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Horst und Margarete Blumenkemper feiern Goldhochzeit

Als Margarete Blumenkemper nach den Weihnachtstagen ihre Haustür auf der Elsa-Brandström-Straße öffnete, erwischte sie ein paar Mitglieder der Nachbarschaft dabei, wie diese die Weihnachtsdekoration im Vorgarten abbauten. Platz musste geschaffen werden, denn der üppige Kranz für die bevorstehende Goldhochzeit von Horst und Margarete Blumenkemper sollte aufgebaut werden. Die beiden gebürtigen Kevelaerer haben am 28.12.1967 in Mülheim an der Ruhr standesamtlich geheiratet.
Der pensionierte Polizeibeamte Horst Blumenkemper wurde an vielen Orten in NRW eingesetzt. „In Mülheim haben wir damals gewohnt, die kirchliche Hochzeit fand dann 1968 in Köln statt.“ Der SPD-Kommunalpolitiker hat sich nach seiner Verrentung einige Hobbies zugelegt. Er spielt Tennis und musiziert mit seiner E-Gitarre. Gemeinsam erkundet das Jubelpaar gerne per Fahrrad den Niederrhein oder unternimmt einen Stadtbummel. „Den Haushalt und das Kochen erledigen wir ebenfalls gemeinsam, aber der Garten gehört ganz mir, das mache ich lieber alleine“, lächelt Margarete Blumenkemper, die bis zur ihrer Rente, 30 Jahre als Chefarztsekretärin im Kevelaerer Marienhospital tätig war. Wenn das Paar Urlaub macht, dann gerne auf Mallorca. Das kommt aber leider nicht öfter als einmal im Jahr vor, da gibt es nämlich noch die Familienkatze, welche jedes Mal gut untergebracht werden muss.
Besonders stolz sind die Beiden auf das gute Verhältnis zu ihren Nachbarn. „Unsere Familie zählt leider nicht viele Mitglieder für eine große Feier. Aber dafür haben wir die Nachbarschaft komplett eingeladen, so kommen wir auf 65 Personen, die mit uns Ende Januar bei Scholten feiern werden“, freut sich Margarete Blumenkemper.
Am Jubeltag selber hat Bürgermeister Dominik Pichler den beiden einen Besuch abgestattet – für Horst Blumenkemper schon fast eine Alltagsbegegnung, denn durch die Arbeit in der SPD-Fraktion kennt man sich bereits seit Jahren.
„Die Zeit ist wirklich gerannt, unglaublich wie schnell 50 Jahre vorbei sein können. Ich hoffe, uns werden noch viele gemeinsame Jahre geschenkt“, resümiert Horst Blumenkemper.

