Beiträge

Andrea Stassen, Claudia Jacobs, Birgit Winkels, Andrea Arrets (v.l.) Foto: privat
Petrus-Canisius-Bücherei. Über 37.000 Ausleihen im Jahr.

Ein Ort, an dem die Fantasie wohnt

Die öffentliche katholische Petrus-Canisius-Bücherei ist so ein Ort, an dem fliegende Teppiche zu Hause sind – und jeder und jede, der kommt, kann mit diesen fliegenden Teppichen in die wunderbare Welt der Fantasie schweben.

Katholische Öffentliche Büchereien. Foto: Bischöfliche Pressestelle / Achim Pohl
Die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) ziehen eine positive Jahresbilanz

Mehr als 378.000 Ausleihen

Mehr Ausleihen, mehr Nutzer, mehr Veranstaltungen: 2022 war für die Katholischen Öffentlichen Büchereien (KÖB) am Niederrhein ein gutes Jahr.

Bücherei in Twisteden freut sich auf Besucher*innen

Kein negativer Test mehr nötig

Die Bücherei in Twisteden darf zwar schon seit einiger Zeit wieder öffnen, nun wird der Besuch aber noch etwas einfacher.

Geschichtliches im Internet entdecken

Wer in einem Archiv erfolgreich recherchieren möchte, braucht Zugang zu übersichtlichen Verzeichnissen. Deshalb hat das Bistumsarchiv Münster jetzt die ersten Findbücher online gestellt: schriftliche Verzeichnisse über das im Bistumsarchiv verwahrte Archivgut. Die Findbücher sind unter www.bistum-muenster.de/findbuecher einzusehen.

Mittels der Findbücher können Nutzer von zu Hause aus recherchieren, welche für sie interes-santen Materialien sich im Archiv befinden. Diese können sie dann vorbehaltlich der gesetzlichen Schutzfristen zur Einsicht im Lesesaal des Archivs bestellen.

Bei den im Bistumsarchiv verwahrten Unterlagen handelt es sich beispielsweise um Akten, Urkunden, Pläne, Handschriften oder Kirchenbücher. Sie sind in Bestände gegliedert. So bildet etwa jedes Pfarrarchiv, von denen das Bistumsarchiv schon rund 400 übernommen hat, einen eigenen Bestand, ebenso Organisationseinheiten aus der Verwaltung des Bistums.
Auf der neuen Internetseite sind bislang mehr als 100 Findbücher eingepflegt worden. Darun-ter sind die Findbücher der Dekanate, die schon vollständig online sind, sowie Pfarrarchive.

Das Angebot zu deren Findbüchern wird nach und nach ausgebaut werden. Ebenso werden Verzeichnisse weiterer Bestände – etwa aus dem Archiv des Generalvikariats, Nachlässen, Sammlungen, Stiften und Klöstern und anderen Quellen – bereitgestellt werden.

Mit Spaß und Teamgeist durch die sportliche Lesenacht der Bücherei

Im März fiel der Startschuss zur diesjährigen sportlichen Lesenacht der Bücherei Twisteden. 24 Grundschulkinder stellten sich der Herausforderung, die sportlichen Aufgaben zu meistern. Nach ausdauerndem Training begrüßte das Vorbereitungsteam um 19 Uhr die kleinen Sportler standesgemäß in der Sportarena im Tennishaus in Twisteden.

Der Abend startete mit einem Aufwärmprogramm. Bereits dabei wurde die Ausdauer und Fitness der Teilnehmer deutlich. Vier Mannschaften zeigten ihre Fähigkeiten in verschiedenen Disziplinen. Unter sportlicher Leitung von Heike wurde bei einem Quiz das sportlerische Denkvermögen im Allgemeinwissen getestet. Welche Farbe kann eine Biene nicht sehen? Wie lange lebten die Dinosaurier auf dieser Erde? Und welches ist der stärkste Muskel beim Menschen? Alle Teams konnten mit meisterhaften Leistungen glänzen.

