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Georg Janßen löst Birgitt Höhn an der Spitze des Ortsverbandes ab

Grüne wählen neuen Vorstand

Nach einigen Monaten, in denen die grüne politische Arbeit vor Ort meist nur per zoom-Meeting möglich war, trafen sich die Kevelaerer Grünen jüngst persönlich zur Mitgliederversammlung und Neuwahl des Vorstandes.

Grüne Ratsfraktion setzt sich mit vier Anträgen im Ausschuss für Klimathemen ein

Mehr Grün, mehr Schutz

Gleich vier Anträge der Kevelaerer Grünen zum Thema Klima stehen – teils nach einigem zeitlichen Vorlauf – auf der Tagesordnung des Ausschusses für „Klima, Umwelt und Gebäudemanagement“ (KlUG). Das korrespondiert mit der Tatsache, dass der Ausschuss erstmals auch das Thema schon im Namen trägt.

Für mehr „Grün“ in Kevelaer

Es war ein eindeutiges Signal, das die Grünen bei ihrer Aufstellungsversammlung unter Leitung der Ortsvorsitzenden Birgitt Höhn in den politischen Raum gaben – sowohl optisch mit dem Bürgermeister vor dem Bühnenhaus als auch bei der Beratung in der Öffentlichen Begegnungsstätte. Denn ohne Gegenstimme votierten die Anwesenden dafür, Dominik Pichler für eine zweite Amtszeit bei der Kommunalwahl zu unterstützen und sprachen eine Wahlempfehlung für ihn aus. Man habe mit beiden Kandidaten ausführliche Gespräche geführt. Man sei dabei aber zu dem Schluss gekommen, dass Pichler seine gute Arbeit im Rathaus fortsetzen solle, wurde mit dem Votum deutlich.

In der Vergangenheit habe Pichler viele Standpunkte der Grünen in der öffentlichen Diskussion inhaltlich geteilt, sprach Ulrich Hünerbein-Ahlers unter anderem von dem Antrag für die unbegleiteten Flüchtlinge, dem Thema Biodiversität oder dem  Klimanotstand, „wo es um den Begriff ging, aber er in der Sache bei uns war.“  Nur mit einem Dominik Pichler könne man „mehr grün“ für Kevelaer verwirklichen – mehr als mit einem Mario Maaßen, der der CDU verhaftet sei, war der klare Tenor der Versammlung. Ebenso geschlossen wählte die Partei ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlbezirke in Kevelaer und in den Ortschaften. Einstimmig erfolgte auch die Wahl der Kandidatinnen und Kandidaten für die Reserveliste.

Die Anwesenden waren sich einig, dass es sich um ein „starkes und ausgewogenes Team von Frauen und Männern“, handelt, dass als Garant für einen engagierten Wahlkampf gelte, um künftig noch mehr „Grün“ in Kevelaer möglich zu machen. Die Partei will die sich „gerade bei dieser Kommunalwahl bietende Chance“ nutzen, ihren Stimmenanteil zu steigern.

Die Kandidaten

Bei den Wahlbezirken wurden folgende Kandidat/innen gewählt: Karl-Heinz Kandolf, Georg Janßen, Birgitt Höhn, Björn Völlings, Elisabeth Ahlers, Heinz-Peter Angenendt, Nicole Ganss, Brigitte Middeldorf und Elisabeth Fischer für die Kevelaer-Wahlkreise 1 bis 9. Dazu kommen Martina Kandolf und Wolfgang Röhr für Twisteden (10 und 11), Romina Höhn und Arnulf Jackel für Wetten (12 und 13), Ulrich Hünerbein-Ahlers, Felix Fischer und Max Teller-Weyers für Winnekendonk (14 bis 16) und Jan van Zadelhoff für Kervenheim.

Bei der Reserveliste erhielt Fraktionssprecher Ulrich Hünerbein-Ahlers den ersten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgen Wolfgang Röhr, Brigitte Middeldorf, Heinz-Peter Angenendt, Nicole Ganss, Max Teller-Weyers, Romina Höhn, Karl-Heinz Kandolf, Martina Kandolf, Björn Völlings, Elisabeth Ahlers, Georg Janßen, Birgitt Höhn, Arnulf Jackel, Elisabeth Fischer, Felix Fischer, Jan van Zadelhoff und Karl Fischer.

An dem Kommunalwahlprogramm wird nach Auskunft der Partei noch gefeilt. Es soll in wenigen Wochen vorgestellt und von der Partei abgesegnet werden.