöre der Sekundarstufe I präsentieren wieder ihr Können – darunter Titel aus den Film „Aristocats“ und dem Musical „West Side Story“. Auch härtere Songs wie „Boulevard of Broken Dreams“ von Green Day und echte Klassiker wie Cat Stevens „Father and Son“ erwarten das Publikum in einem Programm, das neben vielseitigen Titeln auch ganz verschiedene Instrumente bereithält.

Beide Aufführungen beginnen um 19.30 Uhr; Einlass ist jeweils um 19 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf im Sekretariat des KvGG, im Service-Center der Stadt Kevelaer und in der Bücherstube Aengenheyster zum Preis von je fünf Euro.

KB-Gartenaktion startet am Freitag

Es ist wieder so weit: Das Kevelaerer Blatt startet den diesjährigen Gartenwettbewerb! Haben wir im vergangenen Jahr noch gemeinsam mit der Stadt Kevelaer das am besten gepflegte öffentliche Beet gesucht, so geht es in diesem Jahr zurück zu den Wurzeln: In diesem Sommer gilt es, die größte Sonnenblume zu ziehen!

Der Auftakt zum Wettbewerb erfolgt am Freitag, 29. April, von 14 bis 18 Uhr beim Gartencenter Breuer (Am Schleußgraben 20, Kevelaer). Dort können Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich zur Teilnahme anmelden und erhalten den Sonnenblumensamen und einen Topf zur Anzucht. Ab dann sind Sie auf sich selbst gestellt. Ob Sie die Blume im Gewächshaus, auf dem Balkon oder einfach im Garten pflanzen, entscheiden Sie – ebenso wie über alle Tricks für ein bestmögliches Wachstum.

100-Euro-Gutschein gewinnen

Natürlich dürfen auch wieder Kindergartengruppen und Schulklassen am Wettbewerb teilnehmen, ebenso wie Privatpersonen und Vereine. Während des Sommers schauen unsere Reporter immer mal bei einzelnen Teilnehmern vorbei und vermelden die Zwischenstände. Im Spätsommer rücken wir dann mit dem Zollstock aus und ermitteln die Gewinner.

Und das gibt es zu gewinnen: Unser Kooperationspartner, das Gartencenter Breuer, stellt einmal mehr Einkaufsgutscheine bereit. Auf den Erstplatzierten wartet ein Gutschein über 100 Euro, die Plätze zwei und drei dürfen sich über Gutscheine über 50 bzw. 25 Euro freuen.

Wir wünschen allen Teilnehmern viel Erfolg!

Messdiener stärken Zusammenhalt bei „Olympischen Spielen“

Um spannende Wettkämpfe bei den Olympischen Spielen zu sehen, muss man nicht unbedingt bis nach Brasilien reisen. Mindestens ebenso spannend geht es bei der „Messdiener-Olympiade“ des Dekanats Goch zu, zu der am Sonntag, 24. April, rund 100 Ministranten aus fünf Gemeinden in Winnekendonk erwartet werden. An unterschiedlichen Stationen können die Jugendlichen ihr Geschick und ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen und um einen Wanderpokal kämpfen.

Der steht derzeit noch beim Siegerteam aus dem Jahr 2013. Damals hatten die Messdiener aus St. Antonius Kevelaer am Ende die besten Ergebnisse erzielt, Ausrichter war die Gruppe aus Wetten. Die Premiere des Wettbewerbs war 2012 in Keppeln. Die gastgebenden Messdiener organisieren die einzelnen Stationen und sorgen dafür, dass es Gegrilltes und Kuchen gibt. Für Michael Berhorst und Maximiliane „Maxi“ Decker vom Regionalbüro West sind solche Aktionen wie die der Dekanatsmessdienergruppe Goch eine gute Möglichkeit, die Gemeinschaft der Ministranten zu stärken. Decker erklärt: „Das erste Ziel ist nicht der Sieg bei den Spielen, sondern gemeinsam etwas zu unternehmen, sich kennenzulernen und so zu einem besseren Zusammenhalt zu finden.“

Auch das Regionalbüro West, das seinen Sitz in Xanten hat, wird sich in Winnekendonk mit einer Station beteiligen. „Wir verraten natürlich noch nicht, wie die genau aussieht“, sagt Berhorst lachend, „aber wir wollen dort Teamgeist und Geschicklichkeit fördern.“ Ganz nebenbei können die Messdiener dort sehen, welche Möglichkeiten das Regionalbüro ihnen bietet. Denn die Mitarbeiter dort fördern den Austausch und die Vernetzung, einerseits durch Gruppenangebote, andererseits durch die Möglichkeit, Spielgeräte für eigene Veranstaltungen auszuleihen. „Solche Initiativen wie im Dekanat Goch wollen wir gerne mit allen Gruppen in den Kreisdekanaten Wesel und Kleve auf den Weg bringen und sie unterstützen“, sagt Decker.

