Beiträge

Einbruch in Gartenhaus

In der Zeit zwischen Sonntag, 30. Juni 2019, 22.30 Uhr, und Montag, 1. Juli 2019, 6.30 Uhr, brachen unbekannte Täter an der Lindenstraße in Twisteden ein Fenster an einem Gartenhaus auf. Die Täter kletterten durch das Fenster und entwendeten einen Kühlschrank. Der Kühlschrank ist eine Sonderanfertigung, von der es nur zwei Exemplare gibt. Er ist schwarz mit einer weißen Aufschrift „Veltins“. Der Kühlschrank ist etwa 60cm hoch und 30cm breit.
Hinweise zu verdächtigen Personen bitte an die Kripo Goch unter Telefon 02823-1080.

Transporter aufgebrochen

In der Zeit zwischen Sonntag, 20.00 Uhr, und Montag (15. Oktober 2018), 6.30 Uhr, öffneten unbekannte Täter an der Hubertusstraße ohne Aufbruchspuren einen weißen Citroen Jumper. Die Täter entwendeten verschiedene Werkzeugmaschinen aus dem Laderaum. Der Transporter war auf einer Parkfläche vor einer Toreinfahrt abgestellt.

Hinweise zu verdächtigen Personen bitte an die Kripo Goch unter Telefon 02823 1080.

PKW überschlägt sich bei Verkehrsunfall

Am Dienstag, 2. Juli 2019, gegen 3.30 Uhr fuhr eine 49-jährige Frau aus Emmerich in einem Audi A4 auf der Straße Et Grotendonk von Uedem in Richtung Kevelaer. Als sie die Kreuzung Schloß-Wissener-Straße geradeaus überquerte, stieß sie mit einem von links kommenden Honda Jazz zusammen. In dem Honda war ein 50-jähriger Mann aus Kevelaer auf der vorfahrtsberechtigten Schloß-Wissener-Straße in Richtung Weeze unterwegs.
Der Honda überschlug sich und blieb auf dem Dach in einem Grünstreifen liegen. Der Audi schleuderte in ein angrenzendes Maisfeld. Die 49-Jährige und der 50-Jährige verletzten sich leicht. Beide wurden mit dem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Fahrzeuge waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Kevelaerer muss in psychiatrische Klinik

In einem Verfahren wegen sexueller Belästigung und Körperverletzung hat das Landgericht Kleve einen 27-jährigen psychisch beeinträchtigten Mann aus Kevelaer zur Einweisung in eine psychiatrische Klinik verurteilt.
Der Mann hatte im Stadium der Schuldunfähigkeit mehrfach „junge Frauen angesprochen, die ihm gefallen haben“ und versucht, sie zu umarmen und an der Brust zu streicheln. Dies geschah unter anderem am 6. August 2018 am Kevelaerer Bahnhof sowie Anfang Januar 2019 zweimal in einer Einrichtung in Kleve sowie Ende Januar in der Klinik in Bedburg-Hau.
Mit der Faust ins Gesicht
Als die Frauen es sich verbaten oder sich wehrten, habe er vornehmlich mit der Faust gegen das Gesicht der Frauen geschlagen. Eine Mitarbeiterin der Klever Einrichtung sprach davon, dass er sie sogar am Hals gedrückt und gegen die Wand gepresst habe. Zudem habe er in Weeze eine Fensterscheibe eingeschlagen und in Goch eine Tür eingetreten.
Der Richter machte deutlich, dass der Angeklagte „nicht straffähig“ für seine Taten sei, da ihm die Einsichtsfähigkeit fehle: „Er wusste nicht, dass er was tut, das nicht erlaubt ist“, was auf seiner psychischen Erkrankung beruhe.
Weitere Taten möglich
Die Sexualtaten hielten sich in Grenzen, „richteten sich aber gegen Zufallsopfer, die bis heute psychisch beeinträchtigt sind“, unterstrich der Richter nach der Vernehmung mehrerer Opfer auch aus Kevelaer. Sie berichteten zum Teil von Albträumen und Problemen im Alltag bis heute.
Außerdem hätten sich die Faustschläge jeweils gegen den Kopf der Opfer gerichtet. Die Vielzahl der Taten, auch während seiner Unterbringung, seien „das sicherste Anzeichen für Gefährlichkeit“. Solche Situationen drohten auch in Zukunft, bezog sich der Richter auf die Ausführungen des psychologischen Schachverständigen. Dieser hatte auf lange Sicht sogar von „möglichen drohenden Vergewaltigungen und damit auf schwerwiegende Straftaten“ gesprochen.
Der junge Täter folge aufgrund seiner psychischen Beeinträchtigung seinem unmittelbaren Impuls der Triebbefriedigung, so der Sachverständige. Er habe kognitive Einschränkungen, sei „wie ein dreijähriges Kind“ und könne die Unangemessenheit seines Verhaltens nicht erkennen oder empfinden, was andere wollen: „Er will das haben, und bei Zurückweisung reagiert er mit Gewalt.“
Ein langer Weg
Eine sozial- und heilpädagogische Betreuung sei erforderlich, bis er eines Tages in einem gesicherten Bereich oder vielleicht wieder in einer Werkstatt für Behinderte arbeiten kann, wo er schon mal war, so der Experte. „Das wird aber ein sehr langer Weg, um da hinzukommen.“ Die Behandlungsmöglichkeiten in einer forensischen Klinik könnten aber dazu beitragen.
In einer Verfahrenspause konnten man den jungen Mann nur mit Mühe davon abhalten, sich einer jungen Frau zu nähern, die er auf dem Flur wahrgenommen hatte. Das Gericht stufte ihn daraufhin als „nicht verhandlungsfähig ein“, ließ ihn nach Essen in seine aktuelle Unterbringung zurückfahren und setzte das Verfahren ohne ihn fort.
Die Eltern des jungen Mannes hatten ausgeführt, wie sie ihn auch zu Hause versucht hatten, zu betreuen. Sie suchten nach dem Auslöser für die aggressiven Handlungen seit 2018. Ihre persönliche Betroffenheit und die Belastung aufgrund der Situation waren im Verfahren deutlich spürbar.
Ihr Sohn sei über viele Jahre behandelt worden und in diversen Einrichtungen, unter anderem in Winnekendonk, gewesen, machten sie den Lebensweg des jungen Mannes nachvollziehbar. „Das hat alles nicht geholfen“, lautete am Ende das Fazit des Richters.

