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Für drei Tage zum Leben erweckt

Früh morgens um sechs Uhr bildete sich ein Stau Richtung Weeze. Feiernde Menschen, laute Musik und gute Laune bestimmten die Situation auf den Straßen rings um Weeze. Denn am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Zum fünften Mal öffnete die Festivalstadt „Parookaville“ ihre Tore für 85.000 Besucher aus über 40 Ländern.

Am Donnerstag, 18. Juli 2019, reisten die ersten Campingbesucher an. Insgesamt wurden 40.000 Campingkarten verkauft – vor allem verteilt auf die zwei Hauptcampingplätze „Baseground“ und „Mellow Fields“. Am Donnerstag heizten an der Desert Valley Stage und am Penny Tower einige DJs, darunter der Weezer „FRDY“ (Frederik Schax) sowie 1Live Moderator und DJ Jan-Christian Zeller den Campingbesuchern ein.

Neben den beiden Hauptcampingplätzen gab es erstmalig das „Caravan Empire“, wo ein Bereich für Wohnwagen, Wohnmobile, Caravans und Co. vorgesehen war. Lief man zwischen den Schlafplätzen umher, hatte man beinahe das Gefühl, man befinde sich auf einem herkömmlichen Campingplatz: Wohnwagen, Pavillons und Sitzmöglichkeiten hatten die Besucher mitgebracht, um das Wochenende am Festival zu verbringen. Hier war sogar die Möglichkeit gegeben, Strom hinzu zu buchen.

Deluxe Camp mit richtigen Betten

Die wohl komfortabelsten Camps auf dem Parookaville Festival sind das Comfort und das Deluxe Camp. Auf dem Comfort Camp können die Besucher direkt nach ihrer Ankunft in bereitgestellten Zelten einchecken und es stehen separate Duschen sowie Parkplätze zur Verfügung. Wem das nicht reicht, kann im Deluxe Camp einchecken. Hier warten richtige Betten auf die Besucher sowie kleine Überraschungen.

Große Partys neben dem Festival feierten die Besucher auf jeden Fall auf den beiden Hauptcampingplätzen. Wer hier seine Nachtruhe haben wollte, musste wohl einen tiefen Schlaf haben. Zur Stärkung der Camper standen zwei Pennymärkte zur Verfügung, die zusammen so groß waren wie sechs herkömmliche Märkte. Rund 30.000 Kunden pro Tag kauften dort unter anderem 40.000 Pizzen, 68 Tonnen Eiswürfel und circa 13.000 Bananen.

Der Ansturm auf’s Festivalgelände war groß. Foto: Rossumedia

Ab Freitag wurde das Festivalgelände schließlich auch für die Besucher geöffnet, die das Wochenende nicht auf dem Campingplatz verbrachten. Ab da an legten über 300 DJs für die Besucher der fiktiven Festivalstadt auf. Besonders gegen Abend füllten sich die Mainstage (Hauptbühne), vor der bis zu 45.000 Personen Platz hatten, und die übrigen Bühnen mit vielen Feierwütigen. Die Mainstage wurde wieder neu gestaltet und zeigte in diesem Jahr ein großes Luftschiff mit vielen umliegenden Details. Nach Einbruch der Dunkelheit kamen dort vor allem die spektakulären Lichteffekte zur Geltung, die in sämtlichen Farben im Rhythmus zur Musik leuchteten.

Mit Steve Aoki, Armin van Buuren, Yelloclaw und vielen anderen Künstlern hatten die Veranstalter des Festivals wieder Weltstars nach Weeze geholt. 85.000 Menschen feierten an drei Tagen bis spät in die Nacht hinein ausgelassen zur Musik. Auch das Wetter ließ ein entspanntes Feiern zu: Während am Samstag kurzer Regen für eine Abkühlung sorgte, zeigten sich die übrigen Tage trocken und mit viel Sonnenschein.

Zehn Heiratsanträge in drei Tagen

Die Liebe kam an diesem Wochenende definitiv nicht zu kurz. Zehn Heiratsanträge wurden gestellt, umgeben von einer atemberaubenden Kulisse. Eine Premiere fand am Freitag in der „Warsteiner Parooka Church” statt, der festivaleigenen Kirche. Dort gab sich zum ersten Mal ein gleichgeschlechtliches Paar das Jawort – André und Tobias. Der Rapper MC Fitti war Trauzeuge – denn normal gibt es wohl bei Deutschlands größtem Electronic Music Festival nicht.