Gottes Segen ist dem Paar wichtig

Ihren Lebensmittelpunkt haben Michaela und Kevin Ricker längst gefunden. Der liegt eindeutig im Familienglück mit der kleinen Paula Marlene. Und so jauchzte der 16-monatige Sonnenschein auch vor Freude, als sich ihre Eltern in der St. Antonius Kirche das Jawort gaben.
Gleich drei Chöre, darunter der Kinder- und Jugendchor der Anthonys Singers (hier singt und engagiert sich die Braut seit Beginn ihres Schullebens), und der Twistedener Projektchor, unterstrichen mit „Oh Happy Day“ den Glücksmoment der Trauung. „Dieses Glück als Familie möchten wir einfach nur genießen und es so annehmen, wie es kommt“, bestätigt das strahlende Brautpaar, das im Anschluss der Trauung mit zahlreichen Hochzeitsgästen im Schafstall in Twisteden feierte.
Hier im Dorf, das längst zur Heimat für Michaela und Kevin Ricker geworden ist, nimmt diese Liebe ihren Anfang. Durch ihre in Twisteden wohnende Freundin, findet Michaela Ricker Kontakt zur St. Antonius-Schützen-Bruderschaft. „Ich bin 2012 den Twistedener Jungschützen beigetreten und wurde im gleichen Jahr Jungschützenprinzessin“, erzählt die in Kevelaer aufgewachsene Braut. Die Ziel- und Treffsicherheit der neuen Prinzessin beeindruckt nicht nur die Vereinskameraden, sondern auch Kevin van den Berg, der den St. Antonius-Schützen seit 2010 angehört. Anfängliche Sympathie und gleiche Interessen entwickeln sich zur Freundschaft. Doch schon bald finden die Herzen des Anlagemechanikers für Sanitär-, Heizung- und Klimatechnik und der Konditorin zusammen. Die Hochzeitstorte backte die Braut übrigens nicht selber. Diese Herstellung überließ sie ihrem Chef.
Zur Lieblingsinsel
Für die erste gemeinsame Wohnung zieht der Twistedener in die Marienstadt. Ostern 2015 fahren sie gemeinsam zur Lieblingsinsel der Braut. „Ich liebe Ameland“, gesteht die 27-Jährige, die diese Insel seit dem 1. April 2015 noch ein wenig mehr lieben dürfte. Während eines Strandspaziergangs stellt Kevin van den Berg die schönste Frage aller Fragen. „Und das sollte kein Aprilscherz sein“, betont der Twistedener.
Auf dem Tag genau ein Jahr später geben sich Michaela und Kevin Ricker auf dem Kevelaerer Standesamt das Jawort. Keine zwei Monate später bereichert ein kleiner Sonnenschein das Leben des jungen Paares. Töchterchen Paula Marlene erblickt am 24. Mai 2016 das Licht der Welt. „Unser Familienglück“, strahlt das Brautpaar, das seit diesem Frühjahr in Twisteden wohnt. Hier möchte die Familie ihre Zukunft gestalten.
Gottes Segen ist dem Paar wichtig, woraus ein logischer Schritt der kirchlichen Trauung erfolgte. Aber auch das Gemeindeleben liegt den Eheleuten am Herzen. Um dieses mitgestalten zu können, stellt sich die junge Mutter für die Gemeinderatswahl im November, in der St. Quirinus-Gemeinde zur Wahl. Zuvor aber möchten Michaela und Kevin Ricker gemeinsam mit Paula Marlene am Gardasee flittern. „Unser Glück einfach nur genießen“, verkündet unser Brautpaar der Woche.

Zwei Windsurfer trauen sich

Die perfekte Welle zum richtigen Zeitpunkt zu erwischen, dürfte in jedem Surfer ein wahres Glücksgefühl auslösen. Sonja und Tobias Koppers, die sich auf ihren Surfbrettern bestens mit kleinen und großen Wellen auskennen, scheinen eine dieser Wellen zum richtigen Zeitpunkt erwischt zu haben.
Diese spülte das überglückliche Brautpaar direkt vor den Traualtar auf Schloss Hertefeld in Weeze. Hier gaben sie sich vor zahlreichen Hochzeitsgästen das Jawort. „Ab jetzt werden wir jede Welle als Familie nehmen“, versichern Sonja und Tobias Koppers. Dem stimmten auch die 19-monatige gemeinsame Tochter Merle und der siebjährige Lèo Koppers zu, die sich schon auf die gemeinsamen Surfer-Ausflüge an die Nordsee freuen.
Wann immer es die Freizeit zulässt, zieht es das frisch vermählte Paar zum Wasser und damit auch auf das Surfbrett. „Wir lieben das Strandleben und das Windsurfen“, gesteht das Paar. Schon 1998 lernten sich die in Winnekendonk aufgewachsene Sonja Wessels und der gebürtige Kevelaerer kennen. „Wir verloren uns dann aber aus den Augen“, so die 33-jährige Braut. Zu einer erneuten Begegnung kam es 13 Jahre später.
Gut verstanden hatten sich die Logopädin und der Mechatronik Techniker schon damals. „Wir schwimmen auf einer Wellenlänge“, so das Paar lachend, das sich 2013 eine gemeinsame Wohnung in Winnekendonk nahm. Da war sie wieder, die perfekte Welle. Dieses Mal aber führte sie den zusätzlichen Tropfen Liebe mit sich. Und eine kleine Familie. „Mir war bewusst, wenn ich bei Tobias bleiben möchte, bekomme ich ihn nur im Doppelpack“, berichtet Sonja Koppers, die Lèo, den Sohn ihres Ehemannes, von Anfang an in ihr Herz schloss.
Im Januar 2016 gesellte sich Töchterchen Merle dazu. Sie stellte das Familienleben auf wunderbare Weise erneut auf den Kopf. Während eines Urlaubs an der Nordsee in Holland erlebte die junge Mutter ihren ersten Muttertag. Inklusive Überraschung. Noch während des Frühstücks nahm der zweifache Vater seine Sonja im Arm. „Eine quengelnde Merle machte die Situation aber eher unentspannt“, verrät die Braut. Für einen erneuten Versuch, erntete der 34-jährige eine klare Ansage: „Was ist denn noch??“, entfloh es der jungen Frau. Sie sah dabei gleichzeitig den Vater ihrer Tochter vor sich kniend. „Willst du meine Frau werden“, fragte Tobias ganz ruhig, hörte ein kurzen Augenblick später klares „Ja“ und im Anschluss eine Entschuldigung.
„Nein, gerechnet hatte ich zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht damit, aber welche Frau träumt nicht davon…“, gesteht Sonja Koppers heute. Für das Paar steht die Familie an erster Stelle. „Nächstes Jahr werden wir unser eigenes Haus beziehen“, so Tobias Koppers, der mit seinen Grillkünsten gerne seine Familie verwöhnt. Das Haus möchten Sonja und Tobias Koppers nach eigenen Vorstellungen umbauen und gestalten und damit ihrer Familie in Winnekendonk ein Zuhause geben. „Darauf freuen wir uns“, sagt das Brautpaar mit einem strahlenden Lachen.

