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Dr. Rainer Killich (Mitte) erzählte anhand des alten Gemäldes die Geschichte des Hauses. Foto: LS
Das Priesterhaus in Kevelaer gewährte einen Blick hinter die Kulissen

Notausgang zur Basilika

15 Kevelaererinnen und Kevelaerer haben sich im Eingangsbereich des Priesterhauses zusammengefunden, um sich von Dr. Rainer Killich, Leiter des Priesterhauses, und Diakon Jan Klucken durch die zum Teil jahrhundertealten Mauern führen zu lassen.

Einen spannenden Einblick in die Produktionsweise von Fahrzeugbau Kevelaer erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Reihe „Blick hinter die Kulissen“, die von Kevelaer Marketing initiiert wird. Foto: FG
Fahrzeugbau Kevelaer bietet individuelle Lösungen beim Aus- und Umbau von Transportern

Hochwertige Handwerksarbeit

An der Zeppelinstraße 1b erläutert Klaus Bückendorf einer rund 15-köpfigen Gruppe von größtenteils graumelierten Herren und zwei jüngeren Frauen, die sich für die Reihe „Blick hinter die Kulissen“ des Kevelaer Marketing angemeldet hatten, das Portfolio seines Unternehmens.

Christiane Hüls zeigt es: jede Wohnung, ob groß oder klein, hat einen Balkon oder eine Terrasse. Fotos: BPH
Blick hinter die Kulissen - diesmal im Wohnstift St. Marien

Es soll ein Zuhause sein!

Für jeweils 70 Senioren und Seniorinnen ist das weitläufige Gebäude – wenngleich auch in ihrem zumeist letzten Lebensabschnitt – mit großer Kontinuität und Beständigkeit zur Heimat geworden.

„Blick hinter die Kulissen“

Ins Freibad eintauchen

In der Reihe „Blick hinter die Kulissen“ des Kevelaer Marketings durften Interessierte die geheimen Abläufe des Freibades kennenlernen

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher blickten hinter die Kulissen der Herstellung volumenreduzierbarer Mehrweg-Ladungsträger - oder kurz „Faltboxen“. Foto: WALTHER
In der Reihe „Blick hinter die Kulissen“ bot die Kevelaerer „WALTHER Faltbox Gruppe“ eine exklusive Besichtigung der Produktionsstätten an

Umweltschutz mit Kunststoff

Die WALTHER Faltbox-Gruppe öffnete in der vergangenen Woche ihre Türen für einen exklusiven Einblick in ihre Produktionsstätten.

Von April bis Juni gewähren sechs lokale Unternehmen den „Blick hinter die Kulissen“ Foto: WALTHER Faltsysteme GmbH
Lokale Unternehmen geben wieder Einblicke in ihren Arbeitsalltag

„Blick hinter die Kulissen“

Von April bis Juni 2024 werden sechs lokale Unternehmen sich und den dazugehörigen Arbeitsalltag präsentieren.

Mehr als 20 Teilnehmende trafen im Klostergarten in Kevelaer ein, um einen „Blick hinter die Kulissen“ zu werfen. Eingeladen hatte das Kevelaer Marketing. Foto: FG
Der nächste „Blick hinter die Kulissen“: Das KB besuchte Hotel und Quartier Klostergarten.

Der Klostergarten ist in jeder Form barrierefrei

Hotelleiterin Nicole Grüttner und Quartiersmanagerin Jessica Sieben begrüßten jetzt 23 Teilnehmende bei der jüngsten vom Kevelaer Marketing initiierten Folge von „Blick hinter die Kulissen“ im Hotel und Quartier Klostergarten.

Verena Rohde, Wirtschaftsförderin und Leiterin des Kevelaer Marketing, freut sich gemeinsam mit Heinz-Josef Theunissen (r.) und Tobias Nelke von der Wirtschaftsförderung auf den „Blick hinter die Kulissen“. Foto: Wallfahrtsstadt Kevelaer
Neustart der Unternehmensführungen in Kevelaer

Ein Blick hinter die Kulissen

Im Zeitraum von April bis Juni 2023 bietet das Kevelaer Marketing zusammen mit ortsansässigen Unternehmen diverse Termine, an denen Neugierige die verschiedenen Kevelaerer Unternehmen von einer anderen Seite kennenlernen können.