André und Tobias gaben sich in der „Warsteiner Parooka Church“ das Jawort. Foto: Sven Siebel

Über 2.000 Menschen fanden sich im Laufe des Wochenendes für Freundschaftshochzeiten zusammen, nach der man zwar nicht offiziell getraut ist, aber einen Stempel mehr in seinem Parookaville-Pass vorweisen kann. Diesen Pass kann sich jeder Bürger der Stadt im „Rathaus“ ausstellen und jedes Jahr mit einem neuen Stempel versehen lassen. Für verschiedene Aktionen auf dem Festivalgelände erhält man als Bürger extra Stempel im Pass – so zum Beispiel für das Verschicken von Postkarten oder fürs Absolvieren vom Seepferdchen im Pool, dem „Bermuda Viereck“.

Die fiktive Stadt bot den Bürgern also viele Möglichkeiten, die auch in einer realen Stadt vorzufinden sind. Neben den genannten konnte man sich im Jail (dt. Gefängnis) tätowieren lassen oder bei Dr. Bling ein Steinchen auf den Zahn gesetzt bekommen. Besonders in den Abendstunden wurden die einzelnen Bühnen durch spektakuläre Lichtshows in Szene gesetzt. Neben der Mainstage sorgte vor allem die Bill‘s Factory, vor der bis zu 15.000 Menschen Platz fanden, für atemberaubende Shows mit Künstlern wie Lost Frequencies, den 257ers und Alan Walker.

Beim Gang über das Festivalgelände zeigte sich vor allem eines: glückliche „Bürger“ mit viel guter Laune und der Lust zu feiern. Vor der Mainstage ballte sich vor allem abends die Menge, auf dem Rest des Geländes hatte man jedoch nicht den Eindruck, dass sich dort 85.000 Menschen befanden. Dank der zahlreichen Bühnen und der umgestalteten Bunker zum Feiern, verteilte sich die Menschenmenge auf dem 155.000 Quadratmeter großen Festivalgelände sehr gut.

Sehr gutes Feedback

„Wir sind schlicht überwältigt von den vergangenen Tagen! Parookaville hat sich in kürzester Zeit so unglaublich entwickelt und das Feedback von Künstlern, Bürgern, Partnern und Behörden ist einfach grandios. Wir werden einige Wochen brauchen, bis wir das alles verarbeitet haben“, beschreibt Bernd Dicks, Mit-Organisator von der Parookaville GmbH, die Freude über das Ergebnis des Festivals.

Auch die Polizei zieht eine positive Bilanz: Am Donnerstag und an den drei folgenden Tagen wurden insgesamt 36 Strafanzeigen aufgenommen, darunter waren ein Widerstand gegen Polizeibeamte, elf Körperverletzungsdelikte, fünf Verstöße gegen die Betäubungsmittelkriminalität, elf Diebstähle und zwei Sachbeschädigungen. Eine Person wurde vorläufig festgenommen, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen, 16 Personen erhielten einen polizeilichen Platzverweis und eine Blutprobe wurde angeordnet. Bei zwei Personen wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Bei der An- und Abreise ereigneten sich insgesamt an allen Tagen 13 Verkehrsunfälle. Es kam lediglich während der Hauptanreisezeiten zu Beeinträchtigungen im Verkehr.

Großes Interesse der Medien

Über 7,5 Millionen Menschen weltweit erreichte der Livestream von der Mainstage und der Bill‘s Factory. ProSieben taff sendete aus einem eigenen Studio auf dem Gelände ins Netz und 1Live war insgesamt 18 Stunden vom Festival aus auf Sendung.

Ab Freitag, 26. Juli 2019, beginnt die neue „Afterseries“. Dort werden über elf Episoden verschiedene Facetten der Festivalstadt gezeigt. So können die Besucher das Wochenende noch einmal Revue passieren lassen, bevor der Ticketverkauf für das sechste Parookaville Festival startet und alle alteingesessenen und neuen Bürger vom 17. bis zum 19. Juli 2020 die Festivalstadt erneut stürmen können.

