Herbstflaute: Aufruf zum Blutspenden
Damit schwerkranke Patienten weiter zuverlässig versorgt werden können, ruft der DRK-Blutspendedienst jetzt zur Blutspende auf.
Damit schwerkranke Patienten weiter zuverlässig versorgt werden können, ruft der DRK-Blutspendedienst jetzt zur Blutspende auf.
Das Rote Kreuz ruft rund um die Karnevalstage eindringlich zur Blutspende auf.
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Kleve-Geldern, zeichnete Menschen aus, die mit ihren Blutspenden Kranken und Unfallopfern helfen konnten und somit Leben retteten.
Die Situation ist kritisch: In den Sommerferien haben bislang viel zu wenige Menschen Blut gespendet.
Die nächste Möglichkeit zur Blutspende in Kevelaer ist am Dienstag, 19.03.2024, von 15.30 Uhr bis 20 Uhr in der Antoniusschule an der Biegstraße 1.
80 Prozent der Bevölkerung ist mindestens einmal im Leben auf eine Blutspende angewiesen. Wie gut, dass es in Kevelaer viele hilfsbereite Bürgerinnen und Bürger gibt, die regelmäßig zur Blutspende gehen und damit Leben retten.
In Winnekendonk traf am Montagabend im Rahmen der Blutspenderehrung jede Menge Engagement aufeinander.
Blutspenden rettet Leben, aber nur wenn es da ist, wenn es gebraucht wird. Was für ein Glück, dass es in Kevelaer viele Frauen und Männer gibt, für die…
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK), Kreisverband Kleve-Geldern, zeichnete in der vergangenen Woche Menschen aus, die mit ihren Blutspenden Kranken und Unfallopfern helfen konnten und somit Leben retteten. Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Kevelaer, Dr. Dominik Pichler, überreichte DRK-Kreisvorstandsvorsitzende Maria Anna Kaußen Ehrennadeln und Urkunden.
Sie sprachen herzlichen Dank im Namen der unbekannten Blutempfänger aus an: Helmut Reimer und Bernhard Wormland (für 125-malige Spende); Rainer Pees (für 100-malige Spende); Georg van Linn, Karin Rotthoff und Michael Wormland (für 75-malige Spende); Josef van Bebber, Matthias Foehles und Heinrich Melzer (für 50-malige Spende) sowie Karl-Heinz Bonnen, Gerhard Derksen, Mechtilde Elbers, Ina Foitzik, Frank Servas, Inge Steeger, Georg Werner und Nikolaj Wins (für 25-malige Spende).
Ein Dank der Anwesenden galt auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der DRK-Blutspendegruppe unter der Leitung von Hermann Jacobs, die nach der Spende eine kostenlose Verpflegung bereitstellen.
Der DRK-Blutspendedienst West, eine Einrichtung des Deutschen Roten Kreuzes, wendet sich mit einer dringenden Bitte an alle Blutspender der Blutgruppe 0. Die lange Zeit der bereits vergangenen Ferienwochen wirken sich stark auf die Lagersituation der Blutspenden und somit auf die Versorgung der Krankenhäuser mit Blutkonserven aus.
Nach DRK-Angaben werden in dem Versorgungsgebiet täglich mindestens 3.000 Blutspenden benötigt, um die Belieferung der Krankenhäuser sicherzustellen.Die „Komfortzone“ läge hier jedoch bei einem 3-Tagesvorrat, um jederzeit auf einen steigenden Blutbedarf oder Krankheitswellen reagieren zu können.
Die derzeitige Lagersituation, insbesondere der Blutgruppe 0 Rhesus negativ, liegt jedoch bei unter einem Tag und somit in einem „durchaus kritischen Bestand“. „Die Blutgruppe 0 Rhesus negativ ist deshalb so wichtig und wertvoll, weil nur sechs Prozent der Bevölkerung diese Blutgruppe hat, sie jedoch bei beinahe allen Patienten eingesetzt werden kann. Sie spielt gerade in der Notfallmedizin und der Bevorratung in Krankenhäusern eine große Rolle. Aber auch der Bestand der Blutgruppe 0 Rhesus positiv sinkt derzeit täglich“, berichtet Thomas Bödeker, Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes West.
Deshalb ruft der DRK-Blutspendedienst West alle gesunden Menschen der Blutgruppe 0 auf, jetzt Blut zu spenden. Aber auch Menschen anderer Blutgruppen sollten die Möglichkeit der heimatnahen Blutspende zeitnah nutzen.
Zwischen zwei Spenden müssen 56 Tage liegen
Blut spenden kann jeder ab 18 Jahren, Neuspender bis zum 69. Geburtstag. Zur Blutspende muss ein amtlicher Lichtbildausweis mitgebracht werden. Männer dürfen sechs Mal und Frauen vier Mal im Jahr Blut spenden. Zwischen zwei Spenden müssen 56 Tage liegen. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine in Wohnortnähe erfahren wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West eine Hotline geschaltet. Unter 0800-1194911 werden alle Fragen beantwortet.
Aktuell können die gemeinnützigen DRK-Blutspendedienste unter großer Anstrengung die bundesweite Versorgung mit täglich 12.000 benötigten Konserven – das entspricht 75% des Gesamtbedarfes – noch garantieren, doch das solidarische Blutspendesystem wankt. Aufgrund des demographischen Wandels scheiden allein in Deutschland jährlich rund 100.000 Spender aus. Dem DRK-Blutspendedienst fehlen mutige Menschen, die mit einer Blutspende Leben retten und Patienten helfen. Ein halber Liter Blut hilft bis zu drei Menschen, die nach Unfällen, in der Krebstherapie oder nach Operationen darauf angewiesen sind.
Nächster Termin in Wetten
Die Gelegenheit, einen wichtigen Beitrag zur Blutversorgung zu leisten, haben die Bürger am Dienstag, 20. August, in Wetten, Knoase-Saal, Friedensplatz 23, von 15.30 Uhr bis 19.30 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie unter www.blutspendedienst-west.de.