Brautpaar der Woche: Anne und Thomas Heilen aus Wetten

Manchmal hat der berühmte Kommissar Zufall seine Hand im Spiel. Und wenn dieser dann auch noch rein zufällig Amors Pfeile abschießt, dann dürfte das Schicksal zweier junger Menschen seinen Lauf nehmen. „Ja, unsere Begegnung war wirklich reiner Zufall“, bestätigen Anne und Thomas Heilen, die sich in der vergangenen Woche gleich zweimal das Jawort gaben.
Das erste Mal am vergangenen Donnerstag auf dem Gelderner Standesamt. Ein weiteres „Ja“, erfolgte nur zwei Tage später in der St. Petrus-Kirche in Wetten. Während eines in Eigenregie vorbereiteten Gottesdienstes besiegeln Anne und Thomas Heilen vor Gott ihre Liebe. Ihre Trauung feierten sie anschließend mit der ganzen Familie und Freunden, die sich mit dem strahlenden Brautpaar über diese Verbindung freuten.
Hochzeitsplanung im Urlaub in Frankreich
„Mit der Planung unserer Hochzeit sind wir gleich nach dem Heiratsantrag angefangen“, verrät das in Wetten wohnende Paar. Den gab es vor genau einem Jahr. An einem nicht enden wollenden Strand an Frankreichs Küste machte der in Geldern aufgewachsene Bräutigam eine bemerkenswerte Feststellung: „Wir sind schon einen langen Weg miteinander gegangen – willst du diesen auch weiter mit mir gehen“, formulierte Thomas Heilen seine Worte, die direkt das Herz der in Wetten aufgewachsenen Anne Wellmans erreichten. „Von da an war unser Frankreichurlaub mit der Planung der Hochzeit ausgefüllt“, gesteht die 28-jährige Braut, die in der Walbecker Damen-Fußballmannschaft spielte, es hier bis zur Niederrhein-Liga schaffte.
Auch Thomas Heilen spielte während seiner Freizeit gerne Fußball, betreute als Co-Trainer die Vernumer Mannschaft. Nun wollte es wohl der Zufall so, dass beide Mannschaftsfahrten zum gleichen Zeitpunkt zum gleichen Ort führten. „Wir trafen uns in Hamburg in einer Gaststätte“, erklärt der Projektmanager bei Walther-Faltsysteme in Kevelaer. Eine Begegnung, die ein näheres Kennenlernen zulässt.
Hobbys wie Kochen, Fahrrad fahren, Unternehmungen mit Freunden werden zu Gemeinsamkeiten. 2016 kauft sich das Paar in Wetten ein Haus. In einem Kraftakt wird dieses gemeinsam umgebaut, gestaltet und eingerichtet. Und fast scheint es, als absolvieren sie ihr Studium, Thomas Heilen macht seinen Master, seine Frau, die bei der Sparkasse in Krefeld arbeitet, ihren Betriebswirt, so ganz nebenbei.
Ihre Zukunft sehen die Jugendbetreuerin im Sportverein Union Wetten und das zukünftige Mitglied im Martinskomitee Wetten im Heimatdorf. „Sie wird gut“, erklärt das frisch vermählte Brautpaar. Ihre Flitterwochen verbringen Anne und Thomas Heilen auf einer Rundreise durch Italien.