Ein friedliches Festival

Am Donnerstag, 18. Juli 2019, reisten die ersten Camper an, bereits früh morgens um sechs Uhr herrschte auf dem Weg zum Festival teilweise Stau. Den Feiernden schien das wenig auszumachen, standen viele doch bereits in den frühen Morgenstunden in Feierlaune bei lauter Musik mit dem ein oder anderen Kaltgetränk neben dem Auto.
Das Parookaville Festival am Airport in Weeze machte mal wieder „die Region wuschig“, wie Mit-Organisator Bernd Dicks im Vorhinein bereits ankündigte. Am Donnerstag heizten an der Desert Valley Stage und am Penny Tower einige DJs, darunter der Weezer „FRDY“ (Frederik Schax) sowie 1Live Moderator und DJ Jan-Christian Zeller, den Campingbesuchern ein.
Ab Freitag wurde das Festivalgelände auch für die Besucher geöffnet, die das Wochenende nicht auf dem Campingplatz verbrachten. Ab da an legten über 300 DJs für die Besucher der fiktiven Festivalstadt auf. Besonders gegen Abend füllten sich die Mainstage (Hauptbühne), vor der bis zu 45.000 Personen Platz hatten, und die übrigen Bühnen mit vielen Feierwütigen. Nach Einbruch der Dunkelheit kamen dort vor allem die spektakulären Lichteffekte zur Geltung, die in sämtlichen Farben im Rhythmus zur Musik leuchteten.
Mit Steve Aoki, Armin van Buuren, Yelloclaw und vielen anderen Künstlern hatten die Veranstalter des Festivals wieder Weltstars nach Weeze geholt. 85.000 Menschen, darunter 40.000 Campinggäste, feierten an drei Tagen bis spät in die Nacht hinein ausgelassen zur Musik. Auch das Wetter ließ ein entspanntes Feiern zu: Während am Samstag kurzer Regen für eine Abkühlung sorgte, zeigten sich die übrigen Tage trocken und mit viel Sonnenschein.
Auch die Polizei zieht eine positive Bilanz: Am Donnerstag und an den drei folgenden Tagen wurden insgesamt 36 Strafanzeigen aufgenommen, darunter waren unter anderem ein Widerstand gegen Polizeibeamte, elf Körperverletzungsdelikte, fünf Verstöße gegen die Betäubungsmittelkriminalität, elf Diebstähle und zwei Sachbeschädigungen. Eine Person wurde vorläufig festgenommen, zwei Personen wurden in Gewahrsam genommen, 16 Personen erhielten einen polizeilichen Platzverweis und eine Blutprobe wurde angeordnet. Bei zwei Personen wurde ein Haftbefehl vollstreckt. Bei der An- und Abreise ereigneten sich insgesamt an allen Tagen 13 Verkehrsunfälle. Es kam lediglich während der Hauptanreisezeiten zu Beeinträchtigungen im Verkehr.
Im nächsten Jahr findet das Festival vom 17. Juli bis zum 19. Juli 2020 statt.
Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier

85.000 Besucher werden erwartet

Love, Peace and pure happiness – das haben sich die Veranstalter des Parookaville-Festivals auf dem Airport-Gelände in Weeze auf die Fahne geschrieben. Auch in diesem Jahr wollen die Veranstalter den Besuchern Liebe, Frieden und Glückseligkeit bieten.

Liebe wird es auf jeden Fall in der Warsteiner Parooka Church geben. Dort geben sich in diesem Jahr André und Tobias am Freitag, 19. Juli 2019, das Jawort. Es gibt jedes Jahr beim Festival eine echte Trauung. Bei einer „fiktiven“ Trauung können sich auch alle anderen Bürger trauen lassen.
Frieden gab es in den vergangenen Jahren auf dem Festival bereits. Bernd Dicks, einer der Organisatoren des Festivals, ist froh über den friedlichen Ablauf der letzten Jahre: „Hier wird nichts kaputt gemacht. Wir haben keine gemeldeten Schlägereien.“
Glückseligkeit wird sich wahrscheinlich einstellen, wenn das Festival wieder friedlich abläuft und die Bürger der Stadt für ein paar Tage in eine andere Welt eintauchen können.

Um Parookaville zu errichten und zu leiten, sind neben den 30 festangestellten Mitarbeitern 1.000 weitere Techniker, Handwerker und Helfer im Einsatz. Beim Gang über das Gelände begegnen einem aus den letzten Jahren bekannte Elemente wie die Bank, die Parooka Church und der Knast, in dem während des Festivals tätowiert wird. Die Termine sind teilweise schon vorher belegt, erzählt Dicks.