Ein Wettkampf nach dem Motto „Dabei sein ist alles“

Dann durfte jeder  im Einzelwettkampf am Ipad mit Fiete sein Können beim Ski Cross zeigen. Die Wettkämpfer wurden von ihren Mitstreitern kräftig angefeuert. Im Schneeanzug stürzte sich Fiete die waghalsige Piste hinunter. Sprünge über Felsen, Überholmanöver und Höhenflüge zeichneten den Wettkampf aus. Und nach dem Motto „Dabei sein ist alles“ wurden auch Niederlagen gefeiert.

Das Vorbereitungsteam.

Auspowern durften sich die Mannschaften bei Hannah und Karin. In verschiedenen Disziplinen wurden Schnelligkeit, Geschick und Kräfte gemessen. Beim Staffellauf mussten die Kinder mit einem Ball zwischen den Knien möglichst schnell einen Parcours bestreiten. Danach wurden die Wurffähigkeiten getestet. Ein Teebeutel sollte möglichst weit geworfen werden, jedoch nicht mit den Händen, sondern mit dem Mund. Zum Schluss ging es ins finale Kräftemessen mit der Hantelchallenge. Hierbei traten immer zwei Kinder gegeneinander an. Jeder bekam eine Hantel in die Hand und musste dann den Arm im 90° Winkel vom Körper ausstrecken. Gewonnen hatte derjenige, der am längsten den Arm oben halten konnte. Bei allen Disziplinen stand allerdings eher der Spaß als der Wettkampfgedanke im Vordergrund.

Zur Stärkung gab es bei Claudia und Christina passende Häppchen für den Muskelaufbau. Zur Fitness am Morgen durften die Kinder sich ihr persönliches Müsli zusammenstellen. Mit Haferflocken, Nüssen und Trockenfrüchten konnte jeder sein ganz persönliches Powermüsli mischen. Zum schnellen Aufladen der Kraftreserven wurden mit frischem Obst Getränke gemixt. Erdbeeren, Himbeeren, Papaja, Bananen und Äpfel wurden zu wahren Vitaminbomben zerkleinert.

Flaschen wuren zur olympischen Flagge

Auch der kreative Wettkampf durfte nicht fehlen. Bei Rita und Ulrike wurde fleißig gewerkelt. PET Flaschen wurden zur olympischen Flamme. Und das olympische Feuer wurde von den Kindern mit nach Hause getragen.Solange die Fackel brennt, sollen alle ihre Streitigkeiten ruhen lassen. Auch die fünffarbigen ineinander verschlungenen Ringe als Symbol für die fünf Kontinente der Welt wurden von den Sportlern selbst gestempelt. Die Kunstwerke zieren nun die Wände der Kinderzimmer.

Entspannung und Erholung gab es für die Mannschaften im Wellnessbereich bei Marianne. Bei Massagen mit Igelbällen und sonstigen Gerätschaften wurde die beanspruchte Muskulatur gelockert. Eine Ölmassage brachte ein vollkommenes Wohlbefinden und einige Sportler wollten die Räumlichkeiten gar nicht mehr verlassen. Zum Abschluss wurden alle mit einer Urkunde geehrt. Die Leistungen haben dazu beigetragen, dass der optimale Spaßfaktor erreicht wurde und um die weiteren Rekorde messen zu können, erhielten alle einen „Zollstock“. Nach einem Fackellauf mit lautstarkem „We are the Champions“ durch die Dunkelheit wurden alle Sportler sichtlich erschöpft von ihren Eltern wieder in Empfang genommen.

Die Veranstaltung hat stattgefunden, bevor die ersten Covid-19-Schutzmaßnahmen in Kraft getreten sind.