In Winnekendonk beginnt der Sonntag nach der Anmeldung mit einem Gottesdienst in St. Urbanus um 11.15 Uhr, dann geht es in Gruppen durch den Ort – eine Gemeinschaft kann auch mehrere Gruppen stellen. Am Nachmittag wird dann die Siegerehrung sein. „Eltern, Geschwister und Verwandte sind immer willkommen, aber natürlich freuen sich die Messdiener auch über andere Zuschauer“, sagt Berhorst.

Das Regionalbüro West verlost unter allen Messdienergruppen in den Kreisdekanaten übrigens einen Platz im Bus zur Nordwestdeutschen Ministrantenwallfahrt in Paderborn am 18. Juni.  Wer mitmachen möchte, muss einen Videoclip drehen, warum ausgerechnet die eigene Gruppe gewinnen soll. Einsendeschluss ist Sonntag, 8. Mai. Alle Informationen gibt es auf www.bistum-muenster.de/regionalbuero-west im Internet oder unter Telefon 02801/988610.

Familie Hilgers lädt zur Offenen Gartenpforte

Auch in diesem Jahr öffnet Familie Hilgers in Twisteden wieder ihren Dael-Garten für interessierte Besucher und tauscht sich mit ihnen über Tipps und Tricks zu Gartengestaltung und Pflege aus. In der Einladung schreibt Familie Hilgers:

“Jetzt hebt jeder Sonnenstrahl unsere Laune. Im Garten werden wir von den liebreizenden gemusterten Glöckchen der Schachbrettblume verzaubert. Im satten Grün entdecken wir gewebte Teppiche aus leuchtend blauen Traubenhyazinthen. Die gelben Schlüsselblumen sind der Inbegriff des Frühlings und können im Dael-Garten bewundert werden. Sie fühlen sich hier seit Jahren wohl. In den letzten Jahren ist diese liebliche Blume immer seltener geworden. Die Stiftung Naturschutz in Hamburg kürte die Echte Schlüsselblume zur Blume des Jahres 2016. Tausende Tulpen mit einer Vielzahl von Farben und Arten dürfen in einem Frühlingsgarten nicht fehlen.

Die sonnen gelben Dotterblumen sorgen für Blühfreude am Teich.
Der Rosmarin mit dunkelgrünen Blättern, die Nadel ähnlich sind und seinen blauen Lippenblüten duftet mit frühlings-frischem Waldmeister, würzigem Thymian und erfrischender Minze im Kräuterbeet um die Wette.
In der Bärlauch Ecke wird jetzt fast täglich geerntet.
Über allem satten Grün und buntem Flor stehen Obstbäume wie Pfirsich , Pflaume und Kirsche in ihrer Blütenpracht.

Künstlerische Produkte werden in unserem Garten ausgestellt.
Frau Irmgard Volz bietet Ihnen Plastiken und andere Tonobjekte an. In einem offenen Workshop kann jeder nach Herzenslust und fachlichem Beistand etwas schönes Eigenes herstellen.
Aquarellmalerei und mehr bietet Renate John an. Sie dürfen ihr beim künstlerischen Gestalten über die Schulter sehen und vielleicht verlieben Sie sich in eins Ihrer Werke.
Sehr schöne Bilder hat Susanne Jensch zu Grußkarten gestaltet.

Für das leibliche Wohl steht im Wintergarten ein kleines Kuchenbüfett zur Selbstbedienung bereit.

Wir freuen uns auf interessant Gartengespräche und halten einige Pflänzchen, die in unserem Garten übrig sind, für Interessenten zum Mitnehmen bereit. Die Gartenpforte wird von 11 – 18 Uhr am 24. April bei Gisela und Peter Hilgers, Im Vogelkamp 5, 47624 Kevelaer/Twisteden geöffnet. Wir freuen uns auf Sie!

P.S.: Wer interessiert ist, auch seinen Garten einmal zu zeigen, kann zu einem Stammtisch im Monat Mai kommen. Ort und Termin können Sie telefonisch unter 02832/7178 bei Gisela Hilgers erfragen.”