Kunstschnee kreativ gestaltet

Im „Superkühlhaus“ erwartet die Bürger in diesem Jahr vor allem eine beeindruckende Gestaltung aus Kunstschnee-Elementen. Hier hat sich ein Künstler ausgetobt, der Kunstschnee-Gestaltung zu seinem Beruf gemacht hat und unter anderem im Film „Charlie und die Schokoladenfabrik“ eine Szene mit Kunstschnee kreativ gestaltet hat.

Das Post-Office bietet den Besuchern auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, Postkarten zu verschicken. Im letzten Jahr wurden von dort aus 3.337 Karten mit original Parookaville-Stempel verschickt. Denkt man daran, den Empfänger anzugeben, kommt die Karte sogar wirklich an.

Im Brainwash-Bereich, der mit schaumproduzierenden Waschmaschinen ausgestattet ist, wird unter anderem Menderes den Besuchern einheizen, der einigen vielleicht als Kultfigur aus der Sendung „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt ist. Bernd Dicks weiß: Hier kann alles passieren. „In den letzten Jahren war das hier immer eine krasse Party“, lässt er durchklingen, dass auch er schon gespannt ist.

Müll verwerten

Die Gestaltungselemente auf dem Festival werden immer wieder neu zusammengesetzt. Viele Materialien sind jedoch keineswegs neu. Elemente, die vorher eine Bühne geziert haben, werden im nächsten Jahr an anderer Stelle wiederverwendet. Eine grundlegende Idee fasst Bernd Dicks zusammen: „Wir verwerten alten Müll und machen daraus Kunst.“ Dies ist auch im Desert Valley zu erkennen, wo selbstgebastelte Sitzmöglichkeiten geschaffen wurden. „Mein Bruder hat bei ebay-Kleinanzeigen gebrauchte Boote gekauft“, lächelt Dicks. Diese Boote wurden mit Sitzflächen ausgestattet und im Desert Valley in den Sand eingegraben.

Bill Parooka wacht über das Festival. Foto: dh

Direkt neben dem Desert Valley befindet sich die Hauptbühne (Mainstage) des Festivals, die aus einer renaturierten Kiesgrube besteht: 36 Meter hoch und 200 Meter breit. Drei Wochen wird die Bühne aufgebaut, vor der am Ende insgesamt bis zu 45.000 Menschen Platz finden. 50.000 Liter Biervorrat wird es an der Mainstage in gekühlten Tanks geben.

Die Camping-Besucher erwartet in diesem Jahr wieder der größte Pennymarkt deutschlandweit. Der Pennymarkt auf dem Baseground-Campingplatz hat eine Fläche von 2.400 Quadratmetern. Der zweite Pennymarkt ist 1.800 Quadratmeter groß. Zusammen sind die beiden Märkte so groß wie sechs durchschnittliche Penny-Märkte. 196 Stunden haben die Märkte am Wochenende durchgehend geöffnet.

Für viele Besucher das erste Festival

Bernd Dicks freut sich, die Bürger nun im fünften Festival-Jahr begrüßen zu dürfen. „28 bis 30 Prozent der Leute, die hier waren, waren noch nie auf einem Festival“, berichtet Dicks über die Ergebnisse einer Umfrage.

Das Verkehrskonzept sei das gleiche wie im letzten Jahr, berichtet Dicks. Er ist guter Dinge, dass auch der Nachtverkehr, der augrund von Lokführermangel in diesem Jahr anstatt mit Zügen mit Shuttlebussen organisiert wird, funktionieren wird. Dennoch ist er sich einem bewusst: „Wir machen die Region wuschig.“

Parookaville in Zahlen

  • 70.000 Besucher werden pro Tag erwartet
  • 535.000 Quadratmeter beträgt die Fläche der Campingplätze (ohne Comfort Campsite)
  • 155.000 Quadratmeter groß ist das Festivalgelände
  • 1.600.000 Meter lang sind alle bereitstehenden Toilettenpapier-Rollen zusammen
  • 13 Kilometer Lichterketten wurden installiert
  • 85 Jahre ist der älteste Neubürger von Parookaville 2018
  • 16.320 Kilometer ist der längste Weg, den ein Bürger auf sich nimmt (Sydney, Australien)
  • 281 Tattoos wurden auf dem Festival im Jahr 2018 gestochen

Wie Sie mit dem Auto zum Festival kommen, sehen Sie hier.
Wie Sie mit dem Fahrrad zum Festival kommen, sehen Sie hier.
 