Radfahrer von Außenspiegel getroffen

Am Donnerstag, 27. Juni 2019, gegen 19.20 Uhr fuhr ein 14-jähriger Jugendlicher aus Kevelaer mit dem Fahrrad auf einer Stichstraße der Marienstraße, die den gleichen Namen trägt. Die Einmündung zu dieser Stichstraße ist etwa 150 Meter vom Mühlenhoeksweg entfernt. Ein Autofahrer fuhr an dem 14-Jährigen vorbei und stieß dabei mit seinem Außenspiegel gegen den Radfahrer. Der 14-Jährige verletzte sich leicht. Der Autofahrer hielt kurz an und richtete den Außenspiegel wieder ein. Dann fuhr er weiter, ohne sich um den Jugendlichen zu kümmern.
Der 14-Jährige vermutet, dass der Fahrer männlich war, da die Person kurze Haare hatte. Sicher ist er sich jedoch nicht. Der PKW war grau oder silberfarben und hatte Ähnlichkeit mit einem 3er BMW Kombi. Der Fahrer oder die Fahrerin wird gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise bitte an die Polizei Goch unter Tel. 02823-1080.

Versuchter Einbruch in Einfamilienhaus

In der Zeit zwischen Mittwoch, 26. Juni 2019, 18 Uhr, und Donnerstag, 27. Juni, 16.15 Uhr, versuchten unbekannte Täter erfolglos am Hoogemittagsweg die Haustür eines Einfamilienhauses aufzuhebeln. Das Gebäude ist ein ehemaliger Bauernhof.
Hinweise zu verdächtigen Personen bitte an die Kripo Goch unter Tel. 02823-1080.

Unfallflucht: Mercedes-Fahrer gesucht

Am Dienstag, 25. Juni, gegen 14.20 Uhr fuhr ein 54-jähriger Mann in einem LKW auf der Marienstraße in Richtung Geldern. Ein unbekannter Fahrer einer schwarzen Mercedes Limousine kam ihm entgegen. Auf seiner Seite waren Fahrzeuge geparkt. Der Unbekannte missachtete den Vorrang des LKW und fuhr an den geparkten Fahrzeugen vorbei. Der 54-Jährige LKW-Fahrer musste eine Vollbremsung einleiten und wich nach rechts aus, um einen Zusammenstoß mit dem Mercedes zu verhindern. Dabei touchierte der LKW einen Baum.
Der Mercedes fuhr ohne anzuhalten in Richtung Kevelaer weiter. Mehrere Zeugen hatten den Unfall beobachtet. Der Mercedes-Fahrer war ein junger Mann. Die schwarze Mercedes Limousine hatte ein neueres Baujahr.
Hinweise bitte an die Polizei Goch unter Tel. 02823-1080.

Körperverletzung im Freibad

Am Dienstag, 25. Juni 2019, kam es gegen 17 Uhr im Freibad Kevelaer zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen Kindern. Ein Mädchen war seit längerer Zeit dem Mobbing eines anderen Mädchens ausgesetzt. Im Eingangsbereich des Freibads trafen die beiden aufeinander. Eine Freundin des gemobbten Mädchens stellte das andere Mädchen zur Rede und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen ihnen.
Dabei wurden sie von einer größeren Gruppe von Kindern und Jugendlichen, etwa 50 bis 60 Personen, umringt. Die Mädchen blieben nach eigenen Angaben unverletzt. Die Polizei hat die Personalien der Beteiligten festgestellt und eine Strafanzeige aufgenommen.

