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Das Pflanzenvermarktungsunternehmen aus Twisteden feierte die Eröffnung einer neuen Versandhalle

Noch mehr Heidepflanzen bei Eurofleurs

Sichtlich bewegt zeigte sich Ann Elbers, die Geschäftsleiterin von Eurofleurs Elbers GmbH, während ihrer Rede zur Eröffnung einer neuen Versandhalle.

Eine besondere Hausmesse

Wer momentan das Geschäftshaus des Blumengroßhändlers „Eurofleurs“ am Ottersweg betritt, mag sich zur Zeit ein bisschen wie im Blumen- und Pflanzenparadies vorkommen. Insgesamt 550 tropische Pflanzen, Orchideen, Gräser und Heidekräuter aller Art und in jeglicher Form sind dort bis Freitag zu den Geschäftszeiten zu sehen.

„Das ist unsere Hausmesse, wo wir internationale Kundschaft aus ganz Europa begrüßen können“, umschrieb Bernd Grüntjens vom „Eurofleurs“-Verkaufsteam die Idee der Veranstaltung. Die Messe richtet sich im Wesentlichen an das Fachpublikum – also an Händler und Kunden, die dem Unternehmen schon seit Jahren verbunden sind und die das Unternehmen beliefert.

„Das ist für sie das Ereignis des Jahres“, ergänzte Inhaberin Ann Elbers. Auch für das Unternehmen sei diese „Austauschbörse“ sehr wichtig, um die gewachsenen Kontakte aufrechtzuerhalten. Dementsprechend kamen und kommen in dieser Woche Händler aus Österreich, Frankreich, Italien, Litauen oder sogar Finnland an den Niederrhein, um sich bei dem Kleinkevelaerer Unternehmen über den aktuellen Bestand zu informieren. „Ich muss sehen, was aktuell da ist“, unterstrich Jens Augustinus von „Dan Fleurs“ aus dem dänischen Odense. 

Einige Neuheiten

Naturgemäß werden dort in der Woche auch einige neue Produkte und Neuheiten vorgestellt – so die Calluna „Beauty Lady Seastar“. Die bleibe „flachwachsend und hat den Charakter eines Seesterns“, führte Sylke Schacht von der Marketingabteilung des Unternehmens aus.

Auch der Umweltaspekt spiele eine immer größere Rolle, verwies Schacht auf die Wiederaufbereitung des Schmutzwassers zur Neubewässerung. Es gehe auch um die Langlebigkeit der Pflanzen und ihren Beitrag zur Aufrechterhaltung der Tierwelt, verwies sie auf das Beispiel der „Erica gracilis“, die über den Spätsommer hinaus blühen könne und so als Bienenpflanze einen Nutzen bringe. Auch farnförmige Pflanzen, die wenig Wasser brauchen oder pflegeleicht-dekorative Sansevierias lägen im Trend, ergänzte Grüntjens.

Interessante Präsentation

Seit dem vergangenen Jahr hat auch das ganz „normale“ Publikum die Möglichkeit, die besonderen Neupflanzen zu begutachten und so die Trends für den kommenden Herbst mitzubekommen. Einige hatten die Chance, bei einer Präsentation am Dienstag Christine Elbers, der Mutter der Inhaberin, bei der Gestaltung von Haar- und Dekokränzen zuzuschauen. „Trockenblumen werden 2020 der Hit bei den Floristen sein. Da muss man sehen, was man so kombinieren kann“, meinte die kreative Frau.

Bei den Gästen stieß das Angebot auf eine positive Resonanz. „Super interessant, was Menschen mit ihren Händen alles machen können. Die Weihnachtsecke hier, die ist ganz toll“, war die Kevelaererin Maria Neumann von der Vielfalt angetan. Und ihre Freundin Ulla Rees meinte: „Schöne Sachen, wobei ich sagen würde, dass diese Topfpflanzen hier nicht so interessant sind wie das Andere.“

Woche der offenen Tür bei Eurofleurs

Trends und Neuheiten für einen blühenden Herbst und für eine stimmungsvolle Winterzeit erwarten den Besucher: In der Woche vom 19. bis 23. August 2019 öffnet Eurofleurs nicht nur für die Kunden die Türe am Ottersweg 6 in Kleinkevelaer, auch interessierte Pflanzenfreunde sind eingeladen, sich die Trends und Neuheiten für den Herbst 2019 während der Bürozeiten (Mo.-Fr. 8 – 17 Uhr) bei Eurofleurs anzusehen.

Neue Züchtungen oder neue Kulturgrößen, aber auch Nachhaltigkeit im Gartenbau und bienenfreundliche Pflanzen für den Herbst stehen im Fokus der Ausstellung. Die Firma Eurofleurs GmbH & Co. KG ist ein internationaler Pflanzengroßhandel im größten Gartenbaugebiet Europas. Besonders stolz ist Geschäftsführerin Ann Elbers auf die Internationalität des Unternehmens. Es sei nicht nur der Kundenstamm sehr international (D-A-CH, Skandinavien, Frankreich, Italien, Polen, Malaysia, Singapur, Thailand, USA), sondern auch die Belegschaft. In Kleinkevelaer arbeiten Mitarbeiter aus acht verschiedenen Nationen im Team zusammen (Foto).

Gleichzeitig feiert man zehn Jahre „Florifair“, das Markenzeichen stehe für eine umweltfreundliche Produktion mit rezirkulierendem Wassersystem und einer Wasserersparnis von 72 Millionen Liter Wasser im Jahr auf einer Fläche von 15 ha. Dies bedeutet nach eigenen Angaben 90 Prozent weniger Wasserverbrauch als bei einem herkömmlicher Gartenbaubetrieb und 40 Prozent weniger Dünger durch einen punktuellen Einsatz von Dünger. Die Reinigung des Wassers erfolge durch „Bio-langsam Filter“ ohne jeglichen Zusatz von Chemikalien.