Pizzabacken mit Steve Aoki beim Parookaville-Festival

120 Mitarbeiter, Tausende Burger und Pizzavariationen von Steve Aoki – all das hat das Team vom Restaurant „Herr Lehmann“ aus Kevelaer in diesem Jahr auf dem Parookaville-Festival zu bieten. Das Team ist zum dritten Mal beim Festival dabei. Im Gespräch mit Marc Moors und Michael Schmidt von „Herr Lehmann“ wurde deutlich: Die Jungs stecken mitten in den Vorbereitungen, haben aber richtig Bock.

„Dreimal so groß“ ziehen die Lehmänner ihr Angebot auf dem Festival in diesem Jahr auf, erzählt Moors. „Wir haben eine ganz gute Arbeit gemacht die letzten Jahre“, weist Schmidt darauf hin, dass so eine große Aufstellung auf dem Festival nicht von alleine kommt. Vertreten ist das Team an dem Wochenende im Platinum Club, auf dem Food Court und im Desert Valley beim Verkaufsbus von „Pizzaoki“.

Fast das ganze Jahr Parookaville

Bevor es vom 19. bis zum 21. Juli 2019 rundgeht, stecken die beiden in einem Haufen Arbeit. Mit der Vor- und Nachbereitung der Festivaltage von einem Jahr zum nächsten habe man circa zwei Monate im Jahr ohne Parookaville. Den Rest des Jahres sei man immer irgendwie mit der Planung und Vorbereitung beschäftigt. 120 Mitarbeiter werden für das Restaurant an diesem Wochenende im Einsatz sein. 120 Mitarbeiter, die natürlich nicht alle zum festen Team gehören. „Ungefähr 50 Prozent der Mitarbeiter holen wir fremd dazu“, so Moors. „Zehn Prozent sind on top geplant“, erklärt Schmidt, dass im Falle von Ausfällen vorgesorgt sei. Die externen Mitarbeiter hat das Team an einem „Recruiting Day“ ausgewählt, an dem circa 50 bis 60 Leute teilgenommen haben.

In den letzten Jahren, so erzählen die Lehmänner, seien rund 5.000 Burger an einem Festivalwochenende über den Tresen gegangen. Dass es in diesem Jahr noch mehr Burger werden, liegt wohl auf der Hand. „Aber trotz aller Massenverspeisung halten wir Frische und Qualität ganz groß“, betont Schmidt. „Wir verkaufen die gleichen Burger, die wir auch hier im Restaurant verkaufen. Es gibt keine Festival-Abstufung“, fügt Moors hinzu. Jeden Tag frische Lieferungen machen diesen Anspruch möglich, so die Inhaber.

Der Meister des Tortenwurfs hautnah

Eine besondere Attraktion wird auf diesem Parookaville der Verkaufsbus von Steve Aoki sein, der in Zusammenarbeit mit den Lehmännern organisiert wird. Steve Aoki hat einen eigenen Pizzaladen in Los Angeles. Das Festival holt „Pizzaoki“ nun erstmals nach Europa. Lehmann unterstützt als lokaler Partner die Umsetzung des gastronomischen Original-Konzepts. Auf der von Steve Aoki persönlich freigegebenen Speisekarte stehen: No Beef, Steveroni, Meetball und Tuna. Eventuell schaut der Meister des Tortenwurfs ja auch persönlich in der Desert Valley bei Pizzaoki vorbei.

Das Team von „Herr Lehmann“ steht nun schon in den Startlöchern, um die Festivalgäste mit Burgern, Pommes und Ofenbrot zu versorgen, wenn sich während des Tanzens und Feierns doch der hungrige Magen mal meldet. Trotz der stressigen Zeit vor und nach dem Festival freuen die Inhaber sich: „Es ist stressige Arbeit, aber nett“, so Schmidt. „Es macht uns mega stolz, dass wir auch den Platinum Club machen dürfen“, fügt Moors hinzu. Auf die Frage, wie viel Schlaf man denn an diesem Wochenende bekommt, sagt Schmidt: „Drei Stunden am Tag.“ „Mit schlafen hat das alles wenig zu tun. Aber das holen wir nach“, lacht Moors.