Überfallen, ausgeraubt und vertröstet

„Plötzlich stand er mit einem Messer vor mir und rief: ‚Ich will das Portmonee!‘“, Brigitte Haesters schlottern immer noch die Knie, wenn sie an den brutalen Überfall in der letzten Woche denkt. Was war geschehen?
Die Düsseldorferin (77) ist mal wieder zu Besuch in Kevelaer und wohnt im „Goldenen Hammer“. Gemeinsam mit einem weiteren Hotelgast war sie am Nachmittag auf dem Kreuzweg unterwegs. Als die beiden Frauen auf einer Bank eine Rast einlegten, wurden sie von einem jungen Mann auf 10 Euro Bargeld angesprochen. „Angeblich, um sich eine Fahrkarte zu kaufen“, kam der Rentnerin die Sache gleich „verdächtig“ vor. Hatte der Mann doch ein Rad dabei.
Euro war ein Fehler
Dennoch gab sie ihm einen Euro. „Ein Fehler“, wie sich für Brigitte Haesters im Nachhinein herausstellte. „Denn so wusste er, dass ich mein Portmonee in einem roten Stofftäschchen hatte.“
Zwar entfernte sich der Mann zunächst Richtung Klostergarten. „Doch plötzlich kam er von hinten angeradelt, warf sein Rad zur Seite und zückte ein Messer“, erinnert sich die 77-Jährige mit Schrecken. „Ich sah nur die rund 15 Zentimeter lange Klinge.“ Dennoch ließ sich die rüstige Rentnerin nicht einschüchtern und klammerte sich an ihrer Tasche fest. Kurzerhand stieß der Täter daraufhin die Frau zu Boden und entriss ihr die Tasche. Die Begleiterin hatte in der Zwischenzeit laut schreiend die Flucht ergriffen, um Hilfe zu holen.
So war die Polizei zwar schnell zur Stelle. Doch trotz einer sofort eingeleiteten Fahndung verlor sich die Spur des Räubers. Er wird als schlank und ca. 170 bis 175 Zentimeter groß beschrieben. Es war hell gekleidet und trug eine schwarze Baseballkappe.
„Rund 400 Euro waren in dem Portmonee“, erzählt die gläubige Katholikin, die überzeugt ist, dass Gott ihr in diesem Moment beigestanden hat. „Aber viel mehr schmerzt mich der Verlust der persönlichen Sachen in der Tasche.“ In der Hoffnung, wenigstens ihre Bilder und Briefe wiederzubekommen, stand sie jeden Morgen bei der Polizei auf der „Matte“. Die versicherte ihr stets, dass sie alles in die Wege leiten würde, um den Täter zu fassen. „Und die Tasche hätte er bestimmt mit nach Hause genommen“, klingen dem Dauergast in Kevelaer die Worte der Beamten immer noch im Ohr. Aber so richtig was getan, hätte sich nicht.
Auf eigene Faust
Deshalb war Eigeninitiative angesagt. Zusammen mit Norbert Janssen ging sie den Kreuzweg nochmal ab. „Denn an gleicher Stelle wurde ja erst kurz zuvor eine junge Frau überfallen“, erinnert sich Janssen, der Kevelaer wie seine Westentasche kennt.
„Und siehe da, in einem Gebüsch am Mariendenkmal blitzte uns etwas Rotes entgegen“, strahlt Brigitte Haesters. Sie hatte ihre Tasche doch tatsächlich wiedergefunden. Das Geld war zwar weg. Die persönlichen Habe lagen aber noch darin.
„Die Polizei war von meinem Fund aber gar nicht so begeistert“, zeigt sich die Düsseldorferin enttäuscht, als sie die Tasche aufs Revier bringt. „Angeblich hätte ich so alle Spuren verwischt.“ Ihr ist es egal, selbst wenn sie die 400 Euro nicht zurückbekommt: „Ich bin froh, dass ich meine Andenken wiederhabe. Denn schließlich liebe ich Kevelaer.“

58-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Am Dienstag gegen 14.25 Uhr fuhr ein 58-jähriger Mann aus Lilienthal (Niedersachsen) mit einem Motorrad der Marke Harley Davidson auf der Kapellener Straße in Richtung Wetten. In einer Linkskurve, etwa 400m vor dem Sportplatz Wetten, kam er aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der 58-Jährige schleuderte auf den Grünstreifen und das Motorrad auf ein Feld. Der Motorradfahrer verletzte sich schwer und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Es besteht für ihn Lebensgefahr. Die Polizei stellte das Motorrad sicher.