Von der Klappbox bis zum Faltsystem

Mit einem Besuch beim Kevelaerer Unternehmen „Walther Faltsysteme“ endete die in diesem Jahr neu aufgelegte Reihe „Blick hinter die Kulissen“ der Kevelaerer Wirtschaftsförderung bei einem der „Vorzeigeunternehmen“ der Wallfahrtsstadt. Firmenchef Thomas Walther und Prokurist Dominik Lemken vermittelten den zahlreichen Interessenten dabei aber nicht nur, wieviel Know-How in einer vermeintlich simplen Klapp- oder Faltbox steckt.

Sie machten einerseits deutlich, wie intensiv das Unternehmen schon bei der Konstruktion von Transport- und Lagerboxen auf Kundenwünsche eingeht – von der Größe über die Systemtauglichkeit bis hin zur Materialauswahl. Da staunten die Besucher schon mal nicht schlecht, als sie beispielsweise erfuhren, welche Ansprüche an eine einfache „Gemüsekiste“, wie man sie beim Discounter an der Ecke findet, gestellt werden.

Andererseits stellten Walther und Lemken aber auch die Unternehmenskultur vor, die einen derartigen „Kundendienst“ erst möglich macht. Und schließlich sprachen sie Themen an, die in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen: Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit. Auch hier werde bei Materialauswahl, aber auch bei der Konstruktion von Mehrwegboxen besonderes Augenmerk auf den sorgsamen Umgang mit Ressourcen, auf die Haltbarkeit und die Recyclingfährigkeit, aber auch auf die Reduzierung von Transportwegen gelegt.

Ein interessanter Blick bot sich den Besuchern auch in der Produktion bei „formex“ an der Industriestraße. Foto: nick

So ist das Unternehmen Walther Faltsysteme nicht nur mehrfach für seine Produkte und Produktionswege zertifiziert und ausgezeichnet worden, sondern ebenso fürs „Betriebsklima“ und die Leistungen für die Mitarbeiter (das KB berichtete).

Besuch bei „formex“

Ein besonderes „Bonbon“ hatte die Firmenspitze für die Gäste ebenfalls parat: Sie durften die Produktion besichtigen, die ebenfalls in Kevelaer beim Unternehmen „formex Plastik GmbH“ erfolgt. Die beiden Unternehmen arbeiten seit den Gründertagen – die beiden Väter der heutigen Geschäftsführer hatten vor 40 Jahren gemeinsam die ersten Faltboxen entwickelt, produziert und vertrieben – eng zusammen, und so konnten Geschäftsführer Heinz-Josef Peters und weitere Mitarbeiter die Besucher bei einer Führung durch die Produktions- und Maschinenrüstungshallen im Gewerbegebiet an der Industriestraße über die Firmengeschichte informieren und von den modernen Herstellungsmethoden bei „formex“ überzeugen. Auch hier legt man besonderen Wert auf Ausbildung, Qualifizierung und Wertschätzung der Mitarbeiter in der Produktion und kann stolz auf zahlreiche Zertifizierungen und Auszeichnungen verweisen.

In einem abschließenden Gespräch – wieder in den Räumen der Walther Faltssysteme GmbH – konnten die Besucher Fragen stellen und lobten unisono diesen abschließenden „Blick hinter die Kulissen“ mit der Kevelaerer Wirtschaftsförderung.

Beim Umzug kann man sein Haus einfach mitnehmen

Unter dem Motto „Blick hinter die Kulissen“ laden die Stadt und ortsansässige Unternehmen seit einigen Wochen zu Entdeckertouren abseits der bekannten Pfade ein. Die Teilnehmer erhalten dabei exklusive Einblicke ins Tagesgeschäft Kevelaerer Betriebe.