Mit dem Fahrrad zum Festival

Das Kevelaerer Blatt zeigt Euch die Möglichkeiten, wie Ihr sicher mit dem Rad aus Kevelaer, Winnekendonk, Wetten und Twisteden zum Festivalgelände vom Parookaville kommt. Hier findet ihr Karten mit den Radwegen zum Gelände. Außerdem findet Ihr dort alle wichtigen Links zum Festival. Das KB wünscht viel Spaß beim Parookaville.

Heißluft-Ballon-Festival feiert Jubiläum

Am Freitag, 12. Juli 2019, und Samstag, 13. Juli 2019, lädt das Stadtmarketing gemeinsam mit Michael Krämer, Xanten Ballooning, zum 25. Mal zum „Kevelaerer Heißluft-Ballon-Festival“ ein. Im Jubiläumsjahr erwarten die Besucher besondere Ballons.

25 Jahre sind inzwischen vergangen, seit die ersten Ballone auf der Hülswiese in Kevelaer gestartet sind. Eine lange Zeit, in der sich das Kevelaerer Heißluft-Ballon-Festival zu einem der größten Ballönertreffen in der Region entwickelt hat.

Das für die Besucher gewohnte bunte Bild zeigt sich auch in diesem Jahr auf zwei Ballonwiesen. Zwischen Gradierwerk und Rilano Hotel wird – vor allem aufgrund der zum Jubiläum erwarteten Sonderformen – der Platz knapp und eine Ausweitung der Startwiese auf das gegenüberliegende Gelände ist notwendig.

Gegrilltes und Gekühltes

Die zusätzliche Fläche wird für die Starts an den zwei Festivaltagen genutzt. Für die Versorgung mit leckerem Gegrillten und kühlen Getränken wird, wie in jedem Jahr, durch den „Wiesenwirt“ Kanders am gewohnten Ort gesorgt. 

Die Festivalgäste können sich schon jetzt auf einige Überraschungen und besondere Attraktionen freuen: „25 Heißluft-Ballon-Riesen für 25 Jahre Festival“, mehrere Sonderformen, die echte „Hingucker“ sind, und zahlreiche Modellballons garantieren ein farbenfrohes familiäres Fest, traditionell unterstützt von der Volksbank an der Niers.

Nachtglühen

Am Freitagabend, 12. Juli, steht um 19 Uhr ein Ballonstart und um 22 Uhr das Nachtglühen auf dem Programm. Nach Einbruch der Dunkelheit werden sich die Ballons im Rhythmus der Musik, von eigener Flamme beleuchtet, den Besuchern präsentieren. Ebenso besteht an diesem Abend wieder die Möglichkeit, das Festivalgelände in Kevelaer aus einem Ballonkorb am Kran zu überblicken.

Weitere Ballonstarts sind für Samstag, 13. Juli, um 6 Uhr und um 19 Uhr geplant. Hierfür ist gutes Wetter die Voraussetzung. Am Samstagabend, nach dem Start der großen Ballone, findet das beliebte Abendglühen der Modellballons auf der Ballonwiese statt.

„Glühwürmchen“ gesucht

Für das Nachtglühen am Freitag, 12. Juli, sucht das Stadtmarketing wieder „Glühwürmchen“. Kinder im Alter zwischen acht und 14 Jahren haben die Möglichkeit, das Aufleuchten der Ballone als „Glühwürmchen“ im Korb ganz nah mitzuerleben. Zusammen mit einem Elternteil können sie das Nachtglühen direkt auf der Ballonwiese bestaunen, denn jeder Ballon-Pilot übernimmt die Patenschaft für ein „Glühwürmchen“.

Interessierte Kinder können sich bis Freitag, 28. Juni 2019, beim Service-Center – Stadtmarketing und Kultur unter Tel. 02832-122-988, oder E-Mail: stadtmarketing@kevelaer.de melden.

Für alle Festivaltage stehen Ballon-Korbplätze zur Verfügung. Informationen hierzu sind beim Stadtmarketing, Rathaus der Stadt Kevelaer, Peter-Plümpe-Platz 12, Tel. 02832-122-991, erhältlich.