Vom Sandkasten aufs Kreuzfahrtschiff

Twisteden. Ob Kimberly und Markus Koenen schon im Sandkasten darüber nachdachten, eines Tages gemeinsam vor dem Traualtar zu stehen, wird wahrscheinlich ein Geheimnis bleiben. Warum sie aber am vergangenen Wochenende diesen Schritt taten und sich vor Gott das „Jawort“ gaben, daraus macht das Twistedener Brautpaar kein Geheimnis: „Der eine kann nicht ohne den anderen leben“, sagen Kimberly und Markus Koenen ganz selbstverständlich und überglücklich.
Am vergangenen Samstag besiegelte das Brautpaar im Beisein der Familie und vieler Freunde (die eigentlich schon immer wussten, dass die beiden zusammengehören), in der St. Quirinus-Kirche in Twisteden ihr Glück.
Ein vorhersehbares Glück für Kimberly und Markus Koenen. Denn fragt man das Paar nach dem Kennenlernen, erntet man vorerst ein Schulterzucken und dann ein Schmunzeln. „Eigentlich kennen wir uns schon ewig“, so der 28-jährige Bräutigam. „Besser gesagt, seit meinem dritten Lebensjahr“, fügt die Braut mit strahlenden Augen hinzu. Denn vor genau 21 Jahren zog Kimberly Dennesen mit ihrer Familie in die Nachbarschaft des Bräutigams. Hier im Auwelt am Dorfrand von Twisteden trafen sich die Nachbarskinder draußen zum Spielen und Toben, hatten den gleichen Weg zur Schule, nahmen später den gleichen Schulbus. Geschwärmt habe sie schon als kleines Mädchen für den drei Jahre älteren Jungen, der nur drei Häuser weiter wohnte. „Ich fand ihn damals schon toll“, gesteht die 25-jährige Braut.
Etliche Briefe, zahlreiche Unternehmungen und gefühlte Tausende Berührungen später entstand aus einer „Sandkastenliebe“ mehr. Irgendwie hatte sich auf wundersame Weise die Liebe zwischen die Nachbarskinder geschlichen. Gleiche Interessen, wie Motorrad- und Vespa fahren, (an den Maschinen schraubt und bastelt der Bräutigam gerne selber), Reisen kreuz und quer durch Europa oder die Mitgliedschaft in der St. Antonius Bruderschaft, werden zu gemeinsamen Hobbys. Hier begleiten sie als Ministerpaar im Jahr 2013 König Dennis Waerder.
Während einer zweijährigen Umbauphase gestalten sich der Anlagemechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik und die Einzelhandelskauffrau im Elternhaus des Bräutigams ihr eigenes Reich. Erholt vom Baustress sieht Markus Koenen die Zeit gekommen, einen Heiratsantrag zu machen. Nach akribischer Vorbereitung stellt der heimatliebende Bräutigam im Loro-Park auf Teneriffa, noch dazu vor 1500 Zuschauern während der „Orca Ocean Show“, seiner Kimberly die Frage aller Fragen. Unter Tränen, begleitet vom tosenden Applaus der Zuschauer, haucht die ziemlich perplexe Braut ein deutlich zu vernehmendes „Ja“.
Zwar hatte das gemeinsame „Ja“ am vergangenen Samstag nicht ganz so viele Zeugen, dennoch freuten sich die Hochzeitsgäste über die Verbindung von Kimberly und Markus Koenen und spendeten ebenfalls reichlich Applaus. Die Flitterwochen verbringt das frischgetraute Brautpaar auf einem Aida Kreuzfahrtschiff Richtung Amerika. Ihre Zukunft aber wird das traditionsbewusste Paar in Twisteden gestalten. „Hier ist unsere Heimat“, sagen Kimberly und Markus Koenen mit einem strahlenden Lachen.