Die Stadtwerke, der Naturhof Etzold oder das Priesterhaus wurden bereits unter die Lupe genommen. Diesmal öffnete die Firma „Eco Chalet“ seine Pforten für knapp 30 interessierte Besucher.

„Die Mischung aus Kultur und Unternehmen kommt gut an“, freute sich Nicole Wagener von der Wirtschaftsförderung, dass alle Führungen bislang ausverkauft waren. „Und alle Partner haben begeistert mitgemacht.“ So wie Artur Scholl und sein Team „Mit unserer über 20-jährigen Erfahrung in der Chalet- und Mobilheimbranche sind wir mittlerweile Experten auf diesem Gebiet“, versichert der Firmenchef und lässt zur Einstimmung erst einmal den Imagefilm zum Marketing-Preis 2018 der Stadt Kevelaer laufen.

Danach geht‘s in die Werkshalle und spätestens da erhalten die Teilnehmer einen hautnahen Einblick vom „Hausbau auf Rädern“. „EcoChalets sind Wohnträume, die komplett ökologisch ausgerichtet sind, dem Prinzip der tiny houses nachempfunden, mit dem Unterschied, dass ein EcoChalet nicht zwangsläufig klein sein muss“, erklärt Artur Scholl. „Die Wohnfläche kann optimal auf die Bewohnerzahl angepasst werden, denn ein EcoChalet gibt es in verschiedenen Größen und Schnitten. Das Haus passt sich also an die Bedürfnisse des Bewohners an und nicht umgekehrt.“

Ein Unternehmen, das vor einigen Jahren mit drei Mitarbeitern begann, hat sich inzwischen auf 13 Kollegen ausgeweitet, verteilt auf drei Standorte. Neben Goch und Weeze auch Kervenheim, wo die gelernte Tischlerin Larissa Schratmann Ansprechpartnerin ist.

Artur Scholl und Larissa Schratmann in einem Haus auf Rädern, das man ohne Probleme alle halbe Jahre versetzen kann.

Für den Bau eines EcoChalets würden ausschließlich nachwachsende Rohstoffe und ökologisch abbaubare Materialien verwendet, die regional bezogen würden, erklärte Scholl seinen Besuchern. „Für den Boden kommen beispielsweise heimische Hölzer wie Fichte oder Douglasie zum Einsatz. Bei den Wandfarben wird Lehm und Kalk verwendet. Das macht es zu einem wohngesunden Raum, ohne gefährliche und giftige Stoffe.“ Das Chalet könne darüber hinaus vollkommen autark geführt werden, unabhängig von Strom- und Wasserlieferanten.

Und was kostet der Spaß? „Die Kosten für ein Basismodell mit 25 Quadratmetern starten bei rund 30.000 Euro“, rechnet Scholl vor und verweist darauf, dass zurzeit in Weeze aber auch ein Haus (120 Quadratmeter) mit allen Extras für 220.000 Euro steht. Ansonsten dürfe man von einem Quadratmeterpreis zwischen 1.800 und 2.000 Euro ausgehen.

So könnte sich auch Maria Terlinden durchaus vorstellen, in einem EcoChalet zu wohnen: „So ein Haus wäre schon interessant und vom Prinzip her sicherlich eine preisgünstige Alternative.“ Die Kevelaererin hat auch schon an anderen Touren, wie im Priesterhaus, mitgemacht und ist von der Idee ganz begeistert: „Da lernt man auch mal Stellen seiner Stadt kennen, die einem sonst verborgen bleiben.“ Dem konnte Michael Janssen nur zustimmen: „Ich finde es gut, dass den mittelständigen Unternehmen so ein Forum geboten wird, sich der Öffentlichkeit vorzustellen. Schließlich wächst ja ganz Kevelaer, wenn sich hier Fimen ansiedeln.“

Die nächste und somit letzte „Blick hinter die Kulissen-Tour“ führt am Dienstag, 26. November, um 15 Uhr durch das Unternehmen „Walther Faltsysteme GmbH“. Dank der guten Resonanz ist sich Nicole Wagener aber sicher, dass diese Touren auch im nächsten Jahr wieder von der Stadt angeboten werden.