„Parookaville“ startet durch

Die Verkehrssituation in 2017 beim Parookaville Festival „war insbesondere am Donnerstag unbefriedigend“, stellten die Festivalmacher fest. In einer Pressemitteilung zum Parookaville 2018 heißt es deshalb zur Verkehrssituation des mit 80.000 Karten ausverkauften Festivals für die Dauer von Donnerstag, 19. Juli, bis Sonntag, 22. Juli:
„Die Ursachen lagen einerseits in mehreren externen Faktoren (u.a. Wetterlage, Unfall auf der A57), andererseits in der ungenügenden Umsetzung des umfangreichen und von allen Behörden für geeignet befundenen Verkehrskonzeptes. Hierauf hat der Veranstalter umfassend reagiert: Der für die Umsetzung des Konzepts verantwortliche Dienstleister wurde nicht nur ausgetauscht, sondern eine vollständig neue Organisationsstruktur geschaffen.
Darüber hinaus wurde das Verkehrskonzept noch einmal vollständig überarbeitet und kritisch geprüft. In Abstimmung mit den beteiligten Behörden hat dies ergeben, dass das Gesamtkonzept weiterhin schlüssig ist und in 2018 deutlich konsequenter umgesetzt werden muss. Hierfür hat der Veranstalter die Aufgabenbereiche aufgeteilt und auf mehrere Dienstleister verteilt.
Einer der wichtigsten Punkte im aktuellen Konzept ist die Einrichtung der Einbahnstraße auf dem Hülmer Deich ausschließlich am Donnerstag, 19.07.. Hierdurch kann die Befüllung der Parkflächen für die Campsite entscheidend erhöht werden, da die Fahrzeuge in zwei Strängen auf mehrere Zufahrten gleichzeitig geführt werden. Diese Maßnahme entlastet das gesamte Straßennetz in und um Weeze.

Straßenverkehr
Es werden ca. 13.500 PKW in der Campsite-Anreise am Donnerstag erwartet. Dies entspricht etwa einem ausverkauften Bundesliga-Fußballspiel. Die vorhandenen Straßenkapazitäten ab den Abfahrten Uedem (4) und Goch (3) der A57 werden durch das detaillierte Verkehrskonzept möglichst optimal genutzt, Ausweich- und Entlastungsrouten sind – sofern vorhanden – vorbereitet und bereits beschildert.
Dennoch ist aufgrund der begrenzten Kapazitäten mit Rückstaus und Wartezeiten in folgenden Zeiten dringend zu rechnen:

Donnerstag, 19.07., ganztägig: Anreise Campsite-Besucher, hohes bis sehr hohes Verkehrsaufkommen auf den rot markierten Strecken. Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen eine Anreise-Spitze am Vormittag zw. 10 bis 13 Uhr. Anwohnern und lokalen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Strecken zu meiden oder längere Fahrzeiten einzuplanen.

Freitag, 20.07. bis Sonntag, 22.07, je zwischen 12 und 18 Uhr: Anreise Tagesbesucher, hohes bis sehr hohes Verkehrsaufkommen auf den rot markierten Strecken. Anwohnern und lokalen Verkehrsteilnehmern wird empfohlen, die Strecken zu meiden oder längere Fahrzeiten einzuplanen.

Flughafenanreise
Fluggäste des Airport Weeze wurden im Vorfeld bereits informiert, anstelle der bestehenden Beschilderung die Ausfahrt Sonsbeck (5) zu nutzen und von dort der temporären Beschilderung zum Flughafen zu folgen. Die Strecke führt über Kevelaer von Süden an die Hauptzufahrt des Flughafens heran. Die Parkflächen für Tagesbesucher befinden sich weiterhin auf dem Hauptgelände, dort ist von Freitag bis Sonntag bei der Zufahrt mit kurzen Verzögerungen zu rechnen.