Bücherei in Kevelaer bleibt geschlossen

Seit Samstag, 14. März 2020, unterbleibt wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus der öffentliche Betrieb im Petrus-Canisius-Haus in Kevelaer und damit auch in der Bücherei in Kevelaer. Die Ausleihe beginnt voraussichtlich erst wieder ab Montag, 20. April 2020, zu den gewohnten Zeiten. Für alle real entliehenen Medien wird die Rückgabefrist für diese Zeit ausgesetzt, damit keine ungerechtfertigten Mahngebühren entstehen.

Alle Nutzer der Onleihe können wie bisher auch weiterhin auf E-Books und andere Online-Medien zugreifen, der Zugang über das Internet bleibt geöffnet. Zu weiteren aktuellen Informationen bezüglich der Ausleihe steht den Lesern die Internet-Seite www.buecherei-kevelaer.de rund um die Uhr zur Verfügung.

Ein brennendes Buch in der Bücherei

Ein brennendes Buch, ein riesiger Zwei-Meter-Zauberstab, ein verschwindender Würfel und zauberhafte Ringe, die mal fest zusammenhängen, mal problemlos getrennt werden können:  In der Bücherei ging es hoch her. Magie lag in der Luft.

Am Buchsonntag lud die Petrus-Canisius-Bücherei zu einem Tag der offenen Tür ein und Zauberer Tobias präsentierte eine Zaubershow mit Tricks, Illusionen und jeder Menge guter Unterhaltung.

Der Raum platzte auch fast aus den Nähten, immer wieder strömten neue Kinder nach, die sich den Auftritt des in Kevelaer schon sehr beliebten Zauberers nicht entgehen lassen wollten. „Ihr wisst ja jetzt alle, wie ich heiße, aber um höflich zu bleiben, müsste ich eure Namen wissen: Also, auf Drei ruft ihr alle eure Vornamen und am besten noch euren zweiten Vornamen und euren Nachnamen und möglichst laut, denn sonst kann ich euch ja gar nicht hören“, lud er die Kinder ein und diese waren sofort mit Gebrüll und Spaß dabei.

Gebannt und fasziniert ließen sie während der Show auch keinen Blick von dem Zauberer und meldeten sich sofort, als sie etwa den Ort des verschwundenen Würfels ahnten. Nicolai, Lena und Roman durften auch selber mit Zauberhut und Zauberumhang auf einem Stuhl stehend ihre eigenen ersten Zaubererfahrungen machen.

Nach einer halben Stunde bester Stimmung und Faszination konnten die Kinder in der Bücherei noch bei selbstgebackenem Kuchen im reichen Angebot stöbern, das aktuell mit vielen Neuzugängen verstärkt wurde, etwa den recht neuen „Tonies“, Geschichten-Erzählerfiguren mit dazugehörender Abspielbox, oder anderen Neuerscheinungen an Büchern, CDs und Spielen.

Das Team der Petrus-Canisius-Bücherei freute sich über ein mehr als volles Haus und hatte alle Hände voll zu tun. „Dass bei uns alle Kuchen weg waren und gar nichts mehr davon übrig war, das hatten wir noch nicht gehabt. Wir sind sehr froh, dass der Tag der offenen Tür so gut angenommen wurde!“, meinte Mitarbeiterin Andrea Arrets am Tag danach.

Das Team der Bücherei hatte neben Neuanschaffungen auch einige Spiele, Bücher oder CDs aussortiert, die am Buchsonntag (und danach) für wenig Geld oder eine kleine Spende erworben werden konnten. Insgesamt sind nun in der Bücherei etwa 14.000 Bücher, Spiele oder CDs zum Ausleihen vorrätig, darunter auch viele neu angeschaffte Medien. Für 5 Euro (Kind) bzw. 13 Euro (ein Erwachsener) oder 18 Euro (Familie) Jahresbeitrag können alle von diesem Medienschatz Gebrauch machen. #

Zusätzlich ist auch die Onleihe, die digitale Ausleihe, möglich und viele Ebooks, eAudios und eMagazines können kostenfrei auf PC oder Handy heruntergeladen werden. Weitere Infos und Öffnungszeiten der Bücherei finden sich auf www.buecherei-kevelaer.de.