Heiratsantrag direkt nach der Taufe

Winnekendonk. Desiree und Michael Heyer halten sich fest an ihren Händen. „Wir haben ein so wunderschönes Wochenende erlebt“, beschreibt das Paar die vergangenen Tage und wirkt dabei überglücklich. Am vergangenen Freitag gaben sich Desiree und Michael Heyer aus Winnekendonk in der Alten Schmiede in Weeze ihr standesamtliches Jawort.
„Ab jetzt schmieden wir unser Glück gemeinsam“, verspricht das Brautpaar, das nach der Trauung von den Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Löschzug Winnekendonk jubelnd in Empfang genommen wurde. Denn Desiree wie Michael Heyer sind Mitglied der Winnekendonker Feuerwehr.
Liebe auf den ersten Blick
Kennengelernt haben sich die aus Niederwallach bei Rheinberg stammende Desiree Sieveneck und der gebürtige Achterhoeker ganz unspektakulär über das Internet. Doch schon die erste Begegnung im Dezember 2015 lässt Amors Pfeil direkt ins Herz treffen. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, gesteht die 36-jährige Braut und erntet ein zustimmendes Kopfnicken ihres frisch angetrauten Ehemannes.
Ob aber die Glückswolken auch den Alltag tragen würden, testet das Paar nur ein halbes Jahr später. Nach dem Tanz in den Mai im Achterhoek zieht die Werkstattprüferin, die in Uedem bei Oxford Instruments arbeitet, nach Winnekendonk. Hier hat sich Michael Heyer, der in Geldern als Stadtgärtner tätig ist, vor etwa 12 Jahren ein Haus gekauft und dieses nach seinen Vorstellungen umgebaut. „Eigentlich wollte ich nur eine Woche bleiben…“, gesteht die zweifache Mutter. Meistens aber kommt es anders, als man plant. Glücklicherweise. Denn auch im Alltag harmoniert das Paar. Mehr noch: Auch ihr Sohn Tobias fühlt sich in der neuen Umgebung wohl. In der Osternacht dieses Jahres lässt sich Desiree Heyer in der Urbanus Kirche taufen, empfängt gleichzeitig die erste Heilige Kommunion und das Sakrament der Firmung. „Ich habe mich ganz bewusst für den katholischen Glauben entschieden“, erklärt die junge Frau mit fester Stimme, die in der Freizeit gerne die Schlittschuhe anzieht oder im Wasser ihre Bahnen zieht. Der Neu-Winnekendonkerin ist es wichtig, der Gemeinde anzugehören.
Ein ganz besonderer Tag
Und als sei dieser besondere Tag nicht schon aufregend genug, nimmt Michael Heyer die frisch Getaufte nach dem Gottesdienst, noch in der Kirche, sanft zur Seite. Nicht um ihr zu gratulieren oder sie in den Arm zu nehmen. Nein, das alles sollte erst wenige Augenblicke später erfolgen. Denn zuvor macht Michael Heyer seiner Desiree einen Heiratsantrag. „Den sie auch mit Ja beantwortete“, berichtet der 42-Jährige erleichtert, der der St. Maria-Bruderschaft in Achterhoek angehört.
Am Freitag nun gaben sie sich erst einmal das standesamtliche Jawort. „Das kirchliche Ja, und damit Gottes Segen, soll aber auf jeden Fall folgen“, verrät das Paar, das gerne auf Kurzreisen Städte erkundet. „Wir möchten zusammen alt werden“, so Michael Heyer, „wir möchten auch in 30 Jahren noch gemeinsam so lachen können wie heute“, fügt seine Frau mit strahlenden Augen hinzu.

Sandra und Kai Kämper haben geheiratet

Der schönste Tag im Leben von Sandra und Kai Kämper wirkt eindeutig nach. „Wir haben eine so wunderbare Hochzeit erlebt…“, sagt die Braut, „es waren so ergreifende Momente, viele schöne Überraschungen, eben ein unvergesslicher Tag für uns beide“, fügt Kai Kämper mit bewegter Stimme hinzu.
Am vergangenen Samstag traten Sandra und Kai Kämper in der St. Antonius-Kirche Kevelaer vor den Traualtar und gaben sich vor Gott das Jawort. „Wir möchten gemeinsam die Zukunft gestalten und zusammen alt werden“, versichert Sandra Kämper, „denn wer will schon alleine alt werden“, fügt sie schmunzelnd hinzu.
Die Braut stimmte zuvor einem überraschenden Heiratsantrag auf einer Aussichtsplattform mit Blick auf Willingen überglücklich zu. Seitdem laufen die Hochzeitsvorbereitungen. Nicht nur bei dem Brautpaar. Denn die Arbeitskollegen aus dem Hause „Herbrand art mobile“ in Kevelaer, bei dem Kai Kämper als Serviceberater tätig ist, bereiteten sich ebenfalls auf die bevorstehende Hochzeit ihres Kollegen vor.

Ein Brautpaar, ein Auto, 25.000 Zwei-Cent-Stücke und viele fröhliche Gäste. Die Überraschung der Arbeitskollegen von „Herbrand art mobile“ war gelungen.

Ein Brautpaar, ein Auto, 25.000 Zwei-Cent-Stücke und viele fröhliche Gäste. Die Überraschung der Arbeitskollegen von „Herbrand art mobile“ war gelungen.


Es sollte ein sehr außergewöhnliches Hochzeits-Geschenk für das Brautpaar werden. Das erbrachte dem Bräutigam zwar ein kurzfristiges „Hausverbot“, den Arbeitskollegen aber jede Menge Spaß. In genau 60 Arbeitsstunden beklebten diese ein komplettes Auto mit Zwei-Cent-Stücken. Insgesamt verbrauchten sie 25.000 Stück. „Wir staunten bei der Übergabe nicht schlecht“, versichert das frisch getraute Paar mit einem herzlichen Lachen.
Vor genau elf Jahren sprang zwischen Sandra Wehren und Kai Kämper ein ganz besonderer Funke über. „Eigentlich kannten wir uns schon lange vorher“, berichtet die 27-jährige Braut. Denn ein gemeinsamer Freundeskreis lässt die Steuerfachangestellte und den gelernten Mechatroniker immer wieder aufeinandertreffen. Und beide lernen sich dabei auch näher kennen. 2015, das sind sie schon ein Paar, erwerben die beiden ein Haus auf der Wasserstraße in Kevelaer. Mit großem Aufwand und viel Liebe zum Detail krempeln Sandra und Kai Kämper das Haus um, genauer gesagt, sie sanieren es komplett und gestalten es nach ihren Vorstellungen. „Das Haus und der Garten werden zu unserem Hobby“, berichtet der 29-jährige Bräutigam mit Begeisterung. „Aber, das machen wir für uns“, fügt seine Frau mit gleicher Begeisterung hinzu.
Die Zukunft möchte das Paar auf jeden Fall in Kevelaer gestalten. „Ab und zu verreisen ist okay, aber die Basilika darf nicht zu lange und nicht zu weit weg sein“, gesteht Sandra Kämper, die durch ihren Mann das Skifahren kennengelernt hat. Einmal jährlich zieht es das Kevelaerer Paar in die Schneelandschaft nach Ellmau in Österreich.
Die Flitterwochen aber verbringen Sandra und Kai Kämper in Amerika. Hier möchte das Paar Freunde besuchen und vielleicht einen Abstecher nach Las Vegas machen. Das Glück im Spiel brauchen sie dort allerdings nicht suchen, denn das haben sie in ihrer Liebe schon gefunden.

Endlich besiegelt

Auf einen wunderschönen Traumtag blicken Nina und Pascal Tenhaef zurück. „Ja, es war unsere Traumhochzeit“, berichtet das frisch getraute Ehepaar. Nina und Pascal Tenhaef gaben sich in der St. Antonius-Kirche Kevelaer ihr Jawort.
Den bewegenden Traugottesdienst, den das Brautpaar selbst mit vorbereitet hatte und der musikalisch von Elmar Lehnen begleitet wurde, zelebrierte der ehemalige Kaplan von St. Marien, Pastor Hendrik Wenning. Er schenkte dem Kevelaerer Paar Gottes Segen für einen gemeinsamen Lebensweg. „Unsere Liebe braucht jetzt endlich eine Besiegelung“, so der Bräutigam und erntet dafür zustimmendes Lachen seiner frisch angetrauten Frau.
Eine Liebe, die 2008 ihren Anfang nahm. Daran waren auch die Trauzeugen des Brautpaares nicht ganz unbeteiligt. Das Aufeinandertreffen ihrer jeweiligen Freunde lässt schon beim ersten Treffen einen gewissen Funken zwischen Nina Hanrath und Pascal Tenhaef überspringen. Dieser führt zu einem weiteren Kennenlernen. „Da mein Vater, (Peter Tenhaef, FKT 2008, Anmerkung der Redaktion), in dem Jahr auch noch die Festkette der Stadt Kevelaer trug, wurde Nina gleich in die Vorbereitungen und alles, was dazugehört, mit eingebunden“, berichtet der Lagerist der väterlichen Getränkefirma schmunzelnd.
„Ich wurde aber auch direkt in der Familie aufgenommen“, ergänzt die 29-jährige Braut fröhlich. In dieser Zeit lernt Pascal Tenhaef die Vorzüge des Vereinslebens kennen, tritt in die Hubertus-Gilde ein. „Es ist der Zusammenhalt, die Gemeinsamkeit, die mich diesen Schritt haben machen lassen“, erklärt der 31-jährige, amtierende Stadtbundkönig. Ein Schritt, den seine Frau gerne mitträgt. 2015 steht sie ihm als Königin zur Seite. „Wir haben gemeinsam ein so schönes Jahr erlebt“, erinnert sich das Paar nur zu gerne an diese Zeit.
Stadtbundkönigspaar
2013 richtet sich das reiselustige Paar ein gemeinsames Nest auf der Koxheidestraße ein. „Von hier aus erkunden wir die Welt“, so die Erzieherin im St. Hubertus-Kindergarten, die vor einer geplanten Thailandreise im vergangenen Jahr eine besondere Geburtstagsüberraschung erleben sollte. Eine Herztorte verbirgt einen überraschenden Heiratsantrag. „Ich war so verblüfft, dass ich die Ringe auf der Torte total übersehen hatte“, gesteht die überraschte Braut, die ihr Glück kaum fassen kann, dann aber dem Antrag zustimmt.
Dem folgte am 7. Juli die standesamtliche Trauung und nun die kirchliche Trauung. Ihre Traumhochzeit feierte das traditionsbewusste und heimatliebende Paar mit der Familie und einem großen Freundeskreis im Knoase-Saal in Wetten. Zwar lieben Nina und Pascal Tenhaef das Reisen und freuen sich schon jetzt auf ihre etwas verschobene Hochzeitsreise, eine Mittel-Amerika-Kreuzfahrt, aber: „Unsere Heimat ist und bleibt Kevelaer“, versichert das Paar, „hier haben wir unsere Familien und unsere Freunde“, sagen Nina und Pascal Tenhaef, fassen sich an den Händen und genießen ihr Glück.

80.000 Gäste, 200 DJs, zehn Bühnen und eine Hochzeit

Am vergangenen Wochenende fand zum dritten Mal das Parookaville-Festival auf dem ehemaligen Royal Air Force-Gelände am Flughafen Niederrhein (Weeze) statt. Auch in diesem Jahr werten die Veranstalter und viele Gäste das Parookaville als vollen Erfolg. Weder vereinzelte Engpässe bei der An- und Abreise zum Festivalgelände, noch zwischenzeitliches Regenwetter konnten 80.000 friedliche Gäste davon abhalten, sich und zahlreiche DJ-Superstars der Szene auf 10 Bühnen zu feiern.
Ja-Wort vor atemberaubender Kulisse
Am Festival-Samstag gaben sich Julia und Oliver rechtskräftig das Ja-Wort. Zuvor wurden sie in einer Oldtimer Cadillac-Limousine zur Warsteiner-Parooka-Church chauffiert. Empfangen wurden sie nicht nur von ihrer Standesbeamtin Birgit Tönnesen, sondern auch von ihrem Trauzeugen, dem angesagten DJ Phil Fuldner.
Einer der Gänsehaut-Momente war sicherlich, als das DJ-Duo Showtek, bestehend aus den Brüdern Sjoerd (DJ Duro) und Woute (Walt) Janssen aus dem niederländischen Eindhoven, dem kürzlich verstorben Sänger Chester Bennington von der Band Linkin Park ihren Respekt zollten und den Song „In The End“ durch die Boxen der sehr beeindruckenden Hauptbühne ertönen ließen.
Generell ist es sehr beeindruckend, was die drei Veranstalter Bernd Dicks, Norbert Bergers und Georg van Wickeren mit ihrem Parookaville-Team auf die Beine gestellt haben. Sie machten das Parookaville-Festival innerhalb von nur 3 Jahren zum größten Electronic Dance Music Festival in Deutschland. Weltstars der DJ-Szene wie Felix Jaehn, Robin Schulz, Armin Van Buuren, Steve Aoki, Martin Solveig, Afrojack und nicht zuletzt David Guetta für ihre DJ-Sets in Weeze zu verpflichten, bedarf einiges an Organisationtalent. Das Finale des Parookaville-Festivals war für viele Zuschauer ohne Frage, als Mega-Star David Guetta am Sonntagabend als letzter Act das Festival beendete. Auf den Nebenbühnen fand das Festival gegen 2 Uhr seinen Ausklang.
Aufgrund des Wetters und der Beschaffenheit des Campingplatzes mussten einige Camper ihre Abreise auf den Montag verschieben. Doch auch hier blieb die Festival-Organisation nicht untätig und half den Gästen mit schwerem Gerät (Traktoren) zurück auf die Straße.
Unser Fazit: Alles in Allem ein toll organisiertes Festival, für das wir uns nächstes Jahr am 20., 21. Und 22. Juli lediglich gutes Wetter und genauso viele tolle Fans und Superstars wünschen.
Eine Fotostrecke zum diesjährigen Parookaville Festival gibt’s im Menu dieser Seite unter KB Plus/Fotogalerien.

Nach überstandener Fernbeziehung war alles klar

Bereits vor gut einem Jahr, am 9. Juli 2016, haben Steffi Broeckmann und Henning Heimes standesamtlich geheiratet. Jetzt folgte in der Clemenskirche im Klostergarten auch die kirchliche Hochzeit.
Steffi Broeckmann und Henning Heimes besuchten vor neun Jahren gleichzeitig die Liebfrauenschule in Geldern. Sie ging in die Fachoberschule, Fachbereich Gesundheit / Soziales, er nahm an dem zweijährigen Bildungsgang Fachhochschulreife im Fachbereich Ernährung/Hauswirtschaft teil. Kennengelernt hatten sie sich in der Schule in Geldern nie. Dazu mussten die Parallelklassen erst nach Canterbury in England auf Klassenfahrt gehen.
Die begleitenden Lehrer hatten Straßenmusiker, die den Schülerinnen und Schülern gut gefallen hatten, zu einer Fete auf den Campus eingeladen, wo sie untergebracht waren. Es war eine super Party, auf der sich Steffi und Henning zum ersten Mal bewusst wahrnahmen und sich auch gleich näherkamen. Als Pärchen ging es zurück in die Heimat und man schaffte gemeinsam ein Jahr später die Fachhochschulreife.
Nun kam eine Zeit, die zur Probe für das junge Paar wurde. Da Henning Heimes in Österreich eine Ausbildung zum Hotelfachmann machte und Steffi im St.-Antonius-Kindergarten Kevelaer und auf der Liebfrauenschule ihrem Wunsch nachging, Erzieherin zu werden, blieb den Verliebten nur eine Fernbeziehung. „Das war nicht immer so einfach, denn wir haben uns ja nur im Urlaub sehen können“, erinnert sich Steffi Broeckmann. „Aber nachdem wir die Zeit überstanden hatten, war für uns klar, dass wir zusammengehören.“
Die junge Frau wollte auf keinen Fall nach Österreich ziehen, und so kam Henning Heimes für seine große Liebe nach Deutschland zurück. Bald zeigte sich, dass beide auch in schwierigen Situationen füreinander da waren und sich gegenseitig unterstützten.
Am 9. Juli 2016 heiratete das Paar standesamtlich. Er machte noch seinen Handelsfachwirt und arbeitet heute bei einem Lebensmittelmarkt. Sie arbeitet in dem Kindergarten, in dem sie alle Stadien durchlaufen hat: selbst Kindergartenkind, Praktikantin, Auszubildende und jetzt als Erzieherin.
Bei einer sehr emotionalen kirchlichen Trauung in der Clemenskapelle im Klostergarten gaben sich Steffi und Henning Heimes am 24. Juni noch einmal das Jawort und stellten ihre Ehe bewusst unter den Schutz Gottes. In jedes der liebevoll gestalteten Programmhefte war ein Taschentuch mit Herzen bedruckt eingelegt. „Für Freudentränen“ stand darauf und manch einer konnte es gut gebrauchen. Kollegen und Kinder der “Hasengruppe” gestalteten die Trauung mit. Nicht nur bei dem gleichnamigen Lied hatte man das Gefühl: „Da berühren sich Himmel und Erde.“ Zu den Klängen von „Oh Happy Day“ zog ein sichtlich glückliches Brautpaar durch ein Spalier der Eltern der „Hasenkinder“. Und die hochgehaltenen Bögen, an denen Herzchen befestigt waren, öffneten den Weg in ein fröhliches Hochzeitsfest.