Sonderzüge
Zur Entlastung des Straßennetzes erhält Parookaville das Angebot an Sonderzügen auf eigene Kosten weiter aufrecht. Neben Zusatzfahrten am Donnerstagabend ist insbesondere die durchgängige Verbindung zwischen Kleve über Weeze nach Düsseldorf im Stundentakt in den Nächten von Freitag auf Samstag, Samstag auf Sonntag sowie Sonntag auf Montag eine wichtige Reiseroute für die Festivalbesucher. Mit über 35 zusätzlichen Zügen der Linie RE 10 „Niers-Express“ wird so eine direkte Achse ins gesamte Rhein-Ruhr-Gebiet geschaffen.
Vom Bahnhof Weeze verkehren kostenlose Shuttle-Busse sowohl zur Campsite als auch (während
der Veranstaltungszeiten) direkt zum Festivalgelände.

Lokale Besucher
Fahrräder
Fahrradfahrer fahren bitte in diesem Jahr ebenfalls ausschließlich auf das Hauptgelände des Airport Weeze. Dort steht eine große Stellfläche zur Verfügung, Shuttle-Busse bringen die Besucher durchgängig während der Öffnungszeiten zum Gelände.
Shuttle-Busse
Besuchern aus Weeze und Umgebung wird außerdem empfohlen, die Shuttle-Busse vom Bahnhof Weeze zum Gelände und retour zu nutzen, anstatt mit dem PKW anzureisen. Die Busse verkehren zu den Öffnungszeiten kostenlos direkt zwischen Bahnhof und City-Gate.
Alle weiteren Infos zur Anreise: https://parookaville.com/de/info/.“

Tim Bendzko, Mike Singer und Amanda kommen

Kreis Kleve. Die „Zutaten“ für die Bühnen-Party beim Jugendfestival Courage sind ausgewählt. Und der Mix verspricht ein Fünf-Stunden-Programm mit Top-Stars und Nachwuchskünstlern. Beim großen Festival des Kreises Kleve können die beiden Moderatoren Jess und Clari vom KiKA ein vielseitiges Star-Aufgebot präsentieren. Tim Bendzko kommt. Mike Singer auch. Auch die Berliner Rap-, Soul- und Popsängerin Amanda wird mit dabei sein. Und davor gehört die große Bühne Enyadres aus Gladbeck, den HipHoppern Remoe aus Stuttgart, dem Rap-Nachwuchs Fargo aus Berlin und dem Rapper Phoenix Beatz aus Weeze. Von 17 bis 22 Uhr werden sie alle unter dem Motto „Für Toleranz – gegen Gewalt“ das Programm im Museumspark Schloss Moyland prägen. Jetzt heißt es für die jungen und junggebliebenen Courage-Fans „Karten kaufen, fertig, los!“. Seit Mittwoch, 28. März, gibt es die Tickets für 10 Euro in den Vorverkaufsstellen (in Kevelaer bei der Sparkasse).
„Der Kreis Kleve und die insgesamt rund 200 Helferinnen und Helfer machen das Courage zu einem familienfreundlichen Großereignis. Das ist uns wichtig. Dafür engagieren wir uns gerne“, so Landrat Wolfgang Spreen zum konzeptionellen Ansatz dieser Großveranstaltung.

Viele Wege führen nach Parookaville

Wer in den nächsten Tagen rund um Kevelaer im Stau steht, darf sich nicht wundern. Ab heute machen sich in Scharen vor allem junge Leute auf nach Parookaville. Das fiktive Städtchen im Schatten des Weezer Airports präsentiert vom 21. bis 23. Juli zahlreiche Weltstars der elek­tronischen Tanzmusik.
Das Festival-Line-Up beeindruckt mit über 200 internationalen Top-DJs, von Steve Aoki über Sven Väth, Armin van Buren, Robin Schulz, Tiësto bis hin zu David Guetta und Paul Kalkbrenner.
Das Kevelaerer Blatt war beim ersten Presse-Rundgang übers Festivalgelände mit Bernd Dicks dabei. Wer es nicht weiß, reibt sich verwundert die Augen. Paarokaville ist eine eigene Stadt mit Postamt, Kirche, Schwimmbad und Supermarkt. Jeder Festivalbesucher erhält einen eigenen Parookaville-Pass und wird als neuer „Bürger“ willkommen geheißen. Während der Campingplatz bereits ab heute bezogen wird, startet ab Freitag, 21. Juli, das Musikprogramm.
Eine ersten Eindruck von dem „Städtchen“ des Bürgermeisters Bill Parooka gibt‘s unter der Fotostrecke. Zudem mischt sich das KB unter die Bürger und berichtet täglich mit aktuellen Fotos